Griechenland: Die Kredite zahlen wir?

Die Euro-Krise hat tiefgreifende Wurzeln - Bild: Wilhelmine Wulff / pixelio.de

Unter dem Titel „Euro-Krise: Griechenland braucht neue Hilfen“ beschreibt das Handelsblatt heute, wie die hellenische Krise wieder auf die Agenda der EU-Politik rückt. Grundsätzlich muss man dazu verstehen, dass die Krise in Griechenland damit zu tun hat, das zu viel Geld über Kredit in Taschen von wenigen geflossen ist.

Laut Bildzeitung werden in der Schweiz und Liechtenstein ca. 200 Mrd. Euro von reichen Griechen verwaltet. Kredite werden nun auf den Bürger verteilt und die Gewinne bleiben bei wenigen. Man muss kein Sozialdemokrat sein, um zu verstehen, dass dieses Ungleichgewicht weder auf dem Rücken der Bürger in Griechenland, noch auf dem Rücken der Bürger von Europa ausgetragen werden kann.

Das System Gelddrucken und Kreditvergabe, um Volumen zu erhöhen, um Margen bzw. Zinsen zu erzielen, um wenige zu bereichern, wird zum Raub am Bürger, wenn dieser die Kredite zurückzahlen soll.

Dies geschieht jeden Tag auf der ganzen Welt – nicht nur in Griechenland. Man lese hierzu den Spiegel Artikel „Gelduntergang“ (Ausgabe 34/2011) und meinen Artikel „Wie aus der Krise kommen“.

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