Ein Fass ohne Boden!?

Die Occupy-Bewegung lagert in Frankfurt am Main - Bil: Jens Kemle / pixelio.de

Wieder sind zwei Artikel erschienen (beide Spiegel Online), die zeigen, dass das Geld an allen Ecken fehlt und kein Ende in Sicht ist. Die Euro-Krise entpuppt sich als ein Fass ohne Boden. Die kürzlich hier gezeigte Schuldenuhr offenbart es.

Deutschland müsse mehr für die Euro-Rettung tun, verlangte IWF-Chefin Lagarde bei ihrem Besuch in Berlin, berichtet der Spiegel. Im gleichen Magazin wird Finanzminister Schäuble vorgeworfen, er wolle die strengen Kapitalvorschriften für Banken lockern – was wiederum von seinem französischen Amtskollegen
Baroin begrüßt wird. Noch dementiere das Finanzministerium in Berlin allerdings.

Was sagen uns die Rufe nach Erhöhung der Rettungsschirme und dem Vorziehen des ESM? Im Kern sprechen diese Rufe aus, dass kein Politiker so offen ausspricht: Die Leistungsfähigkeit der europäischen Wirtschaft reicht nicht aus, um neuen bzw. alten Investoren die Gewissheit zu geben, dass ihr Geld sicher angelegt ist. Wenn also Investoren schon nicht mehr sicher sind, dass sie nach der vereinbarten Laufzeit ihr Geld auch wieder bekommen, brauchen diese eine Bürgschaft, die des Rettungsschirms, oder einen höheren Zins, damit sich das Risiko auch lohnt.

Einen höheren Zins können die angeschlagenen Volkswirtschaften nicht finanzieren. Wenn nun die Bürgschaft fällig wird, müssen die hoch verschuldeten Volkswirtschaften Geld einbezahlen, das sie nicht haben. Dazu gehört auch Deutschland. Denn die Bürgschaft umfasst mindestens einen ganzen Haushalt.

Schon jetzt findet ein Großteil der Neuverschuldung statt, damit wir unsere Zinsen bezahlen können. Es ist ein Spiel auf Zeit und im Moment ein Teufelskreis. Seit vier Jahren doktern wir daran herum, ohne erkennbare Ergebnisse zu produzieren.

Die spannende Frage ist, wird die Zeit wirklich effektiv (i.S von richtig) und effizient (i.S. von gut) genutzt, um diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Lesen sie dazu meinen Artikel: Wie wir aus der Krise kommen.

Mit meinem Ansatz, „Die Welt – gewissenhaft – denken“, kann jeder seinen Beitrag leisten,  den Kapitalismus retten, der allen die Freiheit gebracht hat. Dafür muss der Gier-, Kasino- und Schulden-Kapitalismus abgeschafft werden, der die Fleißigen, Ehrlichen und Rentner ausbeutet.

Ich denke, das mir der eine oder andere gedanklich zustimmt. Ich höre aber auch das fragende Wie. Wie soll der Einzelne etwas was ändern? Die Antwort ist einfacher, als Sie denken: Was wir alleine nicht schaffen, schaffen wir zusammen. Nutzen Sie Ihre Stimme z.B. mit einer Petition, einen Punkteplan in die Regierung zu bringen. Dazu biete ich meine Hilfe gerne an.

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