Ernährung als Vorsorge

Der aktuelle Wettbewerb des Umweltzentrum Licherode (Klicken, um auf Webseite zu gelangen)

Im Was will diese Seite, haben wir sechs für uns wesentliche Punkte aufgeführt, zwei dieser Punkte sind für den heutigen Beitrag von wesentlicher Bedeutung

  • Menschen verbinden, Herzen bewegen und das Denken selbstständiger machen.
  • Das Wahre des bisher Gedachten aus Wissenschaft und Praxis, um die Erkenntnise und Errungenschaften von heute erweitern und in einem neuen Kristallisationspunkt zusammenführen

Das Umweltzentrum Licherode habe ich im Rahmen meines Versuchs, Kindern gesunde Ernährung in die Schule zu bringen kennengelernt. Der Leiter Klaus Adamaschek gehört zu den Menschen, die meine volle Bewunderung haben. Er und seine Weggefährten haben vor mehr als 20 Jahren darüber nachgedacht, wie Kindern pädagogisch wirkungsvoll gesunde Ernährung näher gebracht werden kann. Und bereits vor ca. 16 Jahren hat das Team um Klaus Adamaschek diese Gedanken in die Tat umgesetzt und bis heute fast 50.000 Kinder und 15.000 Lehrkräfte in diesem Sinne gebildet (weiter unten finden Sie eine ausführliche Beschreibung).

Ein Beitrag ganz im Sinne der oekohumanen Bewegung und von unschätzbaren Wert für unsere zukünftige Gesellschaft. Empörend, dass diese Initiative politisch nicht die Aufmerksamkeit und finanzielle Unterstützung findet, die der Initiative gebührt. Unser heutiges Gesundheitssystem verschlingt Milliarden an Reparaturkosten, die Krankenkassen und der Bürger ausgeben, um den Körper wiederherzustellen. Die Politiker könnten mit gutem Beispiel vorangehen und unser aller Anliegen Gesundheit durch gezielte Aufklärung kostengünstiger zu gestalten. Auch wenn die Pharma-Lobby nicht daran interessiert ist.

Es gibt einen Lichtblick, der noch größere Beachtung verdient. Das Umweltbildungszentrum Licherode wurde von der UNESCO bereits viermal als offizielles Projekt der UN-Weltdekade Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet.

Meine Empörung, die hoffentlich viele mit mir teilen, hat mich zu dem Gedanken geführt, einen weiteren Antrag bei Merkels Dialog über Deutschland in unserem Namen einzubringen. Kinder sind unsere Zukunft, sie haben ein Recht auf gute Ernährung. Mit den Ganztagsschulen übernimmt jedes Land die Verantwortung für gute Nahrung. Gute Ernährung darf nicht am Geldbeutel scheitern.

Nutzen Sie Ihre Stimme, um mit uns in der Politik Spuren zu hinterlassen.

Ein Experiment mit dem Solarkocher - Bild: Umweltzentrum Licherode

Das Ökologische Schullandheim und Tagungshaus Licherode, gelegen im 170-Seelen-Dorf Alheim-Licherode in Nordhessen, ist ein bundesweit tätiges Umweltbildungszentrum, an dem alljährlich ca. 3.000 Kinder und rund 1.000 Erwachsene Umweltbildungswochen und Seminare zu Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung verbringen, seit Betriebsbeginn im Jahr 1995 wurden somit fast 50.000 Kinder und 15.000 Lehrkräfte erreicht. Das Zentrum Licherode wurde von der UNESCO bereits viermal als offizielles Projekt der UN-Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet.

Das Gebäude des Schullandheims ist eine über 240 Jahre alte denkmalgeschützte Hof-reite, die 1994 bauökologisch, energiesparend und behindertengerecht restauriert wurde und heute 60 Betten, Tagungsräume, Werkstätten etc. beherbergt. Ergänzt wird das Angebot durch einen bauökologisch konsequenten Tagungspavillon. Umgeben ist der Pavillon von „Unserland“, einer ökologischen Lern- und Erlebnislandschaft für Kinder, die als Experimentierfeld und Ideenpool für naturnahe und kindgerechte Flächengestaltung dient.

Die Küche des Schullandheims verwirklicht ein regional-biologisches Verpflegungs-konzept und bezieht die Lebensmittel für die Verpflegung der Gästegruppen so weit wie möglich direkt bei Öko-Erzeugern der Region.

‚Den Wald mit allen Sinnen erleben’ steht in Licherode ebenso auf dem außerschulischen Lehrplan wie Buttermachen, Solarbasteln, Teicherkundung oder Biolandbau. Lernort ist nicht das Klassenzimmer, sondern es sind Erlebnisorte wie Feuchtbiotope, Waldareale, Werkstätten und Bauernhöfe. Über 100 meist ehrenamtlich Tätige wie z. B. Revierförster, Landwirte, Handwerker, Künstler und Naturschützer unterstützen die Umweltpädagogen bei ihrer Arbeit. Die Expertise von der regionalen Partner wird somit ganz gezielt in die außerschulische Bildungsarbeit eingebunden.

Über bundesweit bedeutsame Forschungs- und Pilotprojekte leistet Licherode einen Beitrag zur Konkretisierung des Begriffs „Bildung für nachhaltige Entwicklung“. So werden in Licherode u. a. Senioren zu Umwelttrainern für Kinder und Jugendliche ausgebildet und Konzepte für eine gesunde und regionale Schulverpflegung entwickelt und erprobt. Ein neuer Schwerpunkt ist die Erarbeitung von Nachhaltigkeitskonzepten für Kindertagesstätten. Mit der Unterstützung von Solarunternehmen organisiert Licherode Solarwettbewerbe an Schulen und führt „Solarwochen“ für Kinder aus ganz Deutschland durch.

Im Jahr 2011 hat Licherode das „KinderHandBuch“ als Nachhaltigkeitsfibel für Kinder herausgegeben. Anhand sieben konkreter Beispielthemen können Kinder erfahren, wie sie selber tun können, um unsere Welt ein wenig besser zu machen. Und über das soziale Sponsoring-Projekt „Stadtfüchse“ hilft Licherode dabei, regionale Sponsoren zu finden, um Umweltbildungswochen auch für Schulen in sozialen Brennpunkten bezahlbar zu machen.

Getragen wird das Umweltbildungszentrum Licherode von einem gemeinnützigen Trägerverein, der das Projekt weitgehend aus eigener Kraft finanziert und eng mit dem Hessischen Kultusministerium zusammenarbeitet. Licherode ist heute bundesweit Vorbild für Umweltbildungseinrichtungen und berät auch vergleichbare Einrichtungen in anderen Bundesländern.

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