Eine fundamentale Änderung unseres Konsumverhaltens

Soil & More sorgt für guten Boden - Hintergrundbild: Peter Smola / pixelio.de

Der Boden war seit je her ein – wenn nicht das zentrale Thema der Bio- und biodynamischen Landwirtschaft. Und es ist wichtiger denn je, denn weltweit werden nachhaltig, d.h. langfristig fruchtbare Böden knapper und knapper. So knapp, dass bereits große konventionelle Firmen und Düngerhersteller dem Bodenschutz und Entwicklung höchste Priorität geben. Doch nicht nur die konventionelle Landwirtschaft hat hier noch einige Hausaufgaben zu machen, auch in Biobetrieben gibt es hier sowohl in Europa als auch international noch großes Verbesserungspotential.

Kompostierung von landwirtschaftlicher Biomasse ist hier ein Lösungsansatz. Wir produzieren nicht nur Äpfel, Birnen, Kartoffeln und Tomaten, sondern auch die Bäume, Äste, Zweige, Blätter und Pflanzen, die diese Früchte tragen. Sie alle sind voll von wertvollen Nähr- und Strukturstoffen sowie Wasser und mikrobiellem Leben. Wenn wir diese Nebenprodukte nicht dem Boden zurückführen, ist das ein ökologisches aber auch ökonomisches Verlustgeschäft für den landwirtschaftlichen Zyklus.

Für eine wirkliche und umfassend nachhaltige Entwicklung in der Lebensmittelkette ist aber auch der Konsument bzw. eine fundamentale Änderung unseres Konsumverhaltens unabdinglich. Solange wir 40 Prozent der erzeugten Lebensmittel wegwerfen (weltweiter Durchschnitt) und gleichzeitig immer billigere Lebensmittel fordern, ist unser Verhältnis zu Lebensmitteln gestört. Lebensmittel sind zentraler Bestandteil unseres Lebens und wir müssen ihnen einen höheren Stellenwert geben und sie nicht nur als notwendiges Übel betrachten. Nur dann werden wir fähig sein Preis, Qualität, Fairness und Umweltbewusstsein nachhaltig zu entwickeln und umzusetzen.

Mehr Informationen: www.soilandmore.com

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