Das Hummel-Paradoxon

Jörg Schallehn 23. August 2012 1

Der Unterschied zwischen Menschen und Tier – in diesem Fall die Hummel – ist u.a. anderem, dass die Hummel ihre Einzigartigkeit kennt und ihren Platz gefunden hat. Der Mensch sucht die Einzigartigkeit und seinen Platz noch. So glaubt der Mensch und die Hummel weiß.

Ein weiterer fundamentaler Unterschied ist: der Mensch hat einen sogenannten freien Willen. Der freie Wille braucht den Glauben, den ersten Schritt zum bewussten Wissen. Dazwischen liegen Erfahrungen dazu, was nicht funktioniert. Man könnte dies den Edison-Effekt nennen, denn der Erfinder brauchte Tausende von Versuchen und Erkenntnissen, wie die Glühbirne schnell verglüht, bis schließlich ein Versuch die Glühbirne lange erglühen ließ. Dies ist ein Weg zur Wahrheit, den jeder Mensch gehen kann. Bis dahin braucht er einen starken Glauben, wie z.B. Edison und andere Berühmtheiten.

Die OekoHuman-Initiative möchte Menschen und Organisationen begleiten, Trennung, Furcht, Angst und Mangel zu transformieren in ein „Sei-Dir-selbst-der-Nächste“ bei gleichzeitigem Bewusstsein der Verbundenheit mit allem und allen. Mit Respekt und Fairness machen wir uns auf den Weg zum Wohlstand für alle und alles, also für Mensch, Natur, Erde und damit für den Kosmos.

Dazu passt sehr gut ein Ausspruch der amerikanischen Menschenrechtsaktivistin Marianne Williamson (der fälschlicher Weise oft Nelson Mandela zugeschrieben wird):

Unsere größte Angst ist nicht, unzulänglich zu sein. Unsere größte Angst ist, grenzenlos mächtig zu sein. Unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, ängstigt uns am meisten. Wir fragen uns: Wer bin ich denn, daß ich so brillant sein soll? Aber wer bist du, es nicht zu sein? Du bist ein Kind Gottes. Es dient der Welt nicht, wenn du dich klein machst. Sich klein zu machen, nur damit sich andere um dich herum nicht unsicher fühlen, hat nichts Erleuchtetes. Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes, der in uns ist, zu manifestieren.

Er ist nicht nur in einigen von uns, er ist in jedem einzelnen. Und wenn wir unser Licht scheinen lassen, geben wir damit unbewußt anderen die Erlaubnis, es auch zu tun. Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart automatisch die anderen.“

Zurück zur Hummel: Falsch an der ursprünglichen Annahme war, dass Hummelflügel nicht steif sind, wie etwa Flugzeugtragflächen. Deswegen kann sie also dich fliegen. Das Fazit für uns: Annahmen kommen aus dem Glauben, Versuch und Irrtum weisen uns den Weg zum Wissen über die Wahrheit. Dazwischen geht es um die Kraft, an sich zu glauben und um die Stärke, es immer wieder zu versuchen bis die Erkenntnis Freude und Dankbarkeit im Menschen hervorruft.

Dazu möchte OekoHuman einen Beitrag leisten.

Wie das ganz konkret gehen kann, habe ich hier in zahlreichen Artikel etwa über die Natur des Geldes, unsere Chance aus der Krise zu kommen, einen gesunden Kapitelismus oder heute in einem Gastartikel im Magazin Citizen Times beschrieben. Das Entscheidende ist: Alles fängt bei uns selbst an!

Ein Kommentar »

  1. Kamala 23. August 2012 at 18:58 - Reply

    Danke für den netten Artikel 😉
    Gefällt mir sehr gut!!

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