Das oekohumane Commitment

Jörg Schallehn 10. September 2012 2

Bild: Petra Dirscherl / pixelio.de

Die größte Furcht und Angst von uns Menschen ist nicht, unzulänglich zu sein. Unsere größte Furcht und Angst ist, grenzenlos mächtig zu sein. Unser strahlendes Licht, nicht unsere Dunkelheit, lässt uns fürchten und wir ängstigen uns am meisten vor diesem Licht. Wir fragen uns nicht: Wer bin ich wirklich und wer möchte ich sein und wie rufe ich in mir das Edelste und Höchste hervor, um es für jedermann sichtbar zu machen? Wir fragen uns: Wer bin ich denn, dass ich so brillant sein soll? Der Glaube an etwas versetzt jeden Berg, auch den falschen.

Du bist ein Kind Gottes. Es dient der Welt und Dir nicht, wenn Du Dich klein machst. Sich klein zu machen, nur damit andere sich um Dich herum nicht unsicher fühlen, hat nichts Erleuchtetes. Wir werden geboren, um die Herrlichkeit Gottes, der in uns ist, zu manifestieren. Gott ist nicht nur in einigen von uns, Gott ist in jedem uns. Um unser Licht erstrahlen lassen und auf unserem Platz zu stehen, geben wir damit bewusst allen anderen die Gelegenheit, es uns gleich zu tun. Wenn wir an uns und damit an das Göttliche in uns glauben, befreien wir uns von Furcht und Angst und unsere Gegenwart befreit automatisch die anderen. Dieser Glauben und dieses Wissen versetzt die richtigen Berge.

Um diesen Glauben in sich entstehen zu lassen, habe ich den OekoHuman gegründet. Als Hingabe und Bereitschaft an mich selbst, diesem Schöpfungsimpuls zu folgen und mein Licht immer sichtbarer erstrahlen zu lassen, um bei anderen den Impuls zu setzen, es mir gleich zu tun, mit dem Ziel die Menschen der Welt damit „anzustecken“. (inspiriert von Marianne Williamson)

Und weil es so gut passt, hier noch ein Text von Charlie Chaplin:

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles, was geschieht, richtig ist –
von da an konnte ich ruhig sein.

Heute weiß ich: Das nennt man VERTRAUEN.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.

Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen
und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.

Heute weiß ich, das nennt man „REIFE“.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,
und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht,
was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.

Heute weiß ich, das nennt man EHRLICHKEIT.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das „Gesunden Egoismus“,

aber heute weiß ich, das ist „SELBSTLIEBE“.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen,
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt: das nennt man DEMUT.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet,
so lebe ich heute jeden Tag und nenne es „BEWUSSTHEIT“.

 

Als ich mich zu lieben begann,
da erkannte ich, dass mich mein Denken
armselig und krank machen kann.
Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner.

Diese Verbindung nenne ich heute „HERZENSWEISHEIT“.

 

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten,
denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.

Heute weiß ich: DAS IST DAS LEBEN !

Als ich mich zu lieben begann, habe ich die Verbundenheit mit Allem gefunden und gesehen, dass Sünde, Schuld und Sühne eine Illusion ist. Es gibt nur den konstruktiven Umgang mit Fehlern, sie sind Wegweiser auf dem Weg, mich zu erinnern Wer ich bin. Das ist auch Leben.

2 Kommentare »

  1. Sarada Tuma 2. Oktober 2012 at 22:02 - Reply

    Eine sehr schöne Erklärung für „Bewusstheit“.

  2. Fiona Fischer 12. Dezember 2012 at 11:15 - Reply

    Lieber Herr Schallehn,
    mir gefällt das so gut, daraus sollten Sie Karten machen und/oder eine Power Point Präsentation, mit den entsprechenden Bildern, damit Sie sie per Mail verschicken können, denn oft muss den Menschen nur ein Schubs in die richtige Richtung gegeben werden. Die Zitate von Chaplin sind Gold wert!!
    Vielleicht können Sie diese auch in Ihren Newsletter integrieren?
    Beste Grüsse, Fiona Fischer

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