Satzung

  • 1 Name und Sitz

Der Verein führt den Namen OekoHuman..

Er ist Vereinsregister Weinheim eingetragen den Zusatz „e.V.“

Der Sitz des Vereins ist Altenkirchen

 

  • 2 Geschäftsjahr

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

  • 3 Zweck des Vereins

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Zweck des Vereins ist die Volks- und Berufsbildung, die Erziehung und die Förderung von Wissenschaft und Forschung.
Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch Unterhaltung einer Schule, Seminare Durchführung wissenschaftlicher Veranstaltungen und Forschungsvorhaben, Vergabe von Forschungsaufträgen, Unterhaltung eines Kindergartens und Förderung sportlicher Übungen und Leistungen.

 

  • 4 Selbstlose Tätigkeit

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

  • 5 Mittelverwendung

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

 

  • 6 Verbot von Begünstigungen

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

  • 7 Erwerb der Mitgliedschaft

Vereinsmitglieder können grundsätzlich natürliche Personen oder juristische Personen werden.

Der Aufnahmeantrag ist schriftlich zu stellen.

Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand.

Gegen die Ablehnung, die keiner Begründung bedarf, steht dem/der Bewerber/in die Berufung an die Mitgliederversammlung zu, welche dann endgültig entscheidet.

 

  1. Ordentliche Mitglieder

Ordentliche Mitglieder können nur natürliche Personen werden, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Sie haben aktives und passives Stimmrecht und zahlen einen durch die Mitglieder-versammlung festgelegten jährlichen Beitrag.

Über die Aufnahme als ordentliches Mitglied entscheidet der Vorstand auf schriftlichen Antrag. Dieser kann unbegründet abgelehnt werden.

Die ordentliche Mitgliedschaft endet durch Tod, Ausschluß oder Austritt aus dem Verein. Der Austritt kann jederzeit erklärt werden, es besteht keinerlei Anspruch auf Rückzahlung von bereits geleisteten Mitgliedsbeiträgen.

Ein Mitglied kann auf Antrag des Vorstands durch die Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt, namentlich Äußerungen oder (und) Aktivitäten, die dem Vereinszweck zuwiderlaufen, Verrat von Vereinsgeheimnissen aller Art usw. Das Mitglied ist vor dem Beschluss zu hören.

Die ordentlichen, stimmberechtigten Vereinsmitglieder können ihre Mitgliedschaftsrechte, insbesondere ihr Stimmrecht, durch einen Bevollmächtigten ausüben lassen, wenn der Vorstand der Vollmachtserteilung mittels Unterschrift auf der Vollmachtsurkunde zustimmt.

 

  1. Fördermitglieder

Fördermitglieder können juristische Personen sowie natürliche Personen werden, die das 16. Lebensjahr vollendet haben. Bei Minderjährigen ist das schriftliche Einverständnis eines Erziehungsberechtigten notwendig.

Die Fördermitgliedschaft wird durch einfachen schriftlichen Antrag erlangt.

Fördermitglieder haben kein Stimmrecht. Sie unterstützen den Verein durch einen jährlichen Beitrag dessen Höhe die Mitgliederversammlung beschließt.

Fördermitglieder sind in besonderem Maße Ziel der Bildung und Beratung des Vereins.

Die Fördermitgliedschaft endet durch Erlangen der ordentlichen Mitgliedschaft, Tod, Ausschluß oder Austritt aus dem Verein. Der Austritt kann jederzeit erklärt werden, es besteht keinerlei Anspruch auf Rückzahlung von bereits geleisteten Mitgliedsbeiträgen. Bezüglich des Ausschlusses von Fördermitgliedern gelten die gleichen Bedingungen wie bei ordentlichen Mitgliedern.

 

  • 8 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss, Tod oder Auflösung der juristischen Person.

Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied. Die schriftliche Austrittserklärung muss mit einer Frist von einem Monat jeweils zum Ende des Geschäftsjahres gegenüber dem Vorstand erklärt werden.

Ein Ausschluss kann nur aus wichtigem Grund erfolgen. Wichtige Gründe sind insbesondere ein die Vereinsziele schädigendes Verhalten, die Verletzung satzungsmäßiger Pflichten oder Beitragsrück-stände von mindestens einem Jahr.

Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Gegen den Ausschluss steht dem Mitglied die Berufung an die Mitgliederversammlung zu, die schriftlich binnen eines Monats an den Vorstand zu richten ist. Die Mitgliederversammlung entscheidet im Rahmen des Vereins endgültig. Dem Mitglied bleibt die Überprüfung der Maßnahme durch Anrufung der ordentlichen Gerichte vorbehalten. Die Anrufung eines ordentlichen Gerichts hat aufschiebende Wirkung bis zur Rechtskraft der gerichtlichen Entscheidung.

 

  • 9 Aufbringung und Verwendung der Vereinsmittel

Die Mittel für die Vereinszwecke sollen durch Mitgliedsbeiträge, Zuwendungen, Spenden, Kapitalbeteiligungen und durch Lizenz-Einnahmen aufgebracht werden.

  1. a) Spenden, Einnahmen aus Zweckbetrieb und Fördermitgliedsbeiträge, werden ausschließlich für die, in der Satzung genannten Zwecke und Aufwandsentschädigungen verwendet.
  2. b) wirtschaftliche und Vermögensverwaltende Einnahmen für alle anderen Ausgaben

Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe der Beiträge und deren Fälligkeit bestimmt die Mitgliederversammlung.

 

  • 10 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind

die Mitgliederversammlung

der Vorstand, dieser setzt zusammen aus 1. und 2. Vorsitzenden, dem Kassenwart, dem Schriftführer und bis zu 6 Beisitzern.

 

  • 11 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist das oberste Vereinsorgan. Zu ihren Aufgaben gehören insbe-sondere die Wahl und Abwahl des Vorstands, Entlastung des Vorstands, Entgegennahme der Berichte des Vorstandes, Wahl der Kassenprüfern/innen Festsetzung von Beiträgen und deren Fälligkeit, Beschlussfassung über die Änderung der Satzung, Beschlussfassung über die Auf-lösung des Vereins, Entscheidung über Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern in Berufungsfällen sowie weitere Aufgaben, soweit sich diese aus der Satzung oder nach dem Gesetz ergeben.

Im erstem Quartal eines jeden Geschäftsjahres findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt. Der Vorstand ist zur Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung verpflichtet, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe von Gründen verlangt. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von einem Monat schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt als den Mitgliedern zugegangen, wenn es an die letzte dem Verein bekannt gegebene Anschrift gerichtet war. Die Tagesordnung ist zu ergänzen, wenn dies ein Mitglied bis spätestens eine Woche vor dem angesetzten Termin schriftlich beantragt. Die Ergänzung ist zu Beginn der Versammlung be-kundzumachen.

Anträge über die Abwahl des Vorstands, über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins, die den Mitgliedern nicht bereits mit der Einladung zur Mitgliederversammlung zugegangen sind, können erst auf der nächsten Mitgliederversammlung beschlossen werden.

Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder be-schlussfähig.

Die Mitgliederversammlung wird von einem Vorstandsmitglied geleitet.

Zu Beginn der Mitgliederversammlung ist ein Schriftführer zu wählen.

Jedes Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht kann nur persönlich oder für ein Mitglied unter Vorlage einer schriftlichen Vollmacht ausgeübt werden.

Bei Abstimmungen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins können nur mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.

Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen bleiben außer Betracht.

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.

 

  • 12 Vorstand

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für zwei Jahre gewählt. Sollte nach Ablauf der Amtszeit kein neuer Vorstand gewählt werden, verlängert sich die Amtszeit um ein weiteres Jahr.
Er besteht in jedem Fall aus dem Vorsitzenden, bis zu zwei Stellvertretern, dem Kassenwart und Protokollführers. Optional können bis zu neun stimmberechtigte Beisitzer gewählt werden.

Die Mitgliederversammlung beschließt jeweils über die zu wählende Zahl der Beisitzer.

Der Vorsitzende führt die Geschäfte des Vereins und verwaltet sein Vermögen. Dem Vorstand obliegt die Geschäftsführung mit einem unlimitierten Volumen zu Lasten des Vereins im Innenverhältnis. Ihm obliegen alle Aufgaben, soweit sie nicht durch Satzung der Mitglieder-versammlung zugewiesen sind. Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der Vorsitzende allein oder im Falle seiner Verhinderung beide Stellvertreter gemeinsam. Der Verhinderungsfall braucht nicht nachgewiesen zu werden.
Der Vorstand tagt mindestens vierteljährlich real oder fernmündlich auf Einladung des Vorsitzenden mit einer Frist von 3 Werktagen. Der Vorstand trifft seine Entscheidungen soweit nicht anders geregelt mit einfacher Mehrheit, bei Stimmgleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
Der Vorstand kann nachgeordnete Untergliederungen des Vereins wie etwa einen Beirat schaffen und über das Procedere der personellen Besetzung entscheiden. Ist die Existenz dieser Unter-gliederungen von Dauer, kann die Mitgliederversammlung darüber beschließen, ob sie in die Satzung aufgenommen werden.

Der Vorstand kann dem OekoHuman e. V. eine Geschäftsordnung zu geben. In ihr soll unter anderem festgelegt werden, welche Geschäfte eingesetzte Personen wie beispielsweise ein Geschäftsführer im Namen des Vereins ohne Beschluss des Vorstands tätigen dürfen und welche organisatorische Struktur für die Vereinsarbeit genutzt wird.

Der Vorsitzende sowie Positionen wie des Geschäftsführers können für ihre Tätigkeit eine angemessene Aufwandsentschädigung erhalten.

 

  • 13 Kassenprüfung

Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von einem Jahr eine/n Kassenprüfer/in.

Diese/r darf nicht Mitglied des Vorstands sein.

Wiederwahl ist zulässig.

 

  • 14 Auflösung des Vereins

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für gemeinnützige und mildtätige, z. B. Förderung von Wissenschaft und Forschung, Erziehung, Volks- und Berufsbildung, der Unterstützung von Personen, die im Sinne von § 53 der Abgabenordnung wegen bedürftig sind.

  • 15 Sonstiges

Sollten Teile dieser Satzung nichtig sein oder werden, ob aus tatsächlichen, rechtlichen oder sonstigen Gründen, so hat das auf die Geltung des Satzungsrestes keinen Einfluß.

Im Übrigen gelten die allgemeinen Vorschriften.

Der Vorstand darf die Satzung ergänzen und konkretisieren, solange es sich um keine Satzungsänderung handelt, z.B. Durchführungsbestimmungen, Geschäfts- und Benutzer-ordnungen erlassen, einen Schiedsvertrag einbringen usw. Dazu ist keine Registereintragung erforderlich.

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