Generationenbilanz

Die Generationenbilanzierung wurde Anfang der 1990er Jahre in den USA zur langfristigen Analyse der Fiskal- und Sozialpolitik entwickelt. Bei dieser Methode werden die ausgewiesenen gesamtwirtschaftlichen Budgetposten, wie etwa Renten- und Steuerzahlungen, mit Hilfe von altersspezifischen Profilen einzelnen Jahrgängen zugewiesen und dann unter Zuhilfenahme von Bevölkerungsprojektionen weiter in die Zukunft fortgeschrieben.

Aus oekohumaner Sicht ist diese Methodik auf alle zukünftigen Ausgaben zu erweitern, die ein Staat zu erfüllen hat (explizite und implizite Verbindlichkeiten). Ähnlich einer Unternehmensbilanz, die Rückstellungen und Abschreibungen zu bilden hat. Dadurch wird das System transparenter und der Staatshaushalt wird nicht mehr nur auf Jahresbasis erstellt.

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