Macht

grant 26. Januar 2012 0

Macht, Stärke, Wirkungsvermögen und Durchsetzungsvermögen, werden umgesetzt durch machen, tun, handeln, leisten, wirken, betreiben, unternehmen und schaffen. Ethisches Gegengewicht ist die Demut gegenüber denen, die einem die Macht durch ihre Stimme verliehen haben. So steht Macht in Korrespondenz mit den oben erwähnten Eigenschaften, der Fähigkeit, also dem Vermögen (Können), diese auch umzusetzen und den Stimmen. Stimme verleihen bzw. abgeben ist gleichbedeutend mit Macht und machen abgeben. Die Formel für Macht lautet: Kraft und Stärke des Einzelnen oder einer Gruppe, die ihre Persönlichkeit durch ihre Stimme(n) zum Ausdruck bringen, werben um die Stimmen der Bürger, die für einen klar definierten Bereich das eigene Tun bzw. Machen abgeben. Dadurch wird das Machen-Können des Einzelnen bzw. der Gruppe gesteigert = Macht haben und ausüben. Dadurch entsteht Verantwortung (siehe Ethik).

Außerdem steht der Begriff steht in verschiedenen Bedeutungszusammenhängen:

  1. Macht kommt von „machen“ und bedeutet, fähig zu sein, etwas zu bewegen und zu bewirken. Macht ausüben zu können, basiert u.a. auf Fähigkeiten wie Wissen, Können, Kreativität, aber auch auf körperlicher oder militärischer Stärke. Freude an der Ausübung von Macht ist die legitime Befriedigung eines zunächst neutralen Macht-Motivs. In diesem Sinne ist Macht mit persönlichem Vermögen gleichzusetzen.
  2. Macht wird ausgeübt im Rahmen einer bestehenden Hierarchie und/oder auf der Basis von materiellem Vermögen.
  3. Der Begriff Macht ist ferner mit bestimmten Konnotationen und Werten verbunden. Personale Macht, die von einem Individuum ausgeübt wird über Menschen und Sachverhalte, muss einhergehen mit der Übernahme von Verantwortung durch dieses Individuum für sein Handeln bis hin zu materieller Haftung, wenn Macht unverantwortlich ausgeübt wurde. Strukturelle Macht entsteht durch festgeschriebene Regeln und Gesetze oder durch ungeschriebene Gesetze und Regeln, die durch und in Institutionen entstehen. Sie ist verankert in gesetzlichen, ökonomischen und politischen Verhältnissen und nur durch ein neues kollektives Bewusstsein zu verändern.

Macht bedarf eines Gegengewichts in Gestalt des Dienens, einerseits gegenüber denjenigen, über die Macht ausgeübt wird (Bürger, Konsumenten, Mitarbeitende) und andererseits gegenüber denjenigen, die die Macht verliehen haben (Wähler, Eigentümer, Organisationen).

Schreiben Sie einen Kommentar »

Newsletter abonnieren