Naturphilosophie

Die Anfänge der Naturphilosophie liegen in der griechischen Antike. Die Vorsokratiker suchten nach allgemeinen, konstanten Konstitutions- und Erklärungsprinzipien des Wandels der Erscheinungswelt. Dabei wurden meist ein oder mehrere einheitliche materielle Prinzipien angenommen, die einen gemeinsamen Ursprung (arché) bilden. Thales führte dazu das Wasser an, Anaximenes die Luft, Empedokles vier Elemente. Leukippos und Demokrit postulierten kleinste Teilchen: Atome. Anaximander sprach von einem Apeiron (das Unbestimmte), was evtl. mit Feuer oder Äther in Verbindung zu bringen ist.

Im oekohumanen Kontext sprechen wir von Ordnung und Naturgesetzen, die im Atom die gleichen Kräfte entwickeln, wie im gesamten Kosmos.

Viele griechische Naturphilosophen, zuvorderst Aristoteles, schrieben eine Abhandlung mit dem Titel „Über die Natur“ (perì phýseōs). Aus dieser Tradition entwickelte sich der Begriff Physik als Inbegriff der späteren Naturwissenschaften, wenngleich die antiken Denker einen umfassenden Naturbegriff hatten.

Gegenstandsbereiche antiker Naturphilosophie waren u. a. Themen der Mathematik, Astronomie und Astrologie, Kosmologie, Physik, Technik, Geographie, Psychologie, Medizin, Botanik und Zoologie.

Die Chinesische Naturphilosophie z. B. umfasst eine 5-Phasen- bzw. 5-Elemente-Lehre ausgeprägt (wuxing),
die mit Wasser, Feuer, Holz, Metall und Erde die Grundbegriffe der chinesischen Kosmologie benennt. (Vorstehender Text besteht aus Auszügen von Wikipedia)

Einen guten Überblick gewährt Jeremy Anderegg auf seiner Webseite. Siehe außerdem: Philosophie.

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