EZB zeigt ihr wahres Wesen

Die Deutsche Bundesbank in Frankfurt am Main (Bild) war einst das leuchtende Vorbild zur die EZB - Bild: Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de

Ursprünglich war die Europäische Zentralbank (EZB) einmal als Notenbank nach dem Vorbild der Deutschen Bundesbank gedacht, die mit ihrer Unabhängigkeit und dem Anspruch einer Qualitätskultur, für stabile Verhältnisse gesorgt hat. Ursprünglich…

Denn mittlerweile wird immer offensichtlicher, dass als Maßstab wohl eher die amerikanische Federal Reserve Bank (FED) dient, die per Gesetzesauftrag dazu verpflichtet ist, die Regierung zu unterstützen. Denn die EZB flutet die Finanzmärkte mit Billionen von Euro, denen weder eine erbrachte Leistung noch ein realer Gegenwert gegenübersteht. Die Titelgeschichte  im Handelsblatt von heute, „Die wundersame Geldvermehrung“ erzählt von dieser Wesensveränderung, die sich im Innersten unseres Währungssystems ereignet hat.

Griechenland: Die Kredite zahlen wir?

Die Euro-Krise hat tiefgreifende Wurzeln - Bild: Wilhelmine Wulff / pixelio.de

Unter dem Titel „Euro-Krise: Griechenland braucht neue Hilfen“ beschreibt das Handelsblatt heute, wie die hellenische Krise wieder auf die Agenda der EU-Politik rückt. Grundsätzlich muss man dazu verstehen, dass die Krise in Griechenland damit zu tun hat, das zu viel Geld über Kredit in Taschen von wenigen geflossen ist.

Laut Bildzeitung werden in der Schweiz und Liechtenstein ca. 200 Mrd. Euro von reichen Griechen verwaltet. Kredite werden nun auf den Bürger verteilt und die Gewinne bleiben bei wenigen. Man muss kein Sozialdemokrat sein, um zu verstehen, dass dieses Ungleichgewicht weder auf dem Rücken der Bürger in Griechenland, noch auf dem Rücken der Bürger von Europa ausgetragen werden kann.

Das System Gelddrucken und Kreditvergabe, um Volumen zu erhöhen, um Margen bzw. Zinsen zu erzielen, um wenige zu bereichern, wird zum Raub am Bürger, wenn dieser die Kredite zurückzahlen soll.

Dies geschieht jeden Tag auf der ganzen Welt – nicht nur in Griechenland. Man lese hierzu den Spiegel Artikel „Gelduntergang“ (Ausgabe 34/2011) und meinen Artikel „Wie aus der Krise kommen“.