Das Hummel-Paradoxon

Der Unterschied zwischen Menschen und Tier – in diesem Fall die Hummel – ist u.a. anderem, dass die Hummel ihre Einzigartigkeit kennt und ihren Platz gefunden hat. Der Mensch sucht die Einzigartigkeit und seinen Platz noch. So glaubt der Mensch und die Hummel weiß.

Ein weiterer fundamentaler Unterschied ist: der Mensch hat einen sogenannten freien Willen. Der freie Wille braucht den Glauben, den ersten Schritt zum bewussten Wissen. Dazwischen liegen Erfahrungen dazu, was nicht funktioniert. Man könnte dies den Edison-Effekt nennen, denn der Erfinder brauchte Tausende von Versuchen und Erkenntnissen, wie die Glühbirne schnell verglüht, bis schließlich ein Versuch die Glühbirne lange erglühen ließ. Dies ist ein Weg zur Wahrheit, den jeder Mensch gehen kann. Bis dahin braucht er einen starken Glauben, wie z.B. Edison und andere Berühmtheiten.

Die OekoHuman-Initiative möchte Menschen und Organisationen begleiten, Trennung, Furcht, Angst und Mangel zu transformieren in ein „Sei-Dir-selbst-der-Nächste“ bei gleichzeitigem Bewusstsein der Verbundenheit mit allem und allen. Mit Respekt und Fairness machen wir uns auf den Weg zum Wohlstand für alle und alles, also für Mensch, Natur, Erde und damit für den Kosmos.

Dazu passt sehr gut ein Ausspruch der amerikanischen Menschenrechtsaktivistin Marianne Williamson (der fälschlicher Weise oft Nelson Mandela zugeschrieben wird):

Unsere größte Angst ist nicht, unzulänglich zu sein. Unsere größte Angst ist, grenzenlos mächtig zu sein. Unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, ängstigt uns am meisten. Wir fragen uns: Wer bin ich denn, daß ich so brillant sein soll? Aber wer bist du, es nicht zu sein? Du bist ein Kind Gottes. Es dient der Welt nicht, wenn du dich klein machst. Sich klein zu machen, nur damit sich andere um dich herum nicht unsicher fühlen, hat nichts Erleuchtetes. Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes, der in uns ist, zu manifestieren.

Er ist nicht nur in einigen von uns, er ist in jedem einzelnen. Und wenn wir unser Licht scheinen lassen, geben wir damit unbewußt anderen die Erlaubnis, es auch zu tun. Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart automatisch die anderen.“

Zurück zur Hummel: Falsch an der ursprünglichen Annahme war, dass Hummelflügel nicht steif sind, wie etwa Flugzeugtragflächen. Deswegen kann sie also dich fliegen. Das Fazit für uns: Annahmen kommen aus dem Glauben, Versuch und Irrtum weisen uns den Weg zum Wissen über die Wahrheit. Dazwischen geht es um die Kraft, an sich zu glauben und um die Stärke, es immer wieder zu versuchen bis die Erkenntnis Freude und Dankbarkeit im Menschen hervorruft.

Dazu möchte OekoHuman einen Beitrag leisten.

Wie das ganz konkret gehen kann, habe ich hier in zahlreichen Artikel etwa über die Natur des Geldes, unsere Chance aus der Krise zu kommen, einen gesunden Kapitelismus oder heute in einem Gastartikel im Magazin Citizen Times beschrieben. Das Entscheidende ist: Alles fängt bei uns selbst an!

Oekohumane Einblicke 2012

Nun ist er doch noch gekommen, der Sommer. Und während die Sonne vom Himmel brennt, habe ich weiter an den oekohumanen Grundlagen gearbeitet und für den Downloadbereich ein kleines Papier erstellt, das ich Einblicke 2012 nenne. Weiterlesen

Ganzheit und Verbundenheit

Die Wirkzusammenhänge sind im Text durch die fett markierten Worte dargestellt

Das Ganze ist mehr, als die Summe seiner Teile“
Aristoteles

Dass alles mit allem verbunden ist und in seiner Ganzheit zugleich mehr, als die Summe seiner Teile, ist der Welt so immanent, dass wir es meist nicht wahrnehmen. Die Folge: Wir handeln gegen diese kosmischen Gesetze und schaden dadurch uns und anderen. Die Aufgabe des OekoHuman besteht unter anderem darin, Transparenz in die jeweiligen Wirkzusammenhänge zu bringen, um zu sinnvollerem Handeln zu führen. Dafür greift dieser Artikel drei der zentralen Funktionen und Positionen in unserer Gesellschaft auf und versucht in aller Kürze die Wirkungen des Systems der letzten 2.600 Jahre aufzeigen, das zwar im oben genannten enthalten ist, allerdings immer wieder scheitert, da es die eigentliche Ordnung des Kosmos nicht anerkennt.

Die Schaltstellen der Macht

Die „Wenigen“, im Wesentlichen Geistliche, Politiker und Unternehmer sowie in ihrem Schlepptau auch Wissenschaftler und das Militär, sind von jeher „wichtige“ Motoren unserer Gesellschaften. Sie waren diejenigen, die sich der Kraft und Stärke ihrer Stimme bewusst sind und waren. Diese Stimme ermöglicht es diesen Persönlichkeiten, die Stimmen des Volkes zu „gewinnen“, dabei spielt es für unsere jetzige Betrachtung keine Rolle, ob durch Androhung von Gewalt, Unterwerfung oder „Wahl“ (Demokratie). Einige dieser Persönlichkeiten verstanden es, Eigennutz und Gemeinnutz in Einklang zu bringen, weil sie spürten oder wussten, wie alles mit allem zusammenhängt. Diese wurden vom Volk „geliebt“. Doch die meisten von ihnen dachten nur an sich selbst und ihres Gleichen und präferierten aus eigener Angst heraus ein System der Trennung und Angst, das sich im Wesentlichen aus Sünde, Schuld und Sühne zusammensetzt.

Schon ein kurzer historischer Rückblick in die Zeitspannen 1848 bis 1917, 1918 bis 1933, 1933 bis 1945 und 1948 bis heute zeigt auf, dass in einem relativ kurzen Zeitraum die unterschiedlichsten „Führungssysteme“ zusammengebrochen sind, nicht nur in Deutschland. Von der Monarchie, über das Kaiserreich, die ersten Versuche einer demokratischen Staatsform, Weimarer Republik, über eine Diktatur bis hin zur heutigen Form der Demokratie.

Die Unternehmer

Beispielhaft möchte ich die Gruppe der Unternehmer (Banker, Dienstleister, Produzenten) herausgreifen, weil ich diesen Bereich unseres Systems (Wirtschaft) am besten beurteilen kann. Zu den Unternehmern gehören heutzutage auch die Manager der multinationalen Konzerne, die über ihre Macht die Geschicke der Welt wesentlich mit beeinflussen. Meinen geschichtlichen Anker setze ich in der Weimarer Republik. Gesellschaftlich gesehen haben sich die Unternehmer während der Weimarer Republik, spätestens jedoch nach dem Dritten Reich, aus der aktiven Politik zurückgezogen, aus Angst die „Schuldigen“ zu sein. Sie haben das Feld der Öffentlichkeit geräumt und überließen die politische Arena scheinbar den Lehrern, Rechtsanwälten und Intelektuellen, die heute den Großteil der Bundestagsabgeordneten ausmachen. Stattdessen „beschränkten“ sich die Unternehmer und Manager in der ganzen Welt auf die Lobbyarbeit in „Hinterzimmern“. Mittlerweile hat der sogenannte Mittelstand seinen Platz im Spiel der Macht an die Multis abgeben und begnügt sich mit der Rolle des „Heulens mit den Wölfen“.

Organisierte Treffen der Akteure

An dieser Stelle kehre ich zurück zu den Schaltstellen der Macht, die im Kern, nicht nur in dem oben genannten Zeitraum, sondern seit Tausenden von Jahren mit wechselnden Konstellationen und Akteuren (Kirche, Politik, Unternehmer) mehr oder weniger die Geschicke der Welt in diktatorischer Weise lenken, ohne heutzutage selbst noch die Bühne zu betreten – die Kirche scheint aus dem Spiel zu sein, wobei die Rolle des Vatikans noch verschleiert ist und wird.

Bekanntestes und zugleich mysteriösestes Beispiel im Europa unserer Tage ist wohl der sogenannte Bilderberg Club, vergleichbar dem US-amerikanischen Council of Foreign Relations. Auf beiden Veranstaltungen treffen sich Unternehmer, Militärs, Politiker, Medienvertreter und Wissenschaftler im Geheimen, um Impulse, Reize und Reaktionen auf das Weltgeschehen abzustimmen, die dann von den Teilnehmern mittels organisierter Lobbyarbeit an die Politiker herangetragen werden sollen. Letztere wiederum sind oder stellen sich zumindest „ahnungsbefreit“ und folgen den Anweisungen.

Die scheinbare Beruhigung des Volkes

Das Volk wird währenddessen mit Brot und Spielen und der Illusion der Teilhabe bei Laune und „dumm“ gehalten. Die effektivsten Mittel der Ausbeutung: Geldsystem, mit Verbindlichkeiten ohne Haftung der „Wenigen“ sowie Steuern. Die Steuereinnahmen werden zum größten Teil nicht für die Bedürfnisse der Gemeinschaft verwendet, sondern über „Subventionen“ und Zinsen an die „Wenigen“ weitergeleitet. Da nun jeder Cent oder Pfennig nur einmal ausgegeben werden kann, „versteppen“ die Kernaufgaben des Staates, mit getragen durch „dumme“ Politiker. Dumm ist der, der Dummes tut.

Resultat

Das Prinzip der Ganzheit und Verbundenheit wird dadurch grundsätzlich immer wieder ausgehöhlt. Das natürliche Prinzip von Ursache und Wirkung zeigt in der Folge wiederholt die unbefriedigenden Ergebnisse der letzten 2.600 Jahre. Das Grundmuster: „Wenige“ versuchen durch Macht ohne Ethik die „Vielen“, durch tatsächliche oder psychologische Gewalt zu unterwerfen und/oder zu enteignen. Eine Unterwerfung und Enteignung findet immer statt, wenn das Recht des Menschen an sich selbst verletzt wird. Ausschließlich aus diesem Grund führt die Vorgehensweise der „Wenigen“ seit 2.600 Jahren immer wieder zu eigentlich unerwünschten Neuanfängen (Revolution, Krieg und Zerstörung). Es lohnt sich also, dieses Grundmuster etwas genauer zu untersuchen:

Das Grundmuster und seine Wurzel

Trennung, übersteigerte Angst, Ignoranz, Verschlossenheit und Quantität sind die Formen, in denen sich das Grundmuster meiner Meinung nach ausdrückt. Die Wurzel liegt im Verständnis von Sünde, Schuld und Sühne. Auslösendes Ereignis ist die biblische Geschichte von der Verbannung aus dem Paradies. Die Auswirkungen sind die sieben Wurzelsünden bei den Aktiven und bei den Passiven Ohnmachtsgefühle, Mangel, Hoffnungslosigkeit, Hilflosigkeit und Verunsicherung.

Unter den Passiven gibt es dann diejenigen, die sich für „erwacht“ halten und die die „Tugenden“ als Gegenmittel durchsetzen wollen – immer mit Kampf und Gewalt. Die Ergebnisse sind allerdings immer die gleichen, wie uns die Geschichte lehrt. Oder wie Gandhi es ausgedrückt: mit Gewalt Erobertes, wird immer auch mit Gewalt verteidigt werden müssen.

Der oekohumane Weg und Lösungsansatz

Dem Lösungsansatz der Sichtweise des OekoHuman liegt die Annahme des Monismus zugrunde, dass alles miteinander verbunden und eins ist. Den freien Willen des Menschen tangiert dies nicht, er ist wie es in der Bibel steht, gottgleich geschaffen: „Mensch, mache dir die Welt Untertan und herrsche weise“ (letzteres fehlt in den meisten Übersetzungen). Der freie Wille ist notwendig, damit der Mensch Erfahrungen (Leben) machen kann und um sich zu erinnern „wer und was er ist“. Fehler, die der Mensch dabei begeht, sind Sünden im Sinne von „Ziel verfehlt“, sind Hinweise auf die Nichtbefolgung kosmischer Gesetzmäßigkeiten (Ordnung).

Aus dem aristotelischen Diktum „das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“, lässt sich für mich ableiten: Verbundenheit, Mitgefühl (Liebe), Fülle, Fairness, Transparenz, Qualität (Geist) sind die eigentliche und natürliche Grundlage des Systems Kosmos. Fehler des Menschen werden zu Orientierungshilfen auf dem Weg zum Ziel einer Ganzheit. Die „Wenigen“ verbinden ihre wachere Persönlichkeit (Stimme) mit Ethik und führen das Volk entsprechend. Das Ergebnis einer derart gelebten Sichtweise ist ein ständiger Schöpfungs- und Bewusstseinsprozess für alle, mit dem Anspruch die kosmischen Spielregeln einzuhalten bzw. zu entdecken (Erkenntnisprozess). Diese Vorgehensweise (Ursache), hätte die Wirkung des Wohlstandes für alle und alles, auch für alle nachfolgenden Generationen (Nachhaltigkeit).

[one_half last=“no“]Weiter wie bisher

Wie wir gesehen haben, sind Kirchenväter, Politiker und Unternehmer zu allen Zeiten die Bewussteren und Aktiven gewesen, allerdings mit einem nicht dienlichen Grundmuster der Trennung und der übersteigerten Angst, das durch Habgier, Machtgier und Geltungssucht verstärkt wurde und sogar über kurz oder lang in die Dekadenz führte. Etwa zur gleichen Zeit, kristallisierte sich dann aus dem Lager der Unterdrückten eine Gruppe von Bewussten heraus, die ihre Stärke und Kraft dazu nutzten, Stimmen zu sammeln, von denen, die die Nase voll hatten und denen die Hunger litten.

Beispiele finden sich von der Renaissance über die Französische Revolution bis zur sogenannten Arabellion. Das Grundmuster Trennung hat sich bis heute nicht geändert, somit stehen wir alle heute wieder vor dem gleichen Ergebnis: viele Krisen, allerdings sind die Auswirkungen viel umfangreicher, da die Ausbeutung nun auch die Erde erfasst hat und die Gefahr besteht, dass ein neuer Revolutionär (für uns) die Bühne betritt, für die Erde mit Kraft, Stärke und Stimme der Natur. [/one_half]

[one_half last=“yes“]Den Kreislauf unterbrechen

Oder aber wir errichten ein neues System, das auf dem Prinzip der Verbundenheit und Mitgefühl, bei gleichzeitiger fairer Entschlossenheit aufgebaut ist, in dem von Natur aus alles in allem enthalten ist, mit der Folge, dass Tugenden und Sünden (Sünde in der Wurzelbedeutung: Ziel verfehlt), sich untereinander ergänzen und der Schöpfungsimpuls den Reiz auslöst, sich weiter zu entwickeln, mit dem Ergebnis des Wohlstands für alle und alles, auch in den nachfolgenden Generationen. Der Schlüssel ist das Gewissen und die Vernunft, unseren Kindern etwas zu hinterlassen, auf dem die Kinder aufbauen können.

Auch dieses Ergebnis ist nach dem Prinzip von Ursache und Wirkung, Analogie, Resonanz, Balance und Ausgleich zu betrachten. Für die OekoHuman Initiative führt dieses Grundmodell der Verbundenheit zu einem Prozess der Einsicht, Erkenntnis und des sogenannten gesunden Menschenverstandes oder Gewissens. OekoHuman steht für eine Kultur der Verbundenheit, in der Angst zur Achtsamkeit führt, denn die Sorge ist die Mutter der Angst, in der unterschieden wird, statt getrennt, in der Fehler notwendige Orientierungshilfen sind und „Commitment“ der Anspruch an sich selbst ist, sich in der heute bestmöglichen Art und Weise zum Ausdruck zu bringen.[/one_half]

Wer dem Ganzen nicht traut, braucht lediglich eine einzige Frage zu beantworten: Wenn jeder nach dem OekoHumanen Gedanken denkt und handelt, nutzt dieses Modell Mensch, Gesellschaft und Natur oder schadet es genauso wie das Modell der Trennung und der übersteigerten Angst?

Im Anfang war das Wort

Die Stimme als Ausdruck der Persönlichkeit - Bild: Enrico Kahnt / pixelio.de

Seit einigen Tagen finden Sie an prominenter Stelle auf unserer Startseite und im Menü den Hinweis auf die Stimme. Die Stimme, die jeder von uns jeden Tag hat, als Ausdruck unserer Persönlichkeit: fest, leise, laut, bestimmend, schüchtern, freudig, liebevoll, ärgerlich, singend und viele Beispiele mehr. Diese Stimme setzen alle jeden Tag mehr oder weniger auf verschiedene Art und Weise ein, auch durch Abgabe an andere mittels Stimmzettel wie Geld und Wahlschein oder erhebend bei Demonstrationen sowie oekohuman als den Ausdruck einer Lebenseinstellung.

„Ich kann ja sowieso nichts verändern“, diese Worte gehören einer Stimme, die von einer gefühlten Machtlosigkeit spricht. Wäre dieser Satz wahr, gäbe es kaum noch Veränderungen in dieser Welt. Nur ohne Ton, ohne Glauben, ohne Gewissheit, ohne Überzeugung, ohne Bildung, ohne Gefühle, ohne Geist, ohne Gedanken und ohne Stimmung hätten wir keine vernehmbare Stimme – wenn überhaupt, blieben Laute. Allerdings müssten wir unseren Körper als Stimme auch noch ausschalten.

Das Resümee: Wir alle haben eine Stimme. Tragen wir sie vor, denn deshalb haben wir dieses einzigartige Instrument.

Auch bei Wikipedia findet sich zur menschlichen Stimme Interessantes, hier ein kurzer Auszug:

Die menschliche Stimme (in der medizinischen Fachsprache lat. vōx oder grch. φωνή (phoné)) ist der durch die Stimmlippen eines Menschen erzeugte und in den Mund-, Rachen- und Nasenhöhlen modulierte Schall. Die Stimme wird vom Menschen zur Übermittlung von Informationen in Form von Sprache und anderen Lauten wie Schreien, Weinen, Lachen, Stöhnen etc. eingesetzt.

Beim Singen wird die menschliche Stimme wie ein Musikinstrument zur Erzeugung von Tönen, Klängen und Melodie, oft verbunden mit Sprache eingesetzt. Schallerzeugung ohne wesentliche Beteiligung der Stimmlippen wie z.B. Schnalzen mit der Zunge, Pfeifen mit den Lippen, Zähneklappern und Händeklatschen wird nicht als Stimme betrachtet, kann allerdings ebenfalls der Artikulation dienen.“

Doch die Stimme hat eben auch zahlreiche weitere Bedeutungen: In einer Wahl oder Abstimmung dient sie der Willensäußerung, Stimmhaftigkeit beschreibt die Eigenschaft von Lauten in der Phonetik, in der (westlichen) Musik ist die Stimme ein nach Regeln erzeugter Part (z.B. Hauptstimme, zweite Stimme), es gibt mehrere Stimmlagen (z.B. Sopran, Bariton) oder die (nicht solistische) Gesangsstimme in der Popmusik (Vocal) sowie das Synonym für Orgelregister (z.B. gemischte Stimme, Grundstimme) und bei Streichinstrumenten den Stimmstock.

Durch die oekohumane Brille betrachtet, weicht die Stimme erheblich von herkömmlichen Definitionen ab (im Anfang war das ordnende Wort und mit dem Glossar wollen wir einen Beitrag zu einer neuen Ordnung leisten). Für uns ist die Stimme das Ausdrucksmittel von Allem was ist und genauso einzigartig wie alles im Leben. Sie wird durch Schwingung erzeugt und ob sie hörbar oder zunächst unhörbar ist, hängt von den Sinnen Einzelner ab. Anders ausgedrückt: Manche hören „Flöhe husten“ wo andere nichts hören. Hören, horchen, fühlen und sehen, sind notwendige Empfangsinstrumente, um die Sendung der Stimme zu vernehmen.

Die Stimme ist also ein wahrhaft wichtiges Ausdrucksmittel des Menschen, der Natur, der Welt, des Kosmos und des Lebens. So passt Stimme eins zu eins zum Begriff OekoHuman, die Stimme ist sozusagen ein Derivat, eine Ableitung, von OekoHuman bzw. umgekehrt. Die Stimme ist somit nicht nur ein Ausdrucksmittel von OekoHuman, sondern vor allem ein Ausdrucksmittel unserer heutigen Gesellschaft. An der Stimme ist zu erkennen, wo die Menschheit steht und wohin die Menschheit will. Wer auf die Worte eines Menschen achtet, erfährt oft mehr über ihn, als durch seine Handlungen, die in der heutigen Zeit derart durch Gesetze und Vorschriften geknebelt sind, so dass die Wahrheit oft nicht das Tageslicht erblickt.

Stimme und Hören, Horchen und Fühlen bilden demzufolge Grundlage und zugleich Mittler zwischen Denken und Handeln und offenbaren den Standpunkt des Individuums. Schon der erste Ton zeigt an, wohin die Reise gehen kann, aber erst der letzte Ton offenbart, wo die Reise endet.

Der Grundton eines jeden Menschen lässt sich bestimmen und führt, wenn der Mensch diesen kennt und danach handelt, zur inneren Harmonisierung. Womit wir bei der inneren Stimme sind, dem In-sich-Hineinhören, dem Horchen. Hier entstehen Fragen, Fragen führen zur Informationen, Informationen verbunden mit Erfahrung führen zu neuem Wissen, Wissen führt zur Schöpfung und Schöpfung ist Leben. Zusammengefasst ist die Stimme der Dreh- und Angelpunkt der derzeitigen und zukünftigen Persönlichkeit.

Den Kapitalismus retten…

Das oekohumane Sechseck des gesunden Kapitalismus

Mit diesem Diagramm will ich veranschaulichen, wie Geld als Dreh- und Angelpunkt und als Mittler auf unser Leben wirkt. Mit der Qualität von richtig und gut (effektiv und effizient) in allen sechs Kernbegriffen und in den Verbindungen untereinander, wird Geld als Mittler diese Qualität auch transportieren. Die Abweichung von der höchst möglichen Qualität in einem oder in mehreren Kernbereichen bzw. Verbindungen untereinander, werden zu einer schlechteren Qualität im Kapitalismus und damit unseres Gesellschaftssystem führen.

Am oberen Punkt des gepunkteten Dreiecks befindet sich der Wohlstand, er ist das Ergebnis von richtigem und guten Umgang mit der Macht in Verbindung mit der Ethik. Wohlstand braucht Kapital und Kapital braucht Wohlstand, um sich gegenseitig zu nähren und zu erhalten.

Kapital ist das Ergebnis von richtigem und gutem Umgang von Reichtum in Verbindung mit unseren Fähigkeiten (Vermögen). Das Geld wiederum ermöglicht es durch sein Wesen, gewissermaßen durch seinen Auftrag, uns aufzuzeigen wo es an Qualität fehlt und dadurch ein Ungleichgewicht entstanden ist. Die Missachtung des Ungleichgewichts, führt zwangsläufig zur Krise bis hin zum Zusammenbruch.

Das Verständnis um die Qualität von Macht und Ethik, Reichtum und Vermögen, Wohlstand und Kapital brauchen, damit sie zur richtigen und guten Entfaltung kommen, die entsprechende Bildung. Im Bereich von Macht und Ethik spreche ich hier von der Bildung als Unterweisung, soll heißen: Das Wahre des bisher Gedachten aus Philosophie, Wissenschaft und Praxis um die Erkenntnise und Errungenschaften von heute erweitern, um das Richtige und Gute in den Vordergrund zu stellen, da wir das Falsche und Schlechte seit Tausenden von Jahren in allen Varianten erfahren haben. In Bezug zur Ethik ist hier bei der Unterweisung besonderes Augenmerk auf die Fairness zu legen, die sich im Wirtschaftsleben als Fair–Trade etablieret hat.

Im Bereich von Reichtum und Vermögen spreche von der Bildung als Erziehung, also einem „herausziehen“. Der Lehrer hat zunächst die Aufgabe herauszufinden, was seinem Schüler „leicht von der Hand geht“, hier findet er einen ersten Hinweis auf die Talente (Reichtum) seines Schülers, nun gilt es die Fähigkeiten zu fördern – zu heben -, wenn möglich bis zur Kunst. Die Wertschöpfungskette heißt: Vermögen – Können – Kunst.

Unterweisung und Erziehung im rechten Maß können zu einem mit Begeisterung richtig und klug handelnden Menschen führen.

  • 1. Fazit: Dies ist der Idealfall, der als Orientierung hilfreich sein kann. Im Kern führt die  Unterweisung zum Richtigen und Guten.  In der Erziehung geht es darum, bei welcher Tätigkeit kann ICH meine eigene Individualität am besten zur Entfaltung bringen. Beides im Einklang ergibt als höchste Entwicklungsstufe Wohlstand und Kapital, denn Unterweisung und Erziehung bedingen sich gegenseitig.

Ein zusätzlicher Faktor der ordnungshalber nicht unerwähnt bleiben darf, sind die Rahmenbedingungen. Diese unterstützen die Entwicklung vom Einzelnen über die Gruppe bis zur Gemeinschaft. Die erste Berührung mit Rahmenbedingen hat der Mensch von Geburt an mit seinem Umfeld in der Familie, später im Kindergarten, bis in sein Berufsleben, in der Gruppe und als Teil der Gesellschaft. Die Rahmenbedingungen Schaffenden sind Klima, Umfeld, Eltern, Unternehmer und Politiker mit ihren jeweiligen Zielen. Die Kräfte, die versuchen das Ziel zu erreichen, heißen in der Politik Legislative, Exekutive, Judikative, Monetative sowie der rahmengebende Weisen- und Ethikrat.

  • 2. Fazit: Diese fünf Kräfte wirken in jeder menschlichen Organisationsform, ja sogar in jedem Einzelnen. In der Natur sind diese Kräfte mit Feuer, Wasser, Luft und Erde vergleichbar, der Äther oder Raum steht für die Rahmenbedingungen. Die Balance von Stoffen, Qualität und Kräften führt zur Gesundheit. Fehlende Gesundheit zeigt sich in Symptomen, der immerwährende Symptomprozess heißt Pathogenese, der immerwährende Ursachenprozess heißt Salutogenese. Symptome zeigen die Wirkung und die Ursachen bewirken.

Daraus läßt sich ableiten: Wenn die Wirkungen unerfreulich sind, macht es wenig Sinn, sich den Wirkungen zuzuwenden, sondern es empfiehlt sich, sich mit den Ursachen auseinanderzusetzen. Bezogen auf eines unserer Ziele, den gesunden Kapitalismus zur Entfaltung zu bringen, gilt das Motto, kümmern wir uns besser um die Ursachen, als an den Symptomen – Wirkungen – herumzudoktern. Ein Motto, dass sie vielleicht von bestimmten Ärzten gehört haben. Diese haben zu allen Zeiten auch gefragt: Was fehlt Ihnen, und nicht, was haben Sie.

Mit diesem Diagramm will ich veranschaulichen, wie Geld als Dreh- und Angelpunkt und als Mittler auf unser Leben wirkt. Mit der Qualität von richtig und gut (effektiv und effizient ) in allen sechs Kernbegriffen und in den Verbindungen untereinander, wird Geld als Mittler diese Qualität auch transportieren. Die Abweichung von der höchst möglichen Qualität in einem oder in mehreren Kernbereichen bzw. Verbindungen untereinander, werden zu einer schlechteren Qualität des Kapitalismus führen; damit unseres Gesellschaftssystems und den Start für unsere Kinder verschlechtern.