Kann Grundeinkommen bedingungslos sein?

Plakat des Films: Ziemlich beste Freunde (Ausschnitt)

Meiner Meinung nach gibt es in der relativen Welt nichts, das bedingungslos ist. Mit einer Ausnahme: der Liebe.

Grundeinkommen kann nicht losgekoppelt sein von einer Leistung. Deswegen muss zunächst die Leistung genauer definiert werden. Es ist eben auch eine Leistung, wenn der Mensch sozial tätig ist, z.B. einer alten Frau die Tasche trägt oder sie an einer Ampel über die Straße begleitet.

Seit Anfang Januar 2012 läuft in Deutschland der Film Ziemlich beste Freunde, der in Frankreich mind. 12 Millionen Menschen in die Kinos gelockt hat. Auch hierzulande steht er auf Nr. 1. Der Film handelt von einem sehr wohlhabenden Menschen Philippe im Rollstuhl, der einen neuen Betreuer sucht. Mit dem jungen und arbeitslosen Franzosen Driss aus einem Pariser Problemviertel findet Philippe jemanden, der zwar über Charme verfügt, aber mit Philippe, als bis zum Hals Querschnitt gelähmten sehr brüsk umgeht. Für Driss ist Philippe jemand, dem er Arme und Beine „ersetzt“, aber nicht seinen Kopf, Selbstachtung und sein Selbstwertgefühl.

Der Film zeigt im Verlauf einen Schöpfungsprozess auf, in dem jeder dem anderen etwas zu geben hat, das über unser heutiges Verständnis von Geld und Leistung hinaus geht. Mit einem neuen Verständnis von Leistung im Sinne des Films, eröffnen wir uns einen neuen Horizont.

Unter diesem Blickwinkel erfährt Grundeinkommen eine andere Bedeutung. Das Beste an dem Film ist, das er auf einer wahren Begebenheit beruht. Im Zeit Magazin hat Stefan Klein den Film zum Anlass genommen den Wert der Freundschaft näher zu beleuchten.

Haben wir unsere Hausaufgaben gemacht?

Europa: Staaten- und Wertegemeinschaft oder nur Friedensbund? - Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

„Friede in Europa ist keine Selbstverständlichkeit, gerade deshalb ist die Sicherung des Friedens die größte historische Leistung der europäischen Integration“, schrieb  Julian Nida-Rümelin, Professor für Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Kulturstaatsminister im ersten Kabinett von Gerhard Schröder, vor einigen Tagen in der Zeit. Gleichzeitig stellt er ernüchtert fest, das „Europa des großen Visionärs, Strategen und Administrators Jean Monnet ist am Ende.“

Umfragen zufolge ist fast die Hälfte der Bevölkerung der Meinung, dass die EU aus der Friedenssicherung ihre wichtigste Legitimation gewinnt. Tatsächlich geht dieses Pro-EU-Argument aber weit vor das 20. Jahrhundert zurück, nämlich im Wesentlichen auf  Immanuel Kant, der für das als demokratischer Frieden bezeichnete Prinzip mit seiner Schrift Zum ewigen Frieden (1795) ausformulierte, warum 1) die Staatsform (Demokratie) und 2) ein Friedensbund (in diesem Falle die EU) für einen dauerhaften Frieden notwendig sind. Die Ideengeschichte lässt sich sogar noch weiter bis hin zu Niccolò Machiavelli und Montesquieu (und gewissermaßen auch auf Giovanni Pico della Mirandola) zurückverfolgen.

Prof. Gunnar Heinsohn hielt dem von Nida-Rümelin vertreten Ansatz jedoch schon vor einem Jahr im Cicero (2/2011) entgegen:

Sogar aus der Psychologie – hier in Gestalt des hoch angesehenen Thomas Elbert (Universität Konstanz) – kommt Zustimmung: „Stellen Sie sich vor, der Euro zerbricht, und die  materiellen Sicherheiten gehen verloren: Europa hat die Sprengkraft auseinanderzufliegen – und wir alle haben das Potenzial zum Töten ins uns“ (Süddeutsche Zeitung, 28./29.8 2010). Nun ist dieses „in uns“ ja nicht falsch. Da es aber vor, während und nach den großen Auslöschungen wirkt, muss gefragt werden, was hinterher nicht mehr da ist, so dass die Potentiale inaktiv bleiben.

Doch umgekehrt wird ein Schuh draus. Erst die Kriegsunfähigkeit Europas nach 1945 ermöglicht seine Einigung. Angriffskriege hören ja nicht auf, weil die Beteiligten nach 500 Jahre davon genug haben. Würden dafür nicht auch 90 oder 490 Jahre reichen? Fast immer werden Räume dann friedlich, wenn sie keine disponiblen Söhne mehr verbrauchen können. Hätte sich der Kontinent seit 1920 auch nur vermehrt wie die USA (106 auf 310 Millionen), stände man heute – nach knapp 500 Millionen damals – nicht bei gut 700 Millionen, sondern bei 1,4 Milliarden Menschen und wäre die unangefochtene Nummer eins vor China und Indien. Hätten sich die Kolonialgebiete hingegen weiter so langsam vermehrt wie vor 1920, dann hätten die europäischen Mächte ihre Imperien verteidigt und noch jede Menge Wut und Personal für Konflikte vor Ort einsetzen können.

Hätte das imperiumslose Deutschland sich seit 1950 vermehrt wie vor 1900 oder wie die Menschen im Gazastreifen jetzt (200.000 auf 1,6 Millionen), dann stände man nicht bei 82 Millionen mit einem Durchschnittsalter von 44 Jahren, sondern bei 530 Millionen mit einem Durchschnittsalter von 16 Jahren. Statt 7,5Millionen hätte man 75 Millionen wehrfähige Männer. Würden die aus Liebe zu den Römischen Verträgen (25. März 1957) zehnmal so viel Pazifismus in die Welt tragen oder würden sie auf Palästinenser machen, also Bomben in den verlorenen Gebieten hochgehen lassen, weil man die fortschrittliche deutsche Jugend doch nicht für die Verbrechen der Nazis bestrafen dürfe? Welche Verträge hätten solche Megaarmeen in Ketten schlagen können?“

Zwei Meinungen, zwei Theorien. Welcher können Sie, liebe Leser besser folgen? Darüber würde ich mit ihnen diskutieren. Vielleicht gibt es ja auch noch eine Dritte? Es spricht einiges für Heinsons Thesen, denn an unserer Währung sehen wir, dass es uns in Europa an gemeinsamen Werten und Zielen fehlt. Mehr dazu bald hier…

Lesen Sie dazu auch:

Gunnar Heinsohn (2003): Söhne und Weltmacht. Terror und Aufstieg im Fall der Nationen.  Orell Fuessli, 192 Seiten. Entweder als Buch (Amazon) oder kostenlos als PDF auf dieser Webseite (inklusive einiger Links zu Diskussionsbeiträgen dazu). 

Das Wesen des Geldes

G.E.L.D

Geld, richtig verstanden, ist materiell das, was die Menschenrechte imateriell sind – Bild: Offizielles Logo für die UN-Menschenrechte

Das Wesen des Geldes lässt sich aus heutiger Sicht in den nachfolgenden 10 Thesen aufzeigen. Die Schlussfolgerungen für die Wirtschaft im Speziellen sowie die Gesellschaft im Allgemeinen können den Blick schärfen, lassen „blinde Flecken“, die zurzeit unsere Urteilskraft schwächen, verschwinden und ein anderes Bewusstsein entstehen.

  1. Wenn Geld im Kern als Ware verstanden wird, kommt es auch in Demokratien dazu, dass der größte Teil des Volkes durch schleichende Enteignung ärmer wird und die Armen noch ärmer. Auf der anderen Seite werden die Reichen durch „Raub“ noch reicher. Dies kann langfristig nur dazuführen, dass Währungsreformen in verschiedenen Ausprägungen stattfinden und/oder soziale Unruhen bis hin zu Revolutionen ausbrechen.
  2. Ein richtiges Verständnis von Geld, Reichtum und Vermögen, verbunden mit fairem Umgang und Handel, führt zum Wohlstand für ALLE, die etwas leisten. Ein falsches Verständnis führt zu Unrecht an den Bürgern.
  3. Geld ist für die materielle Ebene das, was auf der immateriellen die Menschrechte sind:  Richtig verstanden ist es ein Vertrauens- und Freiheitsrecht, das wir gewähren können; um das wir manchmal ringen müssen und für das es sich vor allem einzusetzen gilt.
  4. Voraussetzung für vorgenannte These ist das Selbstwertgefühl, das durch Wertschätzung seiner selbst und anderer entsteht.
  5. Banken und Zentralbanken müssen ihrer eigentlichen Aufgabe gerecht werden. In der Antike hat es der Philosoph Aristoteles auf den Punkt gebracht: „An sich ist (Papier)Geld in Ordnung, vorausgesetzt unsere Obrigkeit ist perfekt und die Könige verfügen über eine göttliche Intelligenz.“ Die Kraft, die sich daran ausrichtet, ist die montetative Kraft, am Vorbild der Deutschen Bundesbank.
  6. Geld drucken durch Zentralbanken führt zu „Falschgeld“ und sollte strafbar sein.
  7. Die Ökonomie entwickelt sich zu einer „Weltreligion“, ohne dass es die meisten bemerken. (Walter Benjamin)
  8. Der Finanzmarkt bedient sich dieser Tatsache und läßt durch Lobbyarbeit Politik (von der Legislativen bis zur Exekutiven) mit Hilfe der Zentralbanken, Ratingagenturen und Wissenschaftler an einem „Götzenglauben“ festhalten, um ihrer Geld- und Geltungssucht jeden neue Nahrung zu geben, mit dem Ziel den „Gläubigen“ auszurauben. Dabei bedienen sie zusätzlich der gleichen Mittel, wie vor ihnen die Kirche.
  9. Ein Finanzmarkt heutiger Prägung ist durch die bisher aufgeführten Thesen nicht möglich, da Geld das Recht ist, sich Waren aus dem Markt zu nehmen.
  10. Nur die Politik kann dieses Unrecht verhindern, indem der gewählte Politiker unabhängig ist und Rahmenbedingungen schafft, die eine Entwicklung des Menschen, einer Gruppe und der Gesellschaft entsprechend fördert, in der Leistung anerkannt und entsprechend entlohnt wird.

Um sich dies, das Wesen des Geldes zu verdeutlichen, sollte man sich der 14 Eigenschaften des Geldes bewusst sein:

  1. Eine Leistung wird erbracht. Dadurch entsteht Geld als Recht. Die Gegenleistung kann durch Geld frei aus dem Markt abgerufen werden. Erst jetzt ist der Tauschkreislauf geschlossen.
  2. Geld hilft zeitliche Verschiebungen auszugleichen (Katalysator).
  3. Geld hilft sachliche Verschiebungen auszugleichen (Katalysator).
  4. Geld ist Zahlungsmittel und ermöglicht  den Tausch.
  5. Geld beinhaltet  immer Kredit (credere = Glauben) und einen Anspruch.
  6. Geld verflüssigt Eigentum durch Belastung desselben, damit besitzt der eine ein Recht und der andere hat eine Verpflichtung zuzüglich ggf. ein neues Wirtschaftsgut.
  7. Der Inhaber von Geld vertraut auf die Deckung im Markt und den Staat.
  8. Geld ist somit geprägte bzw. gedruckte Freiheit und Verantwortung.
  9. Geld ist somit auch geprägtes bzw. gedrucktes Vertrauen.
  10. Geld ist Wahlrecht, Tauschrecht und Anspruchsrecht.
  11. Geld ist das Äquivalent zum Handschlag und besiegelt eine Zusage.
  12. Geld ist Wahlschein bzw. Stimmzettel – und damit täglich gelebte Demokratie.
  13. Geld verbindet die Lebensprinzipien Einheit (daraus resultiert Macht und Durchsetzung), Anpassungsfähigkeit, Einzigartigkeit, Kommunikation und Kooperation. In Verbindung mit Ethik und gelebter Verantwortung  führt die richtige Handhabung zur Balance.
  14. Geld verdirbt nicht den Charakter, es offenbart ihn.

 

Wie wir aus der Krise kommen oder die Gunst der Stunde

Es gibt einen Weg aus der Krise, ohne dass der Euro kippt - Bild: Kurt F. Domnik / pixelio.de

Die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich wird zur größten Bedrohung für alle Staatsformen – auch für die Demokratie. Gier, Bereicherung und Aneignung (Raub) der Herrschenden gehen einher mit sozialer Ausgrenzung des traditionellen Bürgertums.

Die Börsen, Banken, multinationalen Konzerne und die großen familiengeführten Unternehmen „produzieren“ ein System der Hybris und Spekulationsblasen, das durch Lobbyarbeit der Politik schmackhaft gemacht und wird und für das Gesetze geschaffen werden, die den Unfug erst möglich machen. Durch dieses Vorgehen wird nicht nur die Fundamente der Wirtschaft, sondern langfristig auch unser Gesellschaft unterhöhlt, bis dahin, dass wir unseren Kindern und Kindeskindern eine Hypothek mitgeben, die ein Leben im Wohlstand, den wir kennen, unmöglich macht. Wenn alles so weitergeht hinterlassen wir größtenteils WÜSTE (vgl. Brüssel, wir haben ein Problem und Empörend! Oder?).

Jenseits der Tatsache, wer als Präsident oder Bundeskanzler regiert, dient dieser mehr den Wirtschaftsbossen und den Reichen, als dem Volk. Dieses Wirken wird durch Rettungsschirme und Bankenrettung auf die Spitze getrieben. So fehlt Geld für Bildung, Wissenschaft, Erneuerung, Infrastruktur, Innovation und Kultur. Mit dem Ergebnis, dass der Prozess der sozialen und wirtschaftlichen Destabilisierung durch „Ausrauben“ der weltweiten Volkswirtschaften weitergeht.

Klimawandel, steigende Krankheitskosten, Finanz – und Wirtschaftskrise, bis zum Währungsverfall und der damit verbundenen Verarmung der Bevölkerung werden bald im stärkeren Maße zur Gefahr von Unruhen, Aufständen und Revolutionen bis hin zum Terrorismus werden.

Vor einigen Tagen habe ich hier erklärt, warum ich denke, dass Geld keine Ware ist, sondern ein Recht. Denn Geld bedeutet letztlich nichts anderes, als das durch eigene Waren oder Dienstleistungen erworbene Recht, mir zu einem beliebigen Zeitpunkt Waren oder Dienstleistungen vom Markt zu nehmen. Der Kurs, also des Verhältnis von Geld zu Ware bzw. Dienstleistungen kann sich natürlich verändern. Deswegen bedeutet Geld Vertrauen.

Fassen wir Geld nun als Recht auf, hat das folgende Konsequenzen:

  1. Geld entsteht immer aus einer Leistung, die eine Nachfrage hat
  2. Leistung sollte immer fair bewertet werden
  3. Geld steht für den Handschlag und die Erinnerung daran
  4. Geld nimmt immer Glauben und Vertrauen in Anspruch
  5. Geld ist Kredit oder Anspruch
  6. Geld ermöglicht Freiheit und setzt im gleichen Maß Verantwortung voraus
  7. Geld ist somit verbriefte Leistung, Glauben, Vertrauen, Kredit, Anspruch, Freiheit und trägt den Siegel des Handschlags.

Auf Basis dieser These ergeben sich meiner Meinung nach automatisch Lösungen für unser Wirtschaftssystem im Allgemeinen und die derzeitige Finanzkrise im Besonderen. Allerdings tragen bei diesen Lösungen nicht die Bürger die Hauptlast, sondern diejenigen, die auf Grund falscher Annahmen sehr reich geworden sind. Die Lösungen lassen sich etwa wie folgender Maßnahmenkatalog darstellen:

  1. Es werden regionale und europäische Staatsanleihen ausgegeben, die von multinationalen Unternehmen, Managern und Eigentümern dieser Unternehmen sowie von den Superreichen, Reichen und reichen Wohlhabenden erworben werden. Dadurch wird eine organisierte Innenfinanzierung ermöglicht, ähnlich der von Japan.
  2. Diese Anleihen haben eine Laufzeit zwischen 30 und 40 Jahren mit 0,5 Prozent Zinsen die zum ersten Mal in zehn Jahren fällig werden.
  3. Alle steuerlichen Vergünstigungen entfallen, am besten gibt es nur noch die Umsatzsteuer.
  4. Auf der anderen Seite werden steuerliche Anreize geschaffen, die der Qualität und der Innovation dienen.
  5. Der Finanzmarkt wird in den machbaren und notwendigen Schritten abgeschafft.
  6. Danach erfüllen die Banken nur noch ihre ursprüngliche Aufgabe, die der Geldversorgung für die werteschaffende Wirtschaft.
  7. Versicherungen erhalten das Recht Waren, Ernten etc. abzusichern.
  8. Grundeinkommen mit Bedingung wird übergangsweise eingeführt.

Die Völker Griechenlands, Irlands, Islands, Israels, Italiens, Portugals und Spaniens gehen oder gingen auf die Straße, um gegen die ungerechten Sparmaßnahmen zu demonstrieren. In der ganzen Welt demonstrieren Menschen gegen die Macht der Banken und der multinationalen Konzerne. Diese unzufriedenen Massen, z.T. unter dem Label der Occupy-Bewegung auftretend, machen uns deutlich, dass es einer zeitnahen Lösung bedarf, wenn wir unseren Kindern und Kindeskindern nicht nur Wüste hinterlassen wollen.

Mein oben aufgeführter Acht-Punkte-Plan beruht zunächst auf Freiwilligkeit, die durch die Erkenntnis entsteht, dass Freiheit erst durch Verantwortung entsteht. Wird diese Verantwortung nicht übernommen, droht letzten Endes wieder der Urzustand, den der englische Philosoph Thomas Hobbes (1588-1679) so beschrieb, dass der Mensch dem Menschen ein Wolf wird.

Es kann natürlich sein, dass diese Einsicht bei den Superreichen nicht entsteht. In diesem Worst-Case-Szenario ist es dann unumgänglich, ihnen Szenarien aufzuzeigen, die beweisen, dass das Volk die Macht hat. Beraubt man das Volk der Stimme, wird es aufbegehren. Und dann verlieren die Superreichen und auch viele Andere alles.

Politiker, die die Zeichen der Zeit – vielleicht mit Hilfe meiner Ausführungen – erkennen, haben die Chance in die Geschichtsbücher einzugehen. Denn es geht jetzt um die Entscheidung zwischen Evolution und Revolution. Die Beispiele Gaddafis, Berlusconis und vieler anderer zeigen, dass der Weg lang sein könnte, aber am Ende des Tages wird sich der Erfolg einstellen. Der Fall der Mauer im Herbst 1989 hat gezeigt, wie die Vorbereitungen in Polen, der damaligen Tschechoslowakei und anderen Ostblock-Ländern zu einem sehr schnellen Umschwung geführt hat.

Die Jetzt-Noch-Mächtigen sollten sich diese Geschichtsstunde noch einmal zu Herzen nehmen. Gemeinsam können wir alle gewinnen, versuchen sie den Alleingang, sind sie auf dem Holzweg. Die heute Superreichen, Reichen und Wohlhabenden haben Unternehmen, Konzerne und Banken legal genutzt, um mehr zu haben, als der Normal-Bürger. Sie nutzen seit 30 Jahren die Gunst der Stunde und versuchen diese durch Lobbyarbeit jeden Tag zu verlängern. Die Schere von Reich zu Arm geht immer weiter auseinander. Noch ist Zeit, für eine neue Einsicht und dadurch hervorgerufen, ein anderes Handeln. Anders ausgedrückt, es gibt wieder eine Gunst der Stunde.

Ältere Interviews zum OekoHuman

Im Spiegel der Presse – Bild: Christian Pohl / pixelio.de

 

Meine Ideen über die Natur des Geldes habe ich in den letzten Monaten, bevor ich mich entschloss, hier online aktiv zu werden, bereits einige Male in Interviews erklärt. Ein paar Beispiele für diese kleine Ideengeschichte finden Sie hier: