Mit Freude helfen

Angila Gallage, mutige Helferin und Kinderbuchautorin – Bild: AG

Im Dezember 2004 war ich in Bangalore am Flughafen auf dem Rückflug nach Frankfurt, als ich die ersten Bilder des Tsunami in den Nachrichten sah. Am nächsten Tag rief mich eine deutsche Freundin aus dem Katastrophengebiet an, sie war Tage zuvor angereist, um in einer Schule Deutsch zu unterrichten. Dazu fand sie keine Gelegenheit mehr, stattdessen gründete sie vor Ort in Zusammenarbeit mit ihrer Heimatstadt Osterholz-Schambeck eine Spendenaktion, die bis zum heutigen Tag anhält.

Nun traf ich auf Angila Gallage, die aus Sri Lanka stammt und in Deutschland lebt. Sie hat das Gleiche getan und darüber hinaus zwei Kinderbücher geschrieben, um den Käufern bzw. Lesern hierzulande und mit den Erlösen den Kindern in Sri Lanka Freude zu bringen. Ein schönes Beispiel von Win-Win, an dem sich jeder beteiligen kann. Doch lassen wir sie selbst zu Wort kommen:

Mein Name ist Angila Gallage; ich stamme aus Sri Lanka, lebe aber bereits seit 35 Jahren in Deutschland, und zwar in der Nähe von Kiel in der Gemeinde Altenholz. Ich engagiere mich seit dem Tsunami im Dezember 2004 gemeinsam mit unserer Gemeinde Altenholz in der Hilfsarbeit für Sri Lanka. Seit längerer Zeit arbeite ich in dieser Hilfsarbeit auch mit Propst Sunderdiek von der katholischen St.Nikolaus-Gemeinde Kiel zusammen.

Obwohl der Tsunami bereits mehr als sieben Jahre her ist, haben wir noch viel Hilfe zu leisten. Unser Problem ist, ausreichend Spendengelder für unsere Sri Lanka-Hilfe zu bekommen – hier sind wir auf Unterstützung angewiesen. Es ist nicht so einfach, jemanden zu finden, der als Sponsor oder Spender zur Verfügung steht, dafür liegt der Tsunami schon zu lange zurück und es sind mittlerweile zu viele andere Katastrophen auf der Welt passiert, für die die Menschen dann natürlich auch spenden wollen.

Im Jahr 2010, habe ich ein kleines Buch herausgegeben (Unsere Kinder, die wir lieben), das ich unmittelbar nach dem Tsunami in Sri Lanka schrieb. Nach der Tsunami-Katastrophe war ich mehrere Male vor Ort. Während dieser Aufenthalte in meiner Heimat bin ich häufig mit Menschen, die unmittelbar vom Tsunami betroffenen waren, ins Gespräch gekommen. Die Geschichten handeln von Schicksalen, die Kinder und deren Familien durch den Tsunami erlitten haben. Ich habe sie aufgeschrieben und so entstand mein erstes Buch.

Nun habe ich mein zweites Buch fertiggestellt und im März bei einer Druckerei in Sri Lanka drucken lassen. Es heißt Der fliegende Elefant und ist ein Märchen über ein kleines Elefantenbaby, das fliegen lernen möchte. Ein kleines Buch mit Fotos, gemacht für kleine Kinder.

Die Geschichten sind in einfacher Sprache verfasst und leicht zu verstehen. Der Erlös aus dem Verkauf meiner Bücher fließt in die Hilfsaktivitäten, die von der Gemeinde Altenholz und mir gefördert werden. Wenn Sie auch eines meiner Bücher haben möchten, kann ich Ihnen diese gerne übersenden. Jedes verkaufte Buch hilft unserer Sri Lanka-Hilfe.

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Wer dieses finanziell Projekt untersützen möchte, kann dies hier tun: Spendenkonto (Gemeinde Altenholz/Spenden für Flutopfer): 21 22 687, Förde Sparkasse (BLZ 210 501 70), Kennwort: Hikkaduwa, IBAN: DE50 2105 0170 0002 1226 87, BIC: HSHNDEH1KIE. Außerdem gibt es einen Infoflyer der Gemeinde (PDF).

Früher glaubte man an Mythologie, heute an Sicherheit

Für den bereits mehrfach ausgezeichneten Kurzfilm des globalen Power Management Unternehmens Eaton gewann die Werbeagentur planB soeben Gold in der Kategorie Renewable Energies beim International Festival of Corporate Films on Ecology and Sustainability 2012 in Deauville/Frankreich. Nach einem Golden Dolphin in Cannes und einem Silver Screen Award in Los Angeles 2011 ist das die dritte internationale Auszeichnung für dieses Projekt in Serie.

Mit dem OekoHuman steht dies insofern in Verbindung, als dass deutlich wird: Das Thema erneuerbare Energiequellen macht Furore! Herzlichen Glückwunsch von uns… und jetzt: Film ab!

Das Dorf

Die Welt als Dorf - Bild: Norman Rose / pixelio.de

Die folgende Geschichte fand ich süffisant und bedeutsam zugleich. Ihr Verfasser ist angeblich unbekannt, ich habe sie von dieser Webseite: Wenn wir die ganze Menschheit auf ein Dorf von 100 Einwohner reduzieren würden, aber auf die Proportionen aller existierenden Völker achteten, würde dieses Dorf so zusammengestellt werden:

  • 57 Asiaten, 21 Europäer, 14 Amerikaner (nord und süd), 8 Afrikaner
  • 52 wären Frauen, 48 wären Männer
  • 70 farbig, 30 weiß
  • 70 Gläubige vieler verschiedener Religionen, 30 Christen
  • 89 heterosexuell, 11 homosexuell
  • 6 Personen würden 59% des gesamten Weltreichtums besitzen und alle 6 Personen kämen aus den USA
  • 80 hätten keine ausreichenden Wohnverhältnisse
  • 70 wären Analphabeten, 50 unterernährt
  • 1 würde sterben, 2 wären geboren
  • 1 hätte einen PC
  • 1 (nur einer) hätte einen akademischen Abschluss

Wenn man die Welt aus dieser Sicht betrachtet, wird jedem klar, dass das Bedürfnis nach Zusammengehörigkeit, Verständnis, Akzeptanz und Bildung notwendig ist.

Denk auch darüber nach:

  • Falls Du heute Morgen gesünder als kränker aufgewacht bist, bist Du glücklicher als 1 Million Menschen, welche die  nächste Woche nicht erleben werden.
  • Falls Du nie einen Kampf des Krieges erlebt hast, nie die Einsamkeit durch Gefangenschaft, die Agonie des Gequälten oder Hunger gespürt hast, dann bist Du glücklicher als 500  Millionen Menschen der Welt.
  • Falls Du in die Kirche gehen kannst, ohne die Angst, dass Dir gedroht wird, dass man Dich verhaftet oder Dich umbringt,  bist Du glücklicher als 3 Milliarden Menschen der Welt.
  • Falls sich in Deinem Kühlschrank Essen befindet, Du angezogen bist, ein Dach über dem Kopf hast und ein Bett zum hinlegen, bist Du reicher als 75% der Einwohner dieser Welt.
  • Falls Du ein Konto bei der Bank hast, etwas Geld im Portemonnaie und etwas Kleingeld in einer kleinen Schachtel, gehörst Du zu 8% der wohlhabenden Menschen auf dieser Welt.

Falls Du diese Nachricht liest, bist Du doppelt gesegnet worden, denn:

  1. Du gehörst nicht zu den 2 Milliarden Menschen, die nicht lesen können.
  2. Und… Du hast einen PC!

Einer hat irgendwann mal gesagt:
Arbeitet, als würdet ihr kein Geld brauchen,
Liebt, als hätte euch noch nie jemand verletzt,
Tanzt, als würde keiner hinschauen,
Singt, als würde keiner zuhören,
Lebt, als wäre das Paradies auf der Erde.

(Verfasser nicht bekannt)

Gemeinsam gegen Kälte

Beckmann mit seinem Cello - Bild: Gemeinsam gegen Kälte

Gemeinsam gegen Kälte heißt das Hilfsprojekt von Deutschlands bekanntem Cellisten Thomas Beckmann. Derzeit befindet er sich wieder auf Benefiz-Tournee durch Deutschland. 2010 erhielt Beckmann für sein Engagement den Bürgerpreis der deutschen Zeitungen von der Chefredakteurs-Jury des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) verliehen.

Der Kältetod zweier Obdachloser in seinem Düsseldorfer Viertel war im Jahr 1993 der Anlass für Beckmann, sich für Menschen ohne Behausung einzusetzen. Sofort begann er mit Spendensammeln, um Schlafsäcke und Decken verteilen zu können. Seitdem hat seine Initiative Gemeinsam gegen Kälte zu vielen Aktionen geführt.

Ich finde es eine wunderbare Idee, wenn jemand seine Begabung (Vermögen) einsetzt, um Eigennutz und Gemeinnutz in Einklang zu bringen. Als prominenter Botschafter für seine Initiative wird Beckmann damit auch weiterhin viel bewirken. Unterstützenswert!

Vom Ursprung des Denkens

Screenshot der Webseite www.anderegg-web.ch

Eine sehr anschauliche und verständliche Darstellung der antiken Philosophie habe ich bei Jeremy Anderegg gefunden. Leider aktualisiert er die Webseite offensichtlich nicht mehr und baut die Darstellung der wichtigsten Philosophen sowie einiger Entwicklungszusammenhänge der Philosophie nicht weiter aus. Dennoch sehr lesenswert!

Wer es übrigens lieber in Buchform aber dennoch locker-flockig mag, dem kann man seit vielen Jahrzehnten Wilhelm Weischedels Buch Die philosophische Hintertreppe empfehlen. In universitären Philosophiekreisen wird es aufgrund seiner verkürzenden Form natürlich abgelehnt, gehört dennoch zu den Klassikern das Sachbuchmarktes. Eine ausführliche Rezension findet sich bei Citizen Times.