100 Jahre Nahostkonflikt – Ehrenhafter Frieden

Nur eine ehrenhafte Lösung kann wirklichen Frieden für den Nahen Osten bringen, denn in diesem Konflikt geht es um weit mehr als um Land. Die Ehre der Muslime war aufs Tiefste verletzt, als der neue jüdische Staat nach dem Zweiten Weltkrieg in ihr Land eingepflanzt wurde, in bedrohlicher Nähe zu einer ihrer heiligsten Stätten, der Al- Aqsa-Moschee, die wiederum den Platz des früheren jüdischen Tempels einnimmt.

Dreizehnhundert Jahre lang hatten die Juden im islamischen Reich weitgehend in Frieden leben können, weil sie sich der muslimischen Oberhoheit untergeordnet hatten. Mit ihrem eigenen Staat war das keine Option mehr. Wie könnte es nun wirklich „ehrenhaften Frieden“ geben? Es braucht die Muslime, die sich an Sure 5:49 im Koran erinnern, die den „Wettbewerb in der Tugend“ mit den anderen Buchreligionen gebietet.

Die Juden können Wesentliches beitragen, indem sie bekunden, dass ihnen vollkommen bewusst ist, welche Zumutung ihre plötzliche Gegenwart für die Gemeinschaft aller Muslime darstellt, indem sie zweitens um Verständnis dafür bitten, dass die tödliche Bedrohung den jüdischen Überlebenden 1947 jedoch gar keine andere Wahl ließ, als die UNO die Teilung Palästinas beschloss, und indem sie drittens um Aufmerksamkeit bitten für den archetypischen biblischen Bruder-Konflikt, dem der Name „Israel“ entsprungen ist.

Auch die Christen hatten ihren Anteil an der Entstehung des Konflikts. Sie müssen sich jetzt in besonderer Weise um ihren höchsten Wert, den Frieden, bemühen.

das Tempel-Projekt im  Internet

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