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Sonntags Update – Impulse, um den Dingen auf den Grund zu gehen –
zur Eigen-Prävention mit GÜTE.


„Diener des Volkes“: Crash-Kurs in Demokratie

Wolodymyr Selenskyj in Diener des VolkesWolodymyr Selenskyj als leidender Präsident in »Diener des Volkes«.
(Foto: arte TV)

Zumindest den medialen Krieg gegen Wladimir Putin hat Wolodymyr Selenskyj schon einmal gewonnen. Das liegt auch an seiner seit 2015 ausgestrahlten prophetischen Politsatire, deren erste Staffel auf ARTE zu sehen ist – von Axel Timo Purr.

„Putin, raus hier. Na los!“ – Diener des Volkes, 1. Staffel 3. Folge

Bislang galten ja eigent­lich Ronald Reagan und Arnold Schwar­zen­egger als die erfolg­reichsten Schau­spieler, die es auch in der Politik zu etwas gebracht haben. Beide verstanden es dabei mal mehr und mal weniger subtil ihre schau­spie­le­ri­schen Quali­täten und alten Film­rollen in die Tages­po­litik als Gouver­neur und Präsident mit einzu­be­ziehen, was dann und wann durchaus etwas verwir­rend war.

Doch gegen Wolodymyr Olek­san­d­ro­wytsch Selenskyj, den gegen­wär­tigen Präsi­denten der Ukraine, der sich mit allen Mitteln gegen die russische Invasion wehrt und dies in seinen aus dem bela­gerten Kiew gesen­deten Video­bot­schaften eindrück­lich unter­streicht und inzwi­schen nicht nur das britische Parlament in Wallung gebracht, sondern auch eine Simul­tan­dol­met­scherin zu Tränen gerührt hat, wirken Reagan und Schwar­zen­egger dann doch eher blass und werden eigent­lich nur noch von Wladimir Wladi­mi­ro­witsch Putin in den Schatten gestellt, der in seinen asep­ti­schen,
boto­xierten und völlig uncha­ris­ma­ti­schen Reden die Welt eher zum Wider­stand reizt, anstatt sie wie inten­diert in Angst und Schrecken zu versetzen.

Deshalb muss über Putin auch kein weiteres Wort mehr verloren werden, umso mehr aber über den Schau­spieler, Komiker, Synchron­spre­cher, Regisseur, Fern­seh­mo­de­rator, Film­pro­du­zenten, Dreh­buch­autor und nicht zu vergessen: Staats­prä­si­denten Selenskyj. Denn was eigent­lich schon seit seiner Wahl im Jahr 2019 verblüfft hatte, ist durch den Angriff Russlands auf die Ukraine und Selen­skyjs souver­änes mediales Auftreten nun erneut in Erin­ne­rung gerufen worden, unter­stützt durch ARTE, das die erste Staffel von Selen­skyjs seit 2015 ausge­strahlter Erfolgs­serie Diener des Volkes bereits seit vergangenem November in seiner Mediathek zum Abruf bereit­ge­stellt hat.

Verblüf­fend daran ist nicht nur hier einen sieben Jahre jüngeren Selenskyj zu sehen, der nicht anders als heute zum ukrai­ni­schen Volk spricht und Fiktion und Realität auf fast schon unerhörte Weise verquirlt wird, sondern hier eine atem­be­rau­bende Polit­sa­tire zu sehen, die eigent­lich alles vorweg­nimmt, was Selenskyj dann nach seiner Wahl zum Präsi­denten zumindest in Ansätzen versucht hat durch­zu­setzen, um die Ukraine in so etwas wie einen solventen, demo­kra­ti­schen Staat zu trans­for­mieren, um irgend­wann einmal Teil der EU werden zu können. Es ist eine Art Crash-Kurs in
Demo­kratie.

Als die Serie 2015 in der Ukraine auf einem der größten privaten Sender anlief, war über­deut­lich, dass dieser Crash-Kurs nicht nur Nachhilfe in Sachen Demo­kratie war, sondern auch eine direkte Antwort auf die 2014 zu Ende gegan­genen Euro­maidan-Proteste darstellte, die seit 2013 eskaliert waren, nachdem die damalige Regierung erklärt hatte, das Asso­zi­ie­rungs­ab­kommen mit der Euro­päi­schen Union vorerst nicht zu unter­zeichnen. Evgeny Afineevskys auf Netflix verfüg­bare, eindring­liche, diese Ereig­nisse beglei­tende Doku­men­ta­tion Winter on Fire: Ukraine’s Fight for Freedom sei wärmstens empfohlen, um nicht nur den gegen­wär­tigen, für die Russen so über­ra­schenden Wider­stand der Ukrainer zu erklären, sondern auch, um besser zu verstehen, warum Selenskyj und seine Produk­ti­ons­firma Studio Kwartal 95 mit erheb­li­chen Mitteln diese Serie ins ukrai­ni­sche Fernsehen hievten.

Zum Erfolg halfen der Serie aller­dings nicht nur ihre aktuellen poli­ti­schen Bezüge um einen Geschichts­lehrer, der durch ein viral gegan­genes Video seiner Schüler und eine von ihnen initi­ierte Crowd-Funding-Kampagne zur Präsi­den­ten­wahl antritt und dann auch noch gewinnt und versucht, alles besser zu machen als die korrupten Vorgän­ger­re­gie­rungen. Nein, mehr noch als der eigent­liche Inhalt ist es die Insze­nie­rung von Macht mit all ihren Tücken unter dem Deck­mantel einer immer wieder in die Burleske ausufernden Komödie, die vorwiegend im poli­ti­schen Teil besticht, weil der sich spie­le­risch auf fast jedes in einer Trans­for­ma­tion befind­li­ches, „schwaches“ demo­kra­ti­sches System über­tragen lässt.

Allein die Bedeutung der Olig­ar­chen wirkt regional-spezi­fisch, doch unter anderer Beti­te­lung findet sich auch diese Extrem­form des „Lobby­ismus“ in fast jedem Staats­system und geht wie in Selsen­kyjs Serie unheil­volle Allianzen ein, die Diener des Volkes ebenso gnadenlos durch­de­kli­niert wie Klep­to­kratie, Vettern­wirt­schaft und die Korrum­pier­bar­keit durch Macht, die hier von oberster Staats­ebene bis zur basalsten Fami­li­en­ebene durch­ge­spielt wird. Und das – bis auf die etwas zu derb und aufge­setzt geratenen Fami­li­en­szenen – äußerst souverän, merkt man jeder Folge an, dass Selenskyj zu diesem Zeitpunkt bereits aus fast 20 Jahren Kabarett-, Film- und Fern­seh­erfah­rung schöpfen konnte.

Die Serie macht dabei hauptsächlich eins deutlich: Dass Politik natürlich kein Kinder­spiel ist, aber dass es manchmal durchaus Kinder bzw. Schüler braucht, um Verän­de­rungen auszu­lösen. Und dann natürlich einen Schau­spieler, der derart charis­ma­tisch seine Rolle spielt, dass er mit der dritten und finalen Staffel tatsäch­lich den Schritt in die Real­po­litik wagen konnte. In der sich dann aller­dings wie in Diener des Volkes nicht nur die positiven Seiten der Medaille offen­barten, sondern auch Selenskyj trotz seiner auch gegen Olig­ar­chen gerich­teten Reform­po­litik die Nähe zumindest eines Olig­ar­chen während des Wahl­kampfes nach­ge­wiesen werden konnte und im Oktober 2021 über die Pandora Papers durch­si­ckerte, dass Selenskyj eine Brief­kas­ten­firma in einer Steu­er­oase unter­halten haben soll, eine Praxis, für die er seinen Vorgänger vor Amts­an­tritt noch kriti­siert hatte und die ihn einiges an Umfra­ge­werten kostete (nicht anders übrigens als in seiner Serie, in der er ähnlich ins Taumeln gerät).

„Aber die Wahrheit“, sagt Selen­skyjs Alter Ego Vasily Petrovich Golo­bo­rodko in Diener des Volkes an einer Stelle, »ist nun mal die Wahrheit, auch wenn sie unan­ge­nehm ist.« Und das kann nun mal auch bedeuten, daß wie in der an dieser Stelle vom Kaiser und Bauern erzählten Parabel dem der Wahrheit verpflich­teten, den Kaiser für die zu hohen Steuern in seiner Provinz kriti­sie­renden Bauern die Zunge für sein Aufbe­gehren heraus­ge­rissen wird. Der Kaiser am Ende aber doch die Steuern senkt.

Es bleibt nur zu hoffen, daß wenigstens dieser fiktive Serien-Schnipsel nicht auf irgend­welche kommenden, realen Ereig­nisse anspielt, nicht auf den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine und vor allem nicht auf das Kräf­te­messen zwischen Putin und Selenskyj.


Der autonome Mensch

Sie sind am Leben in der Gesellschaft interessiert, haben eine gute bis sehr gute
Allgemeinbildung und nehmen gerne die Dinge selbst in die Hand? Nicht immer, aber
immer dann, wenn es wichtig wird. Dabei brauchen Sie keine vollkommene Gewissheit
über den Ausgang, um sich für Ihren Weg zu entscheiden, sondern eine Mischung aus
Fakten, Expertenmeinungen und Bauchgefühl. Besonders bei Neuland und komplexen
Gemenge-Lagen können Sie sich über die Recherche z.B. im Internet sehr gut eine innere
Haltung zu Themen verschaffen. Sie können mit Ihrer Logik Erkenntnisse aus
Blog-Meinungen, Dienstleistungsangeboten und Fachartikeln ziehen. Und noch wichtiger:
Sie sind fähig aus Erkenntnissen Handlungen abzuleiten und auch umsetzen.


Alternative zur Massenbewegung

Als Teil der zivilisierten Gesellschaft, die sich oft triebhaft oder herdenartig verhält,
misstrauen Sie Modetrends oder Massenbewegungen. Schließlich werden solche
Massenmeinungen oft von wenigen einflussreichen Interessen über aufwendiges
Marketing entwickelt oder verbreitet. Sie fragen sich: Gibt es vielleicht noch eine
alternative Sichtweise, die besser zu mir passt und mich inspiriert?

Gibt es Wege, die nicht schon von der Masse beschritten werden?
Denn irrt sich die Masse könnte ich verhindern, mitgerissen zu werden?


Das Leben unternehmerisch betrachten

Ein Leben und ein Unternehmen – beides kann man „führen“.
„Führen“ bedeutet: Es besteht eine strategische Absicht, die Dinge so oder anders zu tun.
Und es liegt ein Werte-Kompass zu Grunde, warum und in welche Richtung geführt wird. Bewusste Entscheidungen brauchen den Humus – GÜTE – aus den oben beschriebenen Fakten und Meinungen, bevor sich das Bauchgefühl an die blinden Flecken macht, um eine Entscheidung zu ermöglichen. Aber was tun, wenn einen das Thema zwar etwas angeht aber nicht interessiert? Und noch schlimmer: Wenn viele Informationen bei einer Internetrecherche gar nicht leicht zu finden sind?
Was würde ein Unternehmer dann machen? Aufgeben und mitschwimmen?
Nein. Ein Unternehmer hinterfragt auf seine Weise und nimmt neue Perspektiven ein. Ziel ist durch neue Sicht-Achsen auf ein Ding sich aus den knappen Ressourcen eine Handlungs-Strategie ableiten zu können.


Let’s talk about GELD, GÜTE und Vernunft – als Beispiel

Geld< an sich, ist ein klassischer Fall für ein in unserer Gesellschaft wichtiges, aber oft ungeliebtes Thema. Jeder braucht es, aber nur wenige interessieren sich für die Wirk-Zusammenhänge oder gar für das Wesen des GELDES, als universelles Mittel für Kommunikation und Kooperation mit GÜTE. Das liegt wohl auch daran, dass es eben nur wenige Interessierte gibt, nämlich die Banker und den Geldadel, die die Kommunikation über, für sich in Anspruch nehmen. Zusammen mit deren Hoheits-Wissen über die Hintergründe und eigene
Zukunftspläne wird die öffentliche Diskussion zu
einer einseitigen Betrachtung ohne GÜTE.
Die Masse hält sich an die Empfehlungen der Bänker und Finanzberater.
Und welche Chancen haben wir schon, das Informations-Monopol aufzubrechen? Wie sollen wir an alternative Sichtweisen kommen, um uns eine neue Sicht-Achse zu schaffen? Und uns im Idealfall daraus einen alternativen Weg für den eigenen Umgang mit Geld zu bahnen? Wenn es am Horizont blitzt, schon mal vom See rudern,
Es ist nur deshalb im Gefahr-Sinn, weil der Mensch über die Gefahr informiert ist.


Güte? – Wirtschaft und Geld heute

Selbst wenn Sie nur die „Börse vor Acht“ kurz vor den 20 Uhr Nachrichten ansehen,
oder die Laufzeile auf Nachrichtensendern verfolgen:
Es stellt sich momentan ein Gefühl der Instabilität und damit Unsicherheit ein.
Trump, Putin, Erdoğan, Europäische Zentralbank, Deutsche Bank, Brexit … die Wirtschaft- und Finanz-Welt hat es nicht leicht,
Ihre sensible „Broker-Seele“ zu beruhigen.
Und Sie haben recht, wenn Sie angesichts dieser vielen Unsicherheitsfaktoren anfangen, sich selbst für Ihre persönliche Finanzlage zu interessieren.
Insider-Thesen zur Finanz-Topografie Börsenberichte und Expertenmeinungen sind das Eine. Aber: Haben Sie ein Gefühl für das Gesamtsystem? Können Sie sich ein semantisches Bild von Anlagerisiken, Kreditgefahren oder Havarie-Szenarien machen?
Das wäre aber zur Entwicklung eines gesunden Bauchgefühls sehr hilfreich. Und für eine Einschätzung ihrer persönlichen Lage auch.
Deshalb ist unsere Empfehlung: Probieren und lesen Sie einmal die Sicht-Achse von OekoHuman.

Gründer und Ideengeber Jörg Adam Leo Schallehn, selbst Bankier, Wirtschafts-Experte und jahrelang in der Kreditbranche tätig, möchte sein „Insider-Wissen“ mit Ihnen teilen.
Aber nicht einfach als Laus im Pelz, sondern um Ihren Horizont um das Phänomen „GELD“ und dessen Wirkzusammenhänge
in der Tiefe zu erweitern.
Und auf diese Weise, es Ihnen zu ermöglichen, die eigene Situation besser einschätzen zu können. Das macht Sie zu einem autonomen Menschen – auch gegenüber Ihrer Bank.

Spüren Sie es auch?

In der aktuellen Werbung werden momentan aggressiv Zahnversicherungen „auch wenn es schon zu spät ist“ beworben.
Egal, welche Werbemasche da Geld in die Kassen einer Versicherung spülen soll, schon die Formulierung ist widersinnig: „Vorsorge, auch wenn es bereits zu spät ist“.
Es ist nicht der Sinn von Vorsorge, dass sie zu spät ist. Denn so ist es Nachsorge und heißt in diesem Fall
„Gebiss-Finanzierung“ mit Ratenzahlung und hohen Zinsen. So bezahlt man verpasste Aufmerksamkeit.
Damit es bei Ihnen nicht zu spät ist, denken Sie daran, dass man die Zeichen der Zeit lesen und verstehen kann,
wenn man sich rechtzeitig damit beschäftigt. Und die Zeit ist gekommen, wenn Ihr Bauchgefühl sagt:
die Zeichen sagen „Das kann doch nicht lange so weiter gut gehen“.


OekoHuman Sonntags UP-DATE

Aus dem Hause OekoHuman bekommen Sie auf Wunsch eine andere Sicht-Achse auf die Welt.
Zum Beispiel eine Standortbestimmung mit Essay zur „Psycho-Logischen und „System-Körper-sprachlichen“ Welt
des Geldes und der Wirtschaft“ oder das 14-tägige Sonntags-Briefing.
Das Essay zeigt beispielsweise in drei Kapiteln eine spannende Argumentation, wie man angesichts einer
drohenden Weltwirtschaftskrise präventiv für sich handeln kann.
Das Sonntag-Briefing mündet in eine „alltagstaugliche“ Gesamtbetrachtung, die es Ihnen ermöglicht,
sich selbst so gut es geht, aus der Schusslinie zu nehmen.


OekoHuman

Für selbstbestimmte Menschen und die es werden wollen und die erwägen, die Naturgesetze als ein wahres Ordnungs-Prinzip der Güte anzuerkennen, entsprechend handeln wollen und auf dieser Grundlage E-Motionen konstruktiv nutzen.


Motto: Gefühle befruchten den Gedanken und lösen Motivation aus

So geht Jeder selbstverständlich davon aus, wenn er in ein Flugzeug steigt, dass alle Verantwortlichen, die von diesen
Geschäftsmodell profitieren, sich  zu 100%  an die natürlichen Vorgaben halten – Prävention inklusive,
damit alle Passagiere heil ankommen – um mit Freude das zu Tun, wozu sie diesen Ort aufgesucht haben.

Gilt diese Haltung in allen anderen Bereichen des Lebens?


OekoHuman – für ein autonomes und gesundes-nachhaltiges Leben mit Genuß und Güte


 – in eigener Sache –


OekoHuman-Inside: 

Verein Mitglieds-Konditionen  –   GbR Honorar-Konditionen
Neues im OeHu-Wiki:  AktuellesWilleGemütProfitumKAIZEN
Unternehmer-Cockpit im September – hier können sie Szenario-Einstellungen vornehmen, um Überraschungen zu vermeiden.

Artikel, die in den letzten 14 Tagen veröffentlicht worden sind: Grundlagen – Konzept des Vereins/der GbR.
Projekte: Ehrenhafter Frieden und sechs Projekte ein Beweggrund: die individuelle Autonomie verbessern
sowie Religion und Know-How-Zentrum.

Grundlage für die nächsten Sonntags-Briefings:
wir stellen vor, was wir lesen und leiten u.a. daraus die System-Körpersprache ab, vergleichen dies mit den Nachrichten der letzten 105 Jahren und interpretieren beides OekoHuman-Sicht – Quellen sind u.a. online Medien: DLF-Kultur – HandelsblattNZZZEITWELT SPIEGEL – brand einsGabor Steingart

 

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