System-Gehirn – eine neuronale Matrix


Das menschliche Gehirn: Möglichkeiten und Grenzen siehe dazu … Bildungsangebot.


Update: 12.03.2022.

Simon Tanner / NZZ.

Heutzutage kann man kein normales Gehirn besitzen.

Der moderne Mensch leidet an einem kollektiven Aufmerksamkeitsdefizit. Wie gewinnen wir unser Denken zurück? Während wir auf Bildschirme starren, geht uns die Welt verloren. Und wir uns selbst. Doch das muss nicht sein?

Den Körper stählt der Mensch der Gegenwart im Fitnessstudio – sein Gehirn lässt er im virtuellen Raum weich werden. Als mein Patensohn Adam neun Jahre alt war, entwickelte er eine kurze, aber merkwürdig heftige Leidenschaft für Elvis Presley. Er fing an, lauthals «Jailhouse Rock» zu singen und wie der King höchstpersönlich leise zu summen und mit den Hüften zu wackeln. Als ich ihn eines Tages ins Bett brachte, sah er mich mit großem Ernst an und fragte: »Johann, nimmst du mich irgendwann mit nach Graceland?» Ohne groß nachzudenken, stimmte ich zu. Ich verschwendete keinen weiteren Gedanken daran, bis alles schiefgelaufen war.

Zehn Jahre später war Adam verloren. Er hatte mit 15 die Schule hingeworfen und verbrachte fast seine gesamte Zeit damit, ausdruckslos zwischen Bildschirmen zu wechseln – ein Mischmasch aus Youtube, WhatsApp und Pornoseiten (zum Schutz seiner Privatsphäre habe ich seinen Namen und einige Details abgeändert). Er schien im Takt von Snapchat herumzuschwirren, und kein ruhiges oder ernsthaftes Thema konnte in seinem Denken irgendwie Halt gewinnen.

Während des Jahrzehnts, in dem Adam zum Mann geworden ist, scheint sich diese Fraktionierung bei vielen eingestellt zu haben. Unsere Fähigkeit, aufmerksam zu sein, beginnt zu zerfallen. Ich war gerade 40 geworden, und wo immer ich mich mit Leuten meiner Generation traf, beklagten wir unsere verlorene Konzentrationsfähigkeit. Ich las weiterhin eine Menge Bücher, doch mit jedem weiteren Jahr kam es mir immer mehr so vor, als liefe ich eine abwärts laufende Rolltreppe hinauf.

Als wir eines Tages bei mir auf dem Sofa lagen und ein jeder auf den eigenen, unablässig lärmenden Bildschirm starrte, sah ich ihn an und spürte ein leichtes Grauen. «Adam», sagte ich leise, «wir sollten Graceland besuchen.« Ich erinnerte ihn an mein Versprechen. Ich konnte erkennen, dass die Vorstellung, diese lähmende Routine zu durchbrechen, etwas in ihm auslöste. Doch ich nannte ihm die Bedingung, an die er sich zu halten hatte, wenn wir es machten. Er musste sein Smartphone den ganzen Tag über ausschalten. Er schwor, es zu tun.

Drehen Sie mal den Kopf!

An den Eintrittspforten von Graceland trifft man keine Menschen mehr an, deren Aufgabe es ist, einen herumzuführen. Man bekommt ein iPad, stöpselt sich Kopfhörer ins Ohr, und das iPad sagt einem, was man machen soll – nach links gehen, nach rechts abbiegen, vorwärtsgehen. In jedem Raum erscheint auf dem Bildschirm ein Foto des Ortes, an dem man sich befindet, während ein Sprecher ihn beschreibt. Während wir herumspazierten, waren wir von Leuten mit ausdruckslosen Gesichtern umgeben, die fast ständig auf ihre Smartphones blickten. In mir baute sich immer größere Anspannung auf.

Als wir das Dschungelzimmer erreichten – Elvis’ Lieblingsort in dem Anwesen –, schnatterte das iPad drauflos; ein Mann mittleren Alters neben mir wandte sich zu seiner Frau, um ihr etwas zu sagen. Vor uns waren die großen künstlichen Pflanzen zu sehen, die Elvis gekauft hatte, um das Zimmer in seinen persönlichen künstlichen Dschungel zu verwandeln. «Honey», sagte der Mann, «das ist wirklich erstaunlich, schau. » Er schwenkte das iPad zu ihr und fing an, darauf herumzuwischen. «Wenn du es nach links bewegst, dann siehst du darauf die linke Seite des Dschungelzimmers. Und wenn du es nach rechts bewegst, siehst du die rechte Seite des Raums».

Seine Frau schaute genau hin, lächelte und begann, ihr eigenes iPad zu bewegen. Ich beugte mich nach vorn. «Sir», sagte ich, «da gibt es aber auch eine altmodische Bewegungsform, die Sie nutzen können. Man nennt es Kopfdrehen. Denn wir sind ja selbst hier. Sie können alles unmittelbar sehen. Hier. Schauen Sie.» Ich schwenkte die Hand, und die künstlichen grünen Blätter raschelten ein wenig. Ihre Augen wandten sich wieder den Bildschirmen zu. «Schauen Sie doch! Sehen Sie das nicht? Wir sind tatsächlich hier. Ihr Bildschirm ist nicht nötig. Wir befinden uns im Dschungelzimmer.» Sie machten sich davon. Ich schaute zu Adam, wollte über die Szene lachen – doch er stand in einer Ecke, hielt sein Smartphone unter der Jacke und blätterte sich durch Snapchat.

Konzentrationsfähigkeit ist primär eine Frage der Einflüsse, denen wir uns aussetzen.

Nicht ohne mein Snapchat.

An jeder Station des Ausflugs hatte er sein Versprechen gebrochen. Als das Flugzeug vor zwei Wochen in New Orleans aufsetzte, hatte er sein Smartphone schon hervorgekramt, während wir noch angeschnallt waren. »Du hast versprochen, es nicht zu benutzen», sagte ich. Er erwiderte: «Ich habe gemeint, ich würde nicht telefonieren. Das ist doch klar, dass ich auf Snapchat und Textnachrichten nicht verzichten kann.« Das sagte er so ehrlich verblüfft, als hätte ich ihn aufgefordert, zehn Tage lang die Luft anzuhalten.

Im Dschungelzimmer schnappte ich plötzlich über, und ich versuchte, ihm das Smartphone aus der Hand zu winden; worauf er hinausstürmte. Am Abend traf ich ihn im Heartbreak-Hotel; er saß an einem Swimmingpool (in Form einer riesigen Gitarre) und schaute traurig vor sich hin. Als ich mich zu ihm setzte, wurde mir klar, dass mein Ärger über ihn im Grunde Ärger über mich selbst war (wie das bei Zorn oft der Fall ist). Diese Unfähigkeit, sich auf etwas zu konzentrieren, konnte ich auch bei mir beobachten. Ich verlor allmählich meine Fähigkeit, im Hier und Jetzt präsent zu sein, und das machte mich wütend.

Eine veritable Krise der Geistesgegenwartweiterlesen.


Artikel ergänzt am 13. Nov. 2021.
Benutzen wir wirklich nur 10 Prozent unseres Gehirns?

Ein von Scientology verbreitetes Halb-Wissen.

Vermutlich benutzen wir hundert Prozent – wenn auch nicht immer gleichzeitig. Falls Sie das Gerücht im Kopf haben, Einstein hätte gesagt, wir nutzen nur zehn Prozent unseres Gehirnpotenzials, vergessen Sie’s! Weder gibt es einen Beleg, dass Einstein das gesagt hat, noch stimmt es inhaltlich. Dieses Halb-Wissen hat der Gründer von Scientology, Ron Hubbard, in die Welt gesetzt. Es wird heute noch von Scientology verbreitet, verbunden mit der mehr oder weniger explizit ausgesprochenen Botschaft: Scientology hilft ihnen, auch die restlichen 90 Prozent Ihres Gehirns zu nutzen. Das ist nur ein hohles Versprechen.

Ständig neue Verbindungen zwischen Nervenzellen durchs Lernen.

  1. Es gibt viele Patienten, bei denen – zum Beispiel durch einen Unfall oder einen Schlaganfall – Teile des Gehirns geschädigt sind. Würden wir wirklich nur 10 Prozent nutzen, dann würden die meisten Hirnschädigungen ohne Folgen bleiben. In Wirklichkeit führt aber fast jede Hirnschädigung zu irgendwelchen Einschränkungen. Das heißt im Umkehrschluss, dass all die betroffenen Hirnregionen vorher zu etwas gut gewesen sein müssen.
  2. Wir können uns das Gehirn vorstellen als ein großes Knäuel von Milliarden von Nervenzellen. Diese Milliarden von Nervenzellen sind untereinander wiederum durch Milliarden von Verbindungen vernetzt. Die Hirnforschung hat gezeigt, dass das Hirn sehr plastisch ist: Sobald wir etwas lernen, bilden sich neue Verbindungen zwischen Nervenzellen. Und sobald wir diese Verbindungen nicht mehr nutzen, fangen sie ziemlich schnell an zu verkümmern. Auch das spricht dafür, dass wir wirklich alle Bereiche des Gehirns nutzen. Denn alles, was wir nicht nutzen, wird mit der Zeit abgebaut und wäre dann gar nicht mehr vorhanden.

Immer nur die Gehirnteile nutzen, die gerade gebraucht werden.

Aber natürlich sind nicht sämtliche Teile des Gehirns immer ausgelastet. Nicht alle Nervenzellen feuern immer und ständig. Das wäre auch gar nicht gut. Wir würden dann nämlich ständig herumzappeln, könnten uns auf nichts mehr konzentrieren und hätten keine Kontrolle mehr über uns. Insofern ist es schon ganz in Ordnung, dass wir zu jedem Zeitpunkt immer nur die Teile des Gehirns nutzen, die wir für eine konkrete Aufgabe gerade brauchen. Somit ist auch schon die Grundannahme falsch, die dem „Zehn-Prozent-Gerücht“ zugrunde liegt. Denn es ist eben nicht so, dass das geistige Potenzial um so größer ist, je mehr Gehirnanteile aktiv sind. Unter Umständen wächst das geistige Potenzial auch gerade mit der Fähigkeit, bestimmte Aktivitäten, die von einer Aufgabe eher ablenken, auch mal herunterzufahren.

Prozentangaben relativieren und sind weniger sinnvoll.

Und wie viel „Gehirn“ ist nun normalerweise aktiv? Das lässt sich relativ schwer in Prozent angeben. Das unterscheidet das Gehirn von einer Festplatte:
Beim Computer kann ich leicht feststellen, dass ich nur ein Viertel meines Speichers benutzte und drei Viertel ungenutzt sind. Aber das Gehirn ist ja keine Festplatte in diesem Sinn, und man darf es sich auch nicht so vorstellen,  dass einzelne in sich geschlossene Hirnareale aktiv wären und alle anderen ruhten. Sondern das Gehirn arbeitet oft so, dass viele entfernte Bereiche sich miteinander vernetzen. Erinnerungen zum Beispiel, Gedächtnisinhalte sind nicht an einem bestimmten Ort gespeichert, sondern entstehen eher durch Aktivitätsmuster, bei denen ganz entfernte Teile des Gehirns aktiv sind. Deshalb sind Prozentangaben schwierig und nicht sehr sinnvoll – weitere Informationen dazu im SWR 2.

Immun-Gedächtnis.

Immer mehr Hinweise darauf, dass das Gehirn die periphere Immunität reguliert, bleibt jedoch unklar, ob und wie das Gehirn den Zustand des Immunsystems repräsentiert. Hier zeigen wir, dass die Inselrinde des Gehirns (InsCtx) immunrelevante Informationen speichert. Verwendung der aktivitätsabhängigen Zellmarkierung bei Mäusen ( Fos TRAP ), haben wir neuronale Ensembles im InsCtx erfasst, die unter zwei verschiedenen Entzündungszuständen aktiv waren (Dextransulfat-Natrium [DSS]-induzierte Kolitis und Zymosan-induzierte Peritonitis). Die chemogenetische Reaktivierung dieser neuronalen Ensembles war ausreichend, um den Entzündungszustand, unter dem diese Neuronen gefangen wurden, weitgehend zu ermitteln. Somit zeigen wir, dass das Gehirn spezifische Immunantworten speichern und abrufen kann und erweitern das klassische Konzept des immunologischen Gedächtnisses auf neuronale Repräsentationen von Entzündungsinformationen.


Das Gehirn – ein Beziehungsorgan – Teil II

Kreativität: Keiner denkt für sich allein

Was macht den Menschen kreativ? Das fragte sich der Wissenschaftsautor Stefan Klein.
Und stellte fest: Das Genie, das aus sich heraus Epochales schafft, ist ein Mythos. Kreativität entsteht durch Austausch und Kombination. Von – ZEITMAGAZIN NR. 10/2021.

  1. Keiner denkt für sich allein.
  2. Kreativität ist mehr als eine Frage der Intuition.
  3. Das kollektive Gehirn erzeugt einen Möglichkeitsraum.
  4. Macht künstliche Intelligenz uns überflüssig?

Keiner denkt für sich allein.

Geistesblitze verändern unser Leben und manchmal die Welt. Wir verdanken ihnen den am häufigsten gespielten Popsong aller Zeiten und die Relativitätstheorie. Paul McCartney berichtet, dass er an einem Morgen im Jahr 1964 im Traum zum ersten Mal die Melodie von Yesterday hörte; ein Streichorchester spielte den Song. Noch im Halbschlaf notierte er die Melodie, aus der die Beatles ihr erfolgreichstes Lied komponierten. Albert Einstein ereilte der entscheidende Gedanke, wie aus dem Nichts kommend, im Gespräch mit seinem Freund Michele Besso. Seit Jahren hatte er damals, im Frühjahr 1905, mit bestimmten Widersprüchen in der Physik der Lichtausbreitung gerungen, die Schwierigkeiten erschienen unüberwindlich. Als Einstein den Freund am Tag darauf wiedersah, begrüßte er ihn so: „Danke. Ich habe das Problem vollständig gelöst.“
Er hatte plötzlich verstanden, dass keine absolute Zeit existiert. Fünf Wochen später veröffentlichte Einstein die Grundlagen einer neuen Weltsicht.

In glücklichen Momenten kann der menschliche Geist sich selbst übertreffen. Deswegen und weil gute Ideen uns fast immer dann überkommen, wenn wir am wenigsten mit ihnen rechnen, erscheint uns unser eigenes schöpferisches Denken von jeher geheimnisvoll. Obwohl schon die antiken Philosophen darüber nachdachten, hatte die menschliche Fähigkeit, Einfälle hervorzubringen und umzusetzen, die längste Zeit noch nicht einmal einen Namen. Ein eigenes Wort dafür – das Wort Kreativität – fand erst vor 150 Jahren in unsere Sprache. Und ebenso lange blieb ungeklärt, was Kreativität – das Vermögen, Neues und Wertvolles zu schaffen – eigentlich ausmacht. Erst jetzt decken Hirnforschung und Kognitionswissenschaft auf, welchen Vorgängen wir unsere Einfälle verdanken. Neue archäologische Funde von den Anfängen des Werkzeuggebrauchs und der Kunst zeigen, wie der Mensch zur einmaligen Gabe der schöpferischen Intelligenz kam, mit der er sein eigenes Schicksal zu lenken und die Welt nach seinen Vorstellungen zu verändern begann. Die Entwicklung der künstlichen Intelligenz erlaubt es heute, Prozesse des schöpferischen Denkens nachzuvollziehen – und wirft die Frage auf, wie lange dem Homo sapiens das Privileg, durch Kreativität auf die Welt einzuwirken, noch allein vorbehalten sein wird.

Jedes Aha-Erlebnis ist ein Moment überschwänglicher Freude. Widerstände, gegen die man lange vergebens anrannte, sind plötzlich verschwunden. Mit einem Mal lässt sich das Undenkbare denken. Mitunter fühlt man sich wie unter dem Bann einer höheren Macht. Nur durch ein Wunder scheint der geistige Durchbruch erklärbar. Ist es also erstaunlich, dass die Menschen bis weit in die Neuzeit hinein Einfälle als göttliche Eingebungen ansahen?
Weniger mystisch klingt eine Erklärung, die im 18. Jahrhundert aufkam und uns bis heute beeinflusst – und behindert. Dichter und Denker begannen vom „Originalgenie“ zu raunen, also dem Ideal eines Menschen, der mit seinen Ideen die Welt aus den Angeln hebt. Ein Talent der Intuition, mit dem nur die wenigsten begabt seien, sollte das Genie hierzu befähigen. Worin genau diese Gabe bestehen und welchen Personen sie aus welchen Gründen beschert sein sollte, blieb offen.

Das Wort „Originalgenie“ ist vergessen. Doch die Vorstellung davon ist Allgemeingut geworden. Man hat sich an die Heldenerzählung vom auserwählten Individuum gewöhnt, das aufgrund unerklärlicher Gaben sehen kann, wofür andere blind sind. Schon als Schulkinder lernten wir, große Ideen mit den Namen ihrer – oft bloß vermeintlichen – Urheber zu verbinden. Bei Geometrie kommt einem sofort Pythagoras in den Sinn. Isaac Newton habe die Schwerkraft entdeckt, Einstein, der Einzelgänger, die neue Physik. So huldigen wir einzelnen Genies für die Erfolge ganzer Epochen. Heute glaubt man zu wissen, dass das iPhone das Werk eines Mannes namens Steve Jobs sei und dass eine halbe Milliarde Leser den aus alten Mythen, Märchen und der Bibel zusammengerührten Kosmos der Harry Potter-Romane einzig der Fantasie von Joanne K. Rowling verdankt. Der Glaube an gewaltige Ideen in besonderen Köpfen prägt das Bild der Geschichte und das Selbstbild eines jeden. Er lässt unzählige Menschen daran zweifeln, selbst zu schöpferischem Denken fähig zu sein. In Sachen Kreativität sind wir rettungslos ambivalent. Einerseits sehnen wir uns nach dem Hochgefühl, das gute Ideen uns geben, und wünschen uns die Chancen, die sie eröffnen. Weil die Wirtschaft weiß, dass sie von Ideen lebt, zahlen deutsche Unternehmen Hunderte Millionen Euro im Jahr für oft fragwürdige Kreativitätsseminare, die versuchen, Techniken zur Ideenfindung zu verkaufen. Und bestreitet noch jemand, dass die Menschheit eines neuen Denkens bedarf, um die Zukunft der Erde zu retten? Andererseits sehen wir Kreativität noch immer als ein Talent weniger Auserwählter an. Durch Ehrfurcht gehemmt sind wir weniger einfallsreich, als wir sein könnten. Den Preis des Genieglaubens zahlt also letztlich die ganze Gesellschaft. Deshalb ist er gefährlich.

Jedes Aha-Erlebnis ist ein Moment überschwänglicher Freude. Widerstände, gegen die man lange anrannte, sind plötzlich verschwunden. Mit einem Mal lässt sich das Undenkbare denken. Nur durch ein Wunder scheint der Durchbruch erklärbar. Tatsächlich ist die Behauptung, Kreativität verlange ein spezielles Gehirn, ein Mythos. Um herauszufinden, wie es Albert Einstein möglich war, ein neues Weltbild zu schaffen, wurde sieben Stunden nach seinem Tod am 18. April 1955 sein Schädel geöffnet. Ein Anatom entnahm das Gehirn, fotografierte, konservierte und zerschnitt es in 240 Blöcke, die man für weitere Studien in Kunstharz eingoss. Man zählte die Neuronen, studierte die Nervenbahnen, welche die Hirnhemisphären verbinden, zeichnete den Verlauf der Furchen in der Hirnrinde nach. Keine dieser Untersuchungen lieferte einen Hinweis auf außergewöhnliche Produktivität. Es war weder die erste noch die einzige Vermessung eines als genial angesehenen Kopfes. Bereits nach dem Tod des überragenden Mathematikers Carl Friedrich Gauß im Jahr 1855 hatte ein ehrgeiziger Anatom dessen Gehirn konserviert. Als eine Wissenschaftlerin eines Göttinger Max-Planck-Instituts 2013 das Präparat noch einmal mit modernen Methoden studierte, stellte sie „keine anatomische Auffälligkeit“ fest. Ebenfalls unter das Mikroskop gelegt wurde Lenins Gehirn – die Einzelheiten behielten die sowjetischen Forscher wohl aus guten Gründen für sich.

Kreativität ist mehr als eine Frage der Intuition.

 

 

 

 

 

 

 

Auch die Figuren auf dem Cover und auf diesen Seiten sind das Werk von vielen, in diesem Fall aus dem Umfeld der Redaktion. Kinder kennen die Methode: Einer zeichnet den Kopf, faltet das Blatt, sodass ihn der Nächste nicht sieht, der dann den Oberkörper malt, und so weiter. © Unbekannt

 

Warum die Suche nach besonderen Strukturen in den Köpfen von sogenannten Genies scheitern musste, hat die Forschung der letzten Jahre gezeigt. Die wahren Wurzeln der Kreativität sind unendlich viel interessanter, als der Geniekult uns glauben macht: Schöpferisches Denken folgt nicht aus einer speziellen Fähigkeit, sondern ergibt sich aus elementaren Funktionen des Verstandes, über die jeder Mensch verfügt. Denn das Gehirn ist eine Prognosemaschine – ohne dass wir irgendetwas dafür tun müssten, trifft es fortwährend Annahmen auf Grundlage dessen, was wir schon kennen. „Erinnerungen an die Zukunft“ nannte der schwedische Neurowissenschaftler David Ingvar diese Vorstellungen möglicher Welten, die das Baumaterial unserer Einfälle sind.

Schöpferische Menschen brauchen daher keine übermenschlichen Geistesgaben. Sie wissen nur das Baumaterial, über das alle verfügen, besser zu nutzen. (Charles Darwin, der mit seiner Evolutionstheorie die ganze Vielfalt der Natur erklärte und die Sicht auf das Leben für immer verwandelte, stapelte keineswegs tief, als er bekannte, seine Lehrer und seine Eltern hätten ihn als „einen ganz gewöhnlichen Jungen, eher von etwas unterdurchschnittlichem Intellekt“, angesehen).

In den letzten Jahren hat sich erwiesen, dass kreatives Denken mit bestimmten Bewusstseinszuständen verbunden ist, zwischen denen der Geist hin und her schwingt wie ein Pendel. Einer dieser Zustände ergibt sich aus einem besonderen Betriebsmodus des Gehirns, den die Neurowissenschaftler erst vor Kurzem nachweisen konnten. Dabei wird die Wahrnehmung der Außenwelt heruntergedimmt, obwohl wir hellwach sind; die Aufmerksamkeit wendet sich einer Innenwelt von Erinnerungen, Gedankenfetzen und Vorstellungen zu. Auf logische Schlüssigkeit kommt es in diesem Modus nicht an. Der Verstand richtet sich nicht auf ein bestimmtes Ziel, er mäandert und erleuchtet, einem weit aufgeblendeten Scheinwerfer gleich, eine geistige Landschaft, hebt aber keinen Gegenstand besonders hervor. Vor dem inneren Auge entstehen Bilder möglicher Welten. In diesem Zustand stellt der Verstand neue Verknüpfungen her. Und doch ist Kreativität mehr als eine Frage der Intuition. Längst nicht jede Fantasie erweist sich als wirklichkeitstauglich. Wie das Pferd auf der Rennbahn einen Reiter braucht, so braucht die Innenschau für den schöpferischen Prozess einen entgegengesetzten, lenkenden Zustand – das nach außen gerichtete kritische Denken. Nur gemeinsam gelangen beide ins Ziel. Ein Verstand, der nicht träumen kann, ist langsam und kraftlos. Ein Geist aber, der vor Logik zurückschreckt, irrt umher und scheut.
Kreativität ist also kein isoliertes Talent – sondern vielmehr die Kunst, Gegensätze in einem Kopf zu vereinen. Ideen entstehen, wenn es der Logik gelingt, die Träume zu reiten.

Jede Kultur hat ihr eigenes kollektives Gehirn. Manche Kulturen kennen mehr Konzepte als andere, sie unterscheiden sich also darin, wie viele Ideen Menschen in ihnen hervorbringen können.

Die Kunst, zwischen den beiden Zuständen zu pendeln, lässt sich trainieren. Eine von mehreren Möglichkeiten dazu ist, systematisch die eigenen Annahmen über die Welt zu hinterfragen, eine andere die schöpferische Auseinandersetzung mit Kunst. Bezeichnenderweise verglichen die bedeutendsten Wissenschaftler sich selbst immer wieder mit Kindern, die nie verlernt haben, über ihre Umgebung zu staunen. Isidor Isaac Rabi, der für die Entdeckung der Grundlagen der Kernspintomografie den Nobelpreis erhielt, nannte seine Physikerkollegen „die Peter Pans der menschlichen Rasse: Sie behalten ihre Neugier und werden niemals erwachsen.“ Auffallend oft betätigen sich erfolgreiche Wissenschaftler nebenher als Maler, Bildhauer, Schriftsteller oder Musiker. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Nobelpreisträger zugleich als bildender oder darstellender Künstler hervortritt, ist 30-mal höher als beim Durchschnitt der Bevölkerung. Umgekehrt kann man die eigene Empfänglichkeit für Ideen blockieren, etwa durch die pausenlose Beschäftigung mit unerheblichen Reizen. Wäre Archimedes je „Heureka“ rufend durch Syrakus gelaufen, hätte er seine Zeit statt in der Badewanne auf Facebook verbracht?

Und noch ein Irrtum liegt dem Geniekult zugrunde: Es kommt längst nicht nur auf die Vorgänge im Kopf eines Einzelnen an. Schöpferisches Denken braut sich weniger hinter verschlossenen Türen zusammen, es entsteht vielmehr in der fruchtbaren Auseinandersetzung mit der Umwelt. Nur in einer romantischen Vorstellung schöpfen Genies große Ideen allein aus sich selbst. Welche Früchte der Verstand trägt, hängt weniger von persönlichen Anlagen ab als davon, in welchem Ausmaß und in welcher Intensität wir uns mit anderen auszutauschen vermögen. Kreativität ist kein individuelles Talent, sie entfaltet sich zwischen Menschen.

Nicht zufällig fand Albert Einstein den Schlüssel zur Relativitätstheorie im Gespräch mit seinem Freund Michele Besso. Überhaupt war der junge Einstein keineswegs der Eigenbrötler, als der er oft dargestellt wird. In regelmäßigen Runden mit Freunden – „Akademie Olympia“ nannte sich die Runde – entwickelte er seine Ideen. Jede zum einsamen Menschheitsgenie verklärte Figur war tatsächlich in ein ganzes Geflecht von Weggefährten, Lehrern und Vorbildern eingewoben.
Leonardo da Vinci wurde in der Werkstatt des Universalkünstlers und Ingenieurs Andrea del Verrocchio selbst zum universellen Künstler und Ingenieur.
Wolfgang Amadeus Mozart reifte an der Seite seiner Schwester – die ebenfalls eine außerordentliche Musikerin war, aber in seinem Schatten stand – zum Komponisten heran.
Marie Curie forschte gemeinsam mit ihrem Ehemann Pierre, später mit ihrer Tochter Irène und deren Mann, was der Familie nicht weniger als sechs Nobelpreise eintrug. Keiner denkt für sich allein.

Das kollektive Gehirn (Schwarm-Intelligenz) erzeugt einen Möglichkeitsraum.

Der Grund, warum schöpferisches Denken sich nicht in einzelnen Hirnen, sondern im Zusammenleben vollzieht, liegt in der Natur der Kreativität selbst. Sie bestehe „schlicht darin, Dinge zu verbinden“, erklärte etwa Steve Jobs, der selbst nicht daran glaubte, jenes Originalgenie zu sein, für das man ihn hielt. Und gibt es ein besseres Beispiel für die umwälzende Kraft raffinierter Kombinationen als das iPhone? Kurz nach der Jahrtausendwende kam Jobs der Einfall, einen Zwitter zu schaffen aus Computern und den damals üblichen elektronischen Notizbüchern, auf deren Touchscreen man mit einem Griffel schrieb. Er fragte sich, ob man nicht einen dieser „Persönlichen Digitalen Assistenten“ mit einem vollwertigen Rechner verbinden und den Bildschirm obendrein auf Fingerdruck reagieren lassen könnte. Dann hätte man einen Computer zum Anfassen, der sich kaum mehr technisch anfühlen würde, sondern eher wie ein lebendiges Wesen.

Jobs setzte gut tausend Angestellte auf dieses Geheimprojekt an, doch als ihm die Ingenieure den ersten Prototyp präsentierten, fiel ihm eine weitere Kombination ein: Das Gerät könnte außerdem als Telefon dienen. Der Erfolg gab ihm recht: In der Nacht vor der Markteinführung des iPhones im Juni 2007 kampierten die Menschen in amerikanischen Metropolen auf der Straße, um als Erste die neue Technik zu ergattern. Zehn Jahre später hatte Apple mehr als eine Milliarde iPhones verkauft. Heute wissen wir, dass Jobs nur teilweise richtiglag – nicht alle Kreativität erklärt sich aus geschickter Kombination, manche Formen schöpferischen Denkens funktionieren ganz anders. Die sogenannte transformative Kreativität verändert die Konzepte, die unserem Blick auf die Welt zugrunde liegen. Sie beruht darauf, neue Fragen zu formulieren, und schafft somit neue Spielregeln, nach denen wir Probleme angehen. Doch auch dabei entwickeln sich Ideen als Antworten auf die Anforderungen, die andere oder das Leben selbst an uns stellen. Ohne diese Anregungen von außen wäre die stärkste Vorstellungskraft machtlos.

Um Antworten zu finden, benötigt der Verstand geistige Werkzeuge und geeignetes Material – der beste Zimmermann kann ohne Holz und Säge keinen Dachstuhl errichten. Die Menge der geistigen Werkzeuge, das Material und die Konzepte, aus denen die Vorstellungskraft neue Einfälle formt, sind nicht im Kopf von Einzelnen, sondern im Gedächtnis einer ganzen Gemeinschaft gespeichert – im kollektiven Gehirn, der Schwarm-Intelligenz.

Und jede Kultur hat ihr eigenes kollektives Gehirn. Manche Kulturen kennen mehr Konzepte als andere, sie unterscheiden sich also darin, wie viele Ideen Menschen in ihnen hervorbringen können. Die Unterscheidung von rechts und links etwa, die Zahlen und die Abgrenzung der Farben erscheinen uns so selbstverständlich, dass wir sie für angeboren halten. Tatsächlich haben wir all diese Konzepte gelernt.

Das kollektive Gehirn erzeugt einen Möglichkeitsraum – eine geistige Landschaft, in der sich der Verstand bewegt.
Der Möglichkeitsraum enthält alles, was wir uns vorstellen können. Schöpferisches Denken heißt, diesen Raum zu erweitern.

Viele Sprachen von Jägern und Sammlern kennen keine Zahlwörter größer als drei. Wer einer solchen Kultur angehört, ist unfähig, 28 von 29 zu unterscheiden. Wie sich das anfühlt, können wir nachvollziehen, wenn wir versuchen, Farbtöne auseinanderzuhalten, für die unsere Sprache nur einen Überbegriff kennt. Blau etwa gilt im Deutschen als eine einzige Farbe; das Russische dagegen kennt zwei völlig verschiedene Wörter für blau – eines bezeichnet die zarten Töne etwa des Himmels, ein anderes das Tiefblau beispielsweise des Meers. Wer in der russischen Sprache aufgewachsen ist, nimmt mühelos Schattierungen wahr, die deutschen Muttersprachlern als völlig identisch erscheinen. Sprachen wie das Walisische oder Tibetische hingegen bezeichnen die Farben des Himmels und des Grases mit einem einzigen Wort, gewissermaßen als „blün“.

So erzeugt das kollektive Gehirn einen Möglichkeitsraum – eine geistige Landschaft, in der sich der Verstand bewegt. Der Möglichkeitsraum enthält alles, was wir uns vorstellen können. Was außerhalb des Möglichkeitsraums liegt, ist dem alltäglichen Denken und damit auch der Wahrnehmung unzugänglich. Es fehlen die Konzepte und Regeln, um Hypothesen zu bilden. Schöpferisches Denken heißt, diesen Raum zu erweitern. Der menschliche Geist hat eine Geschichte, und wir können Kreativität nur aus dieser Geschichte heraus verstehen. Meistens dehnt sich der Möglichkeitsraum allmählich aus. Menschen äußern Ideen und erfinden Dinge, die andere zum Ausgangspunkt wieder neuer Einfälle machen: Schritt für Schritt reift das kollektive Gehirn, das schöpferisches Denken ermöglicht. Der Aufstieg des Menschen stellt sich als „ständiges Wachsen und Erweitern der menschlichen Vorstellungskraft“ dar, wie der britische Mathematiker und Biologe Jacob Bronowski bemerkte. Manchmal aber entstehen so grundlegend neue materielle oder geistige Werkzeuge, dass der Möglichkeitsraum gleichsam explodiert. Schlagartig vergrößert sich der Bereich dessen, was Menschen sich vorstellen und erreichen können. In solchen Perioden kommt es zu einer geistigen Revolution – das kollektive Gehirn wird umprogrammiert.

Drei große derartige Zäsuren hat die Menschheit bisher durchlaufen:

Der erste Umbruch vollzog sich vor mehr als 3,3 Millionen Jahren, als unsere frühen Vorfahren lernten, wie man Steine zu Werkzeugen behaut, die ihren Körpern übermenschliche Kräfte verliehen. Weil sie für diese Arbeit neue Wege der Verständigung benötigten, entwickelte sich wohl schon in dieser ersten Wendezeit eine frühe Form von Sprache.

Im Zuge der zweiten Revolution entdeckte der Mensch das symbolische Denken. Aus ersten einfachen Zeichen, die unsere Ahnen vor mindestens 100.000 Jahren auf Muscheln und Felswände malten, entstanden Bilder, später Zahlen und Schrift, die immer abstraktere Vorstellungen erlaubten. Durch den Gebrauch von Symbolen potenzierte der Mensch die Möglichkeiten seines Gehirns.

Die dritte Revolution führte die Menschheit in ein Zeitalter, in dem sich Gehirne auf der ganzen Welt miteinander vernetzten. Mit der Druckerpresse, die der Goldschmied Johannes Gensfleisch, der sich Gutenberg nannte, um das Jahr 1450 in Mainz in Betrieb nahm, begann die Massenkommunikation. Innerhalb weniger Jahre strömten Millionen Blätter aus den Druckereien. Wissenschaft wurde eine Macht in der Welt, sie entfesselte die verborgenen Kräfte der Natur und verschaffte Milliarden Menschen einen nie gekannten Lebensstandard.

Macht künstliche Intelligenz uns überflüssig?

Von ähnlicher Tragweite ist die vierte Revolution, die wir derzeit erleben. Ausgelöst wurde dieser Umbruch durch die Entwicklung von Computern, die dem menschlichen Verstand immer mehr Aufgaben abnehmen und ihrerseits zunehmend selbstständig lernen. Innerhalb kürzester Zeit wurden sie allgegenwärtig und die Menschen abhängig von ihnen. Seit dem Jahr 2010 ist Homo sapiens in der Unterzahl gegenüber den von ihm selbst geschaffenen Maschinen im weltweiten Netz; inklusive aller Mobilgeräte entfallen auf jeden Bewohner der Erde heute sechs elektronische Rechner.

Seit den Anfängen der Computer warnen Futuristen die Menschheit vor dem Schicksal des Zauberlehrlings in Goethes Ballade, der zum Opfer eines von ihm selbst belebten Besens wird. Sobald ein Rechner so leistungsfähig sei wie das Gehirn, könne eine Superintelligenz aufkommen, die nicht mehr menschlich wäre. Maschinen, die wir nicht mehr verstünden, träfen an unserer statt immer mehr Entscheidungen und übernähmen schließlich die Kontrolle über die Welt. Das schöpferische Denken der Menschen würde unerheblich, die Geschichte der Menschheit wäre beendet.

Lange erschien es nur als ferne, äußerst unsichere Möglichkeit, dass ein Computer einmal mit der Rechenleistung des menschlichen Gehirns gleichziehen könnte. Doch 2020 war es so weit. Im Mai, als die Corona-Pandemie alle Aufmerksamkeit auf sich zog, ging im japanischen Kobe der Supercomputer Fugaku ans Netz. Ausdrücklich als Plattform, also als Hardware, für sogenannte künstliche Intelligenz angelegt, ist Fugaku die erste Maschine, deren Leistungsfähigkeit die des Gehirns in jeder messbaren Kategorie übertrifft. Amerikanische und chinesische Computer mit noch stärkeren Prozessoren werden im Laufe des Jahres folgen.

Macht künstliche Intelligenz uns überflüssig? Kein Zweifel kann daran bestehen, dass die digitale Welt heute schon unsere Art zu denken verwandelt. Experimente weisen darauf hin, dass digitale Fotografie die visuelle Erinnerung schwächt und Google Maps nicht nur das Orientierungsvermögen, sondern auch das räumliche Denken der Menschen mindert. Im Vertrauen darauf, dass Wissen jederzeit online abrufbar ist, trainieren die Menschen immer weniger ihr Langzeitgedächtnis. Der Glaube an die fertige Lösung für alle Probleme aus der Suchmaschine bewirkt, dass wir heute assoziativer und weniger analytisch denken als vor der Internetrevolution. Jeder dieser Effekte ist nachgewiesen, und jeder verändert, wie wir schöpferisch denken.

Wird künstliche Intelligenz uns die geistigen Werkzeuge für noch ehrgeizigere Ziele verschaffen, oder macht sie uns zu Sklaven der Algorithmen? 

Einerseits verlieren wir geistige Fähigkeiten, weil wir immer mehr kognitive Aufgaben an Computer abgeben. Andererseits gewinnen wir neue Möglichkeiten hinzu. Wie die Sprache in der ersten und die Schrift in der zweiten geistigen Revolution den Aufstieg des Menschen beflügelte, so können klug eingesetzte Maschinen den Horizont unseres schöpferischen Denkens erweitern. Die fantastisch geschwungene Architektur eines Frank Gehry, elektronische Tanzmusik, Fotos von Schwarzen Löchern, die Entwicklung von Impfstoffen gegen eine Pandemie innerhalb weniger Monate – all das hätte es ohne Computer, die unsere Gehirne vernetzen und deren Leistung verstärken, niemals gegeben. Heute produziert die Menschheit um Größenordnungen mehr Ideen als in der Renaissance, die wir als goldene Ära des schöpferischen Denkens ansehen. Wir leben in einem neuen Möglichkeitsraum. Und dies ist erst der Vorgeschmack auf eine Zukunft, in der unser Denken stärker und stärker mit der Leistung künstlicher Intelligenz verwächst. Künftig werden Ideen in einer Symbiose von Mensch und Maschine entstehen.Wird künstliche Intelligenz uns die geistigen Werkzeuge für noch ehrgeizigere Ziele verschaffen, oder macht sie uns zu Sklaven der Algorithmen? Unsere Freiheit werden wir nur bewahren, wenn es gelingt, die in jedem Menschen und in jeder Gesellschaft schlummernden schöpferischen Potenziale zu nutzen.

Dies ist die optimistische Botschaft der Wissenschaft: Der Aufstieg des Menschen war weniger ein Triumph der Intelligenz als vielmehr einer unserer Vorstellungskraft. Maschinen fehlt dieses Vermögen. Sie folgen Programmen, wir können träumen. Menschen haben Umbruchszeiten bestanden, wenn sie den Mut hatten, ihre Fantasie spielen zu lassen, Bewährtes aufzugeben und Neues zu wagen. Nur so kann Kreativität sich entfalten.


Als alles begann:

Einzeller haben per definitionem kein Nervensystem. Doch bereits in diesen primitivsten Lebensformen kann man bei näherem Hinsehen erkennen, welche Fähigkeiten die Überlebenschancen verbessern. Zum Beispiel erkennen schon Bakterien mit spezifischen Rezeptoren auf ihrer Oberfläche chemische Lockstoffe in ihrer Umgebung. Bindet der Lockstoff an den Rezeptor, tritt dies im Innern des Bakteriums eine Kaskade molekularer Signale los. Bei einigen Bakterien etwa bringt das innere Signal das Flagellum, eine Art Propeller am Hinterteil, so zum Rotieren, dass es die Zelle auf den Lockstoff zusteuert. Doch Einzeller warten nicht nur auf Signale von außen. Sie schicken sich auch gegenseitig chemische Botschaften.

Schon bei den ersten Bewohnern unseres Planeten zeichnen sich also die großen Herausforderungen des Überlebenskampfes ab: Wahrnehmen, Reagieren und Kommunizieren. Wer am schnellsten zur Nahrung schwimmt und Fressfeinde erkennt, der hat bessere Chancen zu überleben und die eigenen Gene an die nächste Generation weiterzugeben. Und wer kommunizieren kann, findet schneller einen Partner zum Zeugen von Nachkommen.

Das menschliche Gehirn ist das komplexeste Organ, das die Natur je hervorgebracht hat: 100 Milliarden Nervenzellen und ein Vielfaches davon an Kontaktpunkten verleihen ihm Fähigkeiten, an die kein Supercomputer bis heute heranreicht. Eine der  wichtigsten Eigenschaften ist seine Lernfähigkeit. Doch wie kann eine Ansammlung von Nervenzellen überhaupt etwas lernen? Und lässt sich diese Fähigkeit gezielt verbessern?

Bis vor wenigen Jahren galt unter Wissenschaftlern als ausgemacht: Das Gehirn eines Erwachsenen verändert sich nicht mehr. Heute weiß man jedoch, dass das Gehirn bis ins hohe Alter laufend umgebaut wird. Manche Neuro-Biologen vergleichen es sogar mit einem Muskel, der trainiert werden kann. Anbieter des sogenannten Gehirn-Joggings greifen diese Idee inzwischen auf und bieten Übungen an, die die Lern- und Gedächtnisleistung erhöhen sollen.

Die Vorstellung, dass das Gehirn ein Leben lang lernfähig bleibt, ist aus wissenschaftlicher Sicht unbestritten. Anders hätte der Mensch die vielfältigen Herausforderungen, denen er im Laufe eines Lebens begegnet, auch gar nicht bewältigen können. So können wir bis ins hohe Alter eine Fremdsprache und Yoga lernen, uns Gesicht und Stimme eines neuen Arbeitskollegen merken oder den Weg zu einer neuen Pizzeria. Viele Wissenschaftler bezweifeln aber, dass Gehirn-Jogging-Übungen die generelle Leistungsfähigkeit des Gehirns steigern. Sie gehen davon aus, dass sich der Trainingseffekt nur auf die unmittelbar trainierte Aufgabe auswirkt. Andere Fähigkeiten würden demzufolge nur wenig oder gar nicht vom Gehirn-Jogging profitieren.


Von LadyofHats (English original); NEUROtiker (German translation) – Translation of Image:Complete_neuron_cell_diagram_en.svg.
Image renamed from Image:Complete neuron cell diagram german.svg, Gemeinfrei

Die Geburt der Nervenzelle

Nun sind chemische Signale aber nicht besonders schnell. Ein Zuckermolekül zum Beispiel braucht in stillem Wasser bei Zimmertemperatur rund 27 Stunden, um einen einzigen Zentimeter voranzukommen. Elektrische Erregungsleitung über so etwas wie „Kabelbahnen“ hingegen geht in Millisekunden. Der Nachteil: Die Signalstärke nimmt mit zunehmender Entfernung ab. Eine solche passive elektrische Erregung würde also bei kleinen Tieren gut gelingen. Sind aber zwischen den Gliedmaßen große Distanzen zu überwinden, funktioniert auch sie nicht. Deshalb spezialisierten sich bereits vor rund 700 Millionen Jahren einige Zellen in den ersten Vielzellern zu aktiven Erregungsleitern, die Reize aus der Außenwelt mit Rezeptoren auffangen und über lange Leitungen, so genannte Axone, mit Hilfe eines elektrischen Impulses an andere Regionen ihrer Kolonie verschicken: Die Nervenzelle war geboren. Auf der Spur der Zellkommunikation.

Das neue Prinzip der Erregungsweiterleitung bot den Vielzellern gegenüber der rein chemischen Zellkommunikation einen enormen Geschwindigkeitsvorteil — und damit einen evolutionären Vorsprung gegenüber Lebewesen ohne Nervenzellen. Zwar haben sich seither auch die chemischen Signaloptionen weiterentwickelt, zum Beispiel zu effizienten Hormonsystemen in Wirbellosen und Säugetieren. Doch ohne die millisekundenschnellen Signale der Nervenzellen wäre es Tieren nicht möglich, rechtzeitig auf Fressfeinde, Artgenossen oder Beute und andere Nahrungsquellen zu reagieren.

Die frühesten Nervenzellen entstanden wahrscheinlich in Nesseltieren, zu denen heute unter anderem Seeanemonen, Medusen, Hydras und die gemeine Ostsee-​Urlaubs-​Qualle gehören. Die meisten Nesseltiere besitzen noch heute lediglich simple Netze aus Nervenzellen, mit denen sie sich, ohne etwas davon zu wissen, an Rentnerehepaaren und planschenden Kindern vorbeischieben. Ein solches dezentrales Nervensystem kann aber nur recht simple Reflexe erzeugen, für eine klügere Interpretation verschiedener Sinnesdaten dagegen reicht ein Nervennetz nicht.

Einige Vorfahren der heutigen Quallen waren zudem die Protagonisten einer weiteren evolutionären Première: Vor mindestens 580 Millionen Jahren, das wissen wir von Fossilienfunden, schlossen sich Nervenzellen auf der Körperoberfläche der Nesseltiere erstmals zu Augen, Riech– und Gleichgewichtsorganen zusammen. Nun aber trat zum Problem schneller Informationsübertragung ein neues hinzu — die sinnvolle Informationsverarbeitung: Was bedeuten all die verschiedenen Reize, die gleichzeitig die Sinnesorgane erreichen?

Der Weg zum zentralen Nervensystem

Nur 10 Millionen Jahre später — auch das zeigen Fossilienfunde – betraten dann erstmals Wesen die Bühne der Urmeere, die sich anschickten, klüger zu sein als die Ahnen der Qualle. Anders als ihre Nesseltier-​Verwandten waren diese Tiere spiegelsymmetrisch aufgebaut. Diese sogenannten „Zweiseiter” oder „Bilateria“ sind die Vorfahren aller spiegelsymmetrischen Tiere, inklusive der Wirbeltiere, also auch uns Menschen. Als erste Lebewesen hatten sie ein Kopfende mit Augen und einem kleinen Gehirn, Ganglion genannt, und einen verlängerten Körper, durch den Nervenstränge bis zum Hinterteil liefen.

Mit einem zentralen Nervensystem konnten die Zweiseiter erstmals Sinnesdaten auf vielfältige Weise verrechnen und so sinnvolle Reaktionen auf Reize entwickeln. Über die Nervenstränge, die den Körper durchzogen, steuerte zudem erstmals ein zentraler Taktgeber Muskelgruppen zielgenau an – es entwickelten sich komplexe Motorprogramme, die den Körper je nach Situation angemessen steuern konnten wie ein Dirigent sein Orchester. Gut koordinierte Schwimm– oder Kriechbewegungen, schnelles Ausweichen oder etwa Zusammenrollen kann nur ein zentrales Nervensystem lenken.

Mit der Bewegung begann der Weg bis hin zum menschlichen Gehirn, mit seinen 100 Milliarden Neuronen und mehrfachen Verknüpfungen, bildet der Körper eine holistische Matrix. Von seiner möglichen Matrix-Kapazität nutzt der Mensch wohl nur 10 % – ca. 30 Milliarden Verknüpfungen. So hat der Mensch keinen Zugang auf wesentliche Informationen und kann sich im Moment nur auf „HABEN“ (Lust und Konsum) konzentrieren. Damit sich der Mensch mehr auf sein SEIN konzentrieren zu können, braucht es mehr Bewußtsein = höhere Nutzung der möglichen Matrix-Kapazität.

Hier liegt der Bildungsansatz von OekoHuman, der darauf abzielt, mehr neuronale Kapazitäten zu aktivieren. Dann kann sich der Mensch selbst krönen!

Das Gehirn – ein Beziehungsorgan – von Thomas Fuchs.
Einleitung: 

Das neurowissenschaftliche Projekt der „Naturalisierung des Geistes“ ist verbunden mit dem Versuch, menschliches Bewusstsein, Subjektivität und Handeln auf neuronale Prozesse zu reduzieren. Im gegenwärtig dominierenden Paradigma erscheint das Gehirn als Produzent der erlebten Welt ebenso wie als Konstrukteur des erlebenden und handelnden Subjekts. Populäre Schlagworte wie „Kosmos im Kopf“, „Ich als Konstrukt“ oder „Freiheit als Illusion“ zeichnen das Bild eines biologischen Apparates, der in seinen Windungen und Netzwerken eine monadische Welt und ein in Täuschungen befangenes Subjekt konstruiert. Zugleich belehrt uns eine Flut von populär – wissenschaftlichen Artikeln über die neuronalen oder hormonellen Ursachen unseres Erlebens und Verhaltens, über die Neurobiologie der Sprache, der Liebe, der Trauer, des Glücks oder der Religion. Seele und Geist scheinen sich mit bildgebenden Techniken im Gehirn lokalisieren, ja materialisieren zu lassen. Dies führt in der Psychiatrie häufig zu dem Glauben, in abweichenden Hirnaktivitäten die Ursache eines psychischen Leidens oder dieses Leiden selbst lokalisiert zu haben.

Ich möchte solchen Auffassungen mit drei einfachen Thesen widersprechen: Die Welt ist nicht im Kopf. Das Subjekt ist nicht im Gehirn. Im Gehirn gibt es keine Gedanken. Diese Aussagen werden vielfach auf Skepsis treffen. Ist denn nicht längst erwiesen, dass alles, war wir erleben, und alles was uns als Subjekte, ja als Personen ausmacht, in den Strukturen und Funktionen des Gehirns besteht? Werden die Welt, das Subjekt, das Ich nicht vom Gehirn hervorgebracht? Ja, ist das Ich nicht das Gehirn? Gerhard Roth jedenfalls meint:

„Unser Ich, das wir als das unmittelbarste und konkreteste, nämlich als uns selbst, empfinden, ist – wenn man es etwas poetisch ausdrücken will – eine Fiktion, ein Traum des Gehirns, von dem wir, die Fiktion, der Traum nichts wissen können“ (Roth 1994, S. 253). Und Manfred Spitzer drückt es gerne noch etwas pointierter aus:
„Sie haben Ihr Gehirn nicht, Sie sind Ihr Gehirn.“

Stimmt das? – Nun, was mich selbst betrifft, so habe ich mein Gehirn zwar noch nicht persönlich kennengelernt, aber jedenfalls ist es nicht 1,82 Meter groß, es ist kein Deutscher und kein Psychiater; es ist auch nicht verheiratet und hat keine Kinder. Das stellt meine Bereitschaft zur Identifikation mit diesem Organ schon auf eine harte Probe. Aber es wird noch bedenklicher: Mein Gehirn sieht, hört und weiß auch nichts, es kann nicht lesen, nicht schreiben, tanzen oder Klavier spielen. Eigentlich kann es überhaupt nur wenig – es moduliert komplexe physiologische Prozesse. Bei Licht besehen, bin ich doch ziemlich froh, nicht mein Gehirn zu sein, sondern es nur zu haben.

Aber beruht diese Redeweise nicht auf einer irrtümlichen Redeweise? Wir sehen ja einmal keine Gehirne, sondern nur die Körper, die sie beherbergen, und daher, so könnte man denken, ist es kein Wunder, dass wir personale Eigenschaften eben gewohnheitsmäßig dem ganzen Menschen zuschreiben statt dem Organ, das sie eigentlich hat. Liest man neurowissenschaftliche Literatur, kann man zu der Überzeugung gelangen, dass das Gehirn tatsächlich rechnet, denkt, fühlt, erkennt und entscheidet. Doch was wäre dann von einem Satz zu halten wie diesem:
„Peters Gehirn überlegte angestrengt, was es nun tun sollte. Als es keine überzeugende Lösung fand, entschied es sich, erst einmal abzuwarten.“

Wären Denken, Fühlen, Entscheiden und Handeln tatsächlich Tätigkeiten des Gehirns, dann wäre dies kein lächerlicher, sondern ein sinnvoller Satz. Aber wir schreiben solche Tätigkeiten Peter und nicht seinem Gehirn zu, weil sie eben nicht „Kognitionen“ oder „mentale Zustände“ sind, in denen Peter ist, sondern Lebensvollzüge, die sich nur von Peter als einem Wesen aus Fleisch und Blut und nur im Zusammenhang mit seiner Lebenssituation aussagen lassen. Das Gehirn mag viele bemerkenswerte Eigenschaften haben, es mag auch der zentrale Ort bewusstseinstragender Prozesse sein, aber Bewusstsein hat es nicht. Denn es nimmt nicht wahr, es überlegt oder grübelt, es ärgert oder freut sich nicht, es bewegt sich nicht – das alles sind Tätigkeiten von Lebewesen, die bei Bewusstsein sind. Von einem denkenden, fühlenden oder wahrnehmenden Hirn zu sprechen, ist ein begrifflicher Unsinn. Erwin Straus formulierte dies kurz und treffend:
„Der Mensch denkt, nicht das Gehirn“ (Straus 1956). Daraus ergibt sich die These von Thomas Fuchs:

Menschliche Subjektivität ist verkörperte oder leibliche Subjektivität.
Diese These hat einen überraschenden Kronzeugen, den man hier nicht erwarten würde, nämlich René Descartes, der nicht immer der radikale Dualist war, den man in ihm sieht:
„Ferner lehrt mich die Natur durch jene Schmerz-, Hunger-, Durst-Empfindungen usw., dass ich meinem Körper nicht nur wie ein Schiffer seinem Fahrzeug gegenwärtig bin, sondern dass ich ganz eng mit ihm verbunden und gleichsam vermischt bin, sodass ich mit ihm eine Einheit bilde“ (René Descartes, Meditationen, VI, 13).

Mehr Über das menschliche Zentralorgan von M. Spitzer, im Kulturinterview von Deutschlandradio Kultur – Weitere Beiträge.

Lernen und Gehirn, also der Erwerb von Fähigkeiten, folgt komplexen Regeln und Grundsätzen – ob beim Menschen, im Tierreich oder in der Welt der Computer. Auf jeden Fall erfordert das Lernen von Lebewesen geistige Höchstleistung, sei es beim Spracherwerb im Kindesalter oder wenn sich Vögel den Gesang aneignen. Für maschinelles Lernen hingegen braucht es ausgefeilte Algorithmen und große Datensätze, damit ein Rechner etwa menschliche Augenbewegungen deuten kann. Mit allen diesen Themen beschäftigen sich Forschende der Max-Planck-Gesellschaft – ein You-Tube-Video  und mehr Text dazu.

OekoHuman-Sicht auf das Gehirn:
Der Mensch ist ein Dreihirniges Wesen mit grundsätzlich drei Zentren und vier inaktivieren Zentren, die der Mensch durch Mühe und Anstrengung – Partkdolg-Pflicht – auf bis zu sieben aktivieren kann.
Das erste Gehirn, ist der Körper, sowie bei Einzellern auch.
Das zweite Gehirn, ist komplexe Nervensystem, insbesondere die unbewußte Steuerung aller überlebensnotwendigen Funktionen, sowie beim Zweizeller auch.
Das dritte Gehirn, ist das Organ, mit seinen Billionen Verknüpfungen, einem Supercomputer ähnlich. Doch braucht das Gehirn ca. 20 Watt Energie, statt der mehren Megawatt eines Supercomputers.

Die drei Grund-Zentren:
Instinkt-Bewegung-Zentrum – Körper-Gehirn, Fühl-Zentrum – Nerven-System-Gehirn, Denk-Zentrum – Organ-Gehirn.

Optimierung der Gehirnfunktion – weil wirklich nur 10 % unseres Gehirns nutzen!?:
Die Fähigkeit des Gehirns, sich an unsere Erfahrungen anzupassen (Plastizität), erlaubt es uns durch eigene Anstrengung, unsere intellektuellen Fähigkeiten zu erweitern. Unsere Gehirnfunktion hängt von den Erfahrungen selbst ab. Das Gehirn entwickelt sich ein Leben lang, wie aktuelle Studien gezeigt haben). Daher spiel es keine Rolle, wie alt wir sind, wir sind immer bereit, unsere Gehirnstruktur zu verändern – weiterlesen.

Forscher raten:
Sämtliche Bereiche unseres Gehirns vollständig zu erschließen und nutzen zu können — noch ist das reine Science-Fiction. Dennoch träumen viele Menschen davon, ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Während wir darauf warten, dass der Traum irgendwann zur Wirklichkeit wird, können wir selbst aktiv werden Artikel lesen und selbst recherchieren. Das Gehirn ist ein komplexes und – weiterlesen.

Nutzen wir wirklich nur 10 % unseres Gehirns?
In diesen Tagen lief der Hollywood-Streifen LUCY in unseren Kinos an – ein Thriller darüber, wozu unser Gehirn in der Lage ist, bzw. wozu es angeblich in der Lage sein könnte, wenn wir es voll nutzen. Der Film ist sicher spannend, doch was darin über das Gehirn behauptet wird, ist neurowissenschaftlich betrachtet ziemlicher Unsinn – weiterlesen.

Dies ist die eine Seite der Medaille, die andere Seite der Medaille ist:
die vier inaktivieren Zentren und die dritte Seite der Medaille:
S.E.X*.-Zentrum, Höheres Gefühl-Zentrum, Höheres-Denkzentrum und Intuition.
Diese können täglich trainiert werden. G.I. Gurdjieff hat dafür den 4. Weg (die dritte Seite der Medaille) in die Welt gebracht und die tägliche Übung Partkdolg-Pflicht genannt.
Jörg Adam Leo Schallehn studiert und praktiziert den 4. Weg seit 42 Jahren und hat die eigenen Einsicht in den 4. Weg eingebracht und die Übungen ergänzt. Zumindest die, die G.I. Gurdjieff bereit war zu veröffentlichen.

* Synergetic Energy X-Change

Gesamtüberblick der Artikel zu den System-Köper-Sprachen im Unternehmer News- und Sonntag-Update.

Jedes Gehirn kann mehr, als es denkt

Sich besser erinnern, kreativer denken, effektiver lernen: Was der Kopf leistet, hängt nicht nur von Alter, Bildung und Intelligenz ab. Ein Training in sechs Schritten – von . Konzentration und Kreativität: Mit Training und Wissenschaft kann jeder seine Gehirnleistung optimieren.Mit Training und Wissenschaft kann jeder seine Gehirnleistung optimieren. © [M] Caroline Scharff für ZEIT ONLINE/​Getty ImagesT

Das Fleisch ist stark, aber der Geist ist schwach? In unserem Schwerpunkt „Sport für den Geist“ widmen wir uns den inneren Kräften. Denn das Gehirn und die Psyche haben ungeahnte Ressourcen.

CPH 4 heißt die synthetische Droge, die Lucy im gleichnamigen Science-Fiction-Film zum Übermenschen macht. Plötzlich kann sie Gedanken lesen, durch die Zeit reisen und Gegenstände per bloßer Willenskraft bewegen. Denn sie nutzt angeblich volle hundert Prozent ihrer Gehirnkapazität, statt nur der üblichen zehn. So jedenfalls wird es im Film erklärt. Das ist natürlich wissenschaftlich gesehen Unsinn. Genau wie der Mythos, der Mensch nutze gerade einmal zehn Prozent seiner geistigen Kapazitäten. Aber es wäre schon großartig, mehr aus dem eigenen Gehirn herauszuholen: für ein besseres Gedächtnis, mehr Kreativität und eine blitzschnelle Auffassung. Und das ist möglich. Ohne Drogen. Ein wichtiger Motor für die geistige Leistungsfähigkeit sind die Verbindungen zwischen den Nervenzellen. Sie wachsen und vernetzen sich bei Kindern zwar schneller als im Alter – aber sie wachsen ein Leben lang. Doch dafür braucht auch das Gehirn sein Fitnesstraining.

1. Hartnäckig dranbleiben.

Wenn wir lernen, bilden sich im Gehirn neue Verbindungen oder bestehende verfestigen sich. Nutzen wir die Fertigkeiten nicht mehr, verkümmern sie wieder. Je häufiger wir das Hirn fordern, desto leichter fällt es uns, Neues zu lernen. Neugier und Motivation sind dafür wichtige Voraussetzungen. Psychologen um die Amerikanerin Angela Duckworth halten aber noch einen weiteren Faktor für entscheidend: Grit (zu Deutsch etwa Biss oder Mumm). Duckworth und ihre Kollegen verstehen darunter die Fähigkeit, mit Ausdauer und Leidenschaft Ziele zu verfolgen. Denn Erfolg sei nicht nur das Ergebnis von Talent, sondern auch von Fleiß: Was nehme ich auf mich, um ein Ziel zu erreichen? Wie hartnäckig bleibe ich dabei? Wie lange halte ich durch?

Ob jemand Grit hat oder nicht, können Psychologinnen mithilfe von Fragebögen feststellen. Duckworths Probanden mussten etwa beantworten: „Sind Sie oft voller Begeisterung bei neuen Projekten dabei, aber verlieren dann nach kurzer Zeit das Interesse?“ oder „Haben Sie schon mal ein Ziel erreicht, auf das Sie viele Jahre lang hingearbeitet haben?“ Aus den Antworten zog das Forscherteam den Gritfaktor – und der habe sogar einen größeren Einfluss darauf, wer einmal eine Führungsrolle übernimmt, als Schulnoten oder der IQ (Journal of Personality and Social Psychology: Duckworth et al., 2007). Eine weitere Erkenntnis: Ältere Menschen haben meist mehr von diesem Biss und Durchhaltevermögen als junge – gut gebildete mehr als weniger gebildete. Grit lässt sich demnach trainieren.

Ein erster Schritt könnte darin bestehen, von einem statischen zu einem dynamischen Selbstbild zu wechseln. Ich kann kein Chinesisch? Macht nichts. Ich kann es noch nicht. Ich bin unsicher bei Präsentationen? Es lässt sich ändern! Dass einem auf dem Weg dorthin Fehler unterlaufen, ist klar – und auch in Ordnung. Wer Pannen in Kauf nimmt, bleibt länger am Ball. Viele Menschen schrecken außerdem vor allzu großen Zielen zurück. Wer jedoch jeden Tag nur versucht, ein wenig besser als gestern zu sein, verliert die Angst vor dem Scheitern und mutet sich mehr zu. Zuletzt ist auch das Umfeld wichtig: Menschen mit viel Grit stecken andere an, ebenfalls länger an Zielen festzuhalten und sich von Rückschlägen nicht entmutigen zu lassen.

2. Nicht ablenken lassen.

Wer Gelerntes nicht aufmerksam speichert, kann sein Wissen später schlechter abrufen. Das versteht jeder, nur leider schweifen wir im Alltag ständig ab. Die gängigen Lösungsvorschläge für eine bessere Konzentration sind simpel: Einfach das E-Mail-Programm ausschalten, das Smartphone in ein anderes Zimmer legen. Auch Kaffee ist ein altbekannter Verbündeter, der nachweislich die Aufmerksamkeit erhöhen kann (Advances in Phsysiology Education: Peeling & Dawson, 2007). Ebenso wie ein 20-minütiger Mittagsschlaf (Zbl Arbeitsmed: Walzl, 2007). Jeder kann also Bedingungen schaffen, um konzentrierter zu arbeiten. Kann man auch lernen, aufmerksamer bei einer Sache zu bleiben? Einen Hinweis darauf fanden Scott Rogers und Jan Jacobowitz von der University of Michigan. Sie untersuchten die Achtsamkeitsmeditation, die seit Jahren zur Stressbewältigung eingesetzt wird. Ursprünglich gingen sie der Frage nach, wie Achtsamkeitstraining Juristen hilft, in ethisch schwierigen Situationen effektiver zu arbeiten. Dabei fanden sie auch heraus, dass tägliche Meditation die Aufmerksamkeit stärken kann (Nevada Law Journal: Rogers & Jacobowitz, 2015). Sie baten die Versuchspersonen, ihre Konzentration auf ein Objekt zu richten – etwa auf den Bauch, der durch den Atem bewegt wird, statt auf den Atem selbst. Immer, wenn der Verstand abschweifte, sollten sie die Aufmerksamkeit wieder aktiv zurück auf ihren Bauch richten. Allzu große und schnelle Effekte sind mit so einem kurzen Training zwar nicht zu erwarten – selbst ein erfahrener Meditierender übt sich ein Leben lang in Achtsamkeit. Aber wer regelmäßig solche Übungen in den Alltag integriert, lässt sich vom hektischen Treiben weniger leicht hinfort tragen.

3. Herausforderungen suchen

Je häufiger Menschen also lernen, je hartnäckiger sie dranbleiben und je besser sie sich konzentrieren, desto leichter fällt ihnen das Lernen. Doch nicht genug: Wer sich sein Leben lang Herausforderungen stellt, wird mit etwas Glück zu einem „Superager“. Der Begriff stammt von dem US-Neurologen Marsel Mesulam und beschreibt Menschen im Alter von 65 oder sogar 80 Jahren, deren Gehirnleistungen denen von gesunden 25-Jährigen gleichen. Im Vergleich zu Altersgenossen schneiden sie deutlich besser bei Gedächtnistests ab und können sich länger konzentrieren. Was ist das Geheimnis dieser Menschen?

2016 warfen Forscherinnen und Forscher um Felicia Sun einen Blick in die Gehirne von Superagern (Journal of Neuroscience: Sun et al., 2016). Normalerweise werden im Alter einige Hirnregionen dünner, aber bei den Superagern waren sie noch immer so dick wie die Areale junger Erwachsener. Diese Anomalien traten jedoch nicht etwa an Stellen auf, die typischerweise kognitiven Prozessen zugeordnet werden (und die man beispielsweise mit Kreuzworträtseln trainieren kann). Stattdessen fand das Team Auffälligkeiten in bestimmten Teilen der Inselrinde und des cingulären Kortex – Hirnregionen, die mit Emotionen verbunden werden. Und die werden unter anderem dann aktiv, wenn wir uns schwierigen Aufgaben stellen, körperlicher oder geistiger Natur. Mach es, bis es wehtut – und dann noch ein bisschen mehr – Lisa Feldman Barrett, Psychologie-Professorin an der Northeastern University, Boston.

Welche Herausforderungen können ein Gehirn so jung halten? Um diese Frage hat sich eine ganze Industrie gebildet, mit Onlinelernangeboten von Firmen wie Lumosity oder CogniFi. Ihr Werbeversprechen: mit Spiel und Spaß Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Denken verbessern. Tatsächlich werden die Spieler mit der Zeit besser darin, sich die Reihenfolge von Zahlen zu merken oder blinkende Punkte zu verfolgen. Doch sie können ihre Fähigkeiten nicht auf andere Bereiche übertragen, so die ernüchternde Erkenntnis. Es gebe keine „Transfereffekte“, und die Verbesserung der geistigen Leistungsfähigkeit habe sich nicht unterschieden von denen einer Kontrollgruppe, die bloß Computerspiele gespielt hatte, heißt es in einer Untersuchung (The Journal of Neuroscience: Kable, 2017).

Einen besseren Tipp gibt Lisa Feldman Barrett, Mitautorin der Superager-Studie, in der New York Times: „Work hard at something!“ Lernen Sie eine neue Sprache oder ein Instrument. Trainieren Sie für einen Marathon (die Effekte von Sport auf die Gehirnleistung sind gut belegt) oder lesen Sie Kant. Ganz egal was: Strengen Sie sich an, bis es wehtut, bis Sie müde und frustriert sind – „Do it till it hurts, and then a bit more.“ Wer sich ein Leben lang herausfordert, hat Chancen auf ein Superager-Gehirn.

4. Gedankliche Mauern durchbrechen

Alles, was wir im Leben bisher gelernt haben, prägt unsere Art zu denken. Unser Gehirn filtert einströmende Reize, gleicht neue Informationen mit vorhandenem Wissen ab und lässt nur einen Bruchteil zu unserem Bewusstsein durchdringen. Das macht unser Denken sehr effektiv und hilft dabei, sich in der Welt zurechtzufinden. Doch die eingeübten Denkmuster hemmen die Kreativität, denn sie sorgen auch dafür, dass wir Neuem nicht mehr unvoreingenommen gegenüberstehen. Geniale Erfindungen und zukunftsweisende Ideen aber erfordern einen gewissen Bruch mit Normen. Wie sich dieser Bruch herbeiführen lässt, um kreatives Denken anzuregen, haben Forscher in einem abenteuerlichen Experiment erprobt.

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 Der Kern allen menschlichem Verstehen ist: „Gott würfelt nicht“ – Albert Einstein zur Quanten-Physik!

 

OekoHuman dazu: STIMMT – Denn diese Aufgabe hat GOTT dem Menschen übertragen.
Denn die Quanten-Physik, ist die Physik der Möglichkeiten, um die
Neugier von GOTT im Menschen zu befriedigen!

 

 


… um seine persönlichen Möglichkeiten abzurufen!

Unterweisung – Erziehung – Bildung – Forschung, um das Immun-System dynamisch zu stärken für ein authentischen Leben mit Charakter

Das Immunsystem ermöglicht Leben und braucht eine immerwährende systemische ReEvolution in Gesellschaften mit Takt, Emergenz, Ethik-, GÜTE-, Gewissen-, Regie-, Reife– und StatikPrüfung.

Der universelle Logos-Ansatz, dem OekoHuman folgt, ist ein sozial-systemischer Prozeß von „Stirb und Werde“, den Josef Schumpeter „schöpferische Zerstörung“ und Neu-Schöpfung nannte. Gewissermaßen ein universelles Perpetuum mobile zur Erhaltung des Lebens bzw. ein immerwährender, über das Leben stattfindender Über-Lebensprozeß. Schwarze Löcher, weisen auf einen solchen Prozeß wohl tatsächlich hin.
Der Psycho-Logo-OekoHuman-Grund-Ansatz: Drei Worte und das Goldene Regel System, welches richtige, gute und konstruktive Wahrnehmung und Gewohnheiten bei Jedem hervorrufen kann, der sich gewohnheitsmäßig täglich darum bemüht.
Auf diese Weise werden die beiden Ansätze mit dem Körper-Logos-Ansatz energetisch verbunden. OekoHuman hat diese DREI grundsätzlichen Prozeße, in einen Gesamt-Prozeß zusammengeführt, da dies dem universellem Analogie-Prinzip am nächsten kommt.
So ist die OekoHuman-Profession – Holistik, Soziale-System-Theorie nach Luhmann, Kybernetik, Konstruktivismus und Profi-Profitum.

TaktOktaveTimingEthik mit GÜTE und innere Statik stärkt Gewissen und Intuition. Damit sind die wesentlichen Eckpfeiler genannt. Dies ist als Gesamtkonzept erlernbar, um Logos, Psycho-Logos und Gesetz-Mäßigkeiten, motivierend, mit fühlen, empfinden und spüren bis zum Lebensende täglich zu befruchten. Dieses Gesamt-Konzept führt zur dynamischen Meisterschaft im Leben. Die praktisch logische Folge heißt TUN im Kontext von universeller Mechanik, und ist eng mit dem Prinzip vom LEBENS LANGEM LERNEN verbunden. Partkdolg-Pflicht (Duty) und KAIZEN, sind die maßgeblichen Werkzeuge, um dieser Herausforderung gerecht zu werden. Der Weg zum Ziel mag für den ein oder Anderen steinig sein, doch GÜTE, Gesundheit, Freiheit und Frieden, ist aller Mühen Wert, davon ist OekoHuman überzeugt und dies versteht OekoHuman unter richtiger und guter Nachhaltigkeit.  Siehe Persönlichkeiten, denen wir wertvolle Konzept-Impulse verdanken.

Grundlagen:
LogosTaktOktaveTimingEthikGewissenWeisheitVernunftGÜTESystemStatikGELDNeugierSIEBENRelativitätElektrizitätStrom – Profi-ProfitumÖkoMüheReflektionS.E.X., sind die zentralsten Begriffe im OekoHuman – GÜTE-Holistik-Know-Zentrum.
Sie sind eine Regie-Empfehlung mit Sinn, und Dynamik, bis zur persönlichen Meisterschaft im Leben, gebunden an ein freudvolles – langes Leben mit Innenschau – MissionVision – Außenschau und dem Motto: die individuelle Mischung macht`s und der Durchschnitt bestimmt das Gelingen.

Start:

Wer bin ICH und Wer will ICH SEIN – Status-QuoLagebeurteilung

Basis:

MenschTalentAnamnesisHermetikGewissenWahrheitEinstellungHermeneutik  Source-CodeGÜTETUNNahrung-ErnährungStromVernunftControllingProfitumLoyalitätWundernBuddy-SystemAnpassungsfähigkeit

Potential-Entfaltung:
KraftStärkeWilleDisziplinRegieToleranzResilienzVolitionAuthentizitätWettbewerb– und Widerstands-FähigkeitKnow-HowMarke

Umsetzung:

LIEBEMutMüheRitualMACHTPartkdolg-Pflicht (Duty)KAIZENKnow-Howschöpferische Zerstörungdie Mischung macht`sEntscheidungWirksamkeit durch Profi-Profitum.
Fallen:
WahrnehmungGewohnheitenBequemlichkeitGlaubenssätzeDenkgefängnisseVerschlimmbesserungProjektionKausalitätKomfortzoneDurchhaltevermögenWechselwirkungWirkzusammenhängeKonkurrenzKredit

Weg:
Profi-ProfitumHaltungTON – ResonanzHorchenErziehungUnterweisungWiderstandStatikDurchsetzungBildungVollendung

Angebote:
TUN-StudiumTalent-Unternehmer-StudiumAus- und Weiterbildung – Projekte – Profi-Profitum als praktische UmsetzungUnternehmer-Privat-Sekretär

Ziele:
FokussierungAutonomieGesundheitKlimaKulturRespekt – WürdeGelingenReEvolution TUNdynamischer Schöpfungs-Prozeß, „wer rastet der rostet“, Profi-Profitum

Resultate:
ReifeOrdnungTaktTUNNiveauQualitätWeisheitFriedendynamischer Horizontewiger Schöpfungs-ProzeßFreiheit –  NachhaltigkeitGeltung.

 weitere Stichworte:
Universal-Prinzipien-Gesetz-Mäßigkeiten – GlaubeHoffnungDienen mit DemutLernenAnstrengungCharakter-DesignKonsequenz –  KompatibilitätERPHidden-ChampionsEntrepreneur  – PräventionVeredelungÄsthetikQuintessenz –  Unternehmer-Privat-Sekretär.
Die zentrale Seite und Navigation, ist das OekoHuman-Wiki, hier sind noch nicht alle Seiten gefüllt – Gründe: Zeit – Strategie – Taktik – Reihenfolge.

PhysikChemieBiologieMeteorologieQuantitätGravitation  LevitationAbstoß-Kräfte  MagnetismusEntropie/ IIWortBalanceHolismusTrinitätDatenDenkenGefühleGutFiltern/SiebenGüterGeldNachhaltigkeitKulturRhythmusEntsprechungÄhnlichkeitIIAnalogieII Homöopathie – Klang – Hermetische Prinzipien – Anpassungs-Fähigkeit.

Fortsetzung folgt!

 

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