Auf seiner Reise vom Huanan Wholesale Seafood Market in der chinesischen Stadt Wuhan hinaus in eine Welt mit 7,7 Milliarden Menschen, von denen jeder einzelne ein mögliches Ziel darstellt, hat das Coronavirus bereits Dutzende Länder auf allen Kontinenten erreicht, es hat ein zwei Tage altes Neugeborenes befallen, der älteste Patient war 100 Jahre alt. Am Donnerstag vergangener Woche geschah es, dass zum ersten Mal in einer deutschen Metropole ein Testergebnis positiv ausfiel.

Im Hamburger Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) sitzen an diesem Abend um kurz nach 20 Uhr etwa 70 Ärzte aus dem UKE selbst und aus dem ganzen Stadtgebiet in engen Stuhlreihen. Stimmengewirr, Wie-geht’s-Gespräche, Minuten, die zu überbrücken sind. Einmal im Monat treffen sie sich hier in der Kinderklinik zum fachlichen Austausch. Teilnehmer werden später berichten, dass sich vorn am Podium ein Professor aus Dresden bereit macht für seinen Vortrag zum Thema „Antibiotikatherapie im Kindesalter“, als irgendwo ein Handy klingelt. Kurz darauf eine Stimme, laut über Köpfe und Stuhlreihen hinweg: Das Virus ist in Hamburg!

Der Infizierte ist ein Arzt, und er arbeitet nicht irgendwo in einer Praxis in einem anderen Stadtteil, in Altona oder Winterhude. Sondern am UKE. Im Gebäude O45. Genau hier. In der Kinderklinik.
Stefan Renz, Vorsitzender des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte, muss in diesen Minuten eine Entscheidung treffen. Renz steht vor dem gleichen Dilemma wie Menschen überall in Deutschland in diesen Tagen, seien sie Betreiber von Messen oder Hotels, Veranstalter von Kongressen oder Partys, Betreuer mit Verantwortung für Schüler oder Reisegruppen: nachgeben vor dem Virus, alles abblasen, die Leute nach Hause schicken?

Renz muss fürchten, hier im Saal könnte jemand sitzen, der in den letzten Tagen mit dem Erkrankten zu tun hatte. Das Virus kann nicht von allein laufen, krabbeln, fliegen. Aber es kann ein Husten oder ein Niesen auslösen, um von einem Wirt zum nächsten zu gelangen, sozusagen als biologischer Schwarzfahrer. Ein einziger Mensch, eine einzige scheinbare Erkältung schon würde reichen, so wie im Landkreis Heinsberg in Nordrhein-Westfalen womöglich ein Mann genügte, um die Sitzung des Karnevalsvereins „Langbröker Dicke Flaa“ zum Ausgangspunkt einer nicht mehr nachvollziehbaren Kettenreaktion zu machen. Mitten in einer Millionenstadt. Wäre einer der 70 anwesenden Kinderärzte infiziert, könnte er die anderen anstecken, womöglich müssten alle aus dem Saal in Quarantäne. Mitten in einer Epidemie, wenn in der Stadt jeder Kinderarzt gebraucht wird.
Andererseits: Wäre ein Abbruch der Veranstaltung nicht eine Kapitulation? Das Virus ist ja keine Massenvernichtungswaffe, bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe war noch niemand in Deutschland daran gestorben. Wäre Stefan Renz auf die Idee gekommen, einen Vortrag wegen einer normalen Grippewelle abzusagen? Wem ist ein besonnener Umgang mit dem Risiko zuzutrauen, wenn nicht einer Gruppe hochkompetenter Ärzte?

Stefan Renz trifft seine Entscheidung. Und während die Direktorin der Kinderklinik zum Telefonhörer greift und mit ihrem Kollegen spricht, der sich nun zu Hause in Quarantäne befindet, während die beiden die Namen aller Menschen zusammentragen, mit denen der Arzt am UKE Kontakt hatte, während Behörden informiert und Notfallpläne in Kraft gesetzt werden – während all das geschieht, hält der Professor aus Dresden in der Kinderklinik sein Fachreferat über Antibiotika.

Hinterher stehen die Besucher noch eine Weile zusammen, jetzt gibt es nur noch ein Thema. „Hoffentlich bewahren die Leute die Ruhe.“ – „Es kommt, wie es kommt. Wir müssen auf Sicht fahren.“ Eine von denen, die davon berichten, welche Sätze an diesem Abend gefallen sind, sagt später auch dies: „Wir haben keine Angst vor dem Virus. Wir haben Angst vor der Reaktion der Bevölkerung.“

Es sind seltsame Tage in Deutschland. Ein ganzes Land fährt jetzt auf Sicht, überall wird mit der Frage gerungen, wie viel Alltag noch sein darf. Die Lufthansa streicht Flüge, Familien stornieren ihren Urlaub, und Horst Seehofer verweigert Angela Merkel den Handschlag – das Video dieses Vorgangs geht, nun ja: viral. Bayern München und Borussia Dortmund verbieten ihren Fußballprofis den Fankontakt; keine Selfies, keine Autogramme. In einer Berliner Kita sind die Erzieher angewiesen, die Kinder weder zur Begrüßung noch zum Trost auf den Schoß oder auf den Arm zu nehmen. Die Leipziger Buchmesse fällt genauso aus wie die Internationale Tourismusbörse. In Viersen wird die Billard-Weltmeisterschaft abgesagt. Die Deutsche Bischofskonferenz bittet um Zurückhaltung bei der Nutzung der Weihwasserbecken.

Ein Nobelpreisträger nannte Viren einmal „schlechte Nachrichten, in Protein verpackt“. Kann eine Gesellschaft lernen, mit solchen schlechten Nachrichten zu leben? Kann sie unterscheiden zwischen sinnvoller Vorsicht und sinnloser Angst?

Freitagmorgen, 9 Uhr, Tag eins in Hamburg. Im Stadtteil Harburg öffnet sich die Glastür am Eingang zum Gesundheitsamt. Ein Mann Mitte fünfzig schiebt sein schlammbespritztes Fahrrad hindurch, bringt es eilig zu einer Abstellkammer, streift seine Jacke im Gehen ab, hastet durch nüchterne Behördengänge, die Treppen hinauf, zur Abteilung Infektionsschutz. Lagebesprechung. Eine von Tausenden, die in diesen Tagen in deutschen Ämtern stattfinden. Zwei Kinder aus Harburg wurden am UKE von dem infizierten Arzt behandelt. „Wer kann die Adressen abfahren?“, fragt Robert Wegner, der Amtsleiter. Kurz darauf holt eine seiner Mitarbeiterinnen Mundschutz und Handschuhe aus dem Medizinschrank, verstaut beides in einer Plastiktüte und steigt ins Auto. „Wir sollten so unauffällig wie möglich unterwegs sein“, hatte ihr Chef gesagt. Bloß nicht mit Mundschutz durch Harburg fahren. Bloß keine Panik schüren.

Die Frau vom Amt wird an diesem Vormittag einen Jungen und seine Mutter für 14 Tage unter Quarantäne stellen. Bei der zweiten Familie wird sie zu spät kommen. Ein Vater wird die Tür öffnen und sagen, seine Frau und sein Sohn seien in Polen, Verwandte besuchen. Sie werden die polnischen Behörden benachrichtigen. Noch gibt es – das ist der Stand an diesem Tag – in Polen keine bestätigten Corona-Fälle.

Das Virus hat seine Stacheln – lauter kleine Schlüssel, mit denen es die Zellen der Lebewesen aufzuschließen versucht, die es befallen hat. Der Staat hat seine Gesundheitsämter, allein in Hamburg sind es sieben. Dann sind da noch die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz, das Institut für Hygiene und Umwelt, der Hafenärztliche Dienst. Am Freitagmittag der vergangenen Woche, immer noch Tag eins in Hamburg, versammeln sich die Leiter all dieser Institutionen vor ihren Telefonen zu einer Schaltkonferenz. Die Leitung knackt und rauscht, zweimal bricht sie weg, als wären am anderen Ende nicht Harburg und Eimsbüttel, sondern Wuhan und Peking.

„Hallo?“

„Wandsbek hier!“

„Gesundheitsamt Altona.“

„Bergedorf.“

„Hallo. Hier ist der Hafenärztliche Dienst.“

„Können sich bitte alle Bezirke nacheinander melden?“

„Ja, aber in welcher Reihenfolge?“

„Wo ist Wandsbek?“
In der nächsten Stunde kann man zuhören, wie deutsche Behördenleiter darum ringen, das Immunsystem des Staates gegen das Virus zu mobilisieren. Ein Gesundheitsamt meldet, es gebe Probleme mit der 11 61 17, der Hotline des ärztlichen Bereitschaftsdienstes. „Die verweisen an uns, jetzt klingelt hier ständig das Telefon. Wir schaffen das nicht!“ Es geht um Wochenendschichten, Fahrdienste, Adresslisten. „Die Hebammen haben keine Desinfektionsmittel mehr, wie kann das sein?“, beschwert sich jemand. Ein anderer fragt nach Regeln für Flüchtlinge, die aus Italien ankommen, und ein Dritter antwortet: „Müssen wir separat klären.“

„Tschüss!“

„Und: toi, toi, toi!“

Die Koordination fresse gerade die Hälfte seiner Zeit, klagt später der Mitarbeiter eines Amtes. Die ausgefüllten Formulare für Verdachtsfälle zum Beispiel: Sie hätten lange diskutiert, wie man sie übermitteln könnte. Beim zuständigen Büro seien die Mailserver überlastet, also würden die Zettel jetzt umständlich ausgedruckt und gefaxt. Da vergehen jedes Mal Minuten – das Virus braucht nur Sekundenbruchteile für den Übersprung von Mensch zu Mensch. Derzeit ist es oft schneller als das Gesundheitssystem.

Überall in der Republik beschweren sich jetzt die Patienten darüber, dass sie bei der Hotline 11 61 17 in der Warteschleife hängen bleiben. Und die Hausärzte beklagen sich, dass Menschen, die glauben, das Virus zu haben, hustend in ihre überfüllten Praxen strömen – und so andere gefährden. Die Hamburger Telefonkonferenz geht gerade zu Ende, als in Berlin Thomas Steffen seinen Platz an einem Konferenztisch im Bundesgesundheitsministerium einnimmt. An der Wand hängt ein Monitor, auf dem eine Weltkarte zu sehen ist. Die vom Virus betroffenen Länder sind rot eingefärbt. Es gibt ziemlich viel Rot. China, Südkorea, der Iran, Italien, Frankreich, Island, die USA. Deutschland.

Steffen ist einer der beiden Leiter des von der Bundesregierung eingesetzten Krisenstabs. Dessen Mitglieder sind eigentlich viel mächtiger als die Amtsleiter aus Hamburg, es sind Staatssekretäre und Abteilungsleiter aus dem Wirtschaftsministerium, dem Finanzministerium, dem Bundeskanzleramt, außerdem der Chef der Bundespolizei und der Präsident des Bundesamts für Katastrophenschutz. Und doch haben diese Menschen weniger zu entscheiden. Der Krisenstab, der an diesem Tag zum ersten Mal tagt, spricht nur Empfehlungen an Bundesländer und Gemeinden aus. Anordnen kann er kaum etwas, in diesem Stadium der Krise quasi nichts. Die Städte und Landkreise entscheiden selbst, ob sie Veranstaltungen verbieten, Schulen schließen, Desinfektionsmittel verteilen.
Für Steffen ist es nicht die erste Krise, sondern die vierte. Er war Referatsleiter im Finanzministerium, als kurz nach der Jahrtausendwende die New-Economy-Blase platzte, er gehörte dem Vorstand der Finanzaufsicht an, als wenige Jahre später die Investmentbank Lehman Brothers kollabierte, und er war Staatssekretär des damaligen Bundesfinanzministers Wolfgang Schäuble, als Griechenland das Geld ausging.
Was Steffen aus seiner Erfahrung mit anderen Krisen gelernt hat? Vor allem, dass man schnell und entschlossen reagieren muss. Ziemlich sicher hätte die internationale Finanzkrise weniger Wohlstand vernichtet und weniger Existenzen zerstört, wenn die Regierungen weltweit früher und entschlossener gegengesteuert hätten: mit Konjunkturpaketen oder mit Programmen zur Sanierung der Banken – weiterlesen: Die ZEIT

Das Leben ist eine immerwährende Takt, Ethik-, GÜTE-, Gewissen-, Regie-, Reife– und StatikPrüfung.

Der universelle Logos-Ansatz, dem OekoHuman folgt, ist ein immerwährender Prozeß von „Stirb und Werde“, den Josef Schumpeter „schöpferische Zerstörung“ und Neu-Schöpfung nannte. Gewissermaßen ein universelles Perpetuum mobile zur Erhaltung des Lebens bzw. ein immerwährender, über das Leben stattfindender Über-Lebensprozeß. Schwarze Löcher, weisen auf einen solchen Prozeß wohl tatsächlich hin.
Der Psycho-Logo-OekoHuman-Grund-Ansatz: Drei Worte und das Goldene Regel System, welches richtige, gute und konstruktive Wahrnehmung und Gewohnheiten bei Jedem hervorrufen kann, der sich gewohnheitsmäßig täglich darum bemüht.
Auf diese Weise werden die beiden Ansätze mit dem Körper-Logos-Ansatz energetisch verbunden. OekoHuman hat diese DREI grundsätzlichen Prozeße, in einen Gesamt-Prozeß zusammengeführt, da dies dem universellem Analogie-Prinzip am nächsten kommt.
So ist die OekoHuman-Profession – Profi-Profitum

TaktOktaveTimingEthik mit GÜTE und innere Statik stärkt Gewissen und Intuition. Damit sind die wesentlichen Eckpfeiler genannt. Dies ist als Gesamtkonzept erlernbar, um Logos, Psycho-Logos und Gesetz-Mäßigkeiten, motivierend, mit fühlen, empfinden und spüren bis zum Lebensende täglich zu befruchten. Dieses Gesamt-Konzept führt zur dynamischen Meisterschaft im Leben. Die praktisch logische Folge heißt TUN im Kontext von universeller Mechanik, und ist eng mit dem Prinzip vom LEBENS LANGEM LERNEN verbunden. Partkdolg-Pflicht (Duty) und KAIZEN, sind die maßgeblichen Werkzeuge, um dieser Herausforderung gerecht zu werden. Der Weg zum Ziel mag für den ein oder Anderen steinig sein, doch GÜTE, Gesundheit, Freiheit und Frieden, ist aller Mühen Wert, davon ist OekoHuman überzeugt und dies versteht OekoHuman unter richtiger und guter Nachhaltigkeit.  Siehe Persönlichkeiten, denen wir wertvolle Konzept-Impulse verdanken.

Grundlagen:
LogosTaktOktaveTimingEthikGewissenWeisheitVernunftGÜTESystemStatikGELDNeugierSIEBENRelativitätElektrizitätStrom – Profi-ProfitumÖkoMüheReflektionS.E.X., sind die zentralsten Begriffe im OekoHuman – GÜTE-Holistik-Know-Zentrum.
Sie sind eine Regie-Empfehlung mit Sinn, und Dynamik, bis zur persönlichen Meisterschaft im Leben, gebunden an ein freudvolles – langes Leben mit Innenschau – MissionVision – Außenschau und dem Motto: die individuelle Mischung macht`s und der Durchschnitt bestimmt das Gelingen.

Start:

Wer bin ICH und Wer will ICH SEIN – Status-QuoLagebeurteilung

Basis:

MenschTalentAnamnesisHermetikGewissenWahrheitEinstellungHermeneutik  Source-CodeGÜTETUNNahrung-ErnährungStromVernunftControllingProfitumLoyalitätWundernBuddy-SystemAnpassungsfähigkeit

Potential-Entfaltung:
KraftStärkeWilleDisziplinRegieToleranzResilienzVolitionAuthentizitätWettbewerb– und Widerstands-FähigkeitKnow-HowMarke

Umsetzung:

LIEBEMutMüheRitualMACHTPartkdolg-Pflicht (Duty)KAIZENKnow-Howschöpferische Zerstörungdie Mischung macht`sEntscheidungWirksamkeit durch Profi-Profitum.

Fallen:
WahrnehmungGewohnheitenBequemlichkeitGlaubenssätzeDenkgefängnisseVerschlimmbesserungProjektionKausalitätKomfortzoneDurchhaltevermögenWechselwirkungWirkzusammenhängeKonkurrenzKredit

Weg:
Profi-ProfitumHaltungTON – ResonanzHorchenErziehungUnterweisungWiderstandStatikDurchsetzungBildungVollendung

Angebote:
TUN-StudiumTalent-Unternehmer-StudiumAus- und WeiterbildungProjekteProfi-Profitum als praktische UmsetzungUnternehmer-Privat-Sekretär

Ziele:
FokussierungAutonomieGesundheitKlimaKulturRespekt – WürdeGelingenReEvolution TUNdynamischer Schöpfungs-Prozeß, „wer rastet der rostet“, Profi-Profitum

Resultate:
ReifeOrdnungTaktTUNNiveauQualitätWeisheitFriedendynamischer Horizontewiger Schöpfungs-ProzeßFreiheit –  NachhaltigkeitGeltung