Die fünf Kräfte in der Politik

Die Nationalversammlung in der Paulskriche 1848, das erste demokratisch gewählte gesamtdeutsche Parlament - zeitgenössisches Gemälde von Ludwig von Elliot

In jedem Menschen sowie in jeder Organisationseinheit – sei dies nun die Familie oder ein Unternehmen oder ein Staat – wirken fünf Kräfte:

  • die Legislative,
  • die Exekutive,
  • die Judikative,
  • die Monetative, gutes Geld als Kulminationspunkt von Macht, Ethik und Fairness;
  • Weisheit und Ethik, als Gewissen im Einzelnen, als übergeordnete Instanz (z.B. Weisen- und Ethik-Rat) in Organisationen.

Diese fünf Kräfte sind unter Berücksichtigung des (ge)rechten Maßes in Balance zu halten. Im Menschen, in der Familie und im Staat, also im Kleinen, wie im Großen wirken die gleichen Kräfte, lediglich die Komplexität nimmt zu. Diese gilt es i.S. des (ge)rechten Maßes zu managen. Dabei müssen alle Kräfte sich gegenseitig kennen, d.h. jeder ist in einem Gebiet Spezialist und in den anderen vier Generalist.

Die ersten drei Kräfte sind z.B. in einer idealen Gewaltenteilung demokratischer Staaten bereits austariert. Eine gleichzeitige starke Ordnungspolitik wird auch die Monetative zu beachten haben, wie das Beispiel Bundesbank dies bereits erfolgreich umgesetzt hat. Wenn bei all dem allerdings Weisheit und Ethik unterschlagen werden, die die Sinnzusammenhänge herstellen, wird eventuell das Gewissen in alle Überlegungen viel zu spät mit einbezogen. Die Konsequenz wäre ein Chaos mit zumindest hohen „Reparaturkosten“.

In Zukunft werden wir dies hier weiter ausführen und veranschaulichen.

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.