Neben dem „blinden Fleck“ im Auge  spricht man auch im übertragenen, psychologischen Sinn von blindem Fleck bezüglich der Teile des Selbst oder Ichs, die von einer Persönlichkeit nicht wahrgenommen werden.

Der „blinde Fleck“ wird im Johari-Fenster dargestellt:

Im oekohumanen holistischen Kontext betrachten wir auch fehlendes bzw. mangelhaftes Sachwissen über Ursachen als „blinde Flecken“.
Der „blinde Fleck“ zeigt sich in Verschlimm-Besserungen, weil eine vermeintliche Ursache, doch nur eine Wirkung war, einer tiefer liegenden Ursache.
Auch die Umdeutung oder die Reduzierung – Denotation kontra Konnotation  – der Bedeutung von Worten erzeugen „blinde Flecken“.
„Wer der Sache nicht auf den Grund geht, umarmt lediglich die Schatten einer Wirkung“ – Artikel: die Macht der Wörter
Mit Hilfe des Gewissens, der Philosophie und Psychologie im Allgemeinen, dem aufmerksamen „Hinhören“, den in der Hermetik aufgeführten Prinzipien und Gesetzmäßigkeiten, lassen sich die „blinden Flecken“ mit Übung, immer leichter identifizieren.
Mit dem Verlangen und der Bedeutsamkeit, der Sache auf den Grund zu gehen, bringt der E-Motion, Motivation und Vernunft mit Geist Licht ins Dunkel.
Es entsteht neues Bewusstsein und das „emotionale Immunsystem“, erstickt geschickte Propaganda-Versuche – Edward Bernays – im Keim.

Jörg Schallehn OekoHuman Know-How-Zentrum
Send
error: Der Inhalt ist geschützt!