Wille, ist – mit einer abrupten Ausnahme  – ein permanenter Entstehungs-Prozess, zur Umsetzung und Vollendung von kollektiven Vorhaben. Dieser Prozeß setzt eine Kollektiv- oder Gruppen-Entscheidung voraus – ohne diese Entscheidung – bewußt oder unbewußt, ist wenig bis gar kein Wille zur Umsetzung oder Vollendung möglich.
Damit Wille entstehen kann, braucht es den Dreiklang von Lust/Motivation – Liebe/E-Motion – Vernunft/Geist-Verstand = Gemüt  einer Gemeinschaft.
Als Kulminations-Punkt ist der Mensch bereit, einen anstrengenden und notwendigen Weg, bis zum Ziel zugehen, wenn die Gemüts-Konsistenz zumindest auf dem gleichen Niveau und der gleichen Qualität wie zum Start bleibt – unter Umständen ist eine Steigerung notwendig. Sobald der Gruppen-Wille schindet, verblasst der Wille des Einzelnen.  Auf dem Weg ist gemeinsames Scheitern und „hinfallen“ jederzeit möglich, hier gilt es vor allem die Kausalität zu klären.
Die Fähigkeit des Einzelnen, trotz widriger Umstände seinen Willen in der Gruppe durchzusetzen wird Volition genannt,  das wieder Aufstehen – Resilienz – die Links führen sie zu Prof. Dr. W. Pelz, der neben einer umfangreichen Definition einen Selbst-Test anbietet.
An dieser Stelle ist Wesentlich zu betonen: Entscheidungen können nur durch einen klaren E-Motion-Gruppen-Einklang, auf Basis von Sinn und Bedeutsamkeit – Motivation – für Alle wirksam getroffen werden. Dies impliziert – die Vernunft allein kann keine Entscheidungen treffen.
OekoHuman sieht in einem ausbalanciertem und fokussierten Dreiklang – ZEN – von: Lust – Liebe – Vernunft, die Grundlage zum Gruppen-Wille-Entstehungs-Prozeß – Leitbild genannt, somit ist Gruppen-Wille ein Resultat und kein Ziel.
Die scheinbare Ausnahme, die als Axiom wirkt, ist der im Augenblick entstehende Eigen-Überlebens-Wille,  der tiefste und wirksamste Ur-Trieb im Instinkt-Zentrum, der als Eigen-Dynamik-Prozeß angelegt ist. Wenn der Überlebens-Wille ausgelöst wird, werden darüber hinaus, die stärksten – auch die unbekannten – Kräfte in jedem Lebewesen mobilisiert und herausholt.
Der sogenannte freie Wille, ist die Entscheidung, was der Mensch empfinden – spüren – fühlen – schmecken – riechen möchte. Wenn Gefühl- Wirrwar herrscht, ist eine rationale Entscheidung zumindest schwierig. Darüber hinaus kann Wille – aus OekoHuman-Sicht – nur mit einem Relativität-Verständnis vollumfänglich interpretiert, verstanden und umgesetzt werden – es braucht demnach immer einen Bezug zu etwas und dann einen Plan bis zur Vollendung.
Den Ausführungen können sie entnehmen, dass es den Willen, den freien Willen und eine Entscheidung in der oft angenommen Wort-Bedeutung in Wahrheit nicht gibt. Alles geschieht, weil die Summe mehr ist, als seine Teile. Alles ist miteinander verbunden und Alles wird durch Prozeße beeinflußt.

Wer mehr erfahren möchte schreibt uns eine Mail – info@oekohuman.org

 

Jörg Schallehn OekoHuman Know-How-Zentrum
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