Mittwoch-News 24.02.2021 | OekoHuman

Der Wandel-Blickwinkel von Jörg Adam Leo Schallehn.
Vorstand des Vereins und Geschäftsführer der GbR
Blickwinkel, Veränderung und Anpassung als Update-Reihe alle 14 Tage.

OekoHuman-Inside, dem Wandel verpflichtet:

  1. Ab dem 14. März fokussieren wir uns in unseren regelmäßigen Updates mehr auf die Bildung der Persönlichkeit verbunden mit Sorgfalt und Profitum, darin enthalten ist Gesundheit, Geld und Wirtschaft.
  2. Aktuelles aus Gesundheit, Politik, GELD und Wirtschaft im Kontext der System-Körper-Sprache werden wir direkt auf der Webseite aktualisieren.
  3. Für unsere Börsen-Meinung haben wir ein Muster-Depot in der Planung, das wir in einer Sonder-Ausgabe am 21. März veröffentlichen wollen.

Dieses Muster-Depot spiegelt unsere tatsächliche Beratungs-Praxis der letzten 10 Jahre wider.

Liebe Leserinnen und Leser,
Die Karten werden nicht nur bei uns neu gemischt – mit Corona auch in der Welt!

Heute, als Vorbereitung auf den Sonntag: Klug und Weise investieren, mit dem Blick für den Wandel.
In all meinen Jahren im Investment-Geschäft gibt es eine Regel, die ich über jede andere gestellt habe: Biete immer gegen die Zentralbanken und mit der wirklichen Welt.
In den Siebzigern haben die Zentralbanken den künstlich niedrigen Goldpreis der USA verteidigt. Zentralbanken und Regierungen versuchen immer, künstliche Niveaus zu erhalten, ob hoch oder niedrig, ob von einer Währung, einem Metall, Wolle, was auch immer. Wenn aber eine Zentralbank etwas verteidigt – sei es Gold bei 35 Dollar oder die Lira bei 800 zu einem Dollar – nimmt der schlaue Investor immer den anderen Weg.
Es mag eine Weile dauern, aber ich verspreche Ihnen, Sie werden den anderen voraus sein.
Das ist eine goldene Investment-Regel von James „Jim“ Rogers, bekannt als Investment Biker.

Zentrales Thema am Sonntag!
Die Inflation erwacht und kehrt zurück! Fluch für die Einen – Segen für die Anderen.
Oder kommt erst das Große Zu-Recht-Rücken?!
Was bringt die Inflation, wem nutzt sie, welche Gefahr schlummert bzw. lauert gar, und was hat
das mit dem Höhlen-Gleichnis, den Mutanten, Schimpansen, Steueroasen, Corona, der Gier zu tun.

Das Leben: Gewissen, Wandel, Spiegel, Liebe, Verrücktheit, Theater, Leinwand und TUN.

Ein kurzer Blick zum Sonntagsthema: Inflation
Steigende Renditen am US-Anleihemarkt und Dollar-Schwäche.

Die größte Gefahr für die Aktienmärkte ist derzeit die Entwicklung auf dem wichtigsten Anleihemarkt der Welt: dem Markt für US-Staatsanleihen. Am heutigen Montag kletterte die Rendite für eine Anleihe mit einer Laufzeit von zehn Jahren auf zwischenzeitlich 1,38 Prozent, den höchsten Wert seit einem Jahr.
Das ist seit August vergangenen Jahres mehr als eine Verdopplung. Hinter diesem Zinsanstieg steht zum einen die allgemeine wirtschaftliche Erholung nach dem Coronatief, zum anderen die Erwartung einer schnell zunehmenden Inflation. Sollte die US-Notenbank ihren expansiven Geldkurs abrupt beenden, könnte es ungemütlich an den Aktienmärkten werden. Das sollten Anleger nicht vergessen.
Und es spricht vieles dafür, dass die Rendite weiter steigt, vermutlich zunächst bis 1,50 Prozent.
Diese Marke war in den vergangenen Jahren immer ein wichtiger Wendepunkt bei zehnjährigen US-Anleihen.Höhere Werte gelten aber derzeit als nicht wahrscheinlich. Denn der aktuelle Maßstab für die US-Notenbank ist nicht das Zinsniveau, sondern die Arbeitslosigkeit. Mit zuletzt 6,3 Prozent und sogar wieder steigenden Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe sind die USA weit von ihrem Ziel der Vollbeschäftigung entfernt.
Die Gefahr bei weiter steigenden Renditen: Investoren befürchten ein erneutes sogenanntes „Taper Tantrum“, so wie im Mai 2013. Damals gab Fed-Chef Ben Bernanke bekannt, die Anleihekäufe zu reduzieren. Die Anleihekurse brachen daraufhin schlagartig ein, und die Renditen schnellten in die Höhe. Dies löste eine Art Schockwelle an den globalen Finanzmärkten aus, die insbesondere auch in den Schwellenländern zu heftigen Kursverwerfungen führte.
Auch der Dax rutschte damals innerhalb weniger Wochen um mehr als zwölf Prozent ab.

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