Vom Wesen des GELDES | OekoHuman

Geld verdirbt nicht den Charakter, sondern offenbart ihn!

Überblick zu „DIGITALEN WÄHRUNGEN“.

1. Bitcoin & Co.. 

2. Wenn, Staaten auf den Digitalen-Währungs-Geschmack kommen.


Wer das Bargeld abschaffen will, der hat nicht mehr alle Latten am Zaun.“ Dirk Müller.

 

Selbst-Verantwortung fängt beim VERSTEHEN an und VERSTEHEN gelingt nur durch PRAXIS!

… der siebte höchste Grad vom Gelde.

Die gewaltigen Ausmaße des Mailänder-Doms setzen sich in seinem Inneren fort. Der 45 m hohe fünfschiffige Kirchenbau wird von 52 gewaltigen, mit Skulpturen verzierten Säulen gestützt und der endlos lange Gang mit einem kostbaren Boden aus Marmor und Stein zum Altar von prachtvollen Gemälden flankiert. Das Licht, das durch die 20 m hohen Buntglasfenster fällt, verleiht dem prachtvollen Dom eine ganz besondere Atmosphäre. In den Seitenschiffen sind die Taufkapelle, prachtvolle Seitenaltäre aus den vergangenen Jahrhunderten und zahlreiche Sarkophage von Heiligen und Stiftern zu sehen.

 

… der sechste Grad vom Gelde.

… der fünfte Grad vom Gelde.

… der vierte Grad vom Gelde.

… der dritte Grad vom Gelde.

… der zweite Grad vom Gelde.

 

… der unterste Grad vom Gelde.

G.E.L.D.

Drei Zitate zum GELD:

  1. „Der Zustand des Geldwesens eines Volkes ist ein Symptom aller seiner Zustände“ – Joseph Schumpeter.
  2. „Es wäre manches besser in der Welt, wenn alle gebildeten Menschen wüßten, was Geld ist. Denn nicht nur wirtschaftliche Krisen, Kreditnot, Teuerung, sondern auch soziale Übel, wie Klassengegensätze und Massenverelendung, haben ihre wichtigsten Wurzeln nur allzu oft in der allgemeinen Unkenntnis vom Gelde. Die Wirtschaftswissenschaft hat manche geistvolle Definition des Geldes und manche konsequent durchgeführte Systematik geliefert. Aber da sie sich stets an die äußere Erscheinungsform, an das Geldzeichen klammerte und das Wesen des Geldes und seinen Rechtsinhalt, übersah, so redeten die verschiedenen Theorien aneinander vorbei“ – Argentarius – Vom Gelde
  3. „Es ist schwierig, jemandem etwas verständlich zu machen, wenn sein Einkommen davon abhängt, es nicht zu verstehen“ – Upton Sinclair.

Fazit:
Gewissen- und Herzensbildung – Liebe – das Wesen des GELDES.
Aschiata Schiämasch – Pythagoras – Buddha – Heraklit – Pico della Mirandola – Georges I. Gurdjieff und der 4. Weg, als Kulmination-Punkt seiner Lehre. Der Kern dieser Lehren ist die Gewissens- und Herzensbildung, die erst ein ökologisches Bewußtsein ermöglichen.
Die Gemeinsamkeiten aller der hier aufgeführten Lehrer, in ihrem Namen, wurden meines Wissens, keine Kriege geführt. Im Namen von Shiva und seinen Göttern, Christus und Mohamed wurden und werden Kriege geführt. Der Kern dieser Lehren ist Liebe. Bei Laotse, der wohl die Grundlage zum Daoismus gelegt bin ich mir nicht sicher.

Im Wesen des GELDES vollumfänglich i.S. von Tugenden verstanden, vereinen sich die sieben Erbsünden als kreativer Gegenpol zu den Tugenden.
Mit richtigen, guten und klaren Spielregeln ist es ein Wettbewerb um GÜTE.
Verbunden mit schlecht und gering ist es die Konkurrenz, das heutige Verständnis vom Geld.

Mit Gewissen und hoher Genauigkeit regiert die Welt das GELD.
Mit Liebe und akzeptabler Genauigkeit regiert das Geld die Welt

Das Wesen des Geldes lässt sich aus heutiger Sicht in den nachfolgenden 10 Thesen aufzeigen. Die Schlussfolgerungen für die Wirtschaft im Speziellen sowie die Gesellschaft im Allgemeinen können den Blick schärfen und lassen „blinde Flecken“, die zurzeit unsere Urteilskraft schwächen, verschwinden und ein anderes Bewusstsein hat, die Möglichkeit sichtbar zu werden.

  1. Wenn Geld im Kern als Ware verstanden wird, kommt es auch in Demokratien dazu, dass der größte Teil des Volkes durch schleichende Enteignung ärmer wird und die Armen noch ärmer. Auf der anderen Seite werden die Reichen durch „Raub“ noch reicher. Dies kann langfristig nur dazuführen, dass Währungsreformen in verschiedenen Ausprägungen stattfinden und/oder soziale Unruhen bis hin zu Revolutionen ausbrechen.
  2. Ein richtiges Verständnis von Geld, Reichtum und Vermögen, verbunden mit fairem Umgang und Handel, führt zum Wohlstand für ALLE, die etwas leisten. Ein falsches Verständnis führt zu Unrecht an den Bürgern.
    In Bezug auf den Bürger gilt diese Wertschöpfungskette: Abgeben – Machen – Macht – Können – Kunst – Verantwortung – Konsequenzen – Demut.
  3. Geld ist für die materielle Ebene das, was auf der immateriellen die Menschenrechte sind:  Richtig verstanden ist es ein Vertrauens- und Freiheitsrecht, das wir gewähren können; um das wir manchmal ringen müssen und für das es sich vor allem einzusetzen gilt.
  4. Voraussetzung für vorgenannte These ist das Selbst-Wert-Gefühl, das durch Anerkennung und Wertschätzung seiner selbst und anderer genährt und gebildet wird.
  5. Banken und Zentralbanken könnten ihrer eigentlichen Aufgabe gerecht werden. In der Antike hat es der Philosoph Aristoteles auf den Punkt gebracht: „An sich ist (Papier)Geld in Ordnung, vorausgesetzt unsere Obrigkeit ist perfekt und die Könige verfügen über eine göttliche Intelligenz.“ Die Kraft, die sich daran ausrichtet, ist die monetative Kraft, am teilweisen Vorbild der Deutschen Bundesbank.
  6. Geld drucken durch Zentralbanken führt ab einer klar zu definierenden Grenze zu „Falschgeld“ und vernebelt den Blick für die Realität.
  7. Die Ökonomie entwickelt sich zu einer „Weltreligion“, ohne dass es die meisten bemerken. (Walter Benjamin)
  8. Der Finanzmarkt bedient sich dieser Tatsache und läßt durch Lobbyarbeit Politik (von der Legislativen bis zur Exekutiven) mithilfe der Zentralbanken, Ratingagenturen und Wissenschaftler an einem „Götzenglauben“ festhalten, um ihrer Geld- und Geltungssucht, immer wieder neue Nahrung zu geben. Das  Ziel, den „Gläubigen“ seiner Sparguthaben zu berauben. Dabei bedienen sie zusätzlich der gleichen Mittel, wie vor ihnen die Kirche.
  9. Ein Finanzmarkt heutiger Prägung wäre durch die bisher aufgeführten Thesen nicht möglich, da Geld das Recht ist, sich Waren aus dem Markt zu nehmen und der Kredit die Kreativität zur Umsetzung derselben fördern soll. Mit entsprechender Haftung versteht sich.
  10. Nur die Politik kann dieses Unrecht verhindern, indem der gewählte Politiker unabhängig ist und Rahmenbedingungen schafft, die eine Entwicklung des Menschen, einer Gruppe und der Gesellschaft entsprechend fördert, in der Leistung anerkannt und entsprechend entlohnt wird.

Um sich dies, das Wesen des Geldes zu verdeutlichen, sollte man sich der 14 Eigenschaften des Geldes bewusst sein:

  1. Eine Leistung wird erbracht. Dadurch entsteht Geld als Recht. Die Gegenleistung kann durch Geld frei aus dem Markt abgerufen werden. Erst jetzt ist der Tauschkreislauf geschlossen.
  2. Geld hilft zeitliche Verschiebungen auszugleichen (Katalysator).
  3. Geld hilft sachliche Verschiebungen auszugleichen (Katalysator).
  4. Geld ist Zahlungsmittel und ermöglicht  den Tausch.
  5. Geld beinhaltet  immer Kredit (credere = Glauben) und einen Anspruch.
  6. Geld verflüssigt Eigentum durch Belastung desselben, damit besitzt der eine ein Recht und der andere hat eine Verpflichtung zuzüglich ggf. ein neues Wirtschaftsgut.
  7. Der Inhaber von Geld vertraut auf die Deckung im Markt und den Staat.
  8. Geld ist somit geprägte bzw. gedruckte Freiheit und Verantwortung.
  9. Geld ist somit auch geprägtes bzw. gedrucktes Vertrauen.
  10. Geld ist Wahlrecht, Tauschrecht und Anspruchsrecht.
  11. Geld ist das Äquivalent zum Handschlag und besiegelt eine Zusage.
  12. Geld ist Wahlschein bzw. Stimmzettel – und damit täglich gelebte Demokratie.
  13. Geld verbindet die Lebensprinzipien Einheit(daraus resultiert Macht und Durchsetzung), Anpassungsfähigkeit, Einzigartigkeit, Kommunikation und Kooperation. In Verbindung mit Ethik und gelebter Verantwortung  führt die richtige Handhabung zur Balance.
  14. Geld verdirbt nicht den Charakter, es offenbart ihn.

 

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