Mittwoch Update 07.04.2021

Inflation – Deflation – Stagflation aus einem anderen Blickwinkel.

Wenn Stagnation in Verbindung mit einer Inflation auftritt, spricht man von Stagflation. Verheerend war dieses Phänomen vor allem im Zuge des Ölpreisschocks in den 1970er-Jahren. Als in dieser Zeit die Ölmenge aufgrund von politischen Spannungen im Nahen Osten verknappt wurde, verdoppelte sich der Ölpreis innerhalb von nur zwei Jahren. Auch die Inflation verdoppelte sich auf bis zu 13%. Ob es im Einzelfall zu einer Stagflation kommt, hängt allerdings in erster Linie davon ab, wie Unternehmen und Verbraucher auf das gestiegene Preisniveau reagieren. In den 70er-Jahren ist es zur Stagflation gekommen. Aktuell sieht so manch ein Experte wieder die Gefahr einer Stagflation. Das Gefährliche an einer Stagflation ist, dass sie sich grundsätzlich nicht mit Maßnahmen der Global- und Nachfragesteuerung beheben lässt und die Deflation natürlich auch dabei ist. Wo die Deflation auf jeden Fall dabei ist, dazu am Sonntag etwas mehr.

Exkurs: Dialektik - brgdomath

Heutiges zentrales Thema: Dialektisch Fühlen – Empfinden – Spüren – Denken – Handeln mit verschiedenen Navigationshilfen, damit die Lüge einen Sinn bekommt, als Metapher – Pinocchio wurde zum Menschen.

Die Einsichten daraus könnten im Kontext der gegenseitigen Eigen-Verantwortung und Fremd-Verantwortlichkeit in den o.g. Schritten zu interpretiert werden. So könnte der Gemeinschaft-Sinn, für alle die, die sich diesem Verantwortungsbewußtsein anvertraut haben, gefördert werden. Eine Inflation in diesem Sinn, führt zur Deflation egomanische Züge und würde eine Stagnation verhindern. Ganz im Sinne der Untersuchungen von Elionor Ostrom.

1. Der Wache wacht über den Schlafenden.

Erkannter und/oder gefühlter Irrtum und Fehler führen zu entsprechenden Kurskorrekturen. Ähnlich einem Bordcomputer bei Fahrzeugen und Luftfahrzeugen. Luftfahrzeuge sind mit Messfühlern ausgestattet, diese „Fühlen“ die umgebende Luft (statischer Druck, Gesamtdruck, Temperatur u. a.). Der Bordcomputer errechnet für die Flugführung und Flugnavigation alle relevanten Daten mit dem Fokus auf die Natur-Gesetz-Mäßigkeiten und dem Ziel, um erforderliche Korrekturen ( Flughöhe, wahre Fluggeschwindigkeit, Mach-Zahl und wahre Außenlufttemperatur) vorzunehmen.
Hier ist wie selbstverständlich, der Weg das Ziel ist.

Überlegungen und Fragen:

In der Fliegerei es eine Notwendigkeit, um mit dem Geschäftsmodell Gewinne zu generieren.
Wie sieht es mit den restlichen Geschäftsmodellen aus?„Bindflug“ oder „Instrumentenflug“?
Mit Bordcomputer oder nach der jeweiligen Stimmung?
Mit der Lüge im Gepäck oder der Lüge als Warnsignal für das Gewissen, dass die Natur-Gesetz-Mäßigkeiten symbolisiert?

Damit weltweite Kooperationen möglich sind, wurden Standards festgelegt, die sich hinter dem ISO-Maßstab xyz verbergen.
In der Sendung bei Markus Lanz hat Ministerpräsident Michael Kretschmer behauptet, dass Deutschland, in der Frage der Belieferung von Impfstoff, Rücksicht genommen hat, eine neue „ISO-Regel?“

Mit den beiden fundamentalen Fragen „Bindflug“ oder „Instrumentenflug“ hat sich OekoHuman, im Kern, konstruktiv auseinandergesetzt und ich habe in 45 Jahren ein entsprechendes „Navigationssystem“  entwickelt.

2. Dieses Navigationssystem haben wir die „Arche für die Klugen“ genannt.

Grundlage dazu waren u.a. die Arbeiten mit SAW und die im Mind-Map dargestellten Arbeiten von Dr. habil. Nils Köbel und Patrick Breitenbach – siehe auch am Ende des Updates, die drei Kurz-Vitae.

Sozial-Arbeits-Wissenschaft nach Prof. Dr. phil. Richard Sorg. Wer diese Graphik genauer studieren möchte, schreibe mir bitte eine Mail. Ich sende Ihnen dann eine besser lesbare Word-Datei, in der die Details lesbar sind.

 

 sowie Andreas Reckwitz – „Das Ende der Illusionen – Politik, Ökonomie und Kultur in der Spätmoderne“ und ….

3. „Ich rede jetzt“ – Prof. Melanie Margarete Bringmann.

Die Erwartungen an den Staat haben sich wieder intensiviert. so der Soziologe Andreas Reckwitz. Die Corona-Krise, die bereits Vorhandenes verdeutlicht und über die Verbreitung von Systemmisstrauen und über den Irrtum, daß die Pandemie alle Menschen gleichermaßen betreffe. Die Diskussion am 1. April 2021 bei Markus Lanz verdeutlicht seine Annahme und meine einer Stagnation wegen unterschiedlichsten Interessen, denen die einzelnen Ministerpräsidenten versuchen gerecht zu werden, auch ihren eigenen. Eine Navigationshilfe für ihre persönliche Lagebeurteilung könnten auch die drei letzten Bilder liefern.

Am Sonntag werde ich die verschiedenen Interessenlagen beleuchten, schreiben Sie mir, was Sie interessiert, damit mein Statement diese Aspekte ebenfalls beleuchtet.

4. Die Warnung der Wissenschaft.

5. Dazu dieses interessante Video über die drei aktuellen Mutation-Varianten.

Neue Mutationen ergeben sich durch „Irrtum und Fehler“ und die „Frage“, die sich das Virus stellt: Habe ich einen Nachteil (Tod) oder einen (Vorteil) Vermehrung. Wer sich die Diskussion anschaut könnte sich die Frage stellen: Wer vertritt welche Position und warum wird das Virus sich im Moment wahrscheinlich nicht von einer Impfung abhalten lassen sich weiter anzupassen, um zu „überleben“.

Doch bilden Sie in sich ein eigenes Bild, eine eigene Überzeugung. Schauen Sie dem Virus auf dieFinger!

Mein Hinweis: nutzen Sie die „Acht-Farben-SEH-Hilfen“ mit dem Fokus: „Was bedeutet diese Gemengelage für meine Familie und mich, auch im Kontext meiner Kapitalanlagen und Kredite, die traditionell, einen sicheren Hafen darstellen sollten. Versuchen Sie sich das „Überrachende“ – also, dass für Sie „Unmögliche“ vorzustellen.

6. Am Sonntag werde ich meinen „Senf“ dazu schreiben und die folgenden Bilder sprechen lassen:

In dem Kontext: „Das Ende der Illusionen – Politik, Ökonomie und Kultur“, schaue ich mir die ökonomische Spätmoderne an und warum sich die Vergangenheit mit umgekehrten Vorzeichen wiederholen könnte. Diese Nachricht vom 23.03.2021 könnte ein „zarter“ Hinweis sein:

7. Biden will Billionen Dollar für Infrastruktur und Bildung ausgeben.

Der US-Präsident plant ein neues Hilfspaket. Drei Billionen Dollar sollen in vor allem in Infrastruktur-Projekte, Bildungseinrichtungen und bezahlte Elternzeit fließen.

 

8. Das Ende von Illusionen und was Kaffee damit zu tun haben könnte, wurde in ARTE, in diesem Beitrag beleuchtet.

Drei Vitae in Kürze:
Prof. Dr. phil. Richard Sorg, geb. 1940 in Betschmen/Jugoslawien. Studium der Theologie, Soziologie, Politikwissenschaft und Philosophie. Bis 1978 als Soziologe am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Philipps-Universität Marburg. 1978-1985 Hochschullehrer an der Fachhochschule Wiesbaden am Fachbereich Sozialwesen. 1985-2005 Professor für Allgemeine Soziologie am Fachbereich Sozialpädagogik der Fachhochschule Hamburg (heute: Hochschule für angewandte Wissenschaften). Seit 2005 im Ruhestand. – Mitglied in: GEW und BdWiAusgewählte Publikationen:
Marxismus und Protestantismus in Deutschland. Eine religionssoziologisch-sozialgeschichtliche Studie zur Marxismusrezeption in der evangelischen Kirche 1848-1948, Köln: Pahl Rugenstein (Kleine Bibliothek Bd. 48), 1974 (überarbeitete, publizierte Fassung der Diss.) Ideologietheorien. Zum Verhältnis von gesellschaftlichem Bewußtsein und sozialer Realität, Köln: Kiepenheuer & Witsch, 1976 (Hrsg.) Soziale Arbeit zwischen Politik und Wissenschaft, Münster – Hamburg – London, LIT Verlag, 2003. (Reihe: „Sozialpädagogik/Sozialarbeit im Sozialstaat“, herausgegeben von Hans Pfaffenberger in Verbindung mit Rudolph Bauer und Franz Hamburger)
Redaktion von: Musik und Gesellschaft, Z – Nr. 97, 25. Jahrgang, März 2014 Aufsätze:
Marxismus als materialistisch-dialektische Systemtheorie, in: Hollstein-Brinkmann, Heino / Staub-Bernasconi, Silvia (Hrsg.): Systemtheorien im Vergleich. Was leisten Systemtheorien für die Soziale Arbeit? Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2005, S. 173-217. Die Ideologietheorie von Marx, Engels und Lenin. Zum Problem der ideellen Triebkräfte in der Geschichte, in: Anton Pelinka (Hrsg.), Ideologien im Bezugsfeld von Geschichte und Gesellschaft. Reihe: Vergleichende Gesellschaftsgeschichte und politische Ideengeschichte der Neuzeit, Bd. 2, hrsg.v. A. Pelinka und H. Reinalter, Innsbruck: Inn, 1981, S. 79-94
Annäherungen an die Frage, ob die Soziale Arbeit ein politisches Mandat hat, in: Roland Merten (Hrsg.), Hat Soziale Arbeit ein politisches Mandat? Positionen zu einem strittigen Thema, Opladen: Leske & Budrich, 2001, S. 41-54 (auch erschienen in: Sorg, Richard (Hrsg.), Soziale Arbeit zwischen Politik und Wissenschaft, Münster – Hamburg – London, LIT Verlag, 2003) Kapitalismus und Soziale Arbeit, in: Utopie kreativ Nr. 194, Dezember 2006, S. 1096-1108 Soziale Arbeit und Ökonomisierung. Essay, in: Neue Praxis. Zeitschrift für Sozialarbeit, Sozialpädagogik und Sozialpolitik 2/2007, S. 209-215.
Dialektisch denken – auch in der Sozialen Arbeit? In: standpunkt: sozial 1/2009, 95-101 Anregungen einer nichtmarxistischen materialistischen Philosophie: Mario Bunge (Teil I), in: Z – Nr. 81 März 2010, 173-186; (Teil II) , in: Z – Nr. 88, Dezember 2011.
Doktor Köbel aka Dr. habil. Nils Köbel ist Professor für Pädagogik an der Katholischen Hochschule Mainz. Nils hat von 1997-2002 Soziologie an der Johann Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt am Main mit den Fachrichtungen Soziologie des Kindes- und Jugendalters, vergleichende Sozialisationsforschung, Religionssoziologie studiert und im Dezember 2002 mit dem Diplom abgeschlossen. Von 2003 bis 2008 hat er am Institut für Allgemeine Erziehungswissenschaft der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt unter Prof. Dr. Micha Brumlik mit dem Thema „Jugend-Identität-Kirche: Eine erziehungswissenschaftliche Rekonstruktion kirchlicher Orientierungen im Jugendalter“ promoviert. Während seiner Promotionszeit war er von 2005-2007 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Institut für Internationale pädagogische Forschung (Dipf). Von 2008-2011 war Nils Lehrkraft am Institut für Erziehungswissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen mit dem Schwerpunkt Pädagogik des Jugendalters. Bis April 2012 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut I für Bildungsphilosophie, Anthropologie und Pädagogik der Lebensspanne an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln. 2015-2017: Vertretungsprofessor für Allgemeine Erziehungswissenschaft Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Dort habilitierte er 2017 mit dem Thema „Identität-Werte-Weltdeutung: Zur biographischen Genese ethischer Lebensorientierungen“. Die Schwerpunkte seiner Forschungs- und Publikationstätigkeit liegen in der Identitätsforschung, Biographieforschung, Religions- und Moralpädagogik und Methoden pädagogischer Forschung und Theoriebildung.
Herr Breitenbach aka Patrick Breitenbach arbeitet als Head of Brand Consulting & Strategic Innovation bei ZDF Digital und beschäftigt sich mit den ökonomischen, soziologischen, philosophischen und politischen Auswirkungen des digitalen Wandels. Er berät, doziert, entwickelt Konzepte und begegnet der digitalen Welt – seinem persönlichen Spielplatz – stets mit kritischer Miene. Die Begeisterung für das Digitale entstand schon sehr früh, denn er entstammt der nerdigen C64-Generation und ist Blogger aus (fast) erster Stunde. Der gelernte Mediendesigner und langjährige Blogger, Publizist und Podcaster beschäftigt sich seit vielen Jahren autodidaktisch mit Soziologie, Philosophie, Wirtschaft und Politik und hat in Nils Köbel einen perfekten Sparringspartner für diese Themen gefunden – mehr lesen.

Der rote Faden für OeHu in Bildern …:

… Chance eines wegweisenden Wandels in der Persönlichkeit des Menschen, um der 6. Kondratieff wahre und echte Subsatanz zu verleihen.
Auf dem Weg von A nach B könnte es zu „Flugturbulenzen“ kommen.

Unser Rat: bereiten Sie sich rechtzeitig für den Ernstfall vor!

In eigener Sache:

  1. Wie bereits angekündigt, werde ich mich in den Updates mit Bildung der Authentizität näher auseinandersetzen und die Aktualität in den Artikeln bearbeiten. Diese werden dann regelmäßig aktualisiert.
  2. Am 25. April 2021 werde ich das Update nur noch an auf der Webseite angemeldete Personen versenden. Jeder der die Updates danach lesen möchte, kann diese ohne Anmeldung direkt auf
    der Webseite lesen. Einfach auf der Landingpage auf Verein klicken, dann sehen die Updates unter News. Mit „mouse-over“ erreichen Sie die neuesten Artikel, doch sind diese nur mit Anmeldung zu lesen, wie auch alles, was im OeHu-Wiki veröffentlicht ist.
  3. Nach dem 25. April 2021 braucht es eine Spende über mind. € 36,- oder die Mitgliedschaft, um die Artikel und in OeHu-Wiki alles lesen zu können. Die Spenden werden unter anderem dafür einsetzt, unsere Überzeugung von einer nachhaltigen Bildung, im Kontext eines ökologischen Wirtschaftssystems, wissenschaftlich genau zu beleuchten. Insbesondere die „Sozialwissenschaften“ können befähigt werden, die Rückverbindung und Anschlußfähigkeit zu den Natur-Gesetz-Mäßigkeiten wiederzufinden.

Ihnen einen schönen Mittwoch und gute Gedanken, bis zum Sonntag.
Mit dem Mut zur klugen und gewissenhaften Wandel-Lücke, mit Bordcomputer.
Denn in dieser Lücke liegt die überraschende Zukunft, die jeder für sich Selbst, mit oder ohne Rat, in der Gegenwart für sich gestalten und nutzen kann!

Ihr
Jörg Adam Leo Schallehn

Vorstand und Geschäftsführer

ALL in ONE
www.oekohuman.org

 

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