Mittwoch-Update vom 02. Juni. 2021 | OekoHuman

Die Lücke – das Fehlen – der Irrtum!
Das, was die Welt im Inneren eigentlich zusammenhält!

 

Alles im Leben dreht sich um SECHS (S.E.X.), Details, „Blinde Flecken“,
Probleme und um Gefahren sowie deren Lösungen!

Die Lücke – das Fehler – der Irrtum! Das, was die Welt im Inneren zusammenhält, wenn die Lücke,
in Relativität zum Ziel, klein genug bleibt.

 

1. Schwarz: Staatsverschuldung Deutschland, Europa und USA.
Das Wichtigste in Kürze für Deutschland:
  • Schuldenstand zum 31.12.2020: 2.171.800.000.000 Euro
  • Heute ca. 2.400.000.000.000 zzgl. implizierter Schulden.
  • Das sind über 2,1 Billionen. Somit neuer historischer Rekordstand
  • Nach 5 Jahren Schuldenabbau erstmals wieder Schuldenzunahme
  • Ursache ist die Corona-Krise
  • Dies sind vorläufige Zahlen des Statistischen Bundesamtes für 2020. Bitte Hinweise zur Berechnung* beachten
Diesen Linksfolgen und für sich die richtigen, guten und genauen Schlüsse ziehen:
2. Weiß: Schulden-Gewinner ist der Bürger.

Wer profitiert davon und wie kann sich jeder persönlich aufstellen, damit er zu den Profiteuren gehört. Aktuell profitiert Deutschland als Staat, somit das Gemeinwohl, vorausgesetzt die Kredite werden sinnvoll eingesetzt.

Jeder Einzelne und seine Familie, könnten die Lücken nutzen, wie es einige namhafte Familien-Unternehmer vor und nach der Währungsreformen praktisch umgesetzt haben.

3. Vom Wesen des GELDES Oder das menschliche Lücken-Verhältnis zum Geld.

„Der Zustand des Geldwesens eines Volkes ist ein Symptom aller seiner Zustände“ – Joseph Schumpeter.

„Geld ist die stärkste Droge der Welt“ – Kinderbuchautorin Cornelia Funke.

Ich habe Geldprobleme als komplette Entmächtigung erlebt“ – Musiker Nils Frahm.

In der Gesprächsserie „Reden wir über Geld“ erzählen berühmte und weniger berühmte Menschen mit Süddeutsche Zeitung über ihr Verhältnis zum Geld.

Das Wesen des Geldes beinhaltet Sieben Niveau-Ebenen und 15 Qualitäten und Eigenschaften sowie eine Einsicht:
  1. Eine vertragliche Leistung -per Handschlag oder schriftlich – (Vision, Innovation, Geist, Handel und Handwerk), schließt die eigene Lücke, durch eine Fremdleistung. Es entsteht in dem Augenblick Geld (Freiheit), wenn Angebot und Nachfrage, die Lücke schließen. Eine erbrachte Leistung also gebraucht wird und durch die Abnahme das Recht (Quiitung), sich seine Gegenleistung frei aus dem Markt abzurufen. Erst jetzt ist der Tauschkreislauf geschlossen.
  2. Geld hilft zeitliche Lücken und Verschiebungen durch einen Vertrag auszugleichen (Katalysator).
  3. Geld hilft sachliche und rechtliche Lücken und Verschiebungen durch einen Vertrag auszugleichen (Katalysator).
  4. Geld ist wie Eis, Wasser, Wasserdampf (Kredit), Luft (Derivate) und Gase. Hier bilden und schließen die jeweiligen Aggretzustände, die Lücken.
  5. Geld ist systemmisch und ermöglicht  den Tausch weltweit (Netzwerk/Matrix).
  6. Geld ist ein Spiegel der eigenen Persönlichkeit-Lücken – „Geld ist die stärkste Droge der Welt“, wenn die Lücken ignoriert werden.
  7. Geld beinhaltet  immer Kredit (credere = Glauben) und einen Anspruch auf Gegenleistung –  weiterlesen im Artikel.
4. OekoHuman, eine weltfremde Philosophie oder nur ungewohnt?!

Das Klischee des weltfremden Philosophen existiert wohl schon genauso lange wie die Philosophie selbst. Was ist denn ein Philosoph? Ein Mensch, der fern der Realität in seinem eigenen Universum, seinem Elfenbeinturm oder auch in seiner Tonne sitzt. Oder: Philosophie als „Liebe zur Lücken-Weisheit“.

Das erste Bild:

Gewiss strecken sich Gottes und des Menschen Hand einander entgegen, gewiss weisen ihre Fingerspitzen aufeinander zu – doch da ist eine Lücke, ein Abstand zwischen ihnen. Er mag winzig erscheinen, und dennoch ist sie da.

Das zweite Bild:
  1. Bewußte oder unbewußte Ausschweifungen aller Art.
  2. Selbstbefriedigung durch Irreführung der anderen.
  3. Der unwiderstehliche Drang, die Existenz anderer atmender Wesen zu vernichten.
  4. Die Sucht, die Ausübung der von der Natur geforderten Seins-Anstrengungen zu umgehen.
  5. Der Versuch, durch alle möglichen Künste vor anderen unsere ihrer Meinung nach physischen Fehler zu verbergen.
  6. Ruhige Selbstzufriedenheit beim Gebrauch dessen, was nicht selbst verdient ist.
  7. Das Streben, zu sein, was man nicht ist. Weiterlesen im Artikel!
5. Corona: Wir sind nicht die zufälligen Opfer eines fiesen Virus.

Fünf Erkenntnisse, die junge Menschen durch die Corona-Pandemie gelernt haben.
Anpassungsfähigkeit – Leben mit Sinn – auf dem Boden der Pandora-Büchse liegt die Hoffnung – Einfühlungsvermögen und Freundlichkeit – Lösungsorientiert sein – weiter zum Artikel.

6. Die Morgenroutinen erfolgreicher Manager – und was sich von ihnen lernen lässt.
Oder die Corona-Zeit-Lücken wieder schließen!

Corona hat viele Tagesabläufe auf den Kopf gestellt – und damit auch viele Gewohnheiten. Fünf Topmanager verraten, wie sie ihren Morgen in Pandemiezeiten strukturieren. Das Handelsblatt hat auf die Morgenroutinen von fünf Managerinnen und Managern während der Pandemie geblickt. Alle haben sich in den ersten Stunden ihres Alltages Inseln der Selbstbestimmtheit geschaffen, die sie zum Kraftauftanken nutzen. Und – auch das zeigen die Fälle  – die Pandemie hat bestehende Morgenrituale nicht nur verändert, sondern teilweise komplett über den Haufen geworfen.

  • Wo man Adidas-Chef Kasper Rorsted morgens um sechs Uhr trifft? Im Parkhaus. Pandemiebedingt ist bei Adidas das firmeneigene Fitnessstudio dicht. Und so rennt der Topmanager morgens die Treppen des Firmen-Parkhauses in Herzogenaurach rauf und runter, macht Kraftübungen an den Stufen oder sprintet auf den leer gefegten Parkdecks hin und her. Zuvor hat er sich bereits gegen 5:30 Uhr auf sein Rennrad geschwungen, um durch den fränkischen Morgennebel zu strampeln.
  • Zu sagen, Corona hätte Tim Holts Arbeitswoche durcheinandergewirbelt, wäre arg untertrieben. Vor allem die Nachttermine werfen den Vorstand regelmäßig aus dem Rhythmus. Kürzlich gab es sogar drei solcher Sitzungen binnen einer Woche, bei denen Siemens-Energy-Vorstand Holt in Orlando bereits kurz nach Ende der Geisterstunde aus den Federn kriecht, um pünktlich zum Bürostart in Deutschland am Schreibtisch zu sitzen. Tim Holt kann aktuell wenig tun, außer früh ins Bett zu gehen. Gegen 20 Uhr ist für ihn abends Schicht, wenn der Wecker mitten in der Nacht klingelt. Was ihm hilft, seien ruhige Tätigkeiten zum Tagesende, wie ein Abendessen mit seiner Frau oder ein entspanntes gemeinsames Glas Wein. Smartphones sind dann tabu.
  • Wie gesund kann so etwas auf Dauer sein? Nicht besonders, sagt der Schlafpsychologe und Gesundheitsexperte Günther W. Amann-Jennson. Vier Stunden Schlaf am Tag seien das absolute Minimum, „um zu leben und nicht nur zu gedeihen“ – weitlesen im Handelsblatt.
7. Eine kleine Lücke, doch zu große Lücke, bewirkt einen großen Kollaps.

Viele reden von der Welt als immer dichterem Netzwerk. Nur  wenige wissen, dass  dieses Netz aus einer Hierarchie von Abhängigkeiten besteht. Fällt ein Punkt aus,  kann  das  zur  Katastrophe führen. Seit 9/11 wird intensiv geforscht, wie dieser  Ausnahmezustand zu verhindern wäre.

  1. Stromnetze überprüfen:
    Als am 14. August 2003 plötzlich die Lichter in mehreren US-amerikanischen und kanadischen Großstädten ausgingen, tappten nicht nur die Bewohner im Dunkeln. Auch Experten staunten über die Instabilität des Stromnetzes und das Ausmaß des Ausfalls. Netzwerkforscher rund um die Physikerin Réka Albertvon der Pennsylvania State University können diese Verwunderung nicht teilen, im Gegenteil: Dass der Stromgleich in größeren Regionen ausfiel, lasse sich durch den speziellen Charakter des Stromnetzes erklären, führen die Forscher in einer kürzlich publizierten Analyse aus. Beim Stromnetz handelt es sich nämlich um ein skalen-freies Netzwerk (siehe Wissen), das aus einer großen An-zahl von Verzweigungen zwischen den Kraftwerken, Verteilstationen und Abnehmern besteht.
    14.099 Knotenpunkte konnten die Forscher im so genannten „North American Power-Grid“ identifizieren, die aber nicht alle gleich wichtig sind. 40 Prozent der Verteilstationen beliefern nur einige bis maximal hundert Strom-leitungen. Aber etwa ein Prozent spielt für mehr als eine Million Leitungen eine Rolle. Wie die Forscher zeigen konnten, ist das gesamte Netzwerk massiv davon betroffen, wenn solche zentralen Knotenpunkte gezielt ausgeschaltet werden: Gehen nur zwei Prozent der Mittelpunkte (Hubs) vom Netz, entfällt die Stromversorgung gleich zu 60 Prozent.
  2. Finanznetze  überprüfen:
    In Österreich haben sich Wissenschaftler bisher neben Untersuchungen sozialer Netze auf die Analyse des Banken- und Finanzsektors konzentriert.
    Seit dem 11. September besonders gut dotiert ist die Analyse, ob und wie sich der Kollaps einer Bank auf das gesamte Netz an gegenseitigen Krediten und Zahlungsverpflichtungen auswirkt, schildert Stefan Thurner, Leiter der „Complex Systems Research Group“ an der Medizinischen Universität Wien. Mit Daten der Österreichischen Nationalbank konnten sie für das heimische System feststellten, dass „die Wahrscheinlichkeit für einen Folgekonkurs bei nur zehn Prozent liegt“, so Helmut Elsinger, der von wirtschafts-wissenschaftlicher Seite am Projekt mitarbeitet. Sehr wohl stellten die Forscher aber Folgen für regionalstarke Banken fest, von denen wiederum viele kleine Institute abhängen. Lässt man eine solche Bank in einer Simulation kollabieren, hätte das dramatische Folgewirkungen. Die Arbeit der Wiener trifft auch international auf großes Interesse. Erste Gespräche wurden mit der Bank of England und der Europäischen Zentralbank geführt, erzählt Stefan Thurner. Hinter all diesen Arbeiten steckt die Hoffnung, vernetzte Systeme besser vor Attacken schützen zu können. Auch wenn die Resultate nicht immer so konkret sind wie jene von Réka Albert und ihren Kollegen, die vorschlugen, durch zusätzliche Leitungen und kleine regionale Kraftwerke Ausweichrouten für den Strom zu schaffen –durch Netzwerkforschung entsteht ein deutliches Bild der Verletzlichkeit moderner Gesellschaften – Quelle.
8. Skalenfreie Netze.

Komplexe Netze von Beziehungen der verschiedensten Art gehorchen gemeinsamen Organisationsprinzipien. Diese Erkenntnis ist auf vielen Gebieten von Nutzen: für die Entwicklung von Medikamenten und Geschäftsverbindungen ebenso wie für die Sicherheit des Internets.

Vernetzte Strukturen sind allgegenwärtig. Die Nervenzellen des Gehirns sind durch Synapsen miteinander verbunden; jede Zelle ihrerseits enthält zahlreiche Stoff e, die verbunden sind in dem Sinne, dass sie miteinander reagieren. Innerhalb von Gesellschaften gibt es Beziehungen unter Menschen in Form von Freundschaften, Verwandschaften und berufl ichen Bindungen. Oder die Elemente der vernetzten Struktur sind ganze Tier- und Pfl anzenarten, deren – weniger freundschaftliche – Beziehung darin besteht, dass die eine die andere frisst.
Weitere, technische Beispiele sind das Internet, Stromnetze und Transportsysteme. Selbst die Wörter der Sprache, in der wir Ihnen diese Gedanken übermitteln, stehen miteinander in syntaktischer Beziehung. Wir wollen Sie in diesem Artikel einladen, alle derartigen Strukturen von einem sehr abstrakten Standpunkt aus zu
betrachten. Menschen, Nervenzellen, Websites und so weiter sind nichts weiter als Knoten in einem gedachten Netz (network), und die Beziehungen zwischen ihnen, so verschiedenartig sie im konkreten Fall sein mögen, sind einfach Fäden (»Kanten«) zwischen den Knoten. Damit ist die Fülle der jeweiligen Realität reduziert auf das, was die Mathematiker einen Graphen nennen. Unter dieser Betrachtungsweise treten zwischen den unterschiedlichsten Netzen überraschende Gemeinsamkeiten zu Tage. Überraschend auch für die Fachleute.
Denn trotz ihrer Allgegenwart und großen Bedeutung sind Struktur und Eigenschaften solcher Netze bislang kaum verstanden. Wie kann das Zusammenspiel einiger defekter Knoten in dem komplizierten biochemischen Netz einer Körperzelle zu Krebs führen?

Das World Wide Web gleicht eher einem Lücken-Feuerwerk als einem Spinnennetz: Aus einzelnen Knoten sprießen sehr viele Linien, die ihrerseits nur an einem einzigen Knoten enden. Abgebildet ist eine Momentaufnahme vom 6. Februar 2003, die (direkte und indirekte) Verbindungen von einer Test-Website zu 100 000 anderen enthält. Ähnliche Adressen sind durch gleiche Farben gekennzeichnet.

Weiterlesen im ArtikelSystem-Körper-Sprache des Universums.

Das „Doppelte Lottchen“ ein Lücken-Ethik-Roman von Erich Kästner,
heute so aktuell, wie in Zeiten des Nationalsozialismus:

Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij knüpft damit an eine Diskussion an,
die der Grünen-Vorsitzende Robert Habeck nach einem Besuch in der Ukraine vor einer Woche angestoßen hatte. Habeck hatte sich für die Lieferung von „Defensivwaffen“ an die Ukraine ausgesprochen. Waffen zur Selbstverteidigung könne man dem Land nur schwer verweigern. Selenskij sagte, er sei Deutschland zwar dankbar für die geleistete Unterstützung, aber er habe sich mehr erhofft. „Habeck hat seine Lücke spät verstanden.“

Politiker von Union, SPD (die nirgendwohin Waffen verkaufen) und Linke kritisierten, den noch unbedarften Robert Habeck für seine Äußerungen scharf.
Auch aus den eigenen Reihen erhielt er Widerspruch. Habeck präzisierte später seine umstrittene Äußerung und nannte „Nachtsichtgeräte, Aufklärungsgeräte, Kampfmittel-beseitigung, Medevacs (Flug- und Fahrzeuge zur medizinischen Evakuierung)“ als Beispiele für seine Lücken-Forderung.

Dabei handelt es sich aber nicht um Waffen. Die deutsche Rüstungskontrolle unterscheidet nicht zwischen Offensiv- und Defensivwaffen.
Ach so, eine solche Lücke besteht!
Doch, wo ist diese, im Deutschen Haushalt und/oder in der Ukraine-Verteidigung?!

Das Mittwoch– und Sonntag-Update erscheint in diesem Rhythmus:
Heute am 02. Juni, das Mittwoch-Update und das Sonntag 11 Tage später, am 13. Juni. Von diesem Tag an gerechnet das nächste Mittwoch-Update am 23. Juni 2021, demnach in drei Wochen.

Das Gemeinsame beider Ausgaben ist, dass die Mail jeweils die aktualisierten und neuen Artikel sowie Wiki-Einträge in zeitlicher Reihenfolge dokumentiert.
Auf unserer Landingpage können Sie ab heute die aktualisierten sechs Artikel im Ticker nachvollziehen.

Die Möglichkeiten die Lücke des aktiven und passiven Austauschs zu schließen:

  • Persönliche Diskussionen oder Gespräche, wie sich OekoHuman verbessern kann – Aktiv.
  • Regelmäßig eigene Beiträge, die in den Kontext von OekoHuman passen – Aktiv.
  • Mandanten – Aktiv ist verbunden mit Passiv und umgekehrt – siehe Web-Shop.
  • Spende (mind. € 48,- p.a.) – Passiv – siehe Web-Shop.
  • Mitgliedschaft – Passiv – siehe Web-Shop.
Der Weg zur konstruktiven Lücke: OekoHuman.

Ihnen einen schönen Mittwoch und gute Gedanken, bis zum Sonntag.

Mit dem Mut zur klugen und gewissenhaften Wandel-Lücke.

Denn in dieser Lücke liegt die überraschende Zukunft, die jeder für sich Selbst, mit oder ohne Rat, in der Gegenwart gestalten und nutzen kann!

 

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