Unternehmer News- und Impuls-Update vom 02. Mai. 2021 | OekoHuman

Schulden-Inflation und Einnahmen-Deflation heute.

Grundsätzlich sind Inflation und Deflation in allen Bereichen des Lebens, immer miteinander verbunden und korrelieren.
In der Presse werden Korrelationen oft in einer Weise berichtet, die eine direkte Kausalität suggeriert, obwohl eine Gemengelage direkter und indirekter Zusammenhänge besteht.
Gesamtverschuldung am 01.05. 2021 – 12 Uhr: € 10.825.695.471.619 = nahe 11 Billionen. Steuer­einnahmen 2019 summieren sich auf 799 Milliarden Euro.

Doch für die Bundesregierung gibt es eine Ausnahme:

Die Rückkehr der Zinsen bedeutet das Ende der sorglosen Verschuldung.
Bei wem greift in diesem Beispiel die Deflation?

I. Der Wunsch nach Konsum ist groß (ähnlich den Goldenen Zwanziger) – und an Geld scheint es vielen nicht zu fehlen.

Die deutsche Wirtschaft bricht zwar zum Jahresstart ein, doch die Stimmung der Verbraucher steigt auf ein Jahreshoch. Die Konsumenten hoffen auf bessere Zeiten.Deutschlands Verbraucher würden gerne Geld ausgeben, wenn sie es denn dürften. Das HDE-Konsumbarometer für Mai kletterte den vierten Monat in Folge und notiert mit 97,34 Zählern nun auf dem höchsten Stand seit November 2020. Das Barometer sagt die Entwicklung des privaten Konsums in den kommenden drei Monaten voraus, es basiert auf einer repräsentativen Verbraucherbefragung und wird vom Handelsblatt Research Institute (HRI) monatlich für den Handelsverband HDE berechnet.

Insbesondere die Anschaffungsneigung der Verbraucher zog kräftig an. Sie erreichte erstmals wieder das Vorkrisenniveau. Schätzungen zufolge haben die Verbraucher mehr als 200 Milliarden Euro während der Pandemie unfreiwillig gespart, weil insbesondere große Teile der Freizeitmöglichkeiten untersagt blieben; Nachholbedarf und Wunsch nach Konsum sind also groß, und an Geld scheint es vielen auch nicht zu fehlen. Die Mehrzahl der Konsumenten ist durchaus zuversichtlich bezüglich der Entwicklung der eigenen Einkommen. Der entsprechende Teilindex des HDE-Barometers notiert ebenfalls wieder auf Vorkrisenniveau; alle Sorgen wegen Kurzarbeit und Pleitewelle scheinen bei der Mehrzahl der Verbraucher verschwunden zu sein.Offenbar haben sich viele der Befragten vom Optimismus in der Industrie anstecken lassen. Angesichts des anziehenden Welthandels haben viele deutsche Konzerne die Pandemie abgehakt, wie verschiedene Stimmungsindikatoren signalisieren – weiterlesen im Artikel „Schulden ohne Ende…“ und „Die Krisen-Brennpunkte ...“, die einen „Zündfunken“ in sich tragen.

Die Entwicklung der Finanzmärkte bis zum Börsencrash von 1929 zeigt erstaunliche Parallelen mit unserer heutigen Entwicklung. So stieg beispielsweise das amerikanische Volksvermögen zwischen 1912 und 1920 von 188 auf 375 Mrd. Dollar – weiterlesen im Artikel: „System-Körper-Sprache Geld- und Wirtschaftslage“ und „Die Krisen-Brennpunkte ...“, die einen „Zündfunken“ in sich tragen.


II. Damals wie heute gelten die folgenden Wahrheiten:

„Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft“
Wilhelm von Humbold, 1767-1835

Dieses Zitat ist wohl eines der wichtigeren und verbindet uns, ohne es zu wissen, mit sehr alter Weisheit.
Daher wurde es wohl ebenso unbewusst vielfach wiederholt und präzisiert, wie hier von Hans-Friedrich Bergmann (1934-Heute) der sagte:

Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen. Wer die Gegenwart nicht versteht, kann die Zukunft nicht gestalten.

Scheinbar hat jedoch nur der amerikanischen Philosoph und Schriftsteller George Santayana (1863-1952) die Konsequenz erkannt, die aus der Mißachtung dieses Spruches resultiert. Denn er war es der sagte:

Wer die Vergangenheit nicht kennt, ist gezwungen, sie zu wiederholen“ – George Santayana (1863-1952).

Gehen wir noch weiter zurück. Goethe (1749-1832) hatte schon erkannt, wie wichtig es ist die Vergangenheit zu kennen, um Handlungen und Entscheidungen, welche in der Gegenwart geschehen, verstehen zu können:

Wer die Vergangenheit eines Menschen nicht kennt, versteht sein Handeln nur schwer.

Diese Situation ist mit dem Krankheitsverlauf eines Menschen zu vergleichen, ganz nach dem hermetischen Gesetz: Wie im Großen so im Kleinen, wie im Kleinen so im Großen. Handelt ein Mensch gegen sich selbst und die Schöpfung, wird er krank. Die Krankheit ermöglicht es ihm dies zu erkennen und etwas zu ändern. Dadurch wird er wieder gesund und stärker als zuvor. Erkennt er das nicht, wird er immer mehr krank und immer schwerere Erkrankungen mahnen ihn zur Einsicht. Stellt diese sich nicht ein, stirbt der Mensch an diesen Krankheiten.
Stellt sich nun die Frage: Welchen Weg wählt die Menschheit nach Corona?


III. Beispiel: Lebensmittel sind teurer geworden.

Die Preise für Milchprodukte haben sich erhöht. Das zeigen Zahlen der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI), laut Business Insider. Der Preis für Milch stieg im genannten Zeitraum um 5,2 Prozent, der für Quark um 9,7 Prozent und für Butter und Buttererzeugnisse kosten im Schnitt 11,7 Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, rechnet das Portal.
Die Preise für viele Obst und Gemüsesorten haben sich teilweise merklich erhöht, bei Gemüse im Schnitt um 26,3 Prozent und bei Obst um 14,2 Prozent, und belasten den Geldbeutel von Menschen, die sich frisch und ausgewogen ernähren wollen:

Quelle: AMI:

LebensmittelPreissteigerung
Äpfel+25%
Birnen+30%
Zucchini+92%
Brokkoli+69%
Blumenkohl+63%
Kohlrabi+62%
Paprika+56%
Kopfsalat+33%
Möhren+4%

IV. Kommt nach Corona der große Konsumrausch?

Die Intention dieser Zusammenfassung ist es, zu sensiblisieren, um eine persönliche Lagebeurteilung zu ermöglichen. Bei dieser persönlichen Lagebeurteilung stehen persönliche Kredite im Fokus.
Kredite sind immer für den privaten Bereich ein „Klotz am Bein„.

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