Pfingst-Intermezzo im Juni 2022.

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Der Weg des Lebens ist steil, steinig und ggf. dornenreich,
doch es gibt Momente,
da tut sich der Himmel auf!

 

Pfingst-Intermezzo im Juni 2022.

OekoHuman synthetisiert holistisches Wissen vom Wesen des GELDES  – deshalb die Links – so beraten und handeln wir entsprechend vorausschauend, zeitgemäß, mehrdimensional und situationselastisch!
Im GELD vereinen sich Gefühle – Verstand – Verstehen – Denken – Handeln verbunden mit „Sünde, Schuld, Scham und Sühne”, den prägenden und tragenden kognitiven Dissonanzen und Verzerrungen, seit tausenden von Jahren in der Geschichte der Menschheit.

Pfingsten 2022 – Heilige Geist-Zeit – der richtige Zeitpunkt, mich näher mit dem menschlichen Denken (Kognition) und den durch Gefühle beeinflußten Ergebnissen zu widmen.


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Die DREI Seiten einer Münze = "rollendes" Leben in Balance - auf Grundlage der "Goldenen Regel "! Geld ist geprägte und verbriefte Freiheit, Kommunikation und Kooperation in allen Ebenen des Lebens.   Mit dem Konzept - „Arche für den ...
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Reziprozität ist zu unterscheiden von einer Korrelation . Beides führt immer in die Kausalität , die auch Karma genannt wird. Reziprozität: Definition, 5 Effekte + wie Sie der Gegenseitigkeit entkommen. Wie wir andere Menschen beh...

Teil 2: Kognition und der Einfluß von Gefühlen.

Vor dem heutigen Intermezzo habe ich mich mit Gottfried Hutter – Theologe und Psycho-Therapeut – über „Kognitive Dissonanz“ unterhalten. Seine erste Reaktion war:

Das ganze Leben ist eine kognitive Dissonanz„!
Einfache Beispiele: 1 + 1
1 x 1 1 : 1, bleiben so lange in der Dissonanz, solange es kein individuell eindeutiges Ergebnis gibt.

ZEIT: Die neue Empfindsamkeit der Deutschen?!
Gerade beschäftigen sich scheinbar so viele Menschen wie noch nie in Deutschland mit ihrer Psyche.

Wo kommt das ALLES her?
Macht es den Einzelnen besser?
Macht es die Gesellschaft als Ganzes besser?

Ist es überhaupt noch angemessen in einer Zeit, in der plötzlich kriegerische Härte so wichtig zu sein scheint: gegenüber Putin, gegenüber den Zumutungen des Krieges, gegenüber den Handelspartnern, gegenüber der Waffenlobby und den mannigfaltigen wirtschaftlichen Folgen, die sich nun zuerst in der INFLATION zeigen.

Sind die Folgen, insbesondere die „erwachte” Inflation, ein Relikt der Vergangenheit oder ist an dem ganzen Dilemma ausschließlich
„der Putin” SCHULD.
Sollte eine Gesellschaft, die sich wehren MUSS (?) gegen DEN
DIE Aggressor (en), sich lieber nicht so sehr mit sich selbst beschäftigen – oder braucht gerade das Denken konstruktive Gefühle für die psychische Stärkung, um vernünftig zu handeln und all das durchzustehen?

 

Motto: In jeder Krise steckt eine Chance.

Liebe Leserinnen und lieber Leser,

dieses Zitat von George Santayana begleitete das Intermezzo, die vergangenen Wochen:

Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen”.
Verdammt”: Sünde, Schuld, Scham, Sühne = Psyche, E-Motionen, Denken und Handeln liegen sehr nah beieinander!

Oder sind Sünde, Schuld, Scham, Sühne eher Instanzen des Gewissens und somit der Impuls, die Auseinandersetzung mit sich SELBST zu suchen, der Königsweg zum inneren Frieden, der den Äüßeren erst ermöglicht.

Im Kontext der OeHu-Leit-Themen: GEWISSEN ⇔ GÜTE ⇔ GELD, widmen wir uns heute dem Thema:
Welche Auswirkungen haben Gefühle auf das Denken (Kognition) und den damit verbundenen Wechselwirkungen.

In der Zeit des Behaviorismus wurden Emotionen vollkommen abgelehnt und die Motivation zu „Gefallen” täglich, mit den Worten trainiert: „Sei brav …, dann”.

Erst seit ca. 15 – 20 Jahren setzt sich die „Wissenschaft” intensiver mit E-Motion und Motivation in Zusammenhang, mit Kognition intensiver auseinander.
Drei Gründe dafür, daß man gar nicht so recht wußte, wie man anfangen sollte:

1. Komplexität: Jeder hat eine Idee davon, was Emotionen sind, ein gewisses Grundverständnis.
Charakteristika von Gefühlen:
a) Subjektives Erleben;

b) massive körperliche Reaktionen (Peripherphysiologische Reaktionen, die vom autonomen Nervensystem gesteuert werden), die mit Emotionen einhergehen, eventuell Bestandteil der Emotionen selbst sind oder sogar den Kern der Emotionen darstellen;

c) relativ charakteristische Haltungsveränderungen: Körpersprache: Mimik, Gestik, Stimme, Sprache, Schwitzen und Panik;

d) Funktion der Emotionen: kognitive = sie teilen anderen etwas über unseren Zustand mit und machen dadurch Verhalten vorhersagbar. Häufig konzentrieren sich einzelne Ansätze auf einzelne Aspekte und vernachlässigen andere;


e) Reflektion, als Spiegel (Seiten verkehrt) und Echo, um sich zu ERKENNEN.
Wenn jemand
z.B. ihre Liebe zurückweist, kann dies u.a. auch bedeuten, daß Sie noch nicht erkennen, wie mächtig ihre Liebe ist. Dies hat direkte Wirkungen auf ihr GEWISSEN – GÜTE – GELD!

2. Verzerrte Welt – Besser fühlen und denken lernen: Welche unbewussten Muster unsere Meinungen und Entscheidungen prägen.

Es geht nicht darum, auf jemanden mit dem Finger zu zeigen und des verzerrten Denkens zu beschuldigen. Wir alle sind von solchen Verzerrungen betroffen. Kognitive Verzerrungen sind menschlich. Jeden Tag bewegen wir uns in einem regelrechten Meer von Informationen. Wir nehmen enorm viele Dinge wahr, und verarbeiten enorm viele Dinge. Und das funktioniert recht gut: Das Verarbeiten von Informationen ist die Grundlage für unser alltägliches Handeln, und damit manövrieren wir uns im Großen und Ganzen gut durch den Alltag. Aber warum eigentlich gehen wir in dem alltäglichen Meer von Informationen nicht unter?
Sind unsere allmächtige Gehirne Supercomputer?

Kognitive Dissonanzen, die zu Verzerrungen führen, sind angeboren.

Unser Gehirn ist das Ergebnis evolutionärer Entwicklung, ist nicht perfekt, sondern gerade gut genug, um den Ur-Trieben (Lücke, Überleben, Art-Erhaltung und Gefühlen) gerecht zu werden. Der Grund, warum wir uns im täglichen Informationsmeer zurechtfinden, ist nicht ein perfektes Gehirn, sondern eher ein effektives und effizientes Gehirn. Den größten Teil unserer Kognition (d.h. unserer Informationsverarbeitung) machen eher unbewusste, routinisierte Prozesse aus. Diese kognitiven Abkürzungen, oder Heuristiken, sorgen dafür, dass wir mit der täglichen Informationsflut zurechtkommen, ohne kognitiv überlastet zu werden. Für spezielle Denkanstrengungen haben wir dann ausreichend Kapazitäten, um uns ihnen fokussiert zu widmen – im Artikel weiterlesen.


3.  Inflation, für die Einen: FLUCH – für die Anderen: SEGEN – war bis in jüngster Vergangenheit scheinbar „Tod”.
Doch nun werden die Karten „neu gemischt”, denn die Deflation z.B. ist immer mit dabei.


Fluch oder Segen, im Sinne dieser Indianer-Weisheit, kommt es auf die Perspektive und Aufmerksamkeit an! Dazu ein paar Informationen:

a. Inflation seit 1950.

statistic_id4917_inflationsrate-in-deutschland-von-1950-bis-2021

 

b. Auf diese Art und Weise wird die Inflation in Deutschland berechnet, doch in der EU unterschiedlich – siehe Links Warenkorb und Statistisches Bundesamt.

statistic_id1059_ausgabenanteile-fuer-ausgewaehlte-gueter-und-dienstleistungen

 

Die Statistik zeigt die Ausgabenanteile der privaten Haushalte für ausgewählte Güter und Dienstleistungen im Warenkorb nach dem Wägungsschema für das Basisjahr 2010 (2010 = 100). Rund 31,73 Prozent der Ausgaben fließen in die Bereiche Wohnen, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe.

Der sogenannte Warenkorb beinhaltet eine möglichst repräsentative Auswahl verschiedener Güter zur Ermittlung des Preisindex und der Inflation. Das Wägungsschema bildet hierbei die Ausgabenanteile der privaten Haushalte für die jeweiligen Güterkategorien ab. Die Zusammenstellung des Warenkorbs wird laufend aktualisiert, das Wägungsschema wird in alle fünf Jahre angepasst. Aus dem Preisanstieg des durch das Statistische Bundesamt definierten Produktwarenkorbs errechnet sich die Inflationsrate. Mit dem Begriff Inflation wird die Geldentwertung (Absinken des Geldwertes) bezeichnet, welche durch ein beständiges Ansteigen des Preisniveaus für Endprodukte (Konsumgüter, Investitionsgüter) gekennzeichnet ist. Der Verbraucherpreisindex bildet die Preisentwicklung für die privaten Verbrauchsausgaben ab und zeigt bei einer Steigerung des Indexes die aktuelle Höhe der Inflation an.

c. Zum Vergleich – „Historische Werte”, um selber nachzurechnen, um sich qualifiziert entscheiden zu können:

Wen Sie füttern wollen”!


4. Informationsvielfalt – Informationsflut – Zeitmangel – im Artikel weiterlesen.

T H E  C O G N I T I V E  B I A S  C O D E X.

Bias_movum_heft22-infografik

 

Quelle: John Manoogian III, ist ein amerikanischer Internet – Unternehmer , Software-Ingenieur , Digitaldesigner, Redner und Lehrer . Manoogian war 2009 Mitbegründer des Social-Technology-Unternehmens. Er ist dafür bekannt, einen „hybriden“ oder kombinierten Ansatz für Design und Softwareentwicklung zu praktizieren. Er absolvierte die University of Michigan und lebt in San Francisco.


5. Wie stark bin ich „gebiast”?
Bias sind Gehirnalgorithmen, um die Welt zu sortieren. Dabei greift das Hirn permanent auf unbewusste Denkschemata zurück. Diese Abkürzungen bewahren uns vor Überforderung – und verursachen gleichzeitig häufig fehlerhafte Schlussfolgerungen:

Wir übertragen unseren aktuellen Blick auf die Welt auf die Vergangenheit und in die Zukunft.
1. Innere Konsistenz betrifft die Frage, ob man wirklich immer schon so gedacht hat – was oft nicht stimmt.

2. Beim Selbstbeherrschungsfehler überschätzt man seine Fähigkeit, impulsives Verhalten zu kontrollieren.

3. Vorausschauverzerrung: Wir irren oft, indem wir denken, dass andere die gleichen Prioritäten, Einstellungen oder Überzeugungen haben wie man selbst.

4. Pro-Veränderungsbias: Die Annahme, dass Menschen vorgeschlagene Veränderungen ohne Änderungen annehmen werden.

5. Zeiteinspar-Bias: Fahrer, die schnell fahren, überschätzen die Zeit, die durch eine weitere Erhöhung der Geschwindigkeit eingespart werden kann.

6. Planungsfehlschluss: Die Tendenz von Menschen und Organisationen, zu unterschätzen, wie viel Zeit sie zur Vollendung einer Aufgabe benötigen.

7. Pessimismus-Bias: Wenn man die Wahrscheinlichkeit des Eintritts von schlechten Ereignissen überschätzt.

8. Die Impact-Bias bewirkt das Gefühl, dass der Liebeskummer nie mehr enden wird (Dauer der Emotion wird überschätzt).

9. Deklination ist die Überzeugung, dass eine Gesellschaft oder Institution zum Niedergang neigt.

10. Moralischer Zufall: Die Tatsache, dass auch moralisch richtiges Verhalten Glück oder Zufall sein kann.

11. Die Ergebnisverzerrung ist ein Fehler, der bei der Bewertung der Qualität einer Entscheidung gemacht wird, wenn das Ergebnis dieser Entscheidung bereits bekannt ist.

12. Auch beim Rückschaufehler hat man es hinterher schon vorher gewusst.

13. Rosige Rückblicke hingegen betreffen die Tendenz, die Vergangenheit im Nachhinein schöner zu sehen, als sie war.

14. Teleskop-Effekt: Wenn Menschen kürzliche Ereignisse als weiter entfernt wahrnehmen, als sie es sind, und weit entfernte Ereignisse als aktueller – intensiver lesen in der SZ.

6. Was versteht man unter einer Geldmenge?
Die Geldmenge – auch Geldvolumen genannt – ist die Gesamtheit aller Forderungen von Nichtbanken gegenüber Banken, über die jederzeit verfügt werden kann. Anders ausgedrückt: die Geldmenge gibt den Bestand an Geld wieder, der sich im Besitz von Nichtbanken befindet. In der Geldmenge werden nur Forderungen berücksichtigt, die eine Funktion als Zahlungsmittel erfüllen und damit zur Tilgung von Verbindlichkeiten eingesetzt werden können, dies gilt auch für Staats-Verschuldung (explizit und implizit).

offene_verdeckte-staatsverschuldung-in-den-eu-laendern-in-relation-zum-bip-2018

 

Welche Geldmengenbegriffe werden unterschieden?

Die Abstufung der Geldmengenbegriffe erfolgt in der Praxis an der Nähe der einzelnen Bestandteile zum Bargeld – also der Liquidität. Dabei werden weltweit ähnliche, jedoch nicht einheitliche Abgrenzungen genutzt. Innerhalb der EU, also im Europäischen System der Zentralbanken, werden folgende Geldmengenbegriffe benutzt:

  • Geldmenge M0
    Die Geldmenge M0 wird auch als Geldbasis bezeichnet. Sie umfasst alle sich außerhalb des Bankensystems in Umlauf befindlichen Münzen und Scheine. Kassenbestände der Geschäftsbanken sind nicht eingeschlossen, dafür aber Bargeld, welches sich außerhalb der Eurozone im Umlauf befindet.
  • Geldmenge M1
    Die Geldmenge M1 enthält die Geldmenge M0 sowie täglich fällige Einlagen (Sichtguthaben auf dem Girokonto, Tagesgeld). Sie beinhaltet also Komponenten, die direkt im Zahlungsverkehr verwendet werden können.
  • Geldmenge M2
    Die Geldmenge M2 umfasst die Geldmenge M1 zuzüglich Einlagen mit einer Laufzeit von bis zu zwei Jahren sowie Einlagen mit dreimonatiger vereinbarter Kündigungsfrist (Termingeld, Festgeld, Sparbriefe bis zwei Jahre Laufzeit sowie Sparbücher).
  • Geldmenge M3
    Die Geldmenge M3 umfasst die Geldmenge M2 zuzüglich Repo-Geschäften und Geldmarktfonds sowie Geldmarktpapiere und Schuldverschreibungen mit einer Laufzeit von bis zu zwei Jahren.

Alles lesen bei: Tagesgeld-Vergleich.

 

Ihnen einen schönen Pfingst-Sonntag, bis in 14 Tagen.

In der Zwischen-Zeit wünschen wir Ihnen gute Gedanken, mit dem Mut und der Weisheit zur genauen, richtigen und guten Lücke für ihre Familie und sich SELBST.

Ihr
Jörg Adam Leo Schallehn
Vorstand

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