KAIZEN ist eine grundlegende Haltung des Menschen zu seinem TUN, im Privat-Leben und Berufs-Leben. Im Prinzip gibt der Mensch sich selbst ein Versprechen – Commitment –  zu Niveau und Qualität. Dieses Commitment umfasst alles, was zur Niveau- und Qualität-Steigerung notwendig ist, um die angestrebten Ziele zu erreichen. Von der Idee zur Planung, diese dann konstruktiv Hinterfragen, über die richtige und gute Mischung und Projekt-Management, zur hilfreichen Struktur, zu genau getimten Abläufen, zum adäquaten Handeln, über Prüfen, Adjustieren und zum Vollenden.
So enstehen hochwertigen Produkte gleichgültig, ob es sich um eine Dienstleistung  oder etwas Handfestes handelt.
Im Privaten gelten ähnliche Regeln, auf einem anderen Niveau und einer anderen Qualität – mit Ausnahme der Beziehungen innerhalb der Familie.
Die Einen nennen es Profitum, TQM oder schöpferische Zerstörung des Alten, die Anderen Salutogenese oder Partkdolg-Pflicht oder Know-How. Wer KAIZEN im Instinkt-Zentrum verankert und auf diese Weise „automatisch“ lebt, lebt KAIZEN aus sich Selbst heraus  holistisch mit GÜTE.
So fängt KAIZEN schon bei  bei den kleinen Dingen an, um sich dann wie ein Fraktal Selbst-Ähnlichkeit zu vergrößern. Darüber hinaus ist der Anwender fest davon überzeugt, dass es immer etwas zu finden, verbessern, vereinfachen oder  optimieren gibt – oder sich Gesundheit-steigern in Abhängigkeit von Wachstum. D.h. der Anwender weiß und ist überzeugt, dass Perfektionismus-Modelle nur in der Theorie existieren und er weiß, dass Perfektion und Gleichgewicht = Tod bedeuten.
KAIZEN ist demnach neben einer Methode, auch ein Werkzeug, dass vor allem eine Fühl-, Denk- und Handlungsweise zelebriert, die in eine holistische Lebensweise mündet.
Masaaki Imai, der „Erfinder“ von Kaizen, formuliert diese Denkweise, auf Unternehmen bezogen, so:
„Die Botschaft von Kaizen heißt, es soll kein Tag ohne irgendeine Verbesserung im Unternehmen vergehen.“

OekoHuman findet: die kontinuierliche „schöpferische Zerstörung“ von Allem was nicht mehr zeitgemäß ist, ist allemal besser als in alte Zeiten zurückzukehren und lediglich „alten Kohl“ wieder aufzuwärmen. Dies grenzt schon fast an „mutwillige Zerstörung“ und offenbart lediglich nachahmende Kreativität.

Artikel dazu: Eine kleine Erkenntnis-Geschichte

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