Frühjahr-Intermezzo am 19. Juni 2022

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Der Weg des Lebens ist steil, steinig,
ggf. dornenreich und manchmal ein Balance-Akt,
doch es gibt Momente, da tut sich der Himmel auf!

OekoHuman wird die Welt nicht ändern!

Den einzigen Beitrag, den wir leisten können, ist es, die seriösen „Lücken” zu identifizieren, die einen Beitrag dazu leisten, individuell einen Weg zu finden, der sich an der „Goldenen Regel” orientiert.

Aus diesem Grund, synthetisiert OekoHuman holistisches Wissen vom Wesen des GELDES, denn im GELD findet JEDER vom Detail bis hin zum Groben, die kollektiven und individuellen Eigenschaften der Menschen. Jeder, der selbst Interesse hat, sich auf die Suche zu begeben, braucht neben dem Augenblick und Ausdauer, drei „Werkzeuge”:

  1. Spiegel.
  2. Fernglas.
  3. Mikroskop.
Den Erfinder des Mikroskops – Antoni van Leeuwenhoekstellen wir Ihnen heute hier vor.
Diesen Mann kennen nicht viele, aber er ist ein ganz Großer: Antoni van Leeuwenhoek hat den Mikrokosmos entdeckt. Ohne ihn keine Flugzeuge, keine Handys, keine Impfstoffe – von Tobias Hürter – ZEIT.

Eines Septembermorgens im Jahr 1683 putzte Antoni van Leeuwenhoek sich die Zähne. Der angesehene Bürger der niederländischen Stadt Delft rieb sie mit Salz ab, stocherte mit einem Federkiel in den Zwischenräumen herum und spülte nach. Dann löste er den herausgestocherten Zahnbelag in Wasser auf und legte ihn unter sein Mikroskop. Der 51-Jährige war stolz auf seine „reinen und weißen“ Zähne, „wie sie nur wenige Leute von meinen Jahren besitzen“. Doch zu seinem Erstaunen sah er, dass der Belag von unzähligen winzigen Wesen bevölkert war, die sich lebhaft bewegten. Manche „zeigten eine sehr starke und gewandte Bewegung und schossen durch das Wasser wie ein Hecht“. Andere, seltenere, „drehten sich wie ein Kreisel“, wieder andere schwirrten umher „wie Mücken“. Er hatte als erster Mensch eine verborgene Welt gesehen, die vor unseren Augen liegt und vor Leben wimmelt. Heute ist sie aus Medizin, Wissenschaft und Technik nicht mehr wegzudenken.

Es war eine spannende Zeit, in die Antoni van Leeuwenhoek im Jahr 1632 geboren wurde. In der Wissenschaft war ein gewaltiger Umbruch im Gange, verbunden mit Namen wie Kopernikus, Kepler, Galileo und Newton. Sie begründeten die Naturwissenschaft, wie wir sie heute kennen. Sie suchten Erkenntnis, indem sie die Welt beobachteten – im Gegensatz zu den mittelalterlichen Anhängern von Aristoteles, die es vorgezogen hatten, über die Welt nachzudenken. Das neue Interesse am Beobachten verlangte neue Instrumente, und die Erfinder des 17. Jahrhunderts bauten sie. Das Thermometer, das Barometer, die Luftpumpe und die Pendeluhr wurden erfunden. Die bedeutendsten Neuerungen waren das Teleskop und das Mikroskop: die ersten technischen Erweiterungen der menschlichen Sinne in der Geschichte. Mit ihnen konnten Menschen sehen, was zuvor nicht sichtbar war, weil es zu weit weg oder zu klein war.

In den ersten Jahrzehnten seines Lebens sah es nicht so aus, als würde Leeuwenhoek sich an diesem Umbruch beteiligen. Seine Eltern stammten aus Handwerkerfamilien. Mit 16 Jahren ging van Leeuwenhoek nach Amsterdam, um bei einem Tuchhändler zu lernen. Mit 22 Jahren kam er zurück nach Delft, wo er seinen eigenen Tuchhandel eröffnete. Er heiratete Barbara de May, die fünf Kinder gebar, von denen nur eine Tochter die Kindheit überlebte. Kurz nach der Hochzeit explodierte ein Munitionsdepot in Delft. Ein großer Teil der Stadt lag in Schutt und Asche. Das Haus der Leeuwenhoeks blieb stehen, doch viele Delfter verloren ihr Zuhause und ihre Garderobe – gute Zeiten also für Tuchhändler. Die Leeuwenhoek wurden reichmehr dazu im Artikel.


Geld ist wie Wasser und im GELD vereinen sich, wie im WasserGefühle – Verstand – Verstehen – Denken – Handeln – Kreativität – NEUES, verbunden mit „Sünde, Schuld, Scham und Sühne”, den prägenden und tragenden kognitiven Dissonanzen und den daraus resultierenden Verzerrungen, die den Menschen seit tausenden von Jahren in seiner Geschichte begleiten.

Die aktuellen Bibliothek-Einträge:

Zivilcourage

Zivilcourage

Bei der Zivilcourage , wörtlich Bürgermut (aus zivil (lateinisch civilis , 1. bürgerlich – nicht militärisch, 2. anständig, annehmbar) und courage (französisch „Mut“)), handelt es sich um einen „Alltagsmut“, wie er nahezu täglich in verschiedenen...
Übertreibung - Euphorie

Übertreibung - Euphorie

Das Wort Übertreibung kommt vom Verb übertreiben. Übertreiben heißt etwas größer und wichtiger darzustellen. Übertreiben kommt vom mittelhochdeutschen übertriben, mit gleicher Bedeutung. Übertreiben wiederum kommt vom Verb treiben, tun, mit etwas be...
Überschneidung

Überschneidung

Bedeutung/Definition: 1) Reflexiv : einen gemeinsamen Anteil aufweisen. 2) Reflexiv : gleichzeitig geschehen. 3) über und quer zu etwas verlaufen. Derivation (Ableitung) zum Verb schneiden , mit dem Derivaten über. Sinnverwandte Begriffe: ...
Überlagerung

Überlagerung

Überlagerung steht für: Überlagerung (Topologie) , eine bestimmte Abbildung zwischen topologischen Räumen in der Mathematik. Interferenz (Physik) , die Überlagerung von Wellen in der Physik. Superposition (Physik) , die Überlagerung gleic...
Übertragung

Übertragung

Bedeutung/Definition: 1) Sendung, Übermittlung. 2) Übersetzung in eine andere Sprache. 3) Recht: Übergang von Rechten oder Pflichten. 4) Übergabe von Infektionskrankheiten. 5) Gynäkologie, Geburtshilfe: Schwangerschaftsdauer, die ...
Überzeugung

Überzeugung

Überzeugung ist ein Glaube oder eine Meinung mit einem hohen Grad an subjektiver Gewissheit und subjektiver Festlegung. Typischerweise bestehen Überzeugungen über einen Sachverhalt, weil man ihn überprüft hat („sich von einer Sache überzeugen“), weil man ...
Marke-Mensch

Marke-Mensch

„Wer niemals seine Meinung ändert, ist wie ein stehendes Gewässer, er brütet geistige Reptilien aus“. „Sieh eine Welt in einem Körnchen Sand und einen Himmel in der wilden Blume, greif das Unendliche mit deiner Hand und fühle Ewigkeit in einer S...

Liebe Leserinnen und lieber Leser,

dieses Zitat von George Santayana begleitet das Intermezzo heute wie in vergangenen Wochen:

Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen”.

GEFÜHLE – WASSER – GELD, dieser Dreiklang bestimmt unser ALLER Augenblicke.

Wer den Augenblick beherrscht, beherrscht die Zeit und sein Leben – nach Marie von Ebner-Eschenbach.

Wer allerdings einer Sache nicht bis auf den Ur-Grund folgt und dort heilt, umarmt lediglich die Schatten der Vergangenheit und wird so sicher wie das „Amen in der Kirche”: VERSCHLIMMBESSERN.

Zum Wasser, die Weisheit des TAO:
Von allen Elementen sollte der Weise sich das Wasser zum Lehrer wählen.
Wasser gibt nach, aber erobert alles.
Wasser löscht Feuer aus oder wenn es geschlagen zu werden droht, flieht es als Dampf und formt sich neu.
Wasser spült weiche Erde fort oder wenn es auf Felsen trifft, sucht es einen Weg sie zu umgehen.
Es befeuchtet die Atmosphäre, so daß der Wind zur Ruhe kommt.
Wasser gibt Hindernissen nach, doch seine Demut täuscht, denn keine Macht kann verhindern, dass es seinem vorbestimmten Lauf zu Meere folgt. Wasser erobert durch Nachgeben; es greift nie an, aber gewinnt immer die letzte Schlacht.

GEFÜHLE – WASSER – GELD: Drei verschiedene Worte, doch von gleichem Wesen, gleicher Natur und gleichem Willen.

Heute unser zentrales Thema: die Bedeutung von „Wasser” zur Versorgung für den Körper und die Wirtschaft; mit einem Blick in die Vergangenheit bezogen auf die Wirtschaft.

0. Wasser in der BibliothekVersorgung:

Der Körper verliert täglich Wasser,
– über die Haut (Schwitzen): 0,5 Liter
– über die Lunge (Atem): 0,4 Liter
– über den Darm (Ausscheidung): 0,1 Liter
– über Nieren u. Blase (Ausscheidung): 1,5 Liter
Das heißt, dass du täglich 2,5 Liter Flüssigkeit zu dir nehmen solltest, um gesund zu bleiben!

1. Reinigungsprozess im Körper.
Nachts erholt sich unser Körper und sorgt dafür, dass Giftstoffe abgebaut werden. Wenn Sie morgens Wasser auf leeren Magen trinken, helfen Sie Ihrem Körper dabei, die schädlichen Stoffe förmlich herauszuspülen. Ausreichend Trinken fördert außerdem die Produktion von Muskelzellen und neuen Blutkörperchen.

2. Verbesserung des Stoffwechsels.
Wasser auf leeren Magen zu trinken, läßt die Stoffwechselrate um bis zu 24 Prozent ansteigen. Ein höherer Stoffwechsel bedeutet gleichzeitig ein besseres Verdauungssystem. Abnehmen beispielsweise fällt wesentlich leichter, wenn man schneller verdaut. Darum sollten Sie das Wasser lieber warm trinken.

3. Sodbrennen und Magenverstimmungen werden gelindert.
Verdauungsstörungen entstehen durch einen erhöhten Säuregehalt im Magen. Wenn die Säure in die Speiseröhre gelangt, bemerken Sie einen unangenehmen Geschmack. Wer morgens gleich nach dem Aufstehen Wasser auf leeren Magen trinkt, verdünnt die Säure und beugt Sodbrennen vor. Zusätzlich bereitet sich der Magen auf das Frühstück vor.

4. Besseres Hautbild.
Flüssigkeitsmangel führt zu frühzeitigen Falten und großen Poren. Das Ergebnis einer Studie ergab, dass 500 Milliliter Wasser auf leeren Magen die Durchblutung maßgeblich anregen und die Haut so mehr strahlen lassen.

5. Die Haare danken es Ihnen.
Zu wenig Flüssigkeit kann immense Auswirkungen auf den Haarwuchs haben. Wasser macht zu einem Viertel das Gewicht der Haare aus und versorgt es von innen mit Feuchtigkeit. Unzureichend Flüssigkeit verursacht dünnes und brüchiges Haar. Tagsüber viel zu trinken ist bedeutungsvoll, aber Wasser auf leeren Magen hat einen noch größeren Einfluss auf Ihr Haar.

6. Vorbeugung bei Nierenstein- und Blasenentzündungen.
Wasser gleich nach dem Aufstehen zu trinken ist außerdem wichtig, um Nierenstein und Blasenentzündungen zu vermeiden. Ausreichend Flüssigkeit verdünnt die Magensäure und spült Giftstoffe aus dem Körper, was beides Gründe für Nierensteine und Blasenentzündungen sein könnten.

7. Das Immunsystem wird gestärkt.
Wasser auf leeren Magen trinken hilft dabei, das Lymphsystem in Balance zu halten, was Sie weniger anfällig für Erreger und Krankheiten macht.

Wissen sie, daß bei schlanken Menschen der Wasseranteil höher ist? Fett enthält sehr wenig Wasser, Muskeln viel – weiterlesen im Artikel.

1. Die Entscheidungen der Zentralbanken und die daraus abzuleitenden Auswirkungen.
So sieht es Gabor Steingart:Die Anti-Putin-Allianz ist kleiner, zersplitterter und ineffektiver als erhofft. Jeder zweite abgefeuerte Schuss des Westens trifft das eigene Knie. Wir sind Zeitzeugen einer als Reaktion auf Putins Angriffskrieg vorsätzlich herbeigeführten Wirtschafts-, Energie- und Nahrungsmittelkrise – ist das so?!

Ein klares NEIN von OeHu – siehe dazu das „Wesen des GELDES” und weitere Artikel zum GELD!

2. Dazu der Blick in die Vergangenheit – Juni 2012 – Wann ist Deutschland dran?

Bislang ist Deutschland in der Euro-Krise glimpflich davongekommen. Das könnte sich bald ändern. Die ersten Investoren zweifeln daran, ob die Bundesrepublik wirklich so sicher ist wie gedacht – von Jörg Hackhausen – Handelsblatt.

Deutschland hat von der Krise der anderen Europäer profitiert. Noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik konnte sich ein deutscher Finanzminister so günstig verschulden wie in den vergangenen Monaten. Die Investoren überschütten Deutschland geradezu mit Geld. Einzig die deutschen Schuldtitel gelten am Markt als sicher. Bis jetzt. Doch das könnte sich bald ändern. Die ersten Investoren hinterfragen, ob es wirklich so schlau ist, dem deutschen Staat fast zum Nulltarif Geld zu leihen. Unter den Skeptikern: Bill Gross von Pacific Investment Management Co (Pimco) , einer der prominentesten Geldmanager der Branche. „Deutschland stellt für mich ein Kreditrisiko dar. Es ist kein attraktiver Markt“, sagt Gross. Am Markt für deutsche Staatsanleihen habe sich eine Blase gebildet. „Ich wäre bei Bundesanleihen misstrauisch, da nur wenige Szenarien bestehen, in denen sie sich gut entwickeln könnten“, erklärt er.

Gross wird in der Branche ehrfurchtsvoll als „Bond-König“ betitelt. Sein Wort hat Gewicht. Er verwaltet den größten Anleihefonds der Welt. Was den großen Investor misstrauisch macht: Die Verpflichtungen, die Deutschland in der Staatsschuldenkrise übernimmt, werden immer größer. Zwar hätten die deutschen Staatspapiere von der Krise profitiert – die Renditen zweijähriger Papiere sind deutlich unter die Marke von Null gefallen – doch nun sei wenig Raum geblieben, sagte Gross im Interview mit Bloomberg. Die Folge: Pimco hat den Anteil an deutschen Staatsanleihen im Portfolio reduziert. Deutschland ist der größte Einzahler in die Rettungspakete für Griechenland. Sollte Griechenland pleitegehen und aus dem Euro ausscheiden, träfe das die Bundesrepublik hart. Experten schätzen die direkten Kosten, die ein Austritt nach sich ziehen könnte, auf 70 bis 100 Milliarden Euro.

Insgesamt haftet Deutschland mit Garantien in Höhe 211 Milliarden Euro für den Rettungsfonds EFSF. Hinzu kommen bald weitere Milliarden für den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM). Gleichzeitig droht ein Land nach dem anderen wegzufallen, das eigentlich in den Rettungsfonds einzahlen sollte. Nach Griechenland und Portugal ist auch Spanien auf Hilfe angewiesen. Danach könnte Italien von den Geberländern auf die Seite der Empfänger wechseln. „Wenn es eine Fiskalunion gibt, zahlt Deutschland. Und wenn es eine Bankenunion gibt, zahlt Deutschland auch. Es ist kein komplett sicherer Hafen“, sagte Bill Blain von Newedge Group in London. Die Investoren kalkulierten langsam den möglichen Schaden ein, den Deutschland erleiden könnte – alles lesen.

Und: Es gibt keine Sicherheit mehr – einen Tag zuvor:

Wer sein Geld sicher anlegen will, kauft Staatsanleihen. Eine ganze Generation von Anlegern hat daran geglaubt. Es war ein Trugschluss. Seit der Schuldenkrise wird das klar. Selbst an Deutschland wird gezweifelt – alles lesen.


3. Menschen brauchen Mythen und der Mythos Europa braucht einen neuen Plot!
Grieche entführt phönizische Prinzessin und entjungfert sie: Damit kann man im Europa der Gegenwart nicht mehr punkten. Ein Gegenvorschlag.
Der Ruf nach einer literarischen Lösung der Eurokrise wird lauter. Ein „Narrativ“ müsse jetzt her, das Europa zusammenhalte, so heißt es in Talkshows und Leitartikeln. Zuletzt war es Peer Steinbrück, der sagte, man habe es versäumt, den Leuten eine neue Erzählung über Europa zu liefern. Die alte war bekanntlich eine Sage. Sie handelte von einer Jungfrau namens Europa, die von einem als Stier verkleideten Griechen verschleppt und entjungfert wird. Man kann diese Erzählung unterschiedlich interpretieren, aber sie gefällt in Europa niemandem mehr, außer den Griechen.

3.1. Ein Interview von Ulrich Wickert mit Herfried Münkler vom 04.07.2009 in der WELT:

Nach 1945 haben die Deutschen ihre Heldenerzählungen hinter sich gelassen. Nicht einmal die Wiedervereinigung nehmen sie als Mythos an.

Ulrich Wickert:
Sie haben das Buch „Die Deutschen und ihre Mythen“ geschrieben. Was ist ein „Mythos”?

Herfried Münkler:
Ich habe versucht, den Begriff des Mythos als eine sinnstiftende, bedeutungsinvestierende Erzählung anzulegen. Dabei können geschichtliche Ereignisse, aber auch literarische Figuren, Zukunftsentwürfe eine Rolle spielen. Tendenziell ist alles für den Mythos brauchbar. Wobei hier jedoch zu bedenken ist: Der Mythos überformt historische Ereignisse etwas, wenn man böse sein will, sagt man, er erzählt Lügen. Aber man könnte auch sagen, er nimmt sich eine gewisse Freiheit im Umgang damit. Er zählt Dinge zusammen, die vielleicht gar nicht zusammengehören, er komprimiert sie. Auf diese Weise spricht er von der Vergangenheit in der Gegenwart mit Blick auf die Zukunft.

Warum entsteht ein Mythos? Weil etwas Besonderes dargestellt werden soll?

Münkler:
Ja, beispielsweise wenn man einen Gründungsmythos sucht, nicht um die Frage zu klären: „Wer sind die Deutschen“, sondern: „Wann sind die Deutschen erstmals aufgetreten?“ Dann kann man nicht irgendein beliebiges, von niemandem bemerktes Ereignis hervorzurren, sondern man muss ein großes Ereignis haben. Aber in der Regel ist dieses große Ereignis mit denen, die dadurch Identität gewinnen sollen, nur durch dünne Bänder verbunden. Darum muss man diese Bänder dick und stark erzählen. Man muss dem Ganzen eine Bedeutsamkeit, eine Intensität verleihen, die weit über das hinausgeht, was die Historiker dann wieder an entmythisierender Arbeit betreiben; eigentlich ein sehr munteres und interessantes Spiel – weiterlesen im Artikel.

3.2. Warum jedes Land alle paar Jahrzehnte einen neuen Mythos braucht. Ein Gespräch mit dem Politikwissenschaftler Herfried Münkler – Interview: Judith Scholter und Frank Werner – ZEIT.


In eigener Sache:

1) Das nächste Intermezzo erscheint am 03. Juli 2022. In einer neuen Version – nichts ist so beständig wie die Veränderung.


2)
 Alle Artikel werden regelmäßig aktualisiert und neue werden hinzugefügt.

3) Im Ticker auf der Landingpage sehen Sie die neuesten sechs Artikel.

4) Die Praxis zeigt individuell, was noch zur persönlichen Meisterschaft fehlt.

 

5) Stolpersteine, gehören für OekoHuman zum Leben, zur Aufmerksamkeit zurückzukommen. Warum, das lesen Sie insbesondere in der Bibliothek
z.B. – Widerstand – und Acht-Farben-Kontakt-SEH-Hilfe.

Den Impuls verdanken wir Gunter Demnig.
Gunter Demnigs Intention ist unter anderem, den NS-Opfern, die in den Konzentrationslagern zu Nummern degradiert wurden, ihre Namen zurückzugeben.

Das Bücken, um die Texte auf den Stolpersteinen zu lesen, soll eine symbolische Verbeugung vor den Opfern sein.

Die OekoHuman-Intension ist der innere Stolperstein, um inneren Widerstand zu erzeugen. Die innere Verbeugung vor sich selbst, erzeugt Authentizität und Individualität, so unsere Überzeugung. Dies ist die OeHu-Art und Weise, Freude – Frieden – Freiheit durch Anstrengung im Verstehen und mit der Zeit im SEIN zu etablieren, um so GELD zu verdienen!


Mein Fazit für heute:
Alles, was sich heute zeigt, ob Krieg, Inflation/Deflation, Wirtschaftsflaute, Hungersnot oder Klima-Wandel, wurde viele Jahre vorher als Wirkung einer anderen Wirkung initiiert – ohne Ausnahme.
Solange die Ur-Ursache im Dunkel oder Nebel bleibt, wird der Mensch sich im Kreis drehen.
Das Einzige, was sich wirklich ändert, die ganze Welt wird vom Betroffenen zum Beteiligten.

„Andere zu kennen ist nichts als Wissenschaft, sich selbst kennenzulernen ist anstrengend, führt allerdings zur Authentizität und Individualität”.

„Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt”
– M. Gandhi.

Ein Land, ein Unternehmen und eine Familie regiert man nach Regel und nach rechtem Maß.

Jeder Krieg – ob gegen die Natur und/oder den Menschen – wird ohne Regel, mit Rücksichtslosigkeit, Geduld und List geführt, gleichgültig ob auf dem Schlacht-Feld oder in Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Recht und Steuer. Unbewußtes (gedrucktes) Geld ist die Waffe.

Lediglich im Flug-Ingenieurwesen wird die Lücke, Rücksichtslosigkeit, List und Geduld zum Segen (Sanft-Mut) ALLER, für die, die im Flugzeug sitzen.

Ihnen einen schönen Sonntag, bis in 14 Tagen.
In der Zwischen-Zeit wünschen wir Ihnen gute Gedanken, mit dem Mut und der Weisheit zur genauen, richtigen und guten Lücke für ihre Familie und sich SELBST.

Ihr
Jörg Adam Leo Schallehn
Vorstand

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Joanna
Joanna
5 months ago

Unterschiedliche Seiten des „Wissens“

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