Gesunde/Kranke Signale der System-Körper-Sprache?!

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Die verschiedenen „Fieber-Thermometer“, die Notwendigkeit zu testen:

MUT TUT GUT und das

Immunsystem erhält die GESUNDHEIT

mit und durch KAIZEN in Verbindung mit,

Holismus – Heimat – Home – Horizont – InnovationEvolution.

 


Wiki-Einträge:

1. System-Körper-Sprache.

2. System-Körper-Sprache – Meteorologie – Source-Code.

3. System-System-Konzept nach Gurdjieff-Theorien und -Praxis.

4. Systemische Paradigmen der psychologischen Menschenkenntnis.

5. Gefühl-, Denk-, Handel-, Verstehen- und TUN-Gefängnis.

6. Gefahr und ihr Einfluß auf die Evolution.

Mehr Artikel dazu:

Ein Schatten ist die unbeleuchtete Fläche eines Gegenstands („Schattenseite“: Eigenschatten, Körperschatten), die mittels einer Lichtquelle erzeugte Projektion eines Gegenstands auf weiteren Gegenständen („einen Schatten werfen“: Schlagschatten, Schattenriss) oder allgemeiner der gesamte unbeleuchtete Raum hinter einem beleuchteten Körper („im Schatten“) – dieser Raum erstreckt sich in den Grenzen der abgeschatteten Seite bis zum Schattenwurf. Man unterscheidet je nach Anzahl und Ausdehnung der Lichtquellen und diversen optischen Effekten mehrere Arten von Schatten (Kernschatten, Halbschatten, Mischschatten). Der Rand des unbeleuchteten Schattens heißt Schattengrenze oder Hell-Dunkel-Grenze, in Astronomie und Meteorologie auch Terminator oder Tag-Nacht-Grenze.


Über einen Täuschungskünstler, der die Welt zu seiner Bühne machte.

 Die schmutzigen Tricks des Allen Dulles (Teil 1/4)

Über den berüchtigten Wallstreetanwalt Allen Dulles (1893-1969) steht in deutscher Sprache kaum Literatur zur Verfügung. Dies ist angesichts der Bedeutung dieses nie gewählten Politikers, der das Dritte Reich mitfinanzierte, die CIA aufbaute, den Kongress, seine Präsidenten sowie die gesamte Welt belog und der Familie Bush den Weg ebnete, erstaunlich. 60 Jahre nach Gründung der CIA soll im Folgenden versucht werden, die Biographie des umstrittenen Geheimdienstlers nachzuzeichnen.

Alan Dulles. Bild: National Archives and Records Administration.

Als der 21-jährige Allen Welsh Dulles 1914 an Bord der MS Olympic den Atlantik überquerte, um ein Jahr an einer christlichen Missionsschule in Indien zu unterrichten, las er mit Begeisterung Rudyard Kiplings Spionageroman „Kim“ (1901), in welchem ein englischer Waisenjunge unter Indern aufwächst und von einem trickreichen Geheimagenten in das „Große Spiel“ eingeführt wird. Das „Große Spiel“ hatte bereits Dulles’ Großvater John Watson Foster gespielt, ein Bürgerkriegsgeneral und angesehener Anwalt, der als US-Außenminister 1893 das Königreich Hawaii besetzt hatte, um dort Amerikaner vor angeblichen, tatsächlich aber selbst inszenierten Unruhen zu beschützen. Das Amt des US-Außenministers sollte 1915 auch Dulles Onkel Robert Lansing bekleiden, 1953 schließlich Allens Bruder John Foster Dulles, und auch er selbst hatte es lange angestrebt.

Allen Dulles war als Sohn eines presbyterianischen Geistlichen in einer der privilegiertesten Familien Watertowns aufgewachsen und hatte bereits als Kind allerhand von der Welt gesehen. Schon kurz vor seinem 8. Geburtstag hatte Dulles ein 26 Seiten langes Büchlein über den Burenkrieg geschrieben, von welchem sein stolzer Großvater General Foster 700 Exemplare drucken ließ, um sie zugunsten von Kriegsgeschädigten zu verkaufen. In Princeton war Dulles von Woodrow Wilson unterrichtet worden, der seit 1912 das Präsidentenamt bekleidete.

Nach seinem Indienabenteuer, in dem er wie Kiplings Mowgli auf eine gefährliche Schlange traf, Fakire bewunderte und auf einem Elefanten ritt, reiste Dulles weiter nach China, um mit seinem berühmten Großvater befreundete Machthaber zu besuchen. Diese waren jedoch während der Unruhen nach dem Zerfall des Kaiserreichs entmachtet worden. Auch für Dulles hatte nun das „Große Spiel“ begonnen.

Erster Weltkrieg.

Dulles trat nach seiner Heimkehr in den diplomatischen Dienst ein und nahm 1916 eine Arbeit als Botschaftssekretär in Wien auf. Dort war das diplomatische Corps gerade vom Skandal um Spionageabwehrchef Oberst Alfred Redl, schockiert, der posthum als Doppelagent des Zaren enttarnt worden war. Hier lernte Dulles nicht nur die Gepflogenheiten des diplomatischen Parketts kennen, sondern wurde auch in nachrichtendienstlichen Codes unterwiesen. Nach dem Kriegseintritt der USA zog sich die amerikanische Delegation 1917 in die neutrale Schweiz nach Bern zurück, damals eine Hochburg ausländischer Agenten. Dulles lehnte das Gesuch eines damals unbekannten russischen Exilpolitikers namens Wladimir Iljitsch Uljanow nach einem Treffen ab, dem er ein Tennismatch mit einer jungen Dame vorzog. Noch Jahrzehnte später ärgerte sich Dulles, den später als Lenin bekannt gewordenen Mann unterschätzt zu haben und machte es sich zur Regel, nie wieder eine Chance auszuschlagen, einen potentiellen Agenten zu rekrutieren.

Versailler Vertrag.

Der inzwischen zum politischen Offizier beförderte Jungdiplomat reiste 1919 nach Paris, wo er gemeinsam mit seinem Bruder John Foster Dulles Onkel Robert Lansing bei den Friedensverhandlungen zum Versailler Vertrag beriet. Da die USA damals nur Militärnachrichtendienste unterhielten, nicht jedoch einen Auslandsgeheimdienst, verfügte die Delegation nicht über ein einziges Papier über den aufkommenden Bolschewismus. Als in Ungarn die Bolschewiken an die Macht kamen, befürchtete der 26-jährige Dulles Kettenreaktion anderer Staaten und arbeitete seinen ersten Plan für eine militärische Intervention aus, welcher dem US-Präsidenten vorgelegt wurde. Dulles erster Versuch zu einem gewaltsamen Eingriff in die Weltgeschichte wurde jedoch als langfristig kontraproduktiv abgelehnt. Dulles allerdings hatte seinen Kalten Krieg gegen jede Form von Kommunismus begonnen.

Nach der Unterzeichnung 1920 verbrachten die Gebrüder Dulles mehrere Monate in Deutschland, hauptsächlich im politisch gärenden Berlin. Der ältere Bruder John Foster war Anwalt in der New Yorker Industriekanzlei Sullivan & Cromwell geworden und nutzte die Zeit, um geschäftliche Kontakte anzubahnen, etwa zum Bankier Hjalmar Schacht, Hitlers späterem Reichswirtschaftminister. Allen Dulles knüpfte demgegenüber politische Kontakte und war nach dem Kapp-Putsch mit der Evakuierung von Amerikanern befasst. Zu Hause machte er seiner künftigen Frau Clover einen Heiratsantrag, nur eine Woche, nachdem er ihr vorgestellt wurde. Das Paar zog zu Dulles neuem Einsatzort Konstantinopel. Während den Versailler Verhandlungen waren unter den Delegationen die offenbar von interessierter Seite lancierten „Protokolle der Weisen von Zion“ zirkuliert, die eine „jüdische Weltverschwörung“ suggerieren sollten. Das Papier machte Stimmung gegen die damals diskutierte Konzeption eines eigenen jüdischen Staates. Während seiner Zeit in Konstantinopel recherchierte er nun gemeinsam mit dem Journalisten Philip Graves die angebliche Authentizität der Dokumente, die sich als Fälschung des zaristischen Geheimdienstes erwiesen. Spätestens damals hatte Dulles die Effizienz von Desinformation begriffen. Der Einsatz für die Aufklärung seiner Regierung über die Fälschungen ist insoweit bemerkenswert, als sich Dulles entsprechend der damaligen Mentalität der weißen amerikanischen Oberschicht über Juden meist abschätzig geäußert hatte.

Aufgrund der ersten Schwangerschaft Clovers beendete Dulles seine Auslandseinsätze und machte auf Anraten seines Bruders neben dem diplomatischen Dienst in Washington in Abendkursen ein Anwaltsexamen. Als Präsident Harding überraschend starb, war es zufällig Dulles, der zur kurzfristigen Vereidigung des neuen Präsidenten Coolidge den vorgeschriebenen Verfassungseid telefonisch diktierte. Bemerkenswert war 1924 Dulles weitsichtiger Vorschlag, im Irak, der damals keine diplomatischen Beziehungen zu den USA unterhielt, unter der Tarnung eines Geschäftsmannes einen verdeckten Agenten zu unterhalten. Seiner Erfahrungen nach bekäme man nirgends bessere Informationen über die Welt als von den Männern der Erdölindustrie. Als man Dulles das Amt des Botschafters in China anbot, schlug er aus, quittierte wegen schlechter Bezahlung 1926 den diplomatischen Dienst und trat in die Kanzlei seines Bruders ein, der dort zum Teilhaber aufgestiegen war.

Sullivan & Cromwell.

Die auf Außenwirtschaft spezialisierte Industriekanzlei Sullivan & Cromwell war weitaus mehr als eine gewöhnliche Anwaltskanzlei. Zur Klientel der umtriebigen Anwälte gehörten etwa die Eisenbahnbarone, Chemiekartelle, Rohstoffimporteure, die Zuckerindustrie, der Rockefellers Standard Oil und sogar ganze Regierungen. Auch am Wiederaufbau Deutschlands verdiente Sullivan & Cromwell durch Vertrieb entsprechender Anleihen („Heidelberg Bonds“) mit. Hierzu lancierte man eigens eine PR-Kampagne, in welcher etwa deutsche Schnulzen-Opern für eine entsprechende deutschfreundliche Stimmung sorgten. Manche Manipulationen Cromwells waren weitaus weniger fein: Für die Betreibergesellschaft des Panamakanals hatte Cromwell seinerzeit verdeckt eine Revolution organisiert. Selbst den Präsidenten Taft und Roosevelt waren die Praktiken des umstrittenen Cromwell nicht geheuer. Bei seinem ersten Auftritt vor Gericht erlitt Allen Dulles eine Niederlage und betrat seither nie wieder als Anwalt einen Gerichtssaal. Seine Talente für Interessenvertretung lagen eher hinter den Kulissen.

Zu Allen Dulles Bereich gehörte insbesondere die Betreuung von Geschäfte mit der Deutschen Industrie. So saß Dulles etwa im Vorstand des Bankhauses Schroeder, das später die NSDAP finanzieren sollte. John Foster Dulles fungierte als amerikanischer Generalrepräsentant der deutschen IG Farben, dem damals größten Chemiekartell der Welt. Aufgrund seiner exzellenten Kontakte zur Politik und seiner Teilnahme an europäischen Abrüstungsverhandlungen war Allen Dulles auch für die Klientel aus der Rüstungsindustrie der geeignete Ansprechpartner. Auch der Hitlersympathisant Henry Ford gehörte zu seinen Klienten, obwohl Ford die von Dulles als Fälschung entlarvten „Protokolle der Weisen von Zion“ verlegte. Dulles pflegte unter anderem mit dem Präsidentschaftskandidat John W. Davis Freundschaft, der auf Kuba windige Geschäfte mit Zuckerrohr machte.

Dulles hielt zeitlebens geheim, dass er gemeinsam mit Davis 1933 Adolf Hitler kurz nach dessen Ernennung zum Reichskanzler persönlich aufgesucht hatte. Die beiden Amerikaner waren von Hitler unmittelbar vor einer großen Rede im Berliner Sportpalast empfangen worden. Hitler verglich die Friedensbedingungen des Versailler Vertrags mit denen des US-Bürgerkriegs, wobei er sich darüber aufregte, dass dem Süden Schwarze als Richter aufgezwungen worden waren. Dulles war von Hitler wenig beeindruckt, zumal dieser nicht wusste, dass ausgerechnet Dulles an der Ausarbeitung des kritisierten Versailler Vertrags beteiligt gewesen war. Aufgrund der unklaren Lage schloss Sullivan & Cromwell sein Berliner Büro, hielt jedoch weiterhin geschäftliche Kontakte.

Nachdem die Politik Hitlers auch in den USA Kritik hervorrief, wurde Sullivan & Cromwell janusköpfig: Allen Dulles kritisierte Hitler öffentlich und empfahl sich auf diese Weise bei jüdischen Bankiers, für die er mit Gründung von allerhand Scheinfirmen Kapital aus Deutschland abzog. Sein Bruder John Foster Dulles hingegen, mit dem Allen sogar sein Büro teilte, trat gegen eine Einmischung der USA in den Krieg ein. Eine Clique führender US-Industrieller, die mit Hitler enge Geschäfte machten, sowie Sullivan & Cromwell selbst unterstützten die isolationistischen Pressure Groups America First, als deren Aushängeschild der deutschfreundliche Charles Lindbergh fungierte, und die paramilitärische American Liberty League, die 1933 gegen Roosevelt sogar hatte putschen wollen. Dulles wurde Schatzmeister der New Yorker Republikaner und kandidierte 1938 für einen Sitz im Kongress. Nach seiner hohen Niederlage stellte er sich nie wieder einer Wahl.

Zweiter Weltkrieg.

Roosevelt befürwortete den Kriegseintritt der USA, vermochte einen solchen jedoch ohne Angriff des Gegners politisch nicht durchzusetzen. Um einen entsprechenden Vorwand zu vermeiden, war es den deutschen Schiffen verboten worden, sich von US-Schiffen provozieren zu lassen, erinnerte man sich doch noch gut an die mysteriösen Umstände des deutschen Angriffs auf die MS Lusitania, der Amerikaner das Leben gekostet hatte und propagandistisch verwertet worden war. Notfalls solle man sich versenken lassen, so der deutsche Befehl. Statt eines Schiffs wie die USS Maine oder die MS Lusitania sollte es diesmal eine ganze Flotte sein, deren Verlust die USA zum Kriegseintritt bewegte: Ein US-Admiral, der die Atlantik-Flotte auf Hawaii zusammenziehen sollte, verweigerte diesen Befehl, da er den Japanern keinen unwiderstehlichen Köder präsentieren wollte. Der eigenwillige Militär wurde durch einen Admiral abgelöst, der nicht darüber informiert worden war, dass sich der Stützpunkt bei einer Übung als nicht zu verteidigen herausgestellt hatte. Nach dem Angriff auf Pearl Harbour, das Dank Dulles Großvater als US-amerikanischer Boden galt, implodierte die Lobby der Kriegsgegner über Nacht. Die US-Industrie stellte auf Kriegsproduktion um. Den 3.000 in Pearl Harbour getöteten Soldaten sollte die hundertfache Anzahl weiterer amerikanischer Todesopfer in Europa folgen.

Krieg der Gaukler – Im Geheimdienst seiner Majestät.

Noch immer verfügten die USA über keinen institutionellen Auslandsgeheimdienst. Führende Industrielle trafen sich unter konspirativen Umständen einmal im Monat im Rockefeller-Gebäude, um von den Auslandsposten aufgeschnappte Nachrichten auszutauschen. Mitglied in der „The Room“ genannten Loge war der angesehene Kriegsheld und Anwalt William „Wild Bill“ Donovan, der sich in New York während der Prohibition auch einen Namen als Staatsanwalt gemacht hatte.

Donovan wurde 1940 als Room-Emissär bei einer London-Visite von Premierminister Winston Churchill gründlich hereingelegt: In einer vom britischen Geheimdienst aufwändig organisierten Propagandaaktion wurde dem Millionär an allen Orten seines Besuchs vorgetäuscht, die Briten hätten unbändigen Kampfeswillen und zu diesem Zeitpunkt ausreichend militärischen Mittel, um Nazideutschland alleine zu besiegen, wären jedoch einem zusätzlichen Kampfgenossen gegenüber aufgeschlossen. Daraufhin empfahl Donovan seinem Präsidenten die militärische Zusammenarbeit mit den Briten. Roosevelt war ohnehin von Spionageromantik fasziniert, ließ durch geheime Büros rechtswidrig Briefe öffnen und bedauerte öffentlich das nachrichtendienstliche Defizit der USA gegenüber Ländern mit institutionellem Geheimdienst.

Überzeugungsarbeit für die Gründung eines professionellen zivilen Geheimdienstes leisteten 1940 zwei nach Washington gereiste britische Nachrichtendienstoffiziere: Spionagechef Admiral John Goodfrey und dessen rechte Hand, Bankier und Korvettenkapitän Ian Fleming, der später für seine Spionageromane über einen gewissen „James Bond“ berühmt werden sollte. Um die Landsleute von der Notwendigkeit eines neuen Geheimdienstes zu „überzeugen“ bediente sich die US-Regierung einer „psychologischen Operation“ („PsyOp“), einer Kollektivlüge: in der Presse, welche die konservativen Rivalen Hearst und Pulitzer dominierten, wurde erfolgreich der fiktive Mythos einer „5. Kolonne der Deutschen“ über angebliche geheime Saboteure lanciert, welche für die schnellen deutschen Siege am Anfang des Zweiten Weltkriegs verantwortlich gemacht wurden und nun Amerika infiltrierten.

Tatsächlich beruhten die deutschen Eroberungen auf militärischen Ursachen. Sabotage-Aktionen waren dem deutschen Geheimdienstchef Admiral Wilhelm Canaris eigens verboten worden, um Amerika keinen Vorwand zum Kriegseintritt zu liefern. Anschläge auf Schiffe in amerikanischen Häfen verübten 1940/41 vielmehr die Briten, um US-Lieferungen an Nazideutschland zu verhindern. Die Anschläge wurden ausgerechnet den Deutschen angelastet. Bereits der britische Geheimdienst wurde aufgrund einer Hysterie vor angeblichen deutschen Terroristen gegründet, die ein paranoider Verschwörungstheoretiker namens William LeQuex („Spies of the Kaiser“ 1909) in die Welt gesetzt hatte.

Die von der amerikanischen Öffentlichkeit akzeptierte Lüge über die deutschen Phantomterroristen ermöglichte politisch die Durchsetzung der Gründung des „Office of the Coordinator of Intelligence (COI)“, das direkt dem Präsidenten unterstand und niemandem sonst Rechenschaft schuldig war. Das von „Wild Bill“ Donovan geleitete COI arbeitete so originell wie dilettantisch: Als Roosevelt gehört hatte, Japaner hätten panische Angst vor Fledermäusen, wurde ernsthaft der massenhafte Abwurf von Fledermäusen vorbereitet, was sich technisch jedoch als undurchführbar erwies.

Office for Strategic Services – weiterlesen.

Weitere Artikel:

1. Hauch des Todes: Wie die CIA früher tickte – in der SZ erschienen.
2. Der „Kalte Krieg”, die CIA und Allen Dulles – Dr. Reiner Zilkenat.
3. Die magische Kugel des Allen Dulles – Markus Kompa.

Zitat wohl von Allen Welsh Dulles:

„Wir werden alles, was wir haben, all das Gold, all die materielle Macht und Ressourcen hinwerfen, um die Menschen zu täuschen und zu täuschen. menschliches Gehirn, die Köpfe der Menschen sind in der Lage, sich zu ändern. Nachdem wir in Russland Chaos gesät haben, werden wir ihre Werte leise durch falsche ersetzen … Wir werden unsere Gleichgesinnten, unsere Assistenten und Verbündeten in Russland selbst finden. Episode für Episode spielt sich die grandiose Tragödie des Todes des widerspenstigsten Menschen der Erde ab, die endgültige Auslöschung seines Selbstbewusstseins.  
Aus Literatur und Kunst werden wir … nach und nach ihre soziale Essenz auslöschen, Künstler entwöhnen, sie davon abhalten, sich mit der Darstellung, Forschung … jener Prozesse zu beschäftigen, die sich in den Tiefen der Massen abspielen. Literatur, Theater, Kino – alles wird das Niedrigste darstellen und verherrlichen menschliche Gefühle. Wir werden auf jede erdenkliche Weise die sogenannten Künstler unterstützen und erziehen, die den Sexkult, die Gewalt, den Sadismus, den Verrat – mit einem Wort jede Unmoral – in das Bewusstsein pflanzen und einhämmern werden. 
In der Staatsverwaltung werden wir Chaos und Verwirrung stiften. Wir werden unmerklich, aber aktiv und ständig die Tyrannei von Beamten, Bestechungsgeldnehmern, Skrupellosigkeit fördern.

Ehrlichkeit und Anstand werden belächelt und von niemandem gebraucht, werden zu einem Relikt der Vergangenheit. Unhöflichkeit und Arroganz, Lügen und Betrug, Trunkenheit und Drogensucht, Tierangst … und Völkerfeindschaft, primär Feindschaft und Hass auf das russische Volk – all dies werden wir geschickt und unmerklich kultivieren.  
Und nur wenige, sehr wenige werden erraten oder verstehen, was passiert. Aber wir werden solche Menschen in eine hilflose Position bringen, sie zum Gespött machen, einen Weg finden, sie zu verleumden und sie zum Abschaum der Gesellschaft zu erklären – veröffentlicht hier.


George Santayana begleitet OeHu: „Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen”.
Der Dollar gewinnt wieder an Stärke gegenüber dem EURO sowie seinerzeit die „Deutsche Währung“ gegenüber dem Dollar. Dieses Währungsgefälle ermöglichte die „Goldenen Zwanziger” und endete im „Zweiten Weltkrieg„.

Psycho-Logisch!

Wo Schatten ist, wird auch Licht sein, welches es gilt in SICH zu entdecken.
Dazu braucht es wahrscheinlich einen NEUEN MYTHOS!

Schattenanteile des Menschen nach C. G. Jung im Verhältnis zu Persona und Ich-Bewusstsein.

Der Schatten ist in der Analytischen Psychologie nach Carl Gustav Jung einer der wichtigsten Persönlichkeitsanteile und zugleich, in seinem Über-Persönlichen Aspekt, ein Archetyp des kollektiven Unbewussten. Der psychologische Begriff des Schattens hat sowohl eine individuelle als auch eine kollektive Bedeutung. – Zu ‚Schatten‘ im Sinne von ‚Seele‘ (auch von Toten) oder als realer ‚Doppelgänger-Geist‘ o. Ä. Partkdolg-Pflicht (Duty) – Schatten-Arbeit oder einen neuen Mythos braucht die Welt!


Update 14. März 2022:
Ärztin – Sâra Aytaç – Unfallchirurgin im Klinikum Idar-Oberstein aus dem Hunsrück warnt vor Kollaps in Krankenhäusern!

Sâra Aytaç war als Honorarärztin in verschiedensten Krankenhäusern tätig. In einem Buch beschreibt sie, was sie erlebt hat: mangelnde Hygiene, unfähiges Personal, unnötige OPs.

„Ausgeblutet – im Schockraum unseres maroden Gesundheitssystems“ – das ist der Titel, und das ist der Zustand, in dem Sâra Aytaç das Krankenhaussystem und sein Personal sieht. Da sei schon eine große Frustration bei den Mitarbeitern.

Ich kenne keinen Kollegen, der aktuell zufrieden mit seiner Arbeit sein kann.

Seit zwei Jahren arbeitet Sâra Aytaç als Unfallchirurgin im Klinikum in Idar-Oberstein. Davor hat sie als Springerin deutschlandweit in Krankenhäusern ausgeholfen. Als sogenannte Honorarärztin hat sie in jener Zeit Szenen erlebt, die einem Gesundheitssystem, das zu den Weltbesten zählen will, so gar nicht entsprechen.

Der Anspruch ist Champions League. Was tatsächlich abgebildet werden kann, ist Kreisliga.

Ärztin aus dem Hunsrück warnt vor Kollaps in Krankenhäusern
Ärztin aus dem Hunsrück warnt vor Kollaps in Krankenhäusern.

Insektenfallen in OP-Nähe und verschmutzte Instrumente.

In ihrem Buch schildert Sâra Aytaç Mängel bei der Hygiene – manche unschön, andere lebensgefährlich: etwa Insektenfallen auf dem Weg zum OP. Sie schreibt, wie sie einmal bei laufender Operation ein Instrument gereicht bekommt, in dem noch Knochenreste des vorangegangenen Eingriffs stecken. Als ausweglos habe sie die Situation erlebt. Mit dem Gewissen auf Dauer nicht zu vereinbaren – Das Kernproblem: zu wenig Personal für zu viele Patienten. 
Sâra Aytaç erlebt Chirurgen in Dauerdiensten und Assistenten, denen im OP-Saal die Augen zufallen, weil es bei krankheitsbedingten Ausfällen keinen Puffer mehr gibt. Eigentlich würden Mitarbeiter nach einem langen Dienst oder wenn ein vorgegebenes Maß an Stunden überschritten worden ist, am nächsten Tag frei bekommen.

Das können Sie aber nicht machen, wenn Sie der letzte Mohikaner sind. Dann kommen Sie selbstverständlich auch am nächsten Tag.

Ärzte klagen an
 

Drastische Sprache, schreiende Wahrheit.

Im Buch wählt die Unfallchirurgin noch drastischere Worte und schildert – oft mit einem Wortwitz, bei dem das Lachen im Halse stecken bleiben kann – erschreckende Szenen. Etwa, wenn eine Aushilfsschwester dem Patienten mit dem Röntgengerät „die Eier verstrahlt“, weil sie die Anweisung falsch verstanden hat und offenbar nicht weiß, dass das Körperverletzung ist. Alle Schilderungen, schreibt Sâra Aytaç, beruhten „auf der nackten, zum Himmel ‚Scheiße!‘ schreienden Wahrheit.“

„Unfallchirurgie ist Handwerk – und das ist die Sprache, die dazu passt, wenn Menschen von Lkws überrollt werden oder die Knochen ins Sonnenlicht gucken.

Seit zwei Jahren arbeitet Sâra Aytaç im Klinikum in Idar-Oberstein. Mit gutem Gewissen sagt sie. Auch hier schwimme man nicht im Personal, aber man helfe sich gegenseitig. „Es hat viel mit Organisation zu tun. Wir bekommen es hier gut hin. Aber in anderen Häusern läuft es nicht“, sagt sie.

Kliniken finden hierzulande kaum Ärzte.

Die Klinikleitung in Idar-Oberstein schätzt Aytaç und ihre Arbeit. Sie hat der Unfallchirurgin in der Klinik ein Forum geboten, ihr Buch vorzustellen. Denn auch sie hält es für dringend, im Gesundheitswesen etwas zu verändern. Vor allem Personal zu gewinnen, sei eine riesige Herausforderung. In Deutschland bekämen sie faktisch keine Ärzte mehr, sagt Ulrich Frey, der ärztliche Direktor. Viele Krankenhäuser seien deshalb auf Ärzte aus dem Ausland angewiesen. Die hätten allerdings häufig nicht die akademische Ausbildung, wie sie in Deutschland gefordert wird. Hinzu kommen Sprachprobleme, sagt Frey. Oft würden die Krankenhäuser die Sprachausbildung übernehmen müssen.

Dann bringen wir ihnen das Fachliche bei, also eigentlich Aufgabe von Universitäten. Dabei wäre unsere Aufgabe, die Daseinsfürsorge im Hier und Jetzt zu leisten.

Für „schwer verständlich“ hält es Ulrich Frey, dass die Plätze fürs Medizinstudium in Deutschland begrenzt seien, an den Krankenhäusern aber ein Riesenmangel bestehe. Auch Sâra Aytaç nennt es eine der wichtigsten Stellschrauben, sich vom Numerus clausus zu trennen: „Drei Telefonbücher in zwei Tagen auswendig lernen, macht nicht unbedingt den besten Arzt unter diesen Arbeitsbedingungen.“

Kliniken schließen, um Personalmangel auszugleichen.

Vor allem aber findet Sâra Aytaç, dass es zu viele Krankenhäuser und Krankenhausbetten gibt. Wären es weniger, könnte man das knappe Personal besser einsetzen. Der Krankenhausträger in Idar-Oberstein hat daher eine zwanzig Kilometer entfernte geriatrische Fachklinik ins Haupthaus integriert. Doch in ländlichen Regionen sind solche Schritte oft nicht populär. „Das hat in der lokalen Bevölkerung und in der Kommunalpolitik einen heftigen Aufschrei nach sich gezogen“, sagt der ärztliche Direktor Ulrich Frey. Die Schließung von Häusern hält man in der Klinikleitung für eine Abwägungsfrage. Kleine Häuser auf dem Land müssten schließlich auch Grund- und Regelversorgung leisten. Sâra Aytaç sieht einen möglichen Weg darin, manche in ambulante Therapiezentren umzubauen. Für weite Wege zur großen Klinik im Notfall könne der Rettungsdienst zusätzliche Hubschrauber bekommen.

Sâra Aytaç im „Schockraum“: So nennt sich die Schnittstelle in der Notaufnahme, in die ein schwerverletzter Patient als erstes kommt. „Da verdichtet sich alles, da kommt es auf jeden Handgriff an, und deswegen habe ich das als Untertitel des Buches gewählt“, sagt die Unfallchirurgin und Buchautorin.

Patienten mit falscher Anspruchshaltung.

Aber auch die Anspruchshaltung der Patientinnen und Patienten hält Sâra Aytaç für ein Problem. Wer morgens um drei in die Notaufnahme komme, um von den Ärzten dort noch eine Drittmeinung einzuholen, müsse sich fragen, ob das nötig sei. Sie fordert mehr Selbstverantwortung bei den Menschen. Und sie hofft, dass ihr Buch auch Angst macht:

„Ich möchte, dass es ein Unwohlsein gibt bei jedem, der dieses Buch liest. Ich möchte, dass von der Bevölkerung viel mehr Druck gemacht wird, dieses Gesundheitssystem umzustrukturieren.“ Wenn sich nichts ändere, würden immer mehr Leute das System verlassen und das Personal noch knapper. Sâra Aytaç warnt:

Die Steigerung von ausgeblutet ist ausgestorben„.


Log4J Sicherheitslücke – einfach erklärt:


Das Beitragsbild: Der Klimawandel ist kaum noch aufzuhalten. Geoengineering könnte eine Notlösung sein –(Foto: Klawe Rzeczy, Shutterstock, Getty [M]) – Quelle Handelsblatt.

Forscher manipulieren aus Angst vor der Klimakrise das Wetter – und bekommen enorme Kritik.

Mit Geoengineering beeinflussen Wissenschaftler das Wetter. Die Technik ist umstritten, trotzdem wird weitergeforscht. Auch Bill Gates investiert in die Technologie. Regen ist ein seltener Anblick in Abu Dhabi und Dubai. Jetzt will ein Forscherteam um Keri Nicoll, Associate Professor für Meteorologie an der Universität Reading, dort das Wetter manipulieren, indem sie Drohnen in die Wolken steuern und ihnen Elektroschocks versetzen.So wollen sie die elektrischen Ladungen in der Wolke aus dem Gleichgewicht bringen und dadurch die Wassertröpfchen in der Wolke zu größeren Regentropfen vereinen, die dann abregnen. Regen in der Wüste muss also keine Fantasie von durstigen Reisenden bleiben, wenn es nach Nicoll geht.

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) finanzieren das Projekt der britischen Wissenschaftler mit 1,5 Millionen Dollar. Die klimatischen Voraussetzungen in dem Wüstenstaat sind nicht schlecht. Wolken gibt es oft genug, nur regnen sie sich nicht ab. Die VAE haben seit Jahren mit einem sinkenden Grundwasserspiegel und steigenden Temperaturen zu kämpfen, im vergangenen Sommer wurden wieder über 50 Grad Celsius gemessen. In der Wüste ist die Wasserversorgung schwierig, Landwirtschaft fast unmöglich.

Technologien sind höchst umstritten.

Das Vorhaben von Nicoll begeistert Amy Webb, Zukunftsforscherin und Gründerin des Future Now Institute in New York. „Einige bezeichnen das als Geoengineering, was erschreckend ist, denn eigentlich sollten wir die Zukunft nicht kontrollieren können“, sagt die Futuristin. „Andererseits beschleunigen wir damit das, was die Natur normalerweise von selbst tut, aber im Moment nicht kann.“ Das Projekt in den Arabischen Emiraten soll das lokale Wetter beeinflussen. Andere Projekte zielen noch höher: Beim Geoengineering soll großflächig und längerfristig das gesamte Erdklima manipuliert werden.

Die Kritik daran ist groß. Viele Wissenschaftler warnen vor unabsehbaren Folgen des Eingriffs in die Natur. Auch könnte es den Umbau zu einer grünen Wirtschaft behindern: Statt die Ursachen des Klimawandels zu bekämpfen, würde man sich auf ein gewagtes Experiment einlassen, um ihnen entgegenzuwirken. Raymond Pierrehumbert, Geophysiker an der Universität Oxford, spricht von einem „Damoklesschwert über der Menschheit“: Greife man zu solchen Manipulationsversuchen, um die Erde bewohnbar zu halten, lasse man sich auf eine „Todesspirale“ ein.

Trotzdem mehren sich die Projekte. Erst vor wenigen Monaten versuchten sich Harvard-Wissenschaftler in Schweden. Sie wollen mit einem Ballon Kalziumkarbonat in der Stratosphäre verteilen. Die Partikel sollen Sonnenlicht reflektieren und so die weitere Erhitzung des Planeten verhindern. Das Projekt finanzierte unter anderem Bill Gates – obwohl der selbst wenig von Geoengineering hält. Gefragt, warum er sich trotzdem engagiert, argumentiert der Microsoft-Gründer gegenüber dem Handelsblatt mit der Dringlichkeit der Situation. Durch den Klimawandel könne es zu positiven Feedback-Effekten kommen: das Abschmelzen des Permafrostbodens, die Abschwächung der Meereszirkulation oder der Kollaps von Gletschern. „Wenn dem so ist, dann wird die ganze Welt nach Mitteln zur Kühlung suchen“, sagte Gates.

„Wir brauchen eine Konstellation von Ansätzen“.

In der Tat: Die Bedrohung durch den Klimawandel ist groß. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, OECD, schätzt, dass bis 2050 zwei Drittel der Weltbevölkerung in Regionen mit limitiertem Zugang zu Frischwasser leben werden. Das ist auch in Industrieländern wie den USA ein Problem, wo Dürren und andere wetterbedingte Katastrophen in den kommenden Jahrzehnten häufiger auftreten werden. In Wüstenstädten wie Abu Dhabi oder Dubai aber war Wasser noch nie leicht zu bekommen, der Klimawandel verschärft die Lage nun weiter. „Wasserknappheit ist eines der größten Probleme der Menschheit“, sagt Meteorologin Nicoll. „In den Teilen der Welt, die wirklich um Wasser kämpfen, sind Projekte zur Verbesserung der Niederschläge essenziell.“

Und es wird immer heißer: Das Ziel, die globale Erderwärmung im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter auf 1,5 Grad Celsius zu beschränken, wird nur schwer zu erreichen sein. „Jeder sollte seine Gewohnheiten ändern. Aber das wird nicht einheitlich oder über Nacht geschehen“, sagt Futuristin Webb. „Wir brauchen also eine Konstellation von Ansätzen und müssen viel offener für potenzielle Lösungen sein. Auch die, die Technologie beinhalten.“

Viele Länder manipulieren das Wetter seit 75 Jahren.

Stand jetzt wird zwar viel geforscht und getestet, doch bislang wird Geoengineering faktisch nicht eingesetzt. In der Praxis wird nur die Wettermodifikation versucht, sagt Gernot Wagner, Klimaökonom an der New York University und Mitgründer des Forschungsprogramms Solar Geoengineering in Harvard: „Es gibt Forschungsprojekte, theoretische Klimamodelle, Empfehlungen – die groß angelegte Praxis für Geoengineering auf großem Raum gibt es aber bislang nicht.“ Eine bereits verbreitete Form der Wettermodifikation ist das sogenannte Cloud-Seeding. Die „Wolken-Bekeimung“ wird in mindestens acht Bundesstaaten der USA und weltweit in etwa 50 Ländern eingesetzt. Das Verfahren ist schon 75 Jahre alt. Dabei werden Wolken mit Silberjodid oder anderen Chemikalien beschossen. Die Hoffnung: das sich an den Silberjodid-Partikeln Wasser bindet. Die Wolken produzieren dann im Optimalfall mehr Regen oder Schnee.

Wolken-Bekeimung ist unsicher und wenig effektiv.

Andrea Flossmann hat Cloud-Seeding erforscht. Sie ist Professorin an der Universität Clermont-Auvergne in Clermont-Ferrand im Zentrum Frankreichs und Vorsitzende des Expertenteams für Wetterveränderung der Weltorganisation für Meteorologie, WMO. Bei ihren Untersuchungen zeigte sich, dass Cloud-Seeding maximal 15 Prozent mehr Wasser aus den Wolken hervorbringt. Es müsste entsprechend in riesigem Umfang eingesetzt werden, um eine Lösung für Wasserprobleme zu sein. Und wirklich verlässlich ist das Verfahren auch nicht: „Eine Seeding-Strategie, die in einer Region funktioniert, klappt möglicherweise am selben Ort nicht, wenn sich die Bedingungen ändern“, sagt sie. „Außerdem kann die so entstandene Gewitterenergie der Energie einer kleinen Atombombe entsprechen.“ Um die in einer Wolke ablaufenden chemischen Prozesse zielgerichtet zu verändern, sei chirurgische Präzision nötig.

Ein gern beschriebenes Experiment mit Cloud-Seeding sind die Olympischen Spiele in Peking 2008. Die chinesische Regierung hatte damals Tage vor der Eröffnungszeremonie über tausend Raketen in den Himmel geschossen. Es regnete daraufhin stark, am Veranstaltungstag selbst schien die Sonne. Ob das aber wirklich mit dem Experiment der Chinesen zu tun hatte, ist umstritten. „Als es dort zwei Wochen nicht geregnet hatte, haben einige behauptet, dass das chinesische Militär es weiter westlich habe regnen lassen“, sagt Klimaökonom Wagner. „Das lässt sich aber kaum belegen. Die Meldungen gehen stark auseinander.“

Greta Thunberg protestiert.

Wie sehr Geoengineering die Geister scheidet, zeigt das Harvard-Projekt in Schweden. Der Leiter ist ein Deutscher: Frank Keutsch. Der Professor für Atmosphären-Forschung und Chemie plante, mit einem Ballon in 20 Kilometer Höhe Kalkpulver auszustreuen. Es sollte ein zwei Kilometer langer und viele Hundert Meter breiter Streifen entstehen, der die Sonnenstrahlen reflektiert, um so die Erdoberfläche zu kühlen. Die „Stratospheric Aerosol Injection“ fand aber nie statt. Zu groß war der Widerstand. Von Greenpeace bis zur Heinrich-Böll-Stiftung protestierten viele. „Ein kleiner Rat an die Menschheit: Wenn man in einem Loch sitzt, hört auf zu schaufeln“, sagte die schwedische Aktivistin Greta Thunberg zu dem Projekt. „Eine Krise, die aus einem Mangel an Respekt vor der Natur geschaffen wurde, lösen wir höchstwahrscheinlich nicht, indem wir diesen Mangel an Respekt auf die nächste Stufe treiben“, schrieb sie bei Twitter.

Überraschenderweise steht auch Forschungsleiter Keutsch Geoengineering skeptisch gegenüber. Nach seiner Aussage gibt es keine „magische Substanz“. Wer „eine Million Tonnen einer Substanz in die Atmosphäre einbringt“, muss mit Nebenwirkungen rechnen. Er könne nicht verstehen, wie man von der Methode überzeugt sein könne, sagte er vor einigen Monaten der Süddeutschen Zeitung. Das Projekt sei dafür da, mehr über die Risiken zu erfahren. „Es könnten ja eines Tages politische Entscheidungsträger sagen: Wir müssen jetzt über solch eine Manipulation des Klimas nachdenken.“ Dann könne man die Fakten liefern und Risiken besser einschätzen. „Damit die Politiker abwägen können. Entscheidungen sollten nie aus Ignoranz getroffen werden.“ Das fasst die Lage gut zusammen: Geoengineering ist das ungeliebte Kind der Forschung und des Umweltschutzes. Aber es könnte eines Tages Wirklichkeit werden und sollte möglichst vorher erforscht werden.

Nur als letztes Mittel.

„Geoengineering ist keine Lösung für unsere Klimaprobleme“, sagt auch Experte Wagner. Er schlägt stattdessen vier Maßnahmen vor, um der Klimakrise zu begegnen. Vor allem müsse der CO₂-Ausstoß deutlich reduziert und bereits vorhandenes CO₂ aus der Atmosphäre geholt werden. Außerdem fordert er eine Anpassung an die vorherrschenden Bedingungen: „Wenn ich heute planen würde, wo die nächste Stadt gebaut werden sollte, wäre es nicht in der Wüste. Dort ist das Leben energieintensiv.“ Städte wie Abu Dhabi und Dubai sollte man heute nicht mehr bauen. Erst als vierte Option kommt für Wagner Geoengineering infrage. Ein Eingriff in das Klima, der hoffentlich nicht vorgenommen werden müsse, aber zumindest als Möglichkeit bedacht werden „sollte“, er verbessert sich: „müsste“.

Auch andere Klima-Experten sind vorsichtig. Das ergab eine Studie der Uni Kassel, die 2019 im Fachmagazin Nature Climate Change erschien. Dafür wurden über 700 Klima-Experten der Klimarahmenkonvention und des Weltklimarats befragt. Viele sähen Geoengineering demnach als massiven Umwelteingriff mit unsicheren Nebenwirkungen. Anders war es allerdings bei Klima-Experten aus Ländern, die in der Zukunft wohl besonders stark unter dem Klimawandel leiden werden. Die selbst betroffenen Experten waren meist offener für Geoengineering.

Zwischen Wahrheit und Mythos.

In den Arabischen Emiraten ist man entsprechend bereit, Experimente zu wagen. Das britische Projekt mit einer Elektroschock-Drohne, die Regen bringen soll, wurde 2017 vorgestellt und ist noch in der Testphase. Die Drohne hat einen Durchmesser von zwei Metern, beladen mit Messgeräten für Temperatur, Ladung und Feuchtigkeit. Vom Boden aus steuern sie die Drohne dann in tief hängende Wolken, wo sie ihre elektrische Ladung freisetzen. Im vergangenen Sommer regnete es dann tatsächlich in Dubai. So sehr, dass Autos nur langsam durch die Straßen fahren konnten. Zu sehen ist das in einem Video des örtlichen Wetterdienstes National Center for Meteorology der VAE auf Instagram.

Die Menschen reagierten besorgt auf das Video: „Wenn ihr versucht, die Natur zu verändern, wird die Natur die Erde verändern“, schreibt da einer. Ein anderer: „Ihr werdet den Nachbarländern Dürreperioden bescheren. Spielt nicht Gott!“ Der Regen sei künstlich erzeugt worden. Das ist durchaus denkbar: Die Arabischen Emirate arbeiten bereits seit Jahren mit Cloud-Seeding. Da zu dieser Zeit einige Medien über das Drohnen-Projekt berichteten, kam es aber auch zu Fehlschlüssen: Mehrere große deutsche und britische Medien berichteten, dass die Drohnen den Regen gebracht hätten. Diese Medienberichte stimmen schlicht nicht, sagt Keri Nicoll. Denn bislang sind die Drohnen nur nahe der Erdoberfläche getestet worden und nicht in die Wolken geflogen. Das müssen sie aber, um den Regen auszulösen.

Das zeigt ein weiteres Problem in der komplexen Debatte um die Erforschung von Geoengineering: Falschnachrichten. Oft sind Technologien noch gar nicht einsatzbereit, sollen aber schon für extreme Wetterereignisse verantwortlich sein, sagt Klimaökonom Wagner. „Viele der angeblich künstlich erzeugten Wetterereignisse entstammen Verschwörungstheorien.“


  Das Bundesverfassungsgericht um Stephan Harbarth hat sich reichlich Zeit gelassen mit seiner Entscheidung über die Corona-Maßnahmen – (Foto: Uli Deck/picture alliance/dpa).

Richter ohne Mumm.

Oder: CORONA DECKT AUF: Die Wahrheit und die Vernunft ist ein immerwährendes pfadloses Land.
Helden gesucht: Die ihre eigenen Wege suchen, um authentisch, sich treu zu bleiben, um System-Pfade der Wahrheit und Vernunft zu legen. Immerwährend, weil das Leben ein ewiger Schöpfungsprozeß ist!

Karlsruhe traut sich nicht, die Corona-Maßnahmen einzeln zu prüfen und der Politik klare Vorgaben zu machen. Es stiehlt sich aus der Verantwortung. Über die kleine Abdankung eines großen Gerichts – Kolumne von Heribert PrantlSZ.

Die alten Sprichwörter stimmen nicht mehr: Was lange währt, wird nicht endlich gut. Das Bundesverfassungsgericht hat lange zwanzig Monate geschwiegen; es hat geschwiegen zu den Lockdowns, zu den Freiheitsbeschränkungen, zu den Ausgangssperren und Schulschließungen; es hat Eilentscheidungen gegen die Anti-Corona-Maßnahmen abgelehnt, es hat das Land vertröstet und die gründliche Prüfung der Dinge in Hauptsacheverfahren versprochen. Das Gericht hat nun in der Hauptsache entschieden, aber keine Leitlinien formuliert für ein Handeln des Staats. Es hat stattdessen der Politik hauptsächlich einen langen Freibrief geschrieben. Es ist dies die kleine Abdankung eines großen Gerichts. Die Corona-Beschlüsse widersprechen der Rolle des Gerichts als Hüter der Verfassung. Ein Hüter hütet, er schaut nicht einfach nur zu. Gewiss: Es war nicht zu erwarten, dass das Gericht „Nein“ sagt zu den Anti-Corona-Maßnahmen. Ein „Nicht so“ wäre denkbar und wünschenswert gewesen, ein „Ja, aber“ auch. Aber ein hochgestimmtes „Ja, Ja, Ja“ samt Ausrollen des roten Teppichs für die Politik: Das passt nicht zu Karlsruhe, nicht zu seiner guten Tradition.

Die Richter stellen das Grundgesetz unter einen Pandemie-Vorbehalt.

Eine Grundsatzentscheidung war erwartet worden. Das Gericht hat das Wort ganz neu und ganz eigenwillig definiert: Grundsätzlich darf der Staat, sagt Karlsruhe, in hochgefährlichen Zeiten sehr, sehr viel – fast alles. So ein Grundsatz findet sich aber nicht im Grundgesetz. Es steht dort auch nicht, dass in dem Moment, wenn es um Gesundheit und Leben geht, alle Maßnahmen, die diesem Ziel dienen sollen, automatisch in Ordnung sind. Das Verfassungsgericht hat das Grundgesetz unter einen Pandemie-Vorbehalt gestellt; und es zieht sich selbst mit dem Hinweis auf die Ermessensspielräume der Politik aus der Affäre.

Vor einem halben Jahr noch, als es um das Klima ging, hat das Gericht der Politik klare Vorgaben für die Zukunft gemacht – im Interesse der Kinder und künftiger Generationen. Wenn es um die Gegenwart und die blockierte Zukunft der Kinder wegen geschlossener Schulen geht, scheut das Gericht solche Vorgaben. Das Gericht mag sich die Finger nicht verbrennen mit einer peniblen Prüfung einzelner Maßnahmen; es betrachtet diese daher als Teil eines „Gesamtkonzepts“ zum Gesundheits- und Lebensschutz, das es dann pauschal für „vertretbar“ hält. Das fiktive staatliche Konzept hieß und heißt: möglichst viele Maßnahmen kumulativ, weil man nicht wusste und nicht weiß, was nun viel nutzt, was wenig und was gar nicht. Und Karlsruhe verhielt sich bei der Prüfung wie ein TÜV-Sachverständiger, der bei der Kfz-Hauptuntersuchung darauf verzichtet, Lenkung, Bremsen und Fahrwerk unter die Lupe zu nehmen – zugunsten des mobilen Gesamteindrucks des Autos.

Das Gericht ist schon einmal so verfahren.

Es gibt ein Urteil, bei dem das Verfassungsgericht schon einmal von einem Gesamtkonzept fabuliert hat: Das war vor 25 Jahren im Asylurteil. Damals hat es die massiven Einschränkungen des alten Asylgrundrechts wegen des damit intendierten Gesamtkonzepts gebilligt, ohne die neuen Maßnahmen (das Konzept der sicheren Herkunftsstaaten und der sicheren Drittstaaten, das Flughafenverfahren) am Maßstab der Grundrechte zu prüfen. Das Gericht berief sich auf das Gesamtkonzept des Gesetzgebers, das auf „eine europäische Gesamtregelung der Schutzgewährung für „Geflüchtete“ hinauslaufe. Diese Gesamtregelung gibt es bis heute nicht – und das Asylurteil gehört zu den schandbaren Karlsruher Entscheidungen – weiterlesen SZ.


„Fieber-Thermometer“: Geld-Flut und Inflation

Angst vor Inflation: Weltweit planen Notenbanken das Ende von Geldflut und Niedrigzins – nur die EZB nicht.
Tapering“ wird das Zauberwort des Sommers.

Ist der Begriff Tapering tatsächlich angebracht für eine historische Geld-Flut?

Die Zentralbanken Bilanzen:

Der Welt-BIP (Brutto-Inlandsprodukt) = Brutto-Umsatz,  wird zu ca. 31% von den vier dominierenden Zentralbanken finanziert. Rückzahlung??

Die US-Notenbank könnte kommende Woche einen Richtungswechsel einläuten. Vor allem für Schwellenländer wird das schwierig.

Und so sind auch in diesem Jahr die Erwartungen hoch, wenn sich die führenden Notenbanker in der kommenden Woche von Donnerstag bis Samstag treffen. Anders als in den Vorjahren wird kein führender Vertreter der EZB teilnehmen. Der Kreis beschränkt sich auf US-Vertreter. Von ihnen erhoffen sich Investoren Signale zum Ausstieg der Fed aus der lockeren Geldpolitik. Das entscheidende Wort lautet Tapering – was für ein Herunterfahren der Anleihekäufe steht. Viele Länder haben in diesem Jahr bereits einen Richtungswechsel in der Geldpolitik vollzogen. Die kanadische Notenbank begann im April damit, ihre Anleihekäufe zu reduzieren. Australien will im September folgen. Andere Länder wie Brasilien, Russland, Mexiko, Tschechien oder Ungarn sind sogar noch weiter: Dort haben die Notenbanken bereits die Zinsen angehoben. Damit sind sie der Fed und der EZB zwei Schritte voraus. Vor allem die Fed könnte aber bald ebenfalls ihren Kurs anpassen.


„Fieber-Thermometer“: Gold

Handelsblatt– Mario Draghi – Der EZB-Präsident fordert einen stärkeren Einsatz der Fiskalpolitik – (Foto: Bloomberg)

Mario Draghi schlägt noch einmal zu – EZB zementiert Minus-Zins

Umstrittene Anleihekäufe, höhere Strafzinsen: Der EZB-Präsident verkündet kurz vor seinem Abschied ein historisches Paket – und legt damit auch seine Nachfolgerin Lagarde auf niedrige Zinsen fest.
Lesen Sie dazu: Das Europäische Zentralbanksystem
Was steckt hinter dem Euro? – katastrophale Konstruktionsfehler – Abschaffung der Sicherungen gegen Währungs- und Bankenkrisen – erschienen im Feb. 1999, als der EURO als Buchgeld beschlossen wurde.

Vor der Entscheidung nach der Entscheidung

das genauere „FIEBER-THERMOMETER“ – CDS

Die meisten glauben bzw. gehen davon aus, dass die EZB alleine bestimmt, wann die Zinsen steigen oder fallen. Doch dies ist ein fataler Irrtum – die Bonität des Emittenten (Staaten und Unternehmen) bestimmt den Zins – Türkei. Im Falle von Griechenland (Teil 1-3) zeigte dieses „Fieberthermometer“ die Katastrophe einige Monate vorher an.

Hinweis Artikel: „Grünes Geld“ – eine Buchempfehlung – Mitglieder erhalten das Buch ohne Berechnung


„FIEBER-THERMOMETER“: BILDUNG

„Wer in höhere Bildung investiert, trifft die richtige Wahl“

Beim Ausbau der höheren Bildung sei Deutschland auf einem guten Weg, sagte OECD-Bildungsdirektor Andreas Schleicher im DLF. Es gebe heute mehr Studierende sowie Menschen in höherwertigen beruflichen Ausbildungen als noch vor zehn Jahren. Etwas schlechter sehe es aber bei den MINT-Fächern aus.

Andreas Schleicher im Gespräch mit Regina Brinkmann

ALTERNATIVE? – 100 Jahre Waldorf

1. Beispiel Waldorf Schule:
 „In Mathe und Physik hatte ich unglaublich viel nachzuholen“
 Veröffentlicht am 05.09.2019 | von Susanne Gaschke in der Welt

Chemieunterricht an einer Waldorfschule: Manche ehemaligen Schüler beklagen das dortige Niveau der Naturwissenschaften (Quelle: picture-alliance/ dpa)

Engagierte Eltern, echte Klassengemeinschaften und Bio-Essen: 
100 Jahre nach Gründung der ersten Waldorfschule ist diese Form der Pädagogik beliebt wie nie. Und das weltweit. Da geht der kritische Umgang mit dem esoterischen Überbau fast unter.
Für die heute elfjährige Ruth war der Schulwechsel ein Segen. Drei Jahre lang besuchte sie eine staatliche Grundschule – und war eine unglückliche Schülerin. Dann meldeten ihre Eltern sie auf einer Waldorfschule in Berlin an, und von einem Tag auf den anderen wurde alles leicht.

„Plötzlich fühlt sie sich wie ein Fisch im Wasser, und auf einmal klappt es mit dem Lernen“, 
sagt Ruths Mutter Hannah Grethlein, die in leitender Funktion bei einem großen Bildungsträger arbeitet. Der ganzheitliche Ansatz der Waldorfschule, die Bewegung, der musische und künstlerische Unterricht täten ihrer Tochter gut, die Lehrer sähen jedes einzelne Kind in seiner spezifischen Lage, die Schüler gingen bemerkenswert freundlich miteinander um, die meisten Mit-Eltern seien interessiert und engagiert, das Essen habe Bio-Qualität.

dazu passt der Film:
der kritische Blick – Erziehung als religiöser Kult

Rudolf Steiner gilt als Begründer der Anthroposophie – einer Weltanschauung, nach der es nicht 
nur eine materielle, sondern auch eine geistige, übersinnliche Welt gibt. Das ist auch die Grundlage der Waldorfschule, die Steiner vor einhundert Jahren eröffnete.

2. Beispiel der Engpass:
Steigende Grundschülerzahlen – „Wir stehen vor massiven Herausforderungen“

Die Grundschulen brauchen in den nächsten Jahren Tausende Lehrer zusätzlich. Darauf hätten die Bundesländer auch schon reagiert, sagte KMK-Generalsekretär Udo Michallik im DLF. 
Der Bildungsforscher Hans Brügelmann befürchtet aber, dass es massive Auswirkungen auf das Lernangebot für die Kinder geben könnte.

Thekla Jahn:
Die Schülerzahlen steigen – und die Lehrer fehlen. So wie einstmals die Lehrerschwemme Dauerthema war, ist es jetzt der Lehrermangel. In allen Bundesländern fehlt bereits heute Personal, und es sieht nicht besser aus, wenn man ins kommende Jahrzehnt blickt. Die jüngste Studie der Bertelsmann Stiftung wirkt mit ihrem Ergebnis wie das täglich grüßende Murmeltier, nur dass es sich diesmal noch ein bisschen schlimmer darstellt als wir alle es ja ohnehin schon wussten.

Die Zahl der Grundschüler wird in den kommenden weiter stark steigen – und Lehrer fehlen (Quelle: picture alliance / dpa / Marcel Kusch)
Hans Brügelmann und Udo Michallik im Gespräch mit Thekla Jahn.

„FIEBER-THERMOMETER“: PROPAGANDA

Die Kunst der Manipulation.

 

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Joanna
Joanna
1 month ago

| ✠ Hippocampus. Alles, was Sie wissen und erinnern, befindet sich in dem Teil Ihres Gehirns, der wie ein Seepferdchen aussieht, dem Hippocampus. 😍 Früherer Name: Horn von Amon. 🐮
#Alexandrinische Bibliothek

▸ Eine Schädigung des Hippocampus verringert die Fähigkeit zu lernen und Wissen aufzunehmen erheblich. Dies kann durch hohen Stress geschehen, zu viel Cortisol schädigt den Hippocampus. Glucocorticosteroide, allgemein bekannt als Steroide (körpereigene Hormone, entzündungshemmende, antiallergische und immunsuppressive Medikamente), verursachen ebenfalls Schäden. Hypoxie, Ischämie und Trauma können den Hippocampus ebenfalls schädigen.

Immunsuppression – Hemmung der Produktion von Antikörpern und Immunzellen durch verschiedene Faktoren, die als Immunsuppressiva bezeichnet werden, am häufigsten pharmakologisch durch immunsuppressive Medikamente (früher durch Röntgenstrahlen). Ganz allgemein ausgedrückt: verminderte Immunität des Körpers.

▸ Der Hippocampus 🧠 ermöglicht es uns, Dinge zu beschreiben, Gesichter zu erkennen und auf der Grundlage von Erinnerungen positive oder negative Gefühle zu assoziieren.
Alles, was wir erleben, wird durch unser Gedächtnis, unser limbisches System und unseren Hippocampus gefiltert.
Eines der ersten Symptome der Alzheimer-Krankheit ist die Orientierungslosigkeit, die durch eine schlechte Funktion des Hippocampus verursacht wird, denn über den Hippocampus orientieren wir uns im Raum.

▸ Negative Emotionen verringern die Größe des Hippocampus.

Bislang gibt es keine wirksamen Behandlungsmethoden für diese Schäden.

Sie können Ihrem „Seepferdchen“ helfen, indem Sie diese einfachen Schritte befolgen: 👇
– Bewegung, insbesondere aerobes Training (Forscher fanden heraus, dass Mäuse, die im Kreis liefen, eine Fülle neuer Neuronen im Hippocampus aufwiesen, im Gegensatz zu denen, die nicht liefen)
– Ihr Gehirn zu stimulieren (z. B. durch Schach oder Sudoku spielen, Kreuzworträtsel lösen, Ihre Umgebung aktiv beobachten, neue Dinge lernen)
– Ihre Ernährung umstellen (Omega-3-Fettsäuren, Kaffee, Beeren, Kurkuma oder dunkle Schokolade in Ihren Speiseplan aufnehmen) Lebensmittel, die gesättigte Fette (Milchprodukte (im Übermaß), fettes Fleisch, verarbeitetes Fleisch) und Zucker enthalten, verringern die Funktion des Hippocampus.

▸ Mehr über Cortisol
https://pl.wikipedia.org/wiki/Kortyzol

Foto rechts: Minotaurus-Seepferdchen (Hippocampus minotaur – Tasmanisches Zwergseepferdchen)

Der von Ovid beschriebene mythische Minotaurus, halb Mensch, halb Stier, der in dem von Dädalus und Ikarus auf der Insel Kreta errichteten Labyrinth gefangen ist. Sohn eines schneeweißen Stiers, der dem König von Kreta von Poseidon und Pazyfae geschenkt wurde. Alle 9 Jahre, oder nach einigen Versionen alle 3 Jahre, wurden 7 Jungen und 7 Mädchen, Einwohner von Athen, die von Minos erobert worden waren, ihm geopfert.

Quellen: Wikipedia, sainte-anastasie. org, medonet, flintrehab, ncbi.nlm.nih.gov

~ Die Bibliothek von Alexandria ~ eine Quelle des verlässlichen Wissens

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Joanna
Joanna
29 days ago

„Wenn Krankheit als Übel akzeptiert wird, bekämpft man sie, indem man sie von einem Ort zum anderen verlagert. Wenn man versteht, dass Krankheit eine Bremse auf der spirituellen Stufe ist, und man beginnt, die Ursachen ihrer Entstehung zu beseitigen, wird die Krankheit von selbst nachlassen.“

/Sergei Lazariev/

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