Unternehmer News- und Impuls-Update vom 08. Nov.. 2020 | OekoHuman

Geld verdirbt nicht den Charakter – Geld offenbart den Charakter!
Geld regiert heute die Welt – WIR wollen, dass die Welt mit GELD das Geld regiert!
Zentrales
Thema: Mit „Polarstern-OekoHuman – System-Geld-Körper-Sprache verstehen“.

Thema heute aus dem Fundus GELD: GELTUNG im Kontext von Deutungshoheit!  Mittwoch, die Vorbereitung für Sonntag: Halbherzigkeit und die vier Risiko-Arten durchschaut mit der vier Farb-Zukunft-Brillen nach Dr. Pero Mićić.
Im Kontext der Farb-Brillen ist heute das Sonntag-Update aufgebaut:

Sonntag: Die US-Wahlen – Donald Trump (das Sichtbare und Unsichtbare) – das „Virus“, ist Omnipotent und neben unsichtbar auch noch immer unberechenbar!

Groucho Marx – Marx-Brothers – sagte zu Geltung und Deutungshoheit:
Das Geheimnis des Lebens ist u.a. Ehrlichkeit und fairer Umgang. Wenn du das vortäuschen kannst, hast du es geschafft.“

Was kommt auf uns zu?
Trump dürfte versucht sein sich, in Umkehrung eines Zitats von T.S. Eliot, mit einem Knall zu verabschieden – und nicht mit einem Wimmern
Die neuesten Entwicklungen, für Sie recherchiert: 

Last-Minute-Beschlüsse, die Biden schaden – Trumps zynisches Endspiel

Donald Trump gibt seinen Widerstand gegen Wahlsieger Joe Biden auf. Trotzdem versucht er in seinen letzten Amtswochen noch, Biden anderweitig zu sabotieren – mit schlimmen Folgen für viele Amerikaner.
Von Marc Pitzke, New York –  
Letztes Aufbäumen: Noch-Präsident Trump
Letztes Aufbäumen: Noch-Präsident Trump  –
 Foto: CARLOS BARRIA / REUTERS
Wer glaubt, dass Trump jetzt nichts mehr gegen Biden im Schilde führt, hat sich freilich getäuscht. Selbst wenn der Demokrat nun endlich offiziell seinen Amtsantritt vorbereiten kann, mit personeller wie finanzieller Hilfe der Noch-Regierung, legt Trump ihm auch weiterhin noch so viele Steine wie möglich in den Weg. In seinen letzten Amtswochen setzt Trump alle Hebel in Bewegung, um Biden durch Last-Minute-Beschlüsse politisch zu knebeln und, schlimmer noch, überall verbrannte Erde zu hinterlassen. Seine To-Do-Liste – legal, aber folgenschwer und beispiellos zynisch – reicht von der Sabotage eines baldigen Konjunkturaufschwungs, den Biden braucht, über die Drosselung der Umweltauflagen bis hin zu außenpolitischen Winkelzügen. Die oft nur schwer zurückzudrehenden Aktionen sollen Biden den Einstieg ins Amt erschweren und den Republikanern die baldige Rückkehr zur Macht ermöglichen. Doch sie schaden allen Amerikanern, gerade mitten in einer neuen Coronakrise.

Widerruft ein Postbote seinen Widerruf?

Das lenkt den Blick unweigerlich auf den kuriosen Fall eines Postboten in Erie (Pennsylvania), der ebenfalls eidesstattlich erklärt hatte, sein Vorgesetzter habe Kollegen angewiesen, Wahlzettel zurückzudatieren, die zu spät eingetroffen seien. Nach einer Befragung durch Ermittler des Post-Aufsichtsdiensts soll der Bote laut der zuständigen Kommission des Repräsentantenhauses seine Aussage widerrufen haben – nur um den Widerruf später in einem Video zu dementieren. Wie ein Richter auf solche Dinge reagieren wird, bleibt abzuwarten.

Es gibt im Wesentlichen zwei Erklärungen für die Strategie der Republikaner, die Trump gegenwärtig nicht im Regen stehen lassen wollen. Die eine ist, dass sie ihn für die beiden Stichwahlen für den Senat brauchen, die Anfang Januar in Georgia stattfinden werden und die über die Macht-Balance in Washington entscheiden werden. Trumps unbestrittene Fähigkeit, seine Anhänger und Wähler an die Urnen zu bringen, gilt als Schlüssel für einen Erfolg im «Peach State», und niemand will ihn verprellen.

Die Volkswahl annullieren?

Die zweite Erklärung ist bedeutend düsterer in ihren Konsequenzen. Sie stützt sich auf die Tatsache, dass die Gliedstaaten die Wahlresultate zertifizieren müssen, bevor die Mitglieder des Electoral College im Dezember die wirkliche Wahl des Präsidenten durchführen. Wenn diese Zertifizierung nicht stattfindet, etwa weil Gerichte sie verbieten, müssen andere politische Instanzen die Elektoren bestimmen. Dies könnten Gliedstaatenparlamente mit republikanischen Mehrheiten sein. Das würde bedeuten, dass die Volkswahl des Präsidenten faktisch annulliert würde. Ob sich Gerichte dafür hergeben würden, ist eine andere Frage – mehr lesen im NZZ – Wollen die Republikaner das Wahlresultat wirklich umkehren?.

Gestern:

Tricks in der Übergangszeit Trump installiert Getreue im Pentagon – kurz vor Ende der Amtszeit. Erst entlässt US-Präsident Trump Verteidigungsminister Esper, nun tauscht die Regierung weitere Führungskräfte aus. Die Demokraten wittern Gefahr für einen geordneten Macht-Übergang. Auf den letzten Metern wechselt die Trump-Regierung noch einmal durch – und löst damit Sorgen bei den Demokraten aus. Nach Verteidigungsminister Mark Esper müssen weitere Führungskräfte im Pentagon ihren Hut nehmen. Neben der bisherigen Stabschefin Jen Stewart seien auch die zwei Unterstaatssekretäre James Anderson und Joseph Kernan aus ihren Ämtern ausgeschieden, teilte das Verteidigungsministerium mit. Ob sie aus freien Stücken zurückgetreten sind oder entlassen wurden, war zunächst unklar. ABC News berichtete allerdings unter Berufung auf einen derzeitigen und einen früheren Mitarbeiter des Ministeriums, die Führungskräfte seien zum Rücktritt gedrängt worden – weiterlesen.

Verfassungskrise, Biden-Boykott, Selbstbegnadigung oder Militärschläge – welche Pläne hegt Donald Trump? In Amerika geht die Angst um, was ein entfesselter Präsident im kurzen Rest seiner Amtszeit noch alles anstellen könnte. Seit Monaten hatte Trump den Boden bereitet, die Wahl als manipuliert zu erklären, wenn er verlieren sollte. Nun, da er es tatsächlich ohne ausreichende Belege tut, und er und seine Parteifreunde das Land in den Abgrund der Demokratieverachtung ziehen, stellt sich die Frage immer dringender: Welchen Schaden kann dieser Präsident noch anrichten, bevor er am 20. Januar entweder das Weiße Haus freiwillig verlässt oder vom Secret Service hinausgetragen wird? Viele Kommentatoren in den USA meinen jedenfalls, der Präsident sei nun gefährlicher denn je. „Der vielleicht größte Faktor, der sein Verhalten in den vergangenen vier Jahren gezähmt hat, war das Bewusstsein, dass er in diesem Jahr um seine Wiederwahl kämpfen müsste. Diese Last ist nun von seinen Schultern genommen“, schreibt etwa die „New Republic“. „Trump ist damit in mancherlei Hinsicht freier, ohne Angst vor politischen Konsequenzen zu handeln, als zu irgendeinem früheren Zeitpunkt seiner Amtszeit.“ Ein kleiner Überblick, was Trump bis zum 20. Januar noch alles anrichten könnte. Nur wenige republikanische Amtsinhaber wie die Senatoren Mitt Romney und Susan Collins widersetzen sich Trump und haben Biden zum Wahlsieg gratuliert. Nachdem nun auch der Mehrheitsführer im Senat, Mitch McConnell, ganz auf Trumps Linie eingeschwungen ist, wird immer deutlicher, dass die Republikaner das Thema „gestohlene Wahlen“ ohne Rücksicht auf die Folgen durchziehen wollen. Sie ziehen damit die Legitimität demokratischer Wahlen in Zweifel und zerstören das Vertrauen in den fundamentalen Akt, mit dem das Volk seinen politischen Willen zum Ausdruck bringt – weiterlesen.
In den USA machen Befürchtungen die Runde, wonach Präsident Donald Trump den Machtapparat mit einer großen Säuberungswelle auf seine Linie zwingen will. Nach der Entlassung des US-Verteidigungsministers
Mark Esper hat das Weiße aus weitere Schlüsselpositionen im Pentagon mit Gefolgsleuten des amtierenden Präsidenten besetzt. Kash Patel, bislang hochrangiger Berater für Terrorismusbekämpfung im Nationalen Sicherheitsrat, werde Stabschef von Christopher Miller, der Espers Nachfolge antritt, erklärte das Pentagon gestern. Nach Espers Abgang sei der hochrangige Politikberater Joseph D. Kernan zurückgetreten. Sein Posten fülle nun Anthony Tata. Der ehemalige Militärgeneral gilt als umstritten, da er den ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama als „Terroristenführer“ bezeichnet hatte. Zudem hatte er laut CNN dem früheren CIA-Chef John Brennan im Jahr 2018 vorgeworfen, per verschlüsselter Twitter-Botschaft die Ermordung von Donald Trump angeordnet zu haben. Demokraten sehen in dem Stühlerücken eine gefährliche Botschaft. „Es ist nicht überzubewerten, wie gefährlich hochrangige Umbesetzungen im Verteidigungsministerium während einer Phase des Präsidentenwechsels sind“, sagte der Demokrat Adam Smith, der den Verteidigungsausschuss im Repräsentantenhaus leitet. Trump könnte es nun möglich sein, von Esper abgelehnte Richtlinien umzusetzen, wie beispielsweise den Einsatz des Militärs zur Unterdrückung von Straßenprotesten. Beobachter fürchten, dass Trumps Säuberungsaktion noch radikaler ausfällen könnte. Schon seit geraumer Zeit wird gemunkelt, dass CIA-Direktorin Gina Haspel und FBI-Chef Christopher Wray im Visier des Präsidenten sein könnten. Trump hatte mehrfach darüber geklagt, dass seine Vorwürfe über Wahlmanipulationen oder Korruption in der Familie des gewählten Präsidenten Joe Biden von den Behörden nicht energisch genug verfolgt würden. Sollten sie abberufen werden, könnte Trump vor dem Machtwechsel am 20. Januar zentrale Behörden des Machtapparats mit linientreuen Anhängern besetzen. Mit Chad Wolf hat Trump bereits 2019 einen Gefolgsmann an die Spitze des wichtigen Heimatschutzministeriums berufen – heute im Handelsblatt NEWS am Abend.

 

Olympus has Fallen – Die Welt in Gefahr“ erst ein Film – Jetzt White-House-Besetzung?!


Die Mehrheit der Amerikaner stimmte für Joe Biden. Doch Donald Trump hat mehr Wähler mobilisiert denn je und will das Weiße Haus nicht verlassen.
Am 26. August im Mittwoch-Update das Drehbuch für den Trump-Coup.
Grundlage seines Drehbuches ist auch der Wahlausgang im Jahr 2000, in dem Al Gore letztlich durch den Entscheid des obersten Gerichts – „Supreme Court“, unterlegen war.
Historie und die Bemühungen einer Aufarbeitung:
Die Entscheidung beendete die Kontroverse allerdings nicht:
Vor allem die Richterin Sandra Day O’Connor, die bei der Entscheidung die entscheidende Stimme gegen jedwede Neuauszählung abgab, wird im Zusammenhang mit diesem Supreme Court Urteil Bush vs. Gore kritisiert. Medienberichten zufolge trug sie sich zu jener Zeit bereits mit Rücktrittsgedanken, wollte jedoch nicht riskieren, dass ein demokratischer Präsident wie Al Gore ihren Nachfolger auswählen und ernennen darf.

Einige US-Medien, unter anderem die Tageszeitungen Miami Herald und USA Today, beantragten Einsicht in die Wahlunterlagen der umstrittenen Wahlbezirke und untersuchten das Ergebnis unter Berücksichtigung verschiedener Nachzählvarianten. Die Recherchen ergaben, dass Bush in den meisten Szenarien als Sieger hervorgegangen wäre, Gore jedoch bei den großzügigsten Varianten.
Eine weitere Untersuchung durch die Universität Chicago analysierte 175.010 Wahlzettel aus allen Wahlbezirken und untersuchte dabei auch Wahlzettel, die für ungültig erklärt worden waren, weil sie entweder keine oder mehrere Stimmabgaben enthielten. Ziel war es, die Zuverlässigkeit und Genauigkeit der bei der Wahl angewandten Verfahren zu überprüfen.
Die Untersuchungsgruppe kam zu dem Ergebnis, dass wenn gleiche Kriterien für die Ungültig-Erklärung in allen Wahlbezirken angewandt worden wären – eine Variante, die 2000 von keiner Seite vorgeschlagen wurde – der Wahlsieg wäre mit einem Vorsprung von 107 bis 115 Stimmen an Gore gegangenOb Donald Trump, das wohl auch weiß?! Ein Schelm, der ….

Die formale Anerkennung der Niederlage ist notwendig, um Gelder für den Übergangsprozess freizugeben. Bislang weigert sich Trump. Ex-Mitarbeiter des Weißen Hauses fordern ihn zum Einlenken auf.

In zehn Schritten zur zweiten Amtszeit

1. Die US-Präsidentschaft wird bekanntlich in den „swing states“ entschieden. Im Jahr 2016 waren es Pennsylvania, Michigan und Wisconsin, in denen Trump entgegen aller Vorhersagen hauchdünn vorne lag, zum Teil mit einer nur minimalen Mehrheit. In Pennsylvania waren es etwas über 40.000 Stimmen, in Michigan 23.000 und Wisconsin gerade mal 9.000.

Wirth nimmt an, dass die diesjährige Wahl am 3. November ebenfalls extrem knapp ausfällt: Biden gewinnt den „popular vote“ und führt in Arizona, Wisconsin, Michigan und Pennsylvania mit mäßigem, aber nicht überwältigendem Vorsprung.

2. Trump, zu dessen Wahlkampfstrategie es gehört, Biden als „weich gegenüber China“ zu verkaufen, erklärt am 4. November, dass die Abstimmung manipuliert war, dass es etwa Wahlbetrug bei den Briefwahlen gab und dass die Chinesen hinter dem Plan steckten, betrügerische Briefwahlen und andere „Wahlmanipulationen“ in den vier wichtigsten Swing-Staaten durchzuführen, um Biden zum Sieg zu verhelfen. Dementsprechend sagt Trumps Pressesprecherin Kayleigh McEnany – gewohnt souverän im Umgang mit liberalen Medien – die Chinesen hätten sich in die US-Wahl eingemischt und erinnert an „russian meddling“. Steven Levitsky, ein Politikwissenschaftler der Harvard-Universität und Autor des Buches „How Democracies Die“, vermutet ebenfalls in der Frage, wie es nach einer Niederlage für Trump weitergehen könnte: „Wenn Sean Hannity im Fernsehen von Wahlbetrug spricht und Rush Limbaugh von Wahlbetrug spricht und Mitch McConnell nicht bereit ist, aufzustehen und zu sagen: ‚Nein, es gab keinen Betrug‘, dann könnten wir eine echte Krise bekommen.“

3. Trump weist darauf hin, dass es eine wichtige Frage der nationalen Sicherheit sei, die ausländische Einmischung aufzuklären. Er beruft sich auf Notstandsbefugnisse und weist das Justizministerium an, die angeblich verdächtigen Aktivitäten in den Swing-Staaten zu untersuchen. Die rechtliche Rechtfertigung für die von ihm geltend gemachten präsidialen Befugnisse würde von Justizminster Barr ausgearbeitet und herausgegeben.
Entrüsteten Demokraten und liberalen Medien könnte Lindsey Graham entgegenhalten, dass sie die demokratischen Prinzipien des Rechtsstaats unterwandern wollen. „Sie fürchten sich vor einer gründlichen Untersuchung der Fairness dieser Wahl“, erklärt er. „Sie werden vor nichts zurückschrecken, um diesen Präsidenten aus dem Amt zu bringen“.

4. Die Untersuchungen sollen schließlich das offizielle Ergebnis der Wahl bis zum 14. Dezember verschleppen. An diesem Tag, so sieht es das Wahlgesetz vor, muss die Liste der Wahlmänner und -frauen, das Electoral College jedes Bundesstaates, verkündet werden. Genau diese Frage habe der Oberste Gerichtshof in der Rechtssache Bush gegen Gore aufgegriffen, als er entschied, dass der Wahlprozess zum Abschluss gebracht werden müsse, und damit die weitere Auszählung der Stimmzettel in Florida untersagte, so Wirth.

5. Das Ober- als auch das Unterhaus in den genannten vier Swing-Staaten stehen unter republikanischer Kontrolle. Die bundesstaatlichen Parlamente weigern sich, die Bestätigung des Electoral College zuzulassen, solange die Untersuchung der „nationalen Sicherheit“ nicht abgeschlossen ist.

6. Die Demokraten leiten ein Gerichtsverfahren ein, um die Ergebnisse in diesen vier Staaten und die Ernennung der Biden-Wählerliste zu bestätigen, mit dem Argument, dass Trump einen nationalen Sicherheitsnotstand absichtlich herbeigeführt habe, um das sich daraus ergebende Chaos zu verursachen.

7. Die Angelegenheit geht bis zum Obersten Gerichtshof, der im Gegensatz zur Wahl von 2000 nicht zugunsten der Republikaner entscheidet. Das Supreme Court weist jedoch erneut darauf hin, dass die Frist zum 14. Dezember eingehalten werden müsse. Die Befugnisse des Präsidenten würden ihn dazu autorisieren, eine mögliche Einmischung eines fremden Landes in die nationale Wahl untersuchen zu lassen. Falls jedoch bis zum 14. Dezember keine Liste des Electoral College von irgendeinem Staat bestätigt werden kann, muss das Electoral College trotzdem zusammentreten und seine Stimmen abgeben.

8. Das Wahlkollegium tritt zusammen, doch ohne die Ergebnisse aus den vier Swing-Staaten haben weder Biden noch Trump genügend Stimmen, um eine Mehrheit im Wahlkollegium zu erhalten.

9. Die Wahl wird gemäß der Verfassung dem Repräsentantenhaus übertragen. Gemäß dem Verfassungsprozess erfolgt die Abstimmung im Repräsentantenhaus durch die Delegation eines Bundesstaates. Jede Delegation gibt eine Stimme ab, die von der Mehrheit der Vertreter dieses Staates bestimmt wird.

10. Gegenwärtig gibt es 26 Bundesstaaten, die über eine mehrheitlich republikanische Delegation im Repräsentantenhaus verfügen. 23 Bundesstaaten verfügen über eine mehrheitlich demokratische Delegation. Lediglich Pennsylvania hat eine gleichmäßig aufgeteilte Delegation. Demnach haben die Republikaner die nötige Mehrheit mit 26 Delegationen.

Ergo, die Wahl fiele zugunsten Trumps aus, die Niederlage würde in einen Sieg gekehrt. Was dann auf den amerikanischen Straßen folgen könnte, kann die derzeitigen Vorgänge in Portland in ein neues Licht rücken: Dass sie eine Warnung waren. (Bulgan Molor-Erdene)

Was das US-Verfassungsrecht im Falle einer uneindeutigen Wahl vorsieht:

Pence oder Pelosi?


1801 musste sich das Repräsentantenhaus in einer Kontingentwahl zwischen Thomas Jefferson und John Adams entscheiden. Bilder: Gemeinfrei

Drei Tage nach der Präsidentenwahl in den USA haben Donald Trumps Anwälte in den Bundesstaaten Wisconsin, Michigan, Pennsylvania, Nevada, Arizona und Georgia Beschwerden eingelegt. Über diese Beschwerden müssten die Gerichte spätestens bis zum 8. Dezember entschieden haben. An diesem Tag müssen die Bundesstaaten nämlich die Wahlmänner benennen, die sie in das Wahlkollegium entsenden, das am 14. Dezember den Präsidenten wählen soll.

Kontingentwahl

Ob der Instanzenweg bis dahin so weit abgeschlossen ist, dass man sich in allen Bundesstaaten auf Wahlmänner nach dem Wahlergebnis einigt, ist jedoch nicht sicher. Kommt kein Wahlkollegium zustande, entscheidet das Repräsentantenhaus über den neuen Präsidenten. Auch über dessen neue Zusammensetzung besteht noch keine endgültige Klarheit. Dem derzeitigen Auszählungsstand nach konnten die Republikaner zwar dort um mindestens elf Sitze zulegen und führen in neun der 18 noch offenen Rennen – aber um die demokratische Mehrheit zu kippen müssten sie drei weitere Wahlkreise erobern.

Bei der Wahl eines Präsidenten durch das Repräsentantenhaus (wie sie in der Vergangenheit 1801, 1825 und 1837 vorkam) entscheidet allerdings nicht die reguläre Mehrheit dort, sondern eine spezielle: die „Kontingentmehrheit“. Dann hat jeder Bundesstaat nur eine einzige Stimme. Und weil die derzeitige (und wahrscheinlich auch zukünftige) reguläre demokratische Mehrheit im Repräsentantenhaus vor allem über die zahlreichen Abgeordneten aus bevölkerungsreichen Staaten wie Kalifornien zustande kommt, läge die Kontingentmehrheit sehr wahrscheinlich in den Händen der Republikaner, die über die Vertreter von mindestens
26 Bundesstaaten den Ton angäben.

Vizepräsident

Das könnte dazu führen, dass das Repräsentantenhaus im Januar Donald Trump zum Präsidenten wählt. Eine Voraussetzung dafür ist, dass die Vertreter republikanisch dominierter Staaten dort auch tatsächlich für den republikanischen Präsidentschaftskandidaten stimmen. Angesichts des Gegensatzes zwischen ihm und Teilen des republikanischen Establishments ist das nicht sicher. Entscheiden sich Republikaner im Repräsentantenhaus gegen ihn, würde wohl Joseph Biden Präsident. Dafür, dass sich eine Kontingentmehrheit für die theoretisch ebenfalls noch mögliche Drittplatzierte Jo Jorgensen von der Libertarian Party entscheiden würde, liegen keine Anhaltspunkte vor.

Repräsentantenhaus Sprecherin Nancy Pelosi würde dem Presidential Succession Act of 1947 nach nur dann kommissarische Präsidentin, wenn sich bis zum 20. Januar weder das Repräsentantenhaus auf einen regulären noch der Senat auf einen Vizepräsidenten einigen können. Letzteren kann der Senat (der dem derzeitigen Auszählungsstand nach wahrscheinlich in republikanischer Hand bleibt) bei einer Kontingentwahl aus den beiden Vizepräsidentschaftskandidaten mit den meisten Stimmen wählen. Deshalb könnte es sein, dass ein vom Repräsentantenhaus gewählter Joseph Biden, dessen Gesundheitszustand sich verschlechtert, nicht durch Kamala Harris abgelöst wird, sondern durch Mike Pence. Und es könnte sein, dass dieser Mike Pence ohne diesen Umweg Präsident wird, wenn man sich zwar im Senat, aber nicht im Repräsentantenhaus einigt.

Parlamente in den Bundesstaaten

Ein anderes denkbares Szenario ist, dass die Parlamente in Bundesstaaten wie Wisconsin, Michigan und Pennsylvania wegen Berichten über Manipulationenstatistische Auffälligkeiten und eine Behinderung von Wählern und Wahlbeobachtern (die es auch jenseits bizarrer Verschwörungstheorien gibt) zum Schluss kommen, dass kein eindeutiges Wahlergebnis vorliegt und die Wahlmänner am 8. Dezember selbst bestimmen.

Einigt man sich nicht auf eine paritätische Aufteilung (wie es sie in Maine und Nebraska gibt), wären das mit gewisser Wahrscheinlichkeit Wahlmänner, die für Donald Trump votieren würden. In allen drei Bundesstaaten haben die Republikaner (die US-weit am 3. November um etwa 100 Sitze zulegen konnten) nämlich Mehrheiten in den Parlamenten.

Graphiken für Legislative – Exekutive – Judikative und Verfassungsänderungs-Verfahren 

Supreme Court

Machen sie das, wird ihre Entscheidung wohl vor dem Supreme Court landen. Dort könnte bei der Entscheidung der Richter weniger deren politische Orientierung eine Rolle spielen (also, ob sie als konservativ“ oder „progressiv“ gelten), sondern welcher Rechtsschule sie anhängen. Zwei der drei von Donald Trump nominierten Richter, Brett Kavanaugh und Amy Coney Barrett, sind erklärte „Originalisten“: Sie versuchen, möglichst wenig in die Verfassung hineinzuinterpretieren, sondern nur das als Gesetz zu nehmen, was dort tatsächlich steht.
Und bezüglich der Bestimmung der Wahlmänner im Wahlkollegium findet sich dort keine Vorschrift, die eine Bestimmung durch die Parlamente der Bundestaaten (wie sie im 19. Jahrhundert häufig vorkam) verbietet. In Artikel 2 Abschnitt 1 heißt es dazu lediglich: „Jeder Einzelstaat bestimmt in der von seiner gesetzgebenden Körperschaft vorgeschriebenen Weise eine Anzahl von Wahlmännern, die der Gesamtzahl der dem Staat im Kongress zustehenden Senatoren und Abgeordneten gleich ist; jedoch darf kein Senator oder Abgeordneter oder eine Person, die ein besoldetes oder Ehrenamt im Dienste der Vereinigten Staaten bekleidet, zum Wahlmann bestellt werden“ – Peter Mühlbauer.

Überraschungen … werden für den reduziert, der vorher recherchiert und sich informiert! Siehe oben. 



Normalerweise bekommt der Wahlsieger in den USA Geld, Büros und Zugang zu Ministerien, um die Machtübernahme vorzubereiten. Doch die Behörde verweigert die Freigabe, weil Trump von Wahlbetrug spricht. Für Bidens Regierungsfähigkeit könnte das dramatische Folgen haben.
Donald Trump weigert sich weiter anzuerkennen, dass Joe Biden die Präsidentschaftswahlen in den USA gewonnen hat, und schreibt wütende Tweets in Großbuchstaben, in denen er behauptet, um das Amt betrogen worden zu sein. Manche Republikaner sagen, man müsse dem Präsidenten nur mehr Zeit geben, die Niederlage zu verarbeiten. Doch tatsächlich hat Trumps Realitätsverweigerung schon jetzt konkrete Folgen. Sogar ein ordnungsgemäßer Ablauf der Machtübergabe ist infrage gestellt. Die von Trump ernannte Leiterin der General Service Administration (GSA), Emily Murphy, weigert sich, das Go für den Beginn des Transitionsprozesses zu geben. Der Wahlsieger sei noch nicht festgestellt worden, erklärte die GSA. Fast zehn Millionen Dollar für Personal, Büroräume und Ressourcen sind für den Prozess vorgesehen. Die jedoch sind nun blockiert. Bidens Mitarbeiter sollten auch Regierungsräumlichkeiten für eine zentrale Koordinationsstelle bekommen und Zugang zu allen Ministerien. Ohne diesen Zugang ist es unmöglich für einen neuen Präsidenten, die  Regierungsgeschäfte nach der Amtseinführung nahtlos zu übernehmen.

1. Joe Biden hatte die Wahl nach den Meinungsumfragen schon gewonnen.
Umfragen am 2. Nov. zur US-Wahl 2020: Biden hängt Trump in Swing States plötzlich ab?!


Wie kommen Meinungsumfragen überhaupt zustande?
Suggestive Fragen, die auf Stimmungsmache abzielen – dazu häufig Befragte, die zwar eine Meinung, aber keine Ahnung haben: Für den Autor Martin Tschechne gibt es geradezu eine Pandemie der Umfragen. Bei denen selten etwas Belastbares herauskommt. Im Sonntag-Update vor 14 Tagen: Propaganda oder Wut schlägt Wahrheit! Und die Wahlen in den USA. Oder auch: Meinungsmache: Propaganda, um die Gier zu befriedigen und wie die Statistik alles unterstützt. Und wer amerikanische Personen ein wenig kennt, weiß, dass es in der Regel ihr Geheimnis bleibt, wen sie wählen werden.

2. Heute, das Drehbuch will nun aufgeführt werden. Das Wahlergebnis läßt auf sich warten und Donald Trump ist hellwach und bereitet seinen Coup – nach dem Muster von vor 20 Jahren vor, um ihn wohl auch,  so oder so zu seinem Vorteil zu vollenden! Zwei Gründe:
a) den viele kennen – Warum Donald Trump so „irrsinnig“ agiert:
Anwälte, Straßenproteste, Republikaner-Richter: Wer die Strategie des US-Präsidenten verstehen will, muss auf die Wahl zwischen Gore und Bush von vor 20 Jahren schauen.

George Bush gegen Al Gore: Polizisten vor dem US Supreme Court im Jahr 2000.
Die Historie, die ihm den Stoff zu seinem Drehbuch lieferte und einem möglichen „Staatsstreich“. Die FAZ fragt noch: Hat Donald Trump eine Exit-Strategie: Der Plan des Präsidenten geht nicht auf. Kaum ein Republikaner will in sein Lied vom Betrug einstimmen. Fox News sieht Biden weit vorn, und selbst konservative Richter sind Trump nicht hörig. Wie will er aus der Nummer herauskommen? Eine Analyse.
b) Deutsche Bank will Kunde Trump loswerden.

Die Deutsche Bank will ihr Image aufpolieren – Foto: picture alliance / Arne Dedert/d.
Donald Trump ist seit über 20 Jahren Kunde der Deutschen Bank. Doch der US-Präsident bringt das Geldhaus immer wieder negativ in die Schlagzeilen. Eine Niederlage bei der Präsidentschaftswahl soll helfen, die Rückzahlung der Kredite oder die Zwangsvollstreckung einzuleiten.
c) Zu Trumps bedeutendsten Geldgebern und Unterstützern bei der Präsidentschaftswahl 2016 gehörten der Milliardär Robert Mercer und dessen Tochter Rebekah. Mercer, ein öffentlichkeitsscheuer Informatiker und Hedgefonds-Manager, verfolgte seit etwa zehn Jahren das Ziel, das politische Establishment zu entmachten. Zu diesem Zweck ließ er mit neuen Methoden, wie er sie auch sehr erfolgreich im Hedgefonds-Bereich eingesetzt hatte, die öffentliche Meinung erforschen und ermittelte dabei eine wachsende Bereitschaft in der Bevölkerung, einen Außenseiter zum Präsidenten zu wählen. 2016 schien den Mercers die Zeit dafür reif zu sein. Nachdem sie zunächst den in den Vorwahlen ausgeschiedenen Kandidaten Ted Cruz – als Außenseiter innerhalb des Establishments – massiv unterstützt hatten, setzten sie danach auf Trump. In beiden Fällen nutzten sie dafür eine Lobby-Organisation (Super-PAC), in die sie insgesamt 13 Millionen Dollar investierten. Nach dem Rücktritt von Trumps Wahlkampf-Manager Paul Manafort gelang es ihnen zudem, den schon lange von ihnen als den Hauptfinanziers von Breitbart News geförderten Stephen Bannon sowie Kellyanne Conway, die bislang das Super-PAC geleitet hatte, und David Bossie, der mit seiner Mercer-finanzierten Organisation Citizens United die gerichtliche Erzwingung der Veröffentlichung von Hillary Clintons Mail-Verkehr auf den Weg gebracht hatte, in Trumps Team zu platzieren. Ein Schelm, der ….
Nicht nur im Bundesstaat Pennsylvania ist das Auszählen der Stimmen mühevoll: Ein Wahlhelfer beim Sortieren von Wahlunterlagen am Mittwoch in Atlanta im Bundesstaat Georgia.
3. Warum zählen die Amerikaner so lange? Am vierten Tag nach der Wahlnacht gibt es immer noch kein Ergebnis. Auch im Kongresszentrum von Philadelphia wurde gezählt und gezählt. Rudy Giuliani war sichtlich erregt. Am Tag nach der Präsidentenwahl stand der ehemalige Bürgermeister von New York in der Innenstadt von Philadelphia an einem kleinen Pult mit einem Mikrofon und sagte: „Glauben die, dass wir dumm sind? Glauben die, dass wir Idioten sind?“ Gemeint waren die Demokraten, denen er bei dieser spontan einberufenen Pressekonferenz absichtlichen Wahlbetrug unterstellte, obwohl es dafür (noch) keine Beweise gab.
Verantwortlich ist kein Organisationsfehler, sondern die Rechtslage.
Joe Biden liegt in vier von fünf entscheidenden Staaten vorn und baut seinen Vorsprung aus, doch es wird da, wo das Ergebnis knapp war, nochmals ausgezählt, wenn es knapp (1%) ist.
Arizona (11) – Georgia (16) – Nevada (6) – North Carolina (15) – Pennsylvania (20)
+29.861             +7.248            +22.657         +76.515                       +28.833
Hinzu kommen noch Wisconsin, wo Biden mit 0,7 Prozent Vorsprung gewonnen hat, Minnesota und Michigan.
 
Welche Zukunft ist heute schon sichtbar?
Donald Trump wird bei einem Prozent oder weniger Rückstand eine Nachzählung verlangen und zusätzlich klagen.

4. 300 Klagen gegen US-Wahl schon eingereicht. Jetzt schlägt die Stunde der juristischen „War Rooms“. Fünf Wochen hat im Jahr 2000 in Florida gedauert. Seit Wochen haben sich beide Wahlkampfteams mit Hunderten von Anwälten auf Rechtsstreitigkeiten vorbereitet. Es geht um:
Manipulationsversuche – Desinformation – Einmischung aus dem Ausland – Einschüchterung von Wählern – ordnungsgemäßes Auszählen der Stimmen – siehe Trump-Coup. Demokraten und Republikaner haben „legal war rooms“ eingerichtet, juristische Einsatz-Zentralen.

Zum nächsten Virus, noch unsichtbarer und noch schlechter vorauszusagen ist:
Der Namen Corona.



Die neuesten Entwicklungen, für Sie recherchiert:


Entgegen anderslautender Behauptungen in manchen Kreisen rät das RKI seit April nicht mehr davon ab, Obduktionen durchzuführen (1). Seither sind etwa 3% aller Corona-Toten obduziert worden: in Hamburg mit Stand von Ende April 133 (2), der Bundesverband Deutscher Pathologen vermeldete 154 Obduktionen bundesweit (3). Die Vorreiterrolle Hamburgs ist maßgeblich auf die Initiative des Rechtsmediziners Klaus Püschel zurückzuführen (1). Püschel stellte, nach seinen ersten Corona-Obduktionen in sehr niedriger zweistelliger Zahl, im April die noch heute in manchen Kreisen anerkannte These auf, die Toten wären an ihren Vorerkrankungen gestorben und nicht am Virus. Dutzende Obduktionen später ist er nun, zusammen mit anderen Pathologen und Medizinern und in entsprechenden Fachjournalen, schlauer (4).

Sie untersuchten die ersten 80 Hamburger Fälle genau, und teilten die Fälle in vier Kategorien ein:
1. mit Sicherheit an Covid-19 Verstorbene (Kategorie 1)
2. wahrscheinlich an Covid-19 gestorben (Kategorie 2)
3. möglicherweise an Covid-19 gestorben, eine andere Todesursache ist ebenso wahrscheinlich (Kategorie 3)
4. nicht an Covid-19 gestorben (Kategorie 4)
Hier der die Kategorisierung im O-Text:
category 1: definite COVID-19 death;
category 2: probable COVID-19 death;
category 3: possible COVID-19 death with an equal alternative cause of death;
category 4: SARS-CoV-2 detection with cause of death not associated to COVID-19.
Ein wesentliches Ergebnis war nun, dass bei 84% der Fälle das Virus mit Sicherheit oder wahrscheinlich die Todesursache war (Kat. 1+2, siehe Grafik).
Interessanterweise hat der Bundesverband Deutscher Patholgen eine ähnliche Zahl veröffentlicht: gemäß ihrer Studie sind 86% der Sterbefälle kausal auf Sars-CoV-2 zurückzuführen.
Da auch in anderen Ländern Sterbefälle mit positivem Virus-Befund auftreten, und auch dort Obduktionen durchgeführt werden, sei zudem auf die Veröffentlichungen in der (englischsprachigen) Fachwelt verwiesen (5). Interessanterweise stellt man hier nicht die Frage, ob an oder mit dem Virus gestorben wird.
Eine Gemeinsamkeit zu Donald Trump ist schon heute sichtbar, es ging in den US-Wahlen mehr um Wirtschaft, denn um Corona. Zumindest in „roten Staaten“ in der Mitte der USA.

Die neue Normalität? Zwei Frauen unterhalten sich im Freien und wahren dabei Distanz.
Die neue Normalität? Zwei Frauen unterhalten sich im Freien und wahren dabei Distanz. 
5. Gesellschaftsforscher kritisiert die Corona-Maßnahmen: «Die Freiheit sollte über der Gesundheit stehen»??!! Der Kölner Medizinsoziologe Holger Pfaff wendet sich gegen immer neue Bedrohungs-Szenarien. Das Virus lasse sich durch Eigenverantwortung besser in Schach halten als durch Überwachung der Gesellschaft – diese zahlen sonst einen zu hohen Preis.

6. Die OekoHuman-Frage dazu, ist die Gesellschaft tatsächlich dazu schon bereit oder haben es sich die Menschen in einer Komfortzone bequem gemacht?

7. Radikal gegen die Fakten: Der deutsche Corona-Protest wird zum Problem.
Die «Querdenken»-Bewegung ist ein Stelldichein dubioser Figuren. Das Bündnis hat eine Desinformationskampagne zu verantworten und mobilisiert mit einem historischen Vergleich.
Lesen Sie dazu auch das Mittwoch-Update, in dem ich die Risiko-Arten dargestellt habe.

8. Eine Führungskraft-Überzeugung, die im letzten Sonntag-Update unter der Überschrift Thema war: Die bestehende Corona-Berichterstattung, darf bestattet werden.
„So harte Maßnahmen, wie wir sie jetzt wieder erleben, müssen eine gewisse Stringenz aufweisen und obendrein gut erklärt werden.“ Als Manager müsse er im Unternehmen einen klaren Kurs fahren und sich offen erklären. Dann wissen alle Bescheid. Diesen klaren Kurs lässt die Bundesregierung leider vermissen“.


So kommt es immer wieder zur Meinung, dass die Berichte von einer Gesundheits- und Kapazitäts-Krise „Fake“ sind.

9. Die Fakten im Wirrwarr der Berichterstattung:
Der zweite Lockdown hat begonnen, die Betten auf den Intensivstationen werden knapper. Das liege vor allem an einem lange bekannten Personalproblem, sagt Intensivmedizin-Chefarzt Uwe Janssens. Er fordert ein Umschalten in den Notfallbetrieb. Theater, Kinos und Restaurants sind wieder geschlossen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die jüngsten Maßnahmen begründet mit den steigenden Infektionszahlen in der Coronakrise – und mit der Anzahl der Betten auf den Intensivstationen. In den letzten zehn Tagen habe es eine Verdopplung der Intensivpatienten mit Corona-Diagnose gegeben, sagte die Kanzlerin. Ab diesem Montag seien das 2061 Menschen in Deutschland. Das laufe auf eine „akute Notlage in den Krankenhäusern“ hinaus – DLF.
Die ersten Worte im Gespräch mit Tankred Stoebe, bestätigen die Aussagen Dr. Uwe Janssens. Im Verlauf des Interviews, wurde mir noch tiefer bewußt, was gute Vorbereitung wirklich bedeutet – Praxis in außergewöhnlichen Situationen.

10.Die Rechtsunsicherheit ist groß“.
Wer wird vorrangig behandelt? Wer muss warten – eventuell so lange, bis er verstirbt? Zu den sogenannten Triage-Entscheidungen im intensivmedizinischen Alltag fehlen gesetzliche Handlungsvorgaben, sagt die Juristin Katja Gelinsky.

11. Fazit zu was heute schon sichtbar ist:
Donald Trump ist in Bezug auf Rechtssicherheit klar im Vorteil, alles schon einmal dagewesen. Der Virus ist NEU – so entsteht eine Krise, weil es zu wenig Gewißheit gibt.

12. Ob Virologen oder Bundes- oder Landes-Regierung oder alle die, die nur zur „Diversifikation“ – falsche Baustelle – einen Beitrag leisten wollen bzw. müssen, sind Selbst-Darsteller à la Donald Trump, ein „roter Faden“?!
Frau Angela Merkel ist hier eine Ausnahme für mich, doch dies gehört zu ihrem Psychogramm, dass sie bis zum heutigen Tag nur in der „Flüchtlingskrise“ verlassen hat.


Doch wie in einem Unternehmen, für das eine Krise „unerwartet“ und NEU ist, gelten ab jetzt nur noch Fakten und klare Ansagen. Hier sei darauf hingewiesen, dass diese Corona-Pandemie ebenso wenig NEU ist, wie eine Krise in einem Unternehmen. Halbherzigkeit und damit Risiko entsteht, wenn man nicht genau weiß, was man tut oder mit ahnungsbefreiten Halbwissen, glaubt etwas zu wissen und deshalb Schutzmaßnahmen ignoriert.

Wer vor einer risikoreichen Entscheidung steht, darf niemals auf Menschen hören, die weder dort waren, noch dort sind und keine Konsequenzen tragen müssen. Es wird immer wieder Menschen geben, die einen von Neuem und für sie unbekannten Dingen abhalten wollen, da sie selbst Furcht und Angst davor haben, etwas in ihrem Leben Notwendiges zu verändern.
Schon 2013 waren durch eine Studie, die vom RKI durchgeführt wurden, die Szenarien bekannt. Doch irgendwer oder eine kleine Gruppe, hat wohl, genauso, wie eine kleine Gruppe im Falle der Titanic gedacht: „Unser Schiff ist unsinkbar“.

Die andere Seite von Halbwahrheit heißt immer Lüge und so ist erodieren vorprogrammiert.


Buddha – Christus – Mohamed, wurden einmal von einer Person gefragt, ob er die Wahrheit sagt. Die Antwort: „Das weißt du vor mir!
Wegen dieser Halbwahrheiten gilt nun, Aktionismus ist Trump(f)?!

13. Hygiene-Maßnahmen ist derzeit das einzige, was immer schon in früheren Pandemien geholfen hat. Erst danach kommt ein Impfstoff, wie z.B. bei Pocken.
Es fehlt die klare Ansage, bis eine „Impf-Immunität“ hervorgerufen wird, vergehen mindestens noch zwei Jahre, wenn nicht sogar mehr.
Bis dahin gelten Hygiene und wer sich nicht daran hält…
Diese Wenn-Dann-Liste, ist die Herausforderung der Regierungen. Untereinander abgesprochen, versteht sich von selbst!

Fakten heute:
Mehr Intensivpatienten und Todesfälle, doch wenig Pflege-Personal.
Fest steht: Derzeit müssen immer mehr Menschen auf Intensivstationen behandelt werden. Auch die Zahl der Todesfälle steigt. Das RKI meldete am Mittwoch 151 im Zusammenhang mit Corona Verstorbene innerhalb eines Tages – ein neuer Höchstwert im Herbst. Schaade hatte am Dienstag gewarnt, dass in diesen Bereichen nun exponentielles Wachstum zu erwarten sei. Menschen, die schwer an Covid-19 erkranken, kommen meist erst einige Tage nach der Diagnose ins Krankenhaus. Wer auf der Intensivstation behandelt werden muss, bleibt dort allerdings oft für mehrere Wochen. Deshalb steigt die Zahl der belegten Betten etwa vier bis sechs Wochen nach den Diagnosen. Laut einer Sprecherin der Deutschen interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) sei deshalb der Höhepunkt bei den Intensivpatienten – bei einem Absinken der Infektionszahlen – erst Anfang Dezember zu verzeichnen.

Fox News: Fox News, ein Binge-Watching der Superlative. Auf dem Bild: ein Korrespondent des Nachrichtensenders, der sich auf eine Schalte vorbereitet
Einbruch der Wirklichkeit

Fox News stand immer fest an der Seite von Donald Trump. Wie berichtete der Sender nun über dessen Wahlniederlage?
Ein Fünf-Tage-Selbstversuch – von , Stanford.

Als ZEIT ONLINE anfragte, ob ich die US-Wahl auf Fox News begleiten würde, wusste ich zwar nicht genau, was mich erwartete (und wie lang dieser Wahltag werden würde, nämlich über 100 Stunden, die ich natürlich nicht alle vor Fox News verbrachte). Aber ich gebe offen zu: Das, was dann kam, traf mich unvorbereitet. Obwohl ich schon einmal drei Tage lang Fox News geschaut habe, während des Amtsenthebungsverfahrens gegen Donald Trump. Doch die Anhörungen im Rahmen dieses schärfsten Instruments, das der US-Kongress gegen einen amtierenden Präsidenten einsetzen kann, boten im Vergleich zur nun erfolgten Präsidentschaftswahl mäßig aufregendes Fernsehen. Donald Trump wurde von seinem eigenen Volk abgewählt.

Ich hatte vorher gedacht: Vielleicht schafft es Präsident Trump noch einmal und ich kann die Häme und die larmoyante Paranoia derer, die das Weiße Haus kontrollieren, die Mehrheit im US-Senat besitzen und sich trotzdem als Benachteiligte des Zeitgeistes begreifen, noch einmal in all ihrer fragwürdigen, erschöpfenden Wucht beobachten.

Ich hatte vorher gedacht: Vielleicht muss ich sogar dem Ende der Republik am Fernsehschirm beiwohnen. In der New Republic schrieb Alex Shephard: „Das Schicksal der amerikanischen Demokratie liegt nun in den Händen der Nachrichtenkanäle. Möge Gott uns beistehen.“

Fox News schien unter diesen Nachrichtenkanälen der wichtigste. Der Sender hat seit Beginn der Präsidentschaft Donald Trumps nie einen Hehl daraus gemacht, dass er ihn unterstützt, egal, was Trump sagen oder tun würde. Mit Sean Hannity und Tucker Carlson besitzt Fox News sogar zwei Meinungsmoderatoren, die dem Vernehmen nach regelmäßig mit Trump telefonieren, ja, sich als persönliche Präsidentenberater betrachten müssen. Und Donald Trump wiederum ruft so regelmäßig bei der Morgensendung Fox & Friends an (und wird in die laufende Sendung geschaltet), dass man glauben könnte, der amtierende US-Präsident sei im Nebenberuf professioneller Frühstücksfernsehgast – alles lesen.

Was wollen wir im Jahr 2020/21 erreicht haben?
Der Anfang bildet heute das Ende – wer mehr erfahren möchte, bitten wir sich im Web-Shop umzusehen. Hier können Sie sich entscheiden, ob es sich z.B. rechnet:
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Themen, zu denen wir unser „Farb-Brillen-Know-How“ anbieten und verkaufen:
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Was tun wir jetzt und bald für unsere Vision?
GELD: GELTUNG im Kontext von Deutungshoheit!
a) Wie regieren die Börsen.
b) Wie reagiert bei soviel Halbwahrheiten die Wirtschaft in den nächsten Monaten.
c) Prävention heißt „Havarie-Konzept“ oder auf das Schlimmste vorbereitet sein, um dann auf das Beste hoffen und mit den „Vier Risiko-Arten“ vernünftig umgehen – OekoHuman!
d) Bildung, die den inneren und äußeren Horizont erweitert und auf diese Weise, wird Anpassungsfähigkeit zum „Kinderspiel“ wird – ein Beispiel: „Das Arche-Konzept für die Klugen“.
e) Seit der Finanzkrise werden die Märkte von den Zentralbanken mit billigem Geld überschwemmt. Damit soll partout eine Rezession verhindert werden. Durch die Ausweitung der Geldmenge entsteht gemäß der Theorie Inflation. Die Realität aber sieht anders aus – Warum ist das so? Ist die Theorie falsch oder sind es auch Halbwahrheiten.
f) Mit Ja macht der Selbst-Ständige oder Unternehmer Umsatz – mit einem richtigen und gutem Nein – GEWINN – OekoHuman GbR.


Unterweisung – Erziehung – Bildung – Forschung, um das Immun-System mit der Zeit dynamisch zu stärken, für ein authentischen Leben durch Geplant – Geprüft – Gesagt – Geprüft – Getan Geprüft – Gelungen mit Charakter.

Das Immun-Balance-System und Elektrizität ermöglichen Leben und es braucht eine immerwährende systemische ReEvolution in Mensch und System-Schwarm-Intelligenz. Mit Takt, Emergenz, Ethik-, GÜTE-, gesundem Narzissmus, Gewissen-, Regie-, Reife-, Detail- FehlerOpfer– und StatikPrüfung.

Der universelle Logos-Ansatz, dem OekoHuman folgt, ist ein sozial-systemischer Prozeß von „Stirb und Werde“, den Josef Schumpeter „schöpferische Zerstörung“ und Neu-Schöpfung nannte. Gewissermaßen ein universelles Perpetuum mobile zur Erhaltung des Lebens bzw. ein immerwährender, über das Leben stattfindender Über-Lebensprozeß. Schwarze Löcher, weisen auf einen solchen Prozeß wohl tatsächlich hin.
Der Psycho-Logo-OekoHuman-Grund-Ansatz: Drei Worte und das Goldene Regel System, welches richtige, gute und konstruktive Wahrnehmung und Gewohnheiten bei Jedem hervorrufen kann, der sich gewohnheitsmäßig täglich darum bemüht.
Auf diese Weise werden die beiden Ansätze mit dem Körper-Logos-Ansatz energetisch verbunden. OekoHuman hat diese DREI grundsätzlichen Prozeße, in einen Gesamt-Prozeß zusammengeführt, da dies dem universellem Analogie-Prinzip am nächsten kommt.
So ist die OekoHuman-Profession – HOLISTIK, Soziale-System-Theorie nach Luhmann, Kybernetik, Konstruktivismus und Profi-Profitum.

TaktOktaveTimingEthik mit GÜTE und innere Statik stärkt Gewissen und Intuition. Damit sind die wesentlichen Eckpfeiler genannt. Dies ist als Gesamtkonzept erlernbar, um Logos, Psycho-Logos und Gesetz-Mäßigkeiten, motivierend, mit fühlen, empfinden und spüren bis zum Lebensende täglich zu befruchten. Dieses Gesamt-Konzept führt zur dynamischen Meisterschaft im Leben heißt sich aus Gefühl und Denkgefängnisse befreien. Die praktisch logische Folge ist TUN im Kontext von universeller Mechanik, und ist eng mit dem Prinzip vom LEBENS LANGEM LERNEN verbunden. Partkdolg-Pflicht (Duty) und KAIZEN, sind die maßgeblichen Werkzeuge, um dieser Herausforderung gerecht zu werden. Der Weg zum Ziel mag für den ein oder Anderen steinig sein, doch GÜTE, Gesundheit, Freiheit und Frieden, ist aller Mühen Wert, davon ist OekoHuman überzeugt und dies versteht OekoHuman unter richtiger und guter Nachhaltigkeit.  Siehe Persönlichkeiten, denen wir wertvolle Konzept-Impulse verdanken.

Grundlagen:
GESUNDHEITGÜTEGELDGEOMETRIEHOLISTIK sind dynamisch HEILIG und werden von Niveau, Qualität und der Goldene Regel genährt. LogosTaktOktaveTimingEthikGewissenWeisheitVernunftSystemStatikNeugierSIEBENRelativitätElektrizitätStrom – Profi-ProfitumÖkoMüheReflektionS.E.X., sind die zentralsten Begriffe im OekoHuman – GÜTE-Holistik-Know-Zentrum.
Sie sind eine Regie-Empfehlung mit Sinn, und Dynamik, bis zur persönlichen Meisterschaft im Leben, gebunden an ein freudvolles – langes Leben mit Innenschau – MissionVision – Außenschau und dem Motto: die individuelle Mischung macht`s und der Durchschnitt bestimmt das Gelingen.

Start:

Wer bin ICH und Wer will ICH SEIN – Status-QuoLagebeurteilung

Basis:

MenschTalentAnamnesisHermetikGewissenWahrheitEinstellungHermeneutik  Source-CodeGÜTETUNNahrung-ErnährungStromVernunftControllingProfitumLoyalitätWundernBuddy-SystemAnpassungsfähigkeit

Potential-Entfaltung:
KraftStärkeWilleDisziplinRegieToleranzResilienzVolitionAuthentizitätWettbewerb– und Widerstands-FähigkeitKnow-HowMarke

Umsetzung:

LIEBEMutMüheRitualMACHTPartkdolg-Pflicht (Duty)KAIZENKnow-Howschöpferische Zerstörungdie Mischung macht`sEntscheidungWirksamkeit durch Profi-Profitum.
Fallen:
WahrnehmungGewohnheitenBequemlichkeitGlaubenssätzeDenkgefängnisseVerschlimmbesserungProjektionKausalitätKomfortzoneDurchhaltevermögenWechselwirkungWirkzusammenhängeKonkurrenzKredit

Weg:
Profi-ProfitumHaltungTON – ResonanzHorchenErziehungUnterweisungWiderstandStatikDurchsetzungBildungVollendung

Angebote:
TUN-StudiumTalent-Unternehmer-StudiumAus- und WeiterbildungProjekteProfi-Profitum als praktische UmsetzungUnternehmer-Privat-Sekretär

Ziele:
FokussierungAutonomieGesundheitKlimaKulturRespekt – WürdeGelingenReEvolution TUNdynamischer Schöpfungs-Prozeß, „wer rastet der rostet“, Profi-Profitum

Resultate:
relative Heilig-HeilungReifeOrdnungTaktTUNNiveauQualitätWeisheitFriedendynamischer Horizontewiger Schöpfungs-ProzeßFreiheit –  NachhaltigkeitGeltung.

 weitere Stichworte:
Universal-Prinzipien-Gesetz-Mäßigkeiten – GlaubeHoffnungDienen mit DemutLernenAnstrengungCharakter-DesignKonsequenz –  KompatibilitätERPHidden-ChampionsEntrepreneur  – PräventionVeredelungÄsthetikQuintessenz –  Unternehmer-Privat-Sekretär.
Die zentrale Seite und Navigation, ist das OekoHuman-Wiki, hier sind noch nicht alle Seiten gefüllt – Gründe: Zeit – Strategie – Taktik – Reihenfolge.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

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